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Bundespräsident Joachim Gauck Rede an die Nation

 ·  Eine „große Rede“ von Joachim Gauck war angekündigt. Es blieb nicht aus, dass der Bundespräsident angespannt wirkte. Denn er nahm sich ein Thema vor, das ihm lange nicht auf den Leib geschneidert schien: Europa.

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gisbert heimes

Die Fischpredigten der Bundespräsidenten

Die Predigt geendet
ein Jeder sich wendet
...
Die Predigt hat g'fallen
sie bleiben wie Allen!

(aus Achim von Arnims und Clemens Brentanos "Des Knaben Wunderhorn")

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Gottfried Scherer

Wunsch und Wirklichkeit

Statt des Plural, der den majestatis anklingen lässt - "Wir sprechen gerade über Kommunikation" - wäre der Präsident, statt sich selbst als Europäer zu etikettieren, gut beraten gewesen, an Stelle des Indikativs den Konjunktiv hypothetisch zu verwenden und so deutlich zu machen, was er sich wünscht: "Unsere europäischen Werte sind verbindlich und sie verbinden. Mögen europäische Staaten Europas Regeln auch gelegentlich verletzen, so können diese doch vor europäischen Gerichten eingeklagt werden." Herr Gauck oder sogar ich könnte also die Einhaltung des Maastricht-Vertrages gerichtlich erzwingen?

Dass Englisch die erste Fremdsprache ist, hätte der Ergänzung bedurft, dass in Europa die jeweiligen Muttersprachen - auch an den Universitäten - grundlegend zu bleiben haben. So führt es eher dazu, Briten fast roval zu duzen.

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Klaus Wege (covenants) - 23.02.2013 14:09 Uhr

Kundgebung ital. Euro-/ Korruptionsgegner: "800.000 a Piazza S. Giovanni" meldet Wall Street Italia

"Beeindruckend,wie die erste Partei, die offen gegen den Euro ist, weiterhin Stimmenanteile gewinnt" ... schrieb bereits Mitte 2012 die ital. Zeitung La Stampa:

"Zu den Hauptanliegen der „Fünf-Sterne-Bewegung“ (Movimento 5 Stelle) zählen der Euro-Austritt und die Rückkehr zur Lira. Ihre Anziehungskraft verdankt die Partei ihrer antisystemischen Propaganda, dem – nicht unbegründeten – Protest gegen eine politische Klasse, die nicht fähig ist, sich zu erneuern... Es ist beeindruckend, wie die erste Partei, die offen gegen den Euro ist, weiterhin Stimmenanteile gewinnt...." ( Zitat Ende )

Wall Steet Italia. com meldet nun Teilnehmerzahlen von der Wahlkampf-Schlusskundgebung der "M5S": "800.000 a Piazza S. Giovanni" ...

Dt. Medien ist dies keine Zeile Wert. Gleichgeschaltet lauscht man dort lieber der Europapredigt eines geschminkten Gauk vor selektiertem Publikum.
Der müht sich, Europa zu beschreiben, ohne den Begriff "Korruption" zu verwenden. Übrig bleiben Plattitüden.

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Wolfgang Graf von Ballestrem

Gauck hat die Chance für eine offene Europa-Diskussion vertan!

Eines haben Politiker und wohl auch FAZ-Redakteure nicht richtig begriffen: Die Schwarzweiß-Malerei von "Europa-Bekennern" und "Euro-Skeptikern" ist wirklichkeitsfremd. Für die "Vorsichtigen" haben die "Illusionisten" die Geschichte Europas falsch verstanden und sie ignorieren die Realität. Ferner beschreiten sie mit undemokratischen Methoden gefährliche Wege, die einer mittelfristigen Einigung Europas abträglich sind. Herr Gauck hat sich dieser Richtung kompromisslos angeschlossen. Er hat die Chance vertan, eine wirklich offene Diskussion zur Entwicklung Europas zu entfachen.
Der Abbau der gemeinsamen Klammer, der christlich-abendländischen Werte und der Zerfall der Gesellschaften Europas (von der Ethik bis zum Separatismus) erfordern völlig neue Schritte, um Europa friedlich, stark und einheitlich zu gestalten. Die (noch unterschiedlichen) Ausgangspunkte dazu liegen in Wirtschaft und Wettbewerb und nicht im Zusammenkleistern, was nicht zusammenhält.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 10:16 Uhr
gisbert heimes

Lieber Graf von Ballestrem, Wirtschaft und Wettbewerb

haben leider als Ausgangspunkt für ein friedliches, starkes und einheitliches Europa in der Finanzkrise ihre Unschuld verloren. Die Markt- und Wettbewerbsexzesse (Stichworte Hochfrequenzhandel, Boni, Managergehälter) haben im Gegenteil dazu geführt, daß die von Ihnen reklamierten christlich-abendländischen Werte erodiert sind. Nur wenn 'wir' uns dem Diktat totalitärer Märkte entziehen, wird das wieder was.

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Elisabeth Dreier

Mit Reden und großen Versprechen geht da nicht mehr viel, dieser Bogen wurde schon überspannt.

J. Gauck wollte eine große Rede halten um die Bürger wieder für die EU zu begeistern. Dies musste scheitern, denn mit Reden wird da nichts mehr. Zuerst gehört alles in der derzeitigen EU auf den Prüfstand und die einzelnen Völker haben dem daraus abgeleiteten Ergebnis zuzustimmen. Und damit meine ich in Deutschland eine Volksabstimmung, wie dies andere Staaten machen ist deren Sache. Aber hier in Deutschland wurde beim Thema EU/Euro über die Bürger völlig hinweg entschieden, ohne sie je zu befragen. Kritiker wurden als "Nationalisten" beschimpft, d. h. jegliche öffentliche Diskussion sollte unterbunden werden. Dies ist und bleibt undemokratisch. So wird die Zustimmung zur EU, zum Euro nur bei durchschlagenden wirtschaftlichen Erfolg wachsen, also wenn es den Menschen dadurch spürbar besser gehen wird, dies müsste aber schnell gehen. Mit Versprechen geht da nicht mehr viel. Die nächste große Eurokrise spürt man quasi wachsen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 16:30 Uhr
Fritz Reinhardt

Dies ist und bleibt undemokratisch.

Ich möchte hier noch weiter gehen: das sind klare Verstöße gegen das Grundgesetz und alle beteiligten Politiker gehören vor Gericht, verurteilt, eingesperrt, enteignet und lebenslänglich auf Sozialhilfe gesetzt.

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Jens Hunger
Jens Hunger (hero02) - 23.02.2013 07:22 Uhr

in sichtweite.........

in sichtweite des "präsidentenpalastes" lagerten obdachlose, die von der situation auf dem berliner wohnungsmarkt überrollt werden. währenddessen hält "der präsident" angekündigte "große reden", zu denen die bonzen des landes in riesigen schlitten rangekarrt werden, welch ein erfolg!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 09:38 Uhr
Jens Hunger
Jens Hunger (hero02) - 23.02.2013 09:38 Uhr

Lieber Herr Manzer,

sprachliche und orthographische Mängel wird man bei diesem "Bundespräsidenten" kaum finden. Genau hier liegt das Problem. Weiterführende Kompetenzen sind bei ihm nicht zu erkennen. Lieber Herr Manzer, besitzen Sie eine Privatausgabe des Dudens? Durchforsten Sie mal Ihren Beitrag ganz sachlich, Sie werden sich kaputt lachen.

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Jürgen M. Backhaus

Alternativlosigkeit/pure Notwendigkeit und/oder Propaganda

Wenn gescheiterte Institutionen mittels Gleichschaltung oder sei es auch nur wegen falsch verstandener und ständig eingeübter PC der ö.r.-Medien und dem Zutun eines Präsidentenpastors ("mehr Europa wagen, europäisches Deutschland") gerettet werden müssen ("alles schrecklich, bitte mehr davon") müsste Hamlet sagen, irgendwas ist faul im Staate Dänemark (die Dänen mögen mir verzeihen, ist so wörtlich nicht gemeint). Bestürzt muss man konstatieren, was als Rede sich verstand, war nicht mehr als schlechte ("drittklassige") Rhetorik, Deppendorf & Co. lassen grüßen. Schade nur, dass man als "EU-Realo" auf einen Bunga-Bunga-Politiker setzen muss, in der Hoffnung darauf dass dieser sein Land aus der Chaos-Vernstaltung Euroland/EU herausboxen möge um der Selbstbedienungsveranstaltung ein rasches Ende zu bereiten. Ein Ende mit Schrecken ist allemal besser als ein Schrecken ohne Ende. Dies ist ein frommer Wunsch aber keine Propaganda, denn mir steht keine Einheitspartei zur Seite, Gauck schon.

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Peter-Paul Gansen

Eine lächerliche Annahme

Wie dieser selbstgefällige Schaumschläger auf die Idee kommen kann, dass es in Deutschland eine relevante Anzahl von Menschen geben könnte, die nach Dominanz in Europa streben würden, ist mir ein Rätsel.
Im Gegenteil wünschen sich immer mehr Deutsche ihre Ruhe vor der EU und vor mehr Europa. Sie wollen weder finanziell geschädigt werden, noch die persönliche Freiheit oder Kontrolle über ihr Leben verlieren. Sie fürchten sich vor weiterer Problemimmigration, die das Sozialgefüge und die kulturelle Identität hier noch weiter schädigen wird. Sie fürchten sich vor dem Ende der Restes an Demokratie, der uns noch geblieben ist.
Dazu sagt Gauck nichts. Seine eigentliche Botschaft lautet: "Laßt euch ausnutzen. Laßt eure Heimat kaputt gehen."

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Closed via SSO

Wer will dieses "Europa eigentlich...?

...ein einfacher europäischer Bürger keineswegs. Frage: wieso ist es immer noch so, dass die sogenannten "Eliten" entscheiden, wie was und warum etwas vor sich geht? M.A. falscher Ansatz. Wer es wirklich ernst meint mit diesem Europa-Gelaber, soll sich bitte bei den ganz einfachen Leuten (die stellen schließlich immer noch die Mehrheit dar) umhören. Dann wäre Ende mit diesem quacksalbernden Geschwätz. Alle machen sie Purzelbäume um dies Europa, sie überschlagen sich geradezu. Aber keiner von denen die davon reden hat jemals in Europa wirklich gelebt und gearbeitet. Denn sonst würden sie anders reden und das Thema Europa hätte sich erledigt, für ewig und immer.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 16:56 Uhr
Fritz Reinhardt

"den ganz einfachen Leuten, die stellen schließlich immer noch die Mehrheit dar"

vollkommen richtig und es sind auch die einzigen im Lande die ernsthaft Steuern zahlen. Prof. Kirchof`s Steuerreform gehört her, damit endlich wieder Steuergerechtigkeit herrscht und die Reichen nicht nur bestimmen, sondern auch solidarisch zahlen.

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Wolfgang Richter

Entmündigung

Nach Gauck soll Deutschland als willen- und machtloser Dauer-Nettozahler in den "Vereinigten Staaten von Europa" aufgehen, also verschwinden.
In diesem Imperium wäre durch die eindeutige Mehrheit von Frankreich und PIIGS die politische und wirtschaftliche Zukunft eindeutig vorgegeben. Und ganz bestimmt nicht in unserem Sinne.

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Klaus Hessenauer

eine große Rede war das nicht

und die Schuhe eines C.F.v. Weizäcker sind Herrn Gauck weiß Gott zu Groß.

Die Menschen wirklich mit zu nehmen, Europa wirklich demokratisch zu legitimieren am besten über Volksabstimmung ist unseren Politikern zu mühsam. Gauck schwimmt auch da im Strom mit.

Merke: Der Weg zur Quelle führt gegen den Strom! (chin. Weisheit)

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 01:43 Uhr
Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 23.02.2013 01:43 Uhr

Herr Hessenauer der Bundespraesident will doch nicht an die Quelle

Und sein Verstaendnis von Freiheit trage ich nicht mit, weil er eben keinen moralischen Charakter hat. Er haelt die Lehre Jesu nicht ein. Was will er uns denn dann sagen

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Hans-Peter Blume

Reden?

Die Auffassung, Reden zu halten, sei eine, wenn nicht die Hauptaufgabe des Bundespräsidenten, kann ich nicht teilen. Die Aufgaben des Bundespräsidenten sind im Grundgesetz präzise geregelt.
Reden sind nicht erwähnt. Es besteht auch keine ungeschriebene verfassungsrechtliche Verpflichtung dazu. Keineswegs könnte ein Bundespräsident vor dem Bundesverfassungsgericht wegen Amtspflichtverletzung zur Verantwortung gezogen werden, der überhaupt keine öffentlichen Reden hält.
Als älterer "Bürger" kann ich mich nicht erinnern - und das gilt auch für viele meiner Bekannten, Verwandten und ehemaligen Kollegen -, daß wir weder auf "große Reden" der Präsidenten gewartet noch sie auch nur gehört oder einen irgendwie gearteten Einfluß auf Politik und Lebensverhältnisse festgestellt haben.
Die "große" Rede erscheint mir hauptsächlich als Erfindung der Presse. Manche zählen sie zu einer sogenannten "Verfassungsfolklore".

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Closed via SSO

Gauck will Deutsche gefügig machen

Ein Gauck'sches Geschwafel um den heissen Brei, oder besser ein Tanz ums goldene Kalb. So und nicht anders muss man die Rede von Joachim Gauck verstehen, nachdem es Kanzlerin Merkel, wegen geistiger Umnachtung, einfach nicht kann, dem deutschen Volk die Wahrheit aufzutischen. Tatsächlich besteht in Deutschland ein erhebliches Informationsdefizit zum Thema "Europa", sonst wäre die Umragewerte Merkels längstens im Keller. Das lässt sich besonders daran ablesen, wenn man einen Portugiesen, Spanier, Griechen oder Italiener zum selben Thema befragt: Geld kommt immer von "oben". Das ist Europa heute, und nichts anderes. Alles andere ist Palaver.

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Rüdiger Kramme

"...ich liebe Euch doch alle..."

.....

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gisbert heimes

Die Rede: nicht der Rede wert

Sie fordert die abschätzigen bis überdrüssigen Leser-Kommentare leider heraus. In dieser Tonlage wird das nichts, auf beiden Seiten nicht.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 17:10 Uhr
gisbert heimes

Liebe Elisabeth Dreier

es könnte gut sein, daß die Tonlage noch erheblich schärfer wird, als uns allen lieb sein kann.

Die sogenannte Eurokrise ist keine Krise der Währung Euro (seit seiner Einführung liegt der Wechselkurs des Euro fast immer - zum Teil deutlich - über dem Dollar). Sondern eine Folgeerscheinung der Krise der Finanzmärkte, letztlich eine der deregulierten Finanz- und Rohstoffmärkte seit den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Die in diesem Zusammenhang gigantisch angewachsene virtuelle Geldmenge hat eine ebenso gigantische Spielwiese für kriminelle Machenschaften aller Art eröffnet. Wir haben es mit einer der üblichen zyklischen Krisen des Marktsystems zu tun, diesmal in globalem Maßstab. Sicheres Indiz dafür ist u. a. die hypertrophisch gestiegene Ungleichheit bei der Vermögens- und Einkommensverteilung. Das ist historisch noch nie gutgegangen.

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Elisabeth Dreier

Wie muss die Tonlage sein?

"In dieser Tonlage wird das nichts, auf beiden Seiten nicht." Seit mehr als 2 Jahren haben wir die Eurokrise, sie kostet immer mehr, ohne irgendeiner Besserung für Deutschland in Sichtweite. Damit einher schwindet die Zustimmung zur EU. Also Zeit war genug vorhanden und anfänglich konnte ich mich noch an die vorsichtige Kritik erinnern, auch von mir. Aber wenn die Argumente der Kritiker kein Gehör finden, als Nationalistisch diffamiert werden, was bleibt dann? Kann ich dann die EU, die derzeitige Regierung, das derzeitige Parteien- und Wahlsystem gut heißen? Nein. War dies die falsche Tonlage?

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Raika Geng
Raika Geng (Lailaps) - 22.02.2013 20:37 Uhr

Schlechtes Gewissen

"Rede an die Nation" (Titel) Eine „große Rede“ von Joachim Gauck war angekündigt.(FAZnet)


Ich habe vorhin die "große Rede an die Nation" gelesen.

Jetzt habe ich auf einmal ein richtig schlechtes Gewissen, weil ich dabei nicht aufgestanden bin.

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Europa ohne Sozialismus!

Wie kann "mehr Europa" aussehen? Es kann nicht angehen, dass Deutschland der Zahlmeister ist für eine EU-Bürokratie.
Mehr Europa macht nur Sinn, wenn es allen europäischen Bürgern dient, wenn also unnötige Barrieren verschwinden und die sozialistische Verteilungsmaschinerie gestoppt wird.
Mehr Europa muss heißen: mehr Freude der Europäer an Griechenland, Spanien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien etc.
Ein Europa ohne Sozialismus ist die Lösung!

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Christoph Rohde

Kein Mut zum Konkreten

Gemeinplätze statt Sorgen der Bürger ansprechen, Sonntagsrede wie im Sozialismus - Herr Gauck denkt gar nicht daran, die "Vision" der Eliten sinnvoll zu prüfen in Bezug auf Wohlstandsgefälle, Wettbewerbsfähigkeit, Armutstransfer, mangelnde hard power etc. Der Mann wird zu einer echten Enttäuschung.

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Beat Leutwyler
Beat Leutwyler (beat126) - 22.02.2013 20:15 Uhr

Reden haben Deutschland nie geholfen, eher geschadet

Wenn Herr Gauck die Bürger schon zu mehr Engagement auffordert, ja sogar zu Banner-Trägern mach will, warum lässt er denn das Volk vorher nicht über die EU und den Euro mit seiner Politik abstimmen?

Nein, nicht ein Deutsches Europa, sondern ein oktroyiertes Deutschland - die anderen Europäer helfen sich schon selbst. Wie z.B. England, mit üblichen Demokratieinstrumenten, die Deutschland nicht anzufassen wagt.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 08:14 Uhr
Elisabeth Dreier

Zeichnen Sie die „Initiative Bürgerrecht Direkte Demokratie“ mit Vera Lengsfeld!

Diese Liste kann im Netz gezeichnet werden. Auf der Internetseite sind die wesentlichen Argumente für mehr direkte Demokratie und eine Änderung des Wahlrechts m. E. sehr gut dargelegt. Nicht umsonst beteiligt sich eine Bürgerrechtlerin. Denn auch mich erinnert diese Beschneidung der Freiheit durch allmächtige Staats-/EU-Bürokratie, Bevormundung durch die Politik und die Bevorteilung einer kleiner Klientel an die DDR. In der DDR waren nur die Gesetze und Regeln des Regimes wesentlich einfacher gehalten, jeder Dumme wusste was abgeht und was man sagen und tun durfte.

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Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 22.02.2013 20:14 Uhr

Wir sind alle Europäer, aber nicht alle im Gauckschen Sinne

Ich für meinen Teil war begeistert von der Idee des vereinten Europas der Vaterländer. Und was ist aus dieser Idee geworden? Ein Bürokratieungetüm, zum großen Teil nicht demokratisch legitimiert. Eine Währungs-Transfer-Union, vor der vor Einführung des Euro schon etliche gewarnt haben.

Was auch bei Gauck nicht vorkam, war die Frage, ob man nicht endlich mal das Volk zu der europäischen Idee und all ihren Folgen befragen sollte. Soweit geht auch bei Gauck die Liebe zum Volk nicht. Was kam, war Geschwurbel à la Merkel. Aber ganz ehrlich, ich habe von Gauck auch nichts erwartet. Er ist durch und durch Pastor, seine Predigten gehen allerdings am Volk vorbei.

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22.02.2013, 16:10 Uhr

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