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Bundeswehr : Fast jeder zweite „Tornado“ muss am Boden bleiben

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Ein Bundeswehr-Tornado Mitte April auf dem Bundeswehr-Stützpunkt im türkischen Incirlik Bild: dpa

Wegen eines technischen Defekts können ausgerechnet die modernsten „Tornados“ der Bundeswehr vorerst nicht abheben. Darunter sind auch Flugzeuge, die für die Aufklärung gegen die Terrormiliz IS eingesetzt werden.

          Fast jedes zweite „Tornado“-Kampfflugzeug der Bundeswehr ist wegen der am Mittwoch festgestellten technischen Probleme derzeit nicht einsatzbereit.

          Es sind die 39 modernsten der insgesamt 85 „Tornados“ der Bundeswehr betroffen, wie ein Sprecher der Luftwaffe am Freitag der Deutschen Presse-Agentur sagte. Darunter sind auch die sechs Flugzeuge, die im türkischen Incirlik als Aufklärungsflugzeuge für den Kampf gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ stationiert sind. Wie lange die Lösung des Problems dauern wird, konnte der Sprecher nicht sagen.

          Nach Informationen der Deutschen Presseagentur handelt es sich bei der Panne um lockere Schrauben an einem Bildschirm im Cockpit der modernsten „Tornado“-Version ASST A3. Zwischen 1981 und 1992 hatte die Bundeswehr 357 „Tornados“ angeschafft. Inzwischen ist der Bestand – auch wegen der Beschaffung der moderneren „Eurofighter“ – deutlich verkleinert worden.

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