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Mittwoch, 19. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Bundespräsident in Nahost Gauck ermutigt Abbas zu weiteren Gesprächen mit Israel

 ·  Bundespräsident Gauck hat Israel und die Palästinenser zum Abschluss seines Besuchs zu einer Verhandlungslösung aufgerufen. „Deutschland steht in besonderer Verantwortung“, sagte Gauck auf dem Ölberg. Berlin setze sich für die Zwei-Staaten-Lösung ein.

Artikel Bilder (3) Lesermeinungen (83)

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wolf haupricht

Ob BuPräs Gauck sich besinnt...?

S.g. Herr Bundespräsident,
in Israel haben Sie erklärt, dass der Islam Europa nicht geprägt bzw beeinflusst habe. Andalusien ist zu meiner 2. Heimat geworden. Städt wie Cordoba, Toledo, Granada sowie deren Geschichte unter den Arabern/Mauren sind mir bekannt. Daher habe ich Zweifel an Ihrer Aussage.
Arabische Kultur im Zuge der Verbreitung des Islam dort haben zur Blüte der Region beigetragen sowie den Anstoß zur Rennaissance in Westeuropa in Kunst, Handwerk, Medizin und Kultur gegeben.
Europa hat ergo davon profitiert. An die Toleranz der Kalifen sowie die gelebte Gastfreundschaft sowie die Genuss-/Lebensfreude sei erinnert.
Nicht nur das herbe Land der Westgoten wurde mit den Künsten und Schönheiten der arabischen Kultur verfeinert, auch gelangten die Errungenschaften bis nach Germanien.
Es würde mich interessieren, ob Sie weiterhin Ihre Auffassung zum Islam aufrechterhalten?
Dass der Islam auch seine Schatten zeigt, steht, steht auf einem anderen Blatt der Geschichte. mfg

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Fatih_Mehmet Uenal

Find ich ausreichend aber nicht besonders gut..

was der Präsident der BRD von sich gegeben hat. Er sollte aber wissen, dass der Islam Europa oder wie viele es auch nennen die Abendländisch Chrstliche Kultur sogar entscheidend geprägt hat. Nämlich, indem Sie quasi die Antike an Europa übergeben und damit diese Kultur erst möglich machte. Ohne den aufgeklärten Islam in den ersten 600 bis 700 Jahren mit ihrem gewaltigen einfluss auf Europa hätte es das Europa oder die Abendländische Zivilisation von heute nicht gegeben.Durch ihre übermittler Rolle wurde der Humanismus und die Renaissanse erst möglich. Wer das bestreitet sollte wissenschaftlich nüchtern und nicht anders auf das thema eingehen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.06.2012 21:35 Uhr
Fatih_Mehmet Uenal

Nun, das will ich nicht bestreiten Frau Holtmann

auch haben die Muslime die Christen in Ihren Kriegen als Feinde oder Fremdherrscher erlebt und empfunden.Ich stimme Ihnen nicht zu.Als Muslime wurden die Arabischen Stämme geeinigt.Als Muslime entwickelte sich die Wissenschaft im islamischen Raum.Und zwar in einem Zeitalter wo in Europa finsterste Kirchenherrschaft bestand.Sie sprechen den Muslimen die Fähigkeit ab sich zu entwickeln. Sie sollten nicht nur einseitige Quellen studieren.In den Zeiten waren die Araber eben die Wissenschaftler,die Perser die Philospohen und die Türken die Soldaten Gottes und des Islam.So sagt man es bei "uns".

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Cornelia  Holtmann

Sie schreiben es genau richtig, Herr Uenal,

die arabischen Wissenschaftler haben aufgrund ihrer hervorragenden Griechischkenntnisse geholfen, "die Antike" wiederzubeleben. Sie haben das aber nicht in ihrer Eigenschaft als Muslime getan, sondern eben als Wissenschaftler. Die arabische Welt hatte ja schon vor der Verbreitung des Islam ihre Entwicklung zur Hochkultur begonnen.

Die vielgerühmte Toleranz der Muslime hat auch spätestens mit der Herrschaft der Almoraviden ein Ende gefunden.

Darüber hinaus haben die Europäer spätestens seit der Eroberungszüge des Osmanischen Reichs die Muslime als Feinde erlebt oder eben als Fremdherrscher.

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 01.06.2012 04:48 Uhr

Vielzuviele veesuchen es mit christlichem Glauben und islamischer Religion

Es get doch nicht um Glauben. Ich bin auch Christ und habe das nie verheimlicht, ich bete auch oeffentlich vor dem Essen. Der Herr Bundespresident war aber doch auf Staatsbesuch!!!
Ich haben schon einigemale darauf hingewiesem, dass die Hamas unmitelbar nach dem Abzug der Israelis aus dem Gazastreifen, eingezogen ist. Und es war aus mit dem Traum der Freiheit fuer die Palestinaenzer. Wenn die Israelis aus der Westbank ausziehen wuerden, waeren Hamas und Hessbollah genausoschnell dort, wie im Gazastreifen und mit denen der Iran. Und ich kann Israel sehr gut verstehen, wenn es das nicht zulassen wil!

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wolfgang lotz

...wenn D. Israel gegenueber "in einer besonderen Verantwortung steht", dann doch wohl ...

...in dem Sinne , alles Positive zu tun um einen 2. Holocaust zu vermeiden. Und wenn man dazu keinen positiven Beitrag leisten kann - was ja nur zu verständlich ist bei einem Präsidenten der Nation, die den 1. Holocaust auf dem Gewissen hat - dann wäre wohl "Mund-halten" von "besonderer Verantwortung"!!

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Roswitha Wels

Wenn Merkel

damals ihrer Parteipolitik nicht gefolgt wäre, hätten wir keinen teuren Wulff bekommen, sondern gleich Gauck. Das Volk wollte Gauck und das ist gut so. Andere Völker beneiden uns um unseren neuen Bundespräsidenten.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.06.2012 12:39 Uhr
Fatih_Mehmet Uenal

Glaube ich nicht!

welche Nationen meinen Sie?

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Günter Busse

Deutsche Kritik am Siedlungsbau?

Noch besser wäre aber, die deutsche Unterstützung für den Siedlungsbau zu beenden!
.
Der europäische Gerichtshof hat in einem Urteil festgestellt, das Produkte aus den Siedlungen in den von Israel besetzten Gebieten nicht unter die Zollfreiheit bei der Einfuhr in die EU fallen.

Die deutsche Regierung akzeptiert es aber, das Israel Produkte aus den Siedlungen als "aus israelischem Zollgebiet" deklariert und ZOLLFREI in die EU exportiert!
Und so werden Produkte aus den Siedlungen (wie z.B. Soda-Club-CO2-Geraete, Software, Obst und Golan-Wein) weiterhin zollfrei von Israel in die EU exportiert.
In der EU ist es die Bundesregierung, die ein konsequentes Vorgehen der EU gegen die Zollfreiheit der Siedlungsprodukte verhindert!
Firmen aus Siedlungen können frei in der EU agieren.
Bei Zuwendungen für Forschung und Bildung von Deutschland für Israel wird auch nicht darauf geachtet, ob sich das empfangene Institut in einer Siedlung befindet oder in den legalen Grenzen von 1967 befindet.

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Volkmar Kobelt
Volkmar Kobelt (vkobelt) - 31.05.2012 21:52 Uhr

Artikel-Verwechslung?

Während der Diskussion scheint mir der Verweis aus der newsletter auf „Muslime gehören zu Deutschland“ auf "Gauck ermutigt Abbas zu weiteren Gesprächen mit Israel" umgebogen worden zu sein.

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nikolaus hesse

@wolf haupricht/Isfahan+Damaskus/Islam/////Meiner Meinung nach schlummerte, im Jahre 1450

+von jeher, fast alles arabische Wissen,
( wobei arabisches Wissen oft gr. Wissen in arabischer Ueberlieferung war), in Folianten in Bibliotheken irgendwo zwischen Vatikan+Paris.--
Eine Beobachtuing ist jedoch, dass die Araber von ihrem Wissen weitgehend keinen Gebrauch
machten, sondern sich nur rauspickten, das ihnen gerade so zupass kam.
Geometrie, Trigonometrie, zur Planung+ Errichtung von Rundboegen, Spitzboegen, Kuppeln, +Gaerten.
Oft wurden byzantinische Meister mit
einbezogen, das gilt fuer Isfahan, (Iran, ich weiss), wie auch fuer Damaskus.
Die Intarsien- u. Mosaikarbeiten im Innern der Moscheen von Damaskus sind authentische
byzantinische Arbeit, da herrscht unter Archaeologen+Kunsthistorikern Einvernehmen.
Zum Schluss also: die Araber haben das griechische Erbe+Wissen nie weiterentwickelt.
Das verraet eine gewisse fatalistische Grundeinstellung+laesst tief blicken.
Man verwendet(e) Wissen, das jetzt+sofort dienstbar gemacht werde soll.
Der Iran laesst gruessen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.06.2012 12:45 Uhr
Fatih_Mehmet Uenal

Herr Hesse

und vieles aus dem überlieferten Gedankengut der griechen geht auf die Sumerer, Hethiter Babylonier und anderer orientalischer Völker zurück! Selbst das Alte und neue testament wurde schon Jahrtausende vorher vonn Assyrern und anderen erzählt.Sorry.Ich möchte ihr Weltbild nicht zerstören. Aber bei allen Abendlädischem Eifer.Haben Sie sich nie gefragt warum nur wenige Evangelien von dr Kirche zugelassen wurde und andere -wie die von Barnabas- nicht?

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 01.06.2012 12:27 Uhr

Der iran laesst gruessen

Aber Sie informiren sich nicht, indoktrinieren hilft nicht. Der Iran hat doch sein wissen ueber den Bau einer Atombombe aus Pakistan und die Pakistanische Bombe wurde fast ganz in Deutschland ausgedacht! Wenn man so manchen Kommentator liest, koennte mamn glauben, die Araber haetten die Welt erschafen. Und warum sind die dann immer noch Lichtjahre hinter uns?

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nikolaus hesse

@Wolf Haupricht, "Haben die Araber+ Mauren nicht die europaeischen Wissenschaften einschl. Me-

dizin beeinflusst? Wie kommt Gauck zu der Wertung, der Islam habe Europa nicht geprägt?"
Dies scheint mir eine beliebte+ masslos ueberstrapazierte Behauptung zu sein, die der Ueberpruefung nicht standhaelt.
Die Araber haben vor allen Dingen griechisches Wissen nach Europa RE-importiert.
Wissen, das nie verloren gegangen, sondern hoechstens in Vergessenheit geraten war.
Beispiel zum Nachdenken: Im alten Rom war das Erlernen des Griechischen+ Studium der gr. Kultur
Bildungsideal. Marc Aurel schrieb auf GRIECHISCH.
Das Erbe der Roemer war aber nie verloren gegangen, sondern gerade den Menschen des Mittelalters UNVERGESSEN, Kirche+Wissenschaft sprach Latein.
Logisch also, dass die Menschen im Mittelalter ueber ihre Kenntnisse der roem. Kultur
jederzeit zu den gr. wissenschaftlichen Erkenntnissen aufschliessen konnten.
Die Bedeutung der Araber als Wissensbringer fuer das mittelalterliche Europa wird masslos
ueberschaetzt, hier wird von Interessierten ein MYTHOS installiert.

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.06.2012 12:47 Uhr
Fatih_Mehmet Uenal

Herr Haupricht..

absolut richtig. Manche wollen das einfach nicht wahrhaben.

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Cornelia  Holtmann

Sehr geehrter Herr Magiera,

spätestens aber mit der Herrschaft der nordafrikanischen Almoraviden war es mit der so vielgerühmten Toleranz des Islam in Spanien vorbei. Die liberalen Strömungen des Islam wurden als "gottlos" unterdrückt, Juden und Christen sahen sich starken Repressionen und Verfolgungen ausgesetzt. Kultur und Wissenschaften verfielen.

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Gabi Heintz

die "muslimischen Wissenschaftler" ...

... waren zu einem großen Teil Juden und Christen, die unter ihren neuen Herren als Übersetzer arbeiten mußten, z.T. aber auch als Wissenschaftler (wenn sie die Jizya zahlten) weiterarbeiten durften. (Ich empfehle Bat Ye'ors "Der Niedergang de orientalischen Christentums unter dem Islam", ein mit akribischer Sorgfalt recherchiertes wissenschaftliches Buch, das zur Hälfte aus Quellentexten besteht. Übrigens geht es nicht nur um die Diskriminierung und Unterdrückung der Christen, sondern auch um die der Juden.)

Jedenfalls war auch vor den muslimischen Eroberungen des Mittelmeergebietes das Wissen der Antike nicht in Vergessenheit geraten. Es gab christliche Wissenschaftler des Orients (googeln), die wissenschaftliche und philosophische Texte aus dem Griechischen ins Aramäische übersetzten.

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wolfgang lotz

Haupricht hat insofern einen Punkt, da in der Tat im Emirat Cordoba - dem islamischen...

..."Al-Andalus" - die juedischen(!!) Uebersetzerschulen in Cordoba und Toledo - früher ins Arabische übersetzte Griechische Texte , dann wieder ins Griechische --- und Lateinische --- "rück"übersetzt haben. Das war - so sagen manche - die "Initialzuendung" der Renaissance in Westeuropa !! Diese sehr fruchtbare Kooperation der islamischen und jüdischen Gelehrten im Al-Andalus war aber von kurzer Dauer ...

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Roland Magiera

der Islam hat die europäische Entwicklung bedeutend beeinflusst

Am deutlichsten und wenigsten bestreitbaren im Gebiet des ehemaligen Jugoslawiens, das jahrhundertelang unter osmanischer Herrschaft stand. Gebiete wie etwa Bosnien wurden sogar entscheidend vom Islam geprägt.

Zitat Wikipedia: "Unter der Herrschaft der Kalifen von Córdoba war Al-Andalus ein reiches, blühendes Land. Kunst und Wissenschaft waren weltberühmt, das Handwerk galt in Europa als Vorbild. Für alle Kinder gab es Schulen, für die Einwohner der Stadt Krankenhäuser, Bibliotheken und Freizeitzentren. Die Straßen waren befestigt, und es gab überall Wasserleitungen – im christlichen Europa war solch ein Luxus unbekannt."

Ganz Europa wurde durch die Kreuzzüge geprägt, ohne diese hätte die Geschichte einen anderen Verlauf genommen! Die christlichen Kirchen hätten ohne den Islam weit weniger weltliche Macht erlangt.

Im Grunde genommen ist das eine Frage, wie man "Prägung" definiert. Aber obig genanntes ist kein außergewöhnliches Wissen und auch nicht subjektiv.

Schönen Abend noch

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Sophia Orti
Sophia Orti (rum) - 31.05.2012 20:38 Uhr

Gauck ermutigt Abbas zu weiteren Gesprächen mit Israel, Gauck ermutigt Abbas, ...

... Gauck spielt mit der Hoffnung von Abbas, denn nur mit der Hoffnung wird die "Palästinensische Autonomiebehörde" weiter die Rolle einer israelischen Behörde spielen, die für Israel die Dreckarbeit erledigt, bis ganz Palästina verloren ist. Wer glaubt, das Problem wird mit Gesprächen gelöst, ist sehr naiv.

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Ulla Nachtmann

Und ich hatte gehofft, dass...

Beitrag

Bundespräsident in Nahost
Gauck ermutigt Abbas zu weiteren Gesprächen mit Israel

dieser neue mainstream Präsident, ein evangelischer Pastor, den Mut finden würde, Abbas und die Brüder im Glauben von der Hamas, ermutigen würde, eine echte Zumutung für null und nichtig zu erklären:
1) die PLO Charta
2) die Hamas Charta
.
Das wäre doch mal ein mutiger und überfälliger Schritt gewesen!
Aber vielleicht ist dem guten Mann die fortdauernde Existenz dieser Pamplethe nicht bewusst?
Es lohnt sich die beiden Erklärungen zu lesen. Sie rufen NICHT zu einer 2 Staaten Lösung auf sondern...na ja, manche wissen es schon.

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Cornelia  Holtmann

Warum ist es offensichtlich so schwer zu begreifen,

dass der Bundespräsident die richtigen Worte gefunden hat?

Der Islam, der sich als kulturprägende Kraft versteht, gehört tatsächlich nicht nach Deutschland. Ich will nicht in einem Land leben, in dem das tägliche Leben durch die Regeln des Islam bestimmt ist oder in dem Großmoscheen ein Stadtbild dominieren (Der Bau von Großmoscheen ist als Ausdruck eines weltlichen Herrschaftsanspruchs abzulehnen.)

Auch wenn viele es gern anders hätten: Aufgrund einer teilweise verantwortungslosen Zuwanderungspolitik leben aber viele Menschen aus islamisch geprägten Ländern in Deutschland. Teilweise sind diese Menschen gläubige Muslime, für viele aber spielt ihre Religionszugehörigkeit im täglichen Leben keine Rolle. Ich wüsste nicht, wie dies jetzt zu ändern sein sollte, wenn diese Menschen sich in die Gesellschaft einfügen. Viele dieser Menschen empfinden Deutschland jetzt als ihre Land.

Diese Menschen gehören jetzt in dieses Land, nicht "Der Islam".

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.06.2012 20:06 Uhr
wolf haupricht

Nachtrag: Zu Frau Holtmann

Unter Google: AL-Andalus, ein goldener Traum, abgedruckt in ( Die Zeit vom 16.Juni 2011, inclusive Zeit Magazin) findet man einen Beitrag von Prof Georg Bossong, Uni Zürich, der die Frage, ob der Islam zu Europa gehört abhandelt. (Ich habe unter "Niedergang des Islam in Andalus" gegoogelt).

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wolf haupricht

S.g. Frau Holtmann.....Eigentlich wollte ich mich..

zum Thema nicht wiederholen. Nun, ja. Warum hat Gauck die ausländischen ehem. Gastarbeiter insbesondere aus der Türkei nicht als solche mit ihrer Nationalität angesprochen und als neue Mitbürger mit oder ohne deutschem Pass begrüßt und ihnen die Integrierung ins gesellschaftliche/berufl. Leben empfohlen? (Er hätte klarstellend auf die Religion als Privatsache hinweisen können, aus dem der Staat und der BuPräs sich heraus halten.)
Warum nur hat er die Muslime explizit angesprochen, wobei er sicherlich noch andere Religionszugehörigkeiten hätte berücksichtigen können. Jedoch einen Spalt zwischen Religion und Zugehörigkeit als Person zu öffnen, ist unlogisch und nicht stringent.
Ein Muslim ist und bleibt dem Islam verbunden, da kann auch ein ev. Theologe nicht daran rütteln. Hätte G. den Protestanten ihren pers. Glauben belassen, aber die Gemeinschaft in der ev. Kirche wg eines katholischen Dogmas nicht akzeptiert, hätte Luther ihn in der Luft zerrissen. mfg

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Cornelia  Holtmann

Sehr geehrter Herr Haupricht,

Sie verwirren mich, weil ich glaube, dass wir einander missverstehen.

Natürlich haben auch islamische Gelehrte und Geistliche als Menschen einen Platz in Deutschland, solange sie diesen Glauben als ihre Privatsache behandeln und keine politischen Forderungen aus ihm ableiten. (So wie auch Fußballvereine ihren Platz in Deutschland haben.)

Und die Frage, ob eine Moschee groß oder klein ist, spielt schon eine Rolle. Die Großmoscheen sind nämlich Ausdruck eines weltlichen Herrschaftsanspruches. Und wie wir in Köln gesehen haben, genehmigen die Städte und Kommunen auch Bauten, die sie nicht genehmigen sollten.

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Cornelia  Holtmann

Sehr geehrter Herr Haupricht,

ich spreche von dem Verbot von Großmoscheen, die ein Stadtbild dominieren. Die Art der Architektur durch den Koran ja nicht vorgeschrieben. Es besteht ja nicht die Notwendigkeit, Moscheen in Osmanischer Architektur zu bauen. Kleine, dezentrale Moscheen, die sich in ein Stadtbild einfügen, reichen ja aus. Und ich habe an keiner Stelle geschrieben, dass ich den Muslimen ihre Geistlichen "entziehen" will.

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wolf haupricht

Frau Holtmann, Ihr Wunschdenken...

kann nicht die Realität ersetzen, obwohl ich Ihre Ansicht durchaus teile, dass der Islam in seiner radikalen Prägung problematisch ist. Wenn ich jedoch Menschen mit einer islamischen Glaubensrichtung nach D einlade und sie zu deutschen Bürgern mache, darf man doch deren Glauben nicht durch einen Entzug ihrer Moscheen oder ihrer Geistlichen bestrafen. Entweder oder. Aber wie Gauck als Theologe dies begründen will, bleibt mir ein Rätsel wie so vieles an diesem als BuPräs sicherlich überforderten Menschen. Wäre er 20 Jahre jünger, könnte er vielleicht noch die Kurve kriegen.

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Otto Meier

Trivialer Mumpitz

Da hat sich der Freiheitsflüsterer ja nicht gerade mit Ruhm bekleckert.

Egal wie man es ausdrückt, in Deutschland leben Muslime, sogar deutsche Muslime, und damit ist der Islam als Religion in Deutschland genauso präsent wie das Christentum, das Judentum oder jede andere hier gelebte und ausgeübte Religion.

Und wer so vom Freiheitsgedanken beseelt ist, der macht sich in meinen Augen unglaubwürdig, wenn er sich als Freund derer bezeichnet, die die Freiheit anderer verhindern.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.06.2012 12:10 Uhr
wolf haupricht

Genau so ist es, Herr Meier....

Kluge Köpfe können oft nicht geradeaus denken, wenn sie eine Blockade im Kopf haben.
Das gilt hier besonders für den BuPräs, der wohl als ev. Theologe seinen Senf zum Thema loswerden wollte. Übrigens habe ich eine e-mail an Ihn abgesandt wg seiner nicht haltbaren Aussage, dass der Islam Europa nicht geprägt habe. Ich warte seine Antwort ab. mfg

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Helmut Smith
Helmut Smith (fmsus) - 31.05.2012 18:36 Uhr

Kluger Kopf, der Mann ist vom Fach

Eine gute Wortwahl hat BP Gauch getroffen - es ist (auch) eine Botschaft an Muslime sich selbst zu definieren in diesem Land bzw. Europa, wo Religion eigentlich kein Thema sein sollte sondern das Streben nach Glück in einer freien Gesellschaft.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.06.2012 04:01 Uhr
Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 01.06.2012 04:01 Uhr

Herr Smith, beten, wo ich niemand belaestige?

Gewiss Jesus lehrte uns nicht oeffentlich zu beten, das war aber gemeint, dass wir keine Schaw aus unserm Gebet machen sollen! Wir sind , als Christen unbeliebt geworden, gerade als wir beliebt werden wollten. Warum sollen wir Christen schweigen - haben wir doch schon viel zulange - waerend die Marxisten und andere extreme Gruppen im Land herum rennen und mit Steinen schmeissen???

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Cornelia  Holtmann

Sehr geehrter Herr Smith,

aber wenn wir Kant folgen, sind ja gerade "Freiheit, Gott und Unsterblichkeit" Objekte des Glaubens. Die Atheisten als frei zu bezeichnen, halte ich daher für einen Widerspruch in sich.

Und die Atheisten sind vielleicht in viel stärkerer Weise Sklaven ihrer Triebe und Leidenschaften.

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Helmut Smith
Helmut Smith (fmsus) - 31.05.2012 20:36 Uhr

ich bin katholisch

zu Hause bete ich vielleicht sogar, wo ich niemanden damit belästige. Auf der Straße oder im Internet mag ich niemanden bekehren und ich bewundere Atheisten - sie sind wahrlich frei.

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Horst Johnson

Austauschbar und profillos

Gauck.So von den Medien hochgelobt und dann diese austauschbare Floskeln. Für mich ist der Mann nur eine Marionette. Wo zeigt er mal Kante? Nirgends. Weder zur EU, weder zu Israel ernsthafte Kritik, weder zu unserer Staatsverschuldungskrise, dann das nebulöse "Muslime gehören zu Deutschland". Wenn er mit solch einer Angepaßtheit "Widerstandskämpfer" in der DDR war, na dann wird mir einiges klar.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.06.2012 04:25 Uhr
Matthias Weiss
Matthias Weiss (Weiss13) - 01.06.2012 04:25 Uhr

Genauso ist es

Gauck Widerstandskaempfer gegen die DDR!!?? Ich lach mich tot. Ich war damals im Wiederstand dabei. Gauck war absolut unbekannt.

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wolf haupricht

Zustimmung, insbesondere....

bzgl der Rolle Gaucks im "Widerstand" gegen die "DDR". Jetzt wird auch klar, warum Frau Merkel nicht auf Gauck setzte.

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Karl Wilhelm Goebel

Muslime und Deutschland

Wulff sagte: "Die Muslime gehören zu Deutschland." Und unser - jetzt schon - Staatsmann BP Gauck nennt bescheiden die Formulierung, die er gewählt hätte: "Die Muslime, die hier leben, gehören zu Deutschland."
Siehe da: So wäre die Aussage mit derselben Intention mehrheitsfähig. So Unmissverständlich und einfach kann jede Politik sein...

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.05.2012 21:30 Uhr
Karl Wilhelm Goebel

Mein falsches Zitat

Sorry, ich habe falsch zitiert, bin aber auch kein Staatsmann.

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Helmut Teichmann

Falsch:

Wulff sagte: "Der Islam gehört zu Deutschland..."
Das ist zwar ein kleiner, aber wesentlicher Unterschied...!

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Horst Ziegler

Strukturpolitik

Gauck benötigt keine Ruckreden, um auf Grundfragen deutscher Politik klare Antworten zu geben. Er füllt damit ein Vakuum aus, dass die Merkel-Politik erzeugt hat. Gut so.

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piet medem
piet medem (pit24) - 31.05.2012 18:13 Uhr

Ich frage mich nur...

wann diejenigen, die das abendländische Christentum so vehement vor islamischen Einflüssen verteidigen, das letzte Mal einen Gottesdienst besuchten?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.05.2012 23:39 Uhr
Andreas Bauer
Andreas Bauer (baueran) - 31.05.2012 23:39 Uhr

Letzte Woche

Viele Gruesse.

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Michael Semmler

"Unsere historische Last"

An welchem konkreten Datum, darf sich die 3. Nachkriegsgeneration (aufwärts) wieder mit durchgestreckter Wirbelsäule und erhobenem Haupt durch diese Welt bewegen?

Eine Frage die uns allen unter den Nägeln brennt. In anderen Ländern interessiert sich niemand mehr dafür. Sehr interessant finde ich auch, das viele Juden des Themas ebenfalls überdrüssig sind, weil sie sich durch unserer Politiker Unart - auf der Jagd nach leichter Aufmerksamkeit - nicht gut vertreten, sondern weiter auf dem Opfersockel zur Schau gestellt fühlen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.06.2012 04:45 Uhr
Wilhelm Arnold

Ab dem Tag, an dem Sie gehen lernten

Und das gilt für jeden einzelnen in diesem Land, der sich nicht an den Verbrechen von Nazi-Deutschland beteiligt hat. Ich vermute mal Sie haben weder Juden denunziert, ermordet noch haben Sie irgendetwas gemein mit den nationalsozialistischen Verbrechern. Sie tragen keine Schuld am Holocaust, genau wie ich. Aus welchem Grund sollten Sie zerknirscht durchs Leben gehen. Das erwartet weder unser Staat noch Israel von Ihnen. Ganz im Gegenteil.

Gleichwohl trägt das Land Deutschland als "juristische Person" eine Schuld am Holocaust, am II. Weltkrieg. Aus der Mitgliedschaft zu diesem Land folgt für uns nicht Schuld sondern Verantwortung. Verantwortung meint: Antwort geben können - so gut es geht - auf das war, was Deutschland den Juden und der Welt angetan hat. Nicht mehr und nicht weniger.

Aus dieser Verantwortung heraus ist deutsche Politik zu gestalten. Das Letzte was Israel und die Welt von uns erwartet, sind Hohepriester eines erbärmlichen Zerknirschungskultes.

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wolf haupricht

Muslime ohne die Lehre des Islam..?

Gauck übt sich in der semantischen Auslegung, ob der Islam oder Muslime eine Daseinsberechtigung in D haben. Das eine schließt das andere ein. Hieraus eine unterschiedliche Bedeutung, die als Entschärfung gedacht ist, zu erarbeiten ist nicht hilfreich für Menschen in einem fremden Land. Muslime werden stets auf der Suche nach Gleichgesinnten sein und diese im Islam und seiner Lehre finden. Besser wäre es gewesen, wenn Gauck auch hier geschwiegen hätte und nicht unnötig eine neue Diskussion entfacht hätte. Dass ein Muslim besser sein sollte als der Islam ihn das lehrt, glaubt doch der Theologe Gauck bestimmt nicht. Der Mann tritt von einem Fettnäpfchen ins andere.
Haben die Araber und Mauren via Spanien nicht die europäischen Wissenschaften einschl. Medizin beeinflusst? Wie kommt Gauck zu der Wertung, der Islam habe Europa nicht geprägt?
Mir wird übel, wenn ich diesen Halbgelehrten höre. Er wäre besser Pfarrer geblieben

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.06.2012 15:33 Uhr
Cornelia  Holtmann

Sehr geehrter Herr Haupricht,

ich will die Muslime nicht von ihrem Glauben trennen, ich will sie aber auch nicht auf ihren Glauben reduzieren. Wenn Sie auf die Errungenschaften der arabischen Hochkultur verweisen, so muss die Frage gestellt werden, inwieweit sie auf den Islam zurückzuführen sind.

Max Planck war ein tiefgläubiger evangelischer Christ. In welchem Zusammenhang steht die Quantentheorie zu seinem Glauben? Galilei war gläubiger katholischer Christ. Stehen seine Forschungsergebnisse im Zusammenhang mit seinem Glauben?

Die Entwicklung der arabischen Hochkultur hatte vor der Ausbreitung des Islam begonnen. Wir können also nicht sagen, dass sie Ausdruck des Islam gewesen ist.

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Cornelia  Holtmann

Sehr geehrter Herr Haupricht,

aber die Kleiderordnung, die gegen das Grundgesetz verstößt, kann eben hier nicht akzeptiert werden. Das Tragen der Burka oder des Niqab ist nicht mit dem Prinzip einer rechtlichen Gleichstellung von Mann und Frau zu vereinbaren. Ihm liegt nämlich der Gedanke zugrunde, dass die Frau sich durch ihre Reize der edlen Seele des Mannes bemächtigen wolle (sie gleicht also der Schlange des Paradieses).

Und in bezug auf ihren ersten Kommentar gilt es festzustellen: Ihr Verweis auf die arabischen Wissenschaftler, die auf die Entwicklung Europas Einfluss genommen haben, bestätigt ja gerade Herrn Gaucks Aussage: Sie waren Muslime, aber ihre Wissenschaften standen nicht im Zusammenhang mit ihrer Religion.

Also: Auch muslimische Wissenschaftler spielten eine bedeutende Rolle in der Geschichte Europas, nicht aber "Der Islam".

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Cornelia  Holtmann

Nein, Herr Haupricht,

in einem laizistischen Staat schließt "das eine eben nicht das andere ein". Es ist die Frage, ob der Islam sich als kulturprägende Kraft manifestiert (durch den Bau von Großmoscheen, durch Einflussnahme auf die Gesetzgebung, durch die Ausrichtung des öffentlichen Lebens an die Regeln des Islam ...) oder nicht.

Die Muslime, die sich hier einfügen und die ihre Religion als Privatsache verstehen, oder die Menschen aus islamisch geprägten Ländern, für die die Religion kaum eine Rolle spielt, leben nun einmal hier. Wir mögen es als Fehler empfinden, dass ihre Zahl durch eine planlose Zuwanderungspolitik so groß geworden ist. Ich wüsste aber nicht, wie das jetzt zu ändern wäre. Deshalb müssen wir ihnen die Möglichkeit lassen, sich in diese Gesellschaft zu integrieren. (Die Maßnahmen gegen die Nicht-Integrationswilligen müssten allerdings verschärft werden.)

Wir sollten alles dafür tun, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört, aber die integrationswilligen Muslime.

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nikolaus hesse

@Wolf Haupricht//////"Haben die Araber und Mauren via Spanien nicht die europäischen

Wissenschaften einschl. Medizin beeinflusst? Wie kommt Gauck zu der Wertung, der Islam habe Europa nicht geprägt?"
Dies scheint mir eine beliebte+ masslos ueberstrapazierte Behauptung zu sein, die der Ueberpruefung nicht standhaelt.
Die Araber haben vor allen Dingen griechisches Wissen nach Europa RE-importiert.
Wissen, das nie verloren gegangen, sondern hoechstens in Vergessenheit geraten war.
Beispiel zum Nachdenken: Im alten Rom war das Erlernen des Griechischen+der gr. Kultur
Bildungsideal. Marc Aurel schrieb GRIECHISCH.
Das Erbe der Roemer war aber nie verloren gegangen, sondern gerade den Menschen des Mittelalters UNVERGESSEN, Kirche+Wissenschaft sprach Latein.
Logisch also, dass die Menschen im Mittelalter ueber ihre Kenntnisse der roem. Kultur
jederzeit zu den gr. wissenschaftlichen Erkenntnissen aufschliessen konnten.
Die Bedeutung der Araber als Wissensbringer fuer das mittelalterliche Europa wird masslos
ueberschaetzt, hier wird von Interessierten ein MYTHOS installiert!!

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