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CDU in Baden-Württemberg Strobl legt Mappus indirekt Parteiaustritt nahe

 ·  „Es gibt keine Zwangsmitgliedschaft in der CDU“: So kommentiert der baden-württembergische CDU-Landesvorsitzende Thomas Strobl Äußerungen von Stefan Mappus, den die harte Gangart seiner Parteifreunde im ENBW-Untersuchungsausschuss nervt.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (23)
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Jöns-Peter Schmitz

Hat CDU-Landesvorsitzender Strobl schon einmal etwas vom Parteiausschlussverfahren gehört?

Wenn der CDU selbst dazu der Kraft fehlt, sich von ehemals prominenten, aber problematischen Personen durch Parteiausschluss zu trennen, kann man ihr nicht helfen.

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Klaus Letis

Was sich Gall und Mappus geleistet haben ist schon ein Ding

Die Partei solle sich das nicht gefallen lassen.
Auch für den Fall, dass sich andere Parteimitglieder ähnliches vorhaben.

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Hermenegild Seiler

Ich bin Mappus-Fan

Es ist erstaunlich, wieviel Käse man zu Mappus liest. Merkel hat die AKWs wegen einer japanischen Überschwemmung abgeschaltet. Ohne Fukushima wäre Mappus immer noch Ministerpräsident. Kann er was für Muttis einsame illegale Beschlüsse oder einen japanischen Tsunami?

Wenn Merkel heute genauso illegal Porsche-Autos verbieten würde, fällt der Kurs der Porsche-Aktie auch. Kann Mappus was dafür? Der ganze Mappus-Ausschuß ist nur grünes Wahlkampfgetöse. Nichts wird an Mappus hängen bleiben!

S21 ist 20 Jahre alt und durch alle Gremien genehmigt worden. Mappus war daran überhaupt nicht beteiligt, der Baustart fiel zufällig in seine Regierungszeit. Kann er was dafür, daß er nach Recht und Gesetz den Baustart nicht verhindert hat. Soll ein Regierungschef ein linksgrüner Chaot sein und auf Bäume klettern und die Polizei mit Steinen angreifen?

Wo sind wir denn eigentlich. Lieber 100 Mappusse als das, was wir jetzt an unfähigem Personal haben!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.02.2013 13:13 Uhr
Reinhard Kropp

Niemand konnte den Fehdehandschuh so gut aufheben wie Mappus...

...die werden ihn noch zurückwünschen, wenn der Weiterbau des Tiefbahnhofes ansteht, damit er die Gegner abwehren kann mit Stuttgarter Pflastersteinen, einer, der die Kastanien aus dem Schloßgarten holt, fehlt in der Partei, da hat der weinselige Heilbronner Burschenschafter Strobl kaum eine Chance.

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joachim tarasenko

Mappus perdu

Dass man sich überhaupt noch an ihn erinnert ist zuviel der Wertschätzung. Diesen Pleitebahnhof gegen jede Vernunft durchgeprügelt zu haben ist ein weiteres Lorbeer auf seinem traurigen Haupte. Den fasst doch niemand mehr mit der Kneifzange an.

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Harald Bosch
Harald Bosch (GKC1) - 18.02.2013 10:49 Uhr

ENBW zu teuer?

Nach dem, was man hier in Stuttgart hören kann (von an der nachträglichen Prüfung Beteiligten) war der Kaufpreis für die ENBW-Anteile keineswegs zu hoch. Die ganze Aufregeung über dieses Thema geht deshalb offensichtlich fehl (und die Nicht-Beteilung des Landtags hat sich auch nur ex post als falsch herausgestellt, die Anwälte hatten anders gegutachtet). Mappus mag nicht der optimale Mann für seine Aufgabe gewesen sein, die plolitischen "Zwerge" Strobl und der ebenso unsägliche Hauk sind aber sicher die Falschen, um hier zu richten. Die CDU in Baden-Württemberg hat hinsichtlich Wirtschaft und Bildung vieles richtig, und wenig falsch gemacht. Da kann man zumindest bezüglich der Bildung schon jetzt bei der grün-roten Nachfolge-"Organisation" anderes erkennen. Die CDU hätte eine besser Führung baldmöglich verdient.

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Hans Neuland
Hans D. (Mayd22) - 18.02.2013 09:50 Uhr

Keine Gestaltungsoptionen mehr: Charakterliche Drohgebärdenpartei Deutschlands an der Wand

Die CDU hat für Jahrzehnte in BW jegliche Gestaltungsoptionen verloren. Dabei muss man Herrn Teufel fragen, warum und wie er Nachwuchspolitiker wie Mappus/Notheis gefördert hat. Hier fehlt jegliche ethisch-moralische Verantwortung und auch Herr Strobl lispelt wenig Besseres daher. Es wird Zeit, dass in BW auch auf Landratsebene entsprechende schwarze Klüngeleien beendet werden. Soweit man hört, bereiten sich Karrieristen allerdings schon über be-grünte Parteibücher auf eine kommende, sehr lange schwarz-freie Zeit vor.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.02.2013 00:01 Uhr
K Zinser
K Zinser (kzin) - 19.02.2013 00:01 Uhr

In bestimmten BaWue Regionen (BC, RV) sind mindestens 10 Jahre notwendig

Beginnend bei der
- Kommunalkorruption (netter gesagt politische Korruption - definiert nach Transparency Internat, Chapt DE durch den Missbrauch öffentlicher Gelder zum Wohle von einigen wenigen) ,
- forciert über die IHK Strassenbaulobby, die
- Passivität von Polizei und
- Staatsanwaltschaft und
- letztlich nicht an der Wahrheit interessierten Amts- und Land- als auch Verwaltungsgerichten welche über 50 Jahre von CDU und ggf auch FDP Strebern durchsetzt sind, wird es noch viele Jahre dauern bis dieser Filz abgeschafft werden kann.

Andererseits, wurde nicht dem SPD Superminister Nils Schmid berechtigterweise Ämterpatronage vorgeworfen ?

Im Landkreis Biberach wird Akteneinsicht zu Strassenbausmassnahmen verweigert. Die IHK Ulm hat für die aktuellen Vollversammlungswahlen den Bewerbertermin gegenüber der gleichzeitig stattfindenden Wahl in RV und ca 3 Wochen vorverlegt. Damit sich die kritischen Kandidaten nicht am Bild zu erkennen geben wird ein IHK Fotograf geschickt.

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Klaus Letis

Die CDU in BaWü muss ihre Glaubwürdigkeit zurückgewinnen

CDU und FDP haben gewütet, wie Alleinherrscher.
Die Gunst der Wähler muss heutzutage jeden Tag immer wieder neu gewonnen werden.
Das ist um so dringender, als dass sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk vor Wahlen so einseitig gibt.

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Behnam Karaj
Behnam Karaj (bkaraj) - 18.02.2013 09:31 Uhr

CDU

"Mit Blick auf den Untersuchungsausschuss forderte Strobl „brutalstmögliche Aufklärung“ von den Ausschussmitgliedern und der CDU-Landtagsfraktion. "

Namensänderung Ihr Partei wäre viel sinnvoller als so ein quatsch Herr Stroble.
Club Der Unehrlichen ist viel passender.

Lieben Gruß aus Stuttgart

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thomas ackermann

Erbärmliche CDU

Ein Vier-Augen-Gespräch, das wäre hier angebracht, statt öffentlich nachzutreten. Immerhin hat man dem Mann noch Fähnchenschwingend im Wahlkampf zugejubelt. Das zeigt das bekannte erbärmlich-dumme Verhalten einer Karrieristen-Riege, die derzeit die CDU dominiert. Die würden auch noch ihre Großmutter verkaufen - kann man so einer Partei trauen? Nein. Sollte Deutschland von so einer Partei nicht endlich befreit werden?

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Albert Weinstein

"Scheiß-Verein"

Wie schön. Da es sich hierbei um ein Zitat handelt, verstößt es doch sicher nicht gegen die Netiqette, wenn ich Herrn Mappus zu seiner späten Einsicht gratuliere.

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Closed via SSO

Unter 4 Augen rausschmeissen, ...

wäre würdiger als über die Öffentlichkeit bitte-bitte-machen. Mit dem hemdsärmligen Mappus hat sich die CDU nicht nur selbst bekleckert, sondern dem Land geschadet. Nicht Mappus ist der Bösewicht, sondern die Parteigremien (Rat, Vorstand, ...) haben versagt. Siehe auch Wulff (FDP und CDU) und Steinbrück (SPD).

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Lars Werner

Nur weil Rotgrün einen Dummen sucht für die gigantischen Verluste bei ENBW, die sie selber

verursacht haben, ist das noch kein Grund, jemand der wirklich im Interesse des Landes gehandelt hat, zu verunglimpfen. Ob Rotgrün im Interesse des Landes handelt, darf bezweifelt werden, wenn sie etwa 1 Mrd. Verlust gegenüber 1 Mrd. Gewinn unter Mappus bei ENBW generieren und aus Parteiinteresse nicht gegen den Länderfinanzhaushalt klagen.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.02.2013 13:30 Uhr
Roland Müller

Frau Kraus,

wer davon ausgeht, das der Herr Kretschmann und sein Anhang, die einstmals für das Land und die Landkreise sichere Einnahmequelle EnBW in ein Milliardengrab für die Steuerzahler verwandeln, liegt sicher nicht falsch. Dazu fallen mir z. B. die Worte des neuen Vorstandes von der vorigen Woche ein. Zum Beispiel das Gerede von Kundennähe, ökologischer Modernisierung, usw. Alles nichts weiter, als hinter Phrasen versteckte Konzeptlosigkeit. Oder kurz gesagt, bla, bla bla.

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Lars Werner

Dass rotgrün einen Verlust von 800 Millionen Euro durch das Abschalten der AKW´s eingefahren hat,

werden Sie ja wohl nicht bestreiten. Sie können auch nicht bestreiten, dass die Energiewende aufgrund des politischen Drucks auf der Straße Anfang 2011 in Form von Massenprotesten, organisiert von den Grünen, der SPD und den Gewerkschaften zustande gekommen ist. Ich habe dort Herrn Trettin, Herrn Gabriel, Herrn Özdemir, Herr Bsirske, Frau Roht, Frau Höhn und Frau Künast in der ersten Reihe schreiend und pfeifend gegen die Kernenergie protestieren sehen und kein einzigen schwarzgelben Politiker.

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Margit Kraus
Kraus Margit (nobody_2) - 18.02.2013 09:20 Uhr

@Lars Werner

Rot-grün generiert bei der EnBW keine Verluste, das können sie schon aktienrechtlich nicht, das schaffen die EnBW und die schwarz-gelbe Bundesregierung mit ihrer verkorksten Energiewende schon alleine. Und für Baden-Württemberg gibt es sehr gute nicht-parteipolitische Gründe, nicht gegen den Länderfinanzausgleich zu klagen. Nur muss man natürlich, um die zu verstehen, wissen, wie die länderübergreifenden Ausgleichssysteme überhaupt funktionieren.

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Reinhard Kropp

Strafrechtlich nicht zu beanstanden war auch Christine Strobls Aufstieg...

...zur Fernsehspielchefin des SWR nicht, wo die internen Widerstände so groß wurden, dass man sie flugs zur Chefin der DEGETO machte, beanstandungsfrei?

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Dr. Emil Andabak

Mappus` Austritt aus der CDU

Mappus hat es verstanden, Stühle und Ämter zu besetzen, ohne dabei als Politiker Themen aufzustellen, sich mit Visionen/Themen zu befassen. Er hat Landes-CDU an die Wand gefahren. Kein Wunder, daß CDU in BaWü ihm die Unterstützung versagt und ihn, Mappus los werden möchte.

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Horst Dettweiler
Horst Dettweiler (dettw) - 18.02.2013 07:33 Uhr

strafrechtlich nicht zu beanstanden: das "Merkel-Prinzip",

tricken und mauscheln ja, aber bitte immer noch so haarfein am Rande der Legalität. Zu Mappus Regierungszeiten sind die Herren Strobl und Schebesta ihrem lieben Stefan hinten rein gekrochen und haben seine fragwürdige Django-Mentalität bejubelt.

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hansi baumert
hansi baumert (Habaum) - 18.02.2013 07:12 Uhr

Die Bezeichnung "Lügenpack" auf den S21-Demonstrationen und nach den Ereignissen des Polizei

einsatzes ist nach den nun publik gewordenen Erkenntnissen um Mappus noch geschmeichelt!
Die sichtbare Spitze des Eisberges beträgt 10%...

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Hermenegild Seiler

Anstatt geschlossen gegen andere Parteien zu kämpfen...

... streitet der erbärmlice CDU-Verein mit sich selbst. Das bringt keine einzige Stimme - ganz im Gegenteil!

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K Zinser
K Zinser (kzin) - 18.02.2013 00:02 Uhr

Mappus hatte eines der höchsten Ämter in Deutschland - Austritt zeigt Versagen der CDU - Mitläufer ?

Stefan Mappus hatte als Ministerpräsident von Baden Württemberg eines der höchsten Ämter in Deutschland.Wenn eine solche Person in eine derartige Position kommt,dann muss dieser doch die Werte einer solchen Organisation wie der CDU vollständig vertreten.

Wenn nun der Schwiegersohn des Finanzministers Schäuble,Thomas Strobl den Austritt von Mappus fordert so zeigt das doch dass die CDU keine Ideale bzw Integrität hat und die falschen Personen dh nur Selbstdarsteller hochkommen.

Das Verhalten von Mappus, in den Jahren der CDU Regierung, mit die Parteikollegen einschüchternden SMS Nachrichten (scheinbar war Tanja Gönner auch nicht besser) spricht Bände.

In Anbetracht bestimmter Personen welche auch heute noch wichtige Positionen in dieser Partei innehaben zeigt,eine wirkliche Erneuerung der Südwest CDU hat noch nicht einmal begonnen.

Sicherlich, auch bei den Roten und bei den Grünen sind ein paar Tiefflieger. Beim CDU Förster .. oder gewissen FDP Gestalten ist TV-Umschalten angesagt.

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17.02.2013, 17:40 Uhr

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