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CDU in Baden-Württemberg Neubeginn mit alten Cliquen

 ·  In der ENBW-Affäre wird schonungslos offengelegt, dass die baden-württembergische CDU aus zwei verfeindeten Clans besteht. Auch der Misserfolg nach der Mappus-Ära ändert daran wenig.

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Hans Hausberger

Ein Beispiel für die Cliquenwirtschaft

Einer der Landtagsabgeordneten der Südwest-CDU, der den verfassungswidrigen EnBW-Deal durchwinkte, war der CDU-Landtagsabgeordnete und baden-württembergische Sparkassenpräsident Peter Schneider.

Die Stuttgarter Zeitung hat nun aufgedeckt, daß Schneider über ein privat gehaltenes EnBW-Aktienpaket kräftig mitverdiente.

Durch den Paketzuschlag, den das Land zahlte und allen freien Aktionären anbot, stieg Schneiders Aktienpaket im Wert vierstellig. Und nachdem der windige Deal dank der damaligen CDU-FDP-Mehrheit im Landtag abgesegnet war, verkaufte der Mittäter Schneider seine Aktien mit entsprechend hohem Gewinn.

Zurücktreten will Schneider nicht. Weder als Landtagsabgeordneter noch als Präsident des Sparkassenverbandes. Sein Verhalten sei nicht strafbar, erklärte er.

Soll so ein Neuanfang der CDU möglich sein?

Und

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Olivia Moore
Olivia Moore (opepper) - 16.07.2012 17:59 Uhr

Akribisch, misstrauisch, aufbrausend, beratungsresistent - so wird Mappus immer wieder beschrieben.

Das ist ein Satz aus einem Artikel der FAZ mit dem Titel "Der neue Ministerpräsident Mappus Mit dem Willen zur Macht " (10.02.2010)
Darin wird ziemlich genau die Person Mappus beschrieben,auch von Kritikern aus der eigenen Partei.Allerdings hat sie hat ihn zum MP gemacht. Anscheinend hatten sie keinen Besseren. Und das ist das eigentliche Dilemma dieser CDU in B/W : Der Stuttgarter Landtag wählte den 43 Jahre alten Mappus zum Nachfolger des neuer Ministerpräsident von Baden-Württembergs. Von 137 abgegebenen Stimmen entfielen 83 auf Mappus, der einziger Kandidat war. Die CDU/FDP-Regierungskoalition verfügte über 84 Sitze im Parlament.
Es gab demnach nur eine Enthaltung.Womöglich Herr Oettinger selbst ?

Es gibt noch weiter Affären aus der Mappus-Ära. Die werden hoffentlich zeitnah ebenso schonungslos offengelegt und aufgeklärt. Ansonsten sieht es für die CDU in B/W für lange Zeit schwärzer als schwarz aus.

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Thomas Böhm

Schnellmeinungsänderer Volker Kauder

Er wechselt ja gerne seine Meinungen wie seine Chefin auch.
Aber hier ist vermintes Land: was Mappus getan hat, ist keine Petitesse. Diesen Mann wird das Gericht wegen schwerer Untreue verurteilen müssen. Die anderen Parteimitglieder mögen mit ihm wohl nie mehr etwas zu tun haben.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.07.2012 18:12 Uhr
Olivia Moore
Olivia Moore (opepper) - 16.07.2012 18:12 Uhr

Patenonkel

... Volker Kauder (er ist Patenonkel des ältesten Mappus-Sohnes) muss zu ihm stehen. So lange es geht. Un d, Volker kauder hat ihn immerhin bei der Kanzlerin empfohlen ,damit sie in Ruhe den Herrn Oettinger wegbrüsseln konnte ...

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Jahrgang 1966, politischer Korrespondent in Baden-Württemberg.

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