Einstimmig haben der Bundesvorstand und das Präsidium der CDU am Montag beschlossen, ihre Partei programmatisch der Umweltpolitik zu verpflichten. Das Grundsatzpapier mit dem Titel „Bewahrung der Schöpfung: Klima-, Umwelt- und Verbraucherschutz“ wurde mit wenigen Korrekturen angenommen.
Eine Anfang 2007 eingesetzte Kommission unter Leitung von Hamburgs Erstem Bürgermeister Ole von Beust hatte es erarbeitet. Das Papier soll auf dem Bundesparteitag in Stuttgart im Dezember gebilligt werden. In dem Papier heißt es, Deutschland solle bis zum Jahr 2050 den überwiegenden Anteil seines Strombedarfs aus erneuerbaren Energien decken.
Laufzeitverlängerung soll Energie billiger machen
Im Unterschied zu den Grünen will die CDU an der zivilen Nutzung der Atomkraft festhalten. Mit dem Abschalten aller laufenden Atomreaktoren bis 2020 - wie von der rot-grünen Vorgängerregierung mit der Industrie vereinbart - ließen sich die ehrgeizigen Klimaschutzziele für Deutschland nicht erreichen, sagte Generalsekretär Ronald Pofalla.
Die Atomenergie sei preiswert und umweltschonend. „Kernkraft ist für die CDU Ökoenergie“, sagte Pofalla. SPD und Grüne hatten den Ausstieg mit der ungeklärten Entsorgung des radioaktiven Abfalls aus Atomanlagen begründet.
Eine neue CDU-geführte Bundesregierung will laut Pofalla mit den Betreiberfirmen wie E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW längere Laufzeiten aushandeln. Die zusätzlichen Gewinne sollen dabei nicht komplett in die Konzernkassen fließen. „Ein beachtlicher Teil“ solle zur Senkung der Energiepreise und zur Forschung für Zukunftstechnologien verwendet werden.
Ratio!
Rolf Huchthausen (huchthausen)
- 24.06.2008, 13:13 Uhr
Es muß ein autofreier Sonntag her
Robert Schrey (etiterum)
- 24.06.2008, 13:34 Uhr
@Herrn Weber - schonmal eine Uranmine besucht ?
Paul Rabe (heidelpaul)
- 24.06.2008, 13:37 Uhr
@ Herr Rabe
Stephan Weber (YtFirestorm)
- 24.06.2008, 14:22 Uhr
Stimmige Argumente?
Philippe Jaeck (Chintamon)
- 24.06.2008, 15:18 Uhr