15.04.2012 · Sie haben Bulgarien verlassen und wollen nur arbeiten. Sie werden angelockt von großen Versprechungen und werden doch nur ausgebeutet, auf dem Bau oder bei der Miete. Viele tausend Scheinselbständige soll es allein in Frankfurt geben, der Hauptstadt der „Bulgarenindustrie“.
Von Katharina IskandarRichtlinien für Lesermeinungen
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Für mich ist das eine Form von Sklaverei
Ausbeutung von Menschen hat es schon immer gegeben. Hier und da wurde es zwar zurück gedrängt, aber es war nie wirlich weg. Die Herrschenden auf dieser Welt, könnten es ändern wollen es aber nicht. Warum wohl? Wenn ich in Bangladesh, Indien, oder anderswo auf dieser Welt das Elend sehe, dass jeder Beschreibung spottet. Seit der sog. menschengemachten Globalisierung, wird diese Ausbeutung mehr und mehr auch wieder in Europa um sich greifen. Wenn täglich einhunderttausend Kinder auf dieser Welt an Hunger und deren Folgen von Hunger sterben, während in der westlichen Welt täglich Tonnen von Lebensmittel weggeschmissen werden, dann nenne ich das:" Das Imperium der Schande". Wenn man absichtlich für Knappheit sorgt, hat Milliarden von Menschen die Hunger haben und wer Hunger hat ist nicht Frei und somit eine moderner Sklave.
Eu und € sind die grossen Katastrophen dieses Jahrhunderts
Auch wenn es die deutsche Politklownerie und Propaganda nicht muede wird
dem Michel einzuhämmern das er ja soooo und natuerlich am Meissten
von EU und € proffitiert ändert das nichts daran,das es sich
hierbei um die ! grosse Katastrophe dieses Jahrhunderts handelt.
Proffitieren tun hier in der Regel nur Buerokratieparasieten,Banker und
ein paar Geschäftemacher.
Wie muessen die Opfer aus Ost-/Suedosteuropa ueber D. und die Deutschen
denken ?
Hier wird der Grundstein fuer neuen Zorn,Hass und Ressentiment gelegt.
Warum gibt es das hier bei uns in Schweden nicht ?
Im deutschen mutlikulti Niedriglohnparadies wird die Lebensleistung
ganzer Generationen verschleudert ,die Zukunft der Jugend verspielt und
neue Feindschaften gezuechtet.
Das kann nicht gut gehen,aber dem Michel ist es egal.Er wehrt sich nicht
und irgendwann will wieder Niemand etwas gewusst haben.
so long
@ Herr Huber, @ Herr Nechovski
Herr Huber, Menschen die hier Arbeit suchen und fleißig arbeiten
als Läuse zu bezeichnen ist verachtenswert.
Ich habe viel Respekt vor den Menschen, die mobil sind und versuchen zu
arbeiten. Man muss nun legale Bedingungen für diese Menschen
schaffen, denn sie sind keineswegs Sozialschmarotzer. Ich habe Polen,
Bulgaren, Kasachen etc. als sehr fleißige Bauarbeiter,
Küchenmonteure und Maler kennen gelernt!
@ Herr Nechovski: Sie haben Recht, der Schlüssel ist die Sprache!
Vielen Dank für Ihren Beitrag.
Ich gehe davon aus.....
dass renovierte Küchenstudios und Baugesellschaften keine Schwarzarbeiter beschäftigen. Aber wissen kann ich das natürlich nie. Letzlich ist es jedenfalls so, dass es auch immer noch ein schönes Trinkgeld gibt für gute Arbeit.
"Ich habe Polen, Bulgaren, Kasachen etc. als sehr fleißige Bauarbeiter, Küchenmonteure und Maler
gelernt".
Und Sie bezahlen denen natürlich selbstredend Spitzenlöhne und
freuen sich über deren qulitativ hochstehende Arbeit!
Das ist in etwa das, was wir in der Schweiz.....
.... mit Scheinselbständigen Deutschen (Bulgaren dürfen noch nicht kommen) erleben. Nur, dass diese hier wenigsten menschenwürdig wohnen und leben können. Die Schmutzkonkurrenz und die dadurch ausgelöste Lohndrückerei sind aber, gerade im Bauhaupt- und -nebengewerbe, sehr gut spürbar. Nicht umsonst sind viele Schweizer eher EU-kritisch.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.04.2012 00:10 UhrAber, aber Herr Huebner
Was ist denn an meiner Feststellung falsch. Offenbar haben Sie sich ganz einfach um eine Stelle beworben, die hat Ihnen nicht gepasst und Ihre Lohnvorstellungen wurden nicht erfüllt. Sie waren demnach weder ein Scheinselbständiger noch ein Lohndrücker. Ich kann Ihren Kommentar auf meinen Kommentar nicht nachvollziehen. Und was haben denn meine Feststellungen zu den massenhaft einwandernden deutschen Scheinselbständigen mit Ihren Stellenbemühungen in unserem Land zu tun? Viel Glück dort wo Sie jetzt sind.
"Sie werden angelockt von großen Versprechungen und werden
doch nur ausgebeutet, auf dem Bau oder bei der Miete. Viele tausend Scheinselbständige...."
Das geht wohl nicht nur Bulgaren in Deutschland so. Man nennt es
Kapitalismus. Der Wirtschaftsteil dieses Blattes und politische
Parteien, die gewählt wurden (FDP, CDU, Schröders SPD), fanden
und finden das ja alles ganz prima.
.
Erwarten Sie keine gerechte Bezahlung, wenn Sie die Sprache nicht gut
kennen und keine juristische Unterstützung haben. Suchen Sie eine
Möglichkeiten die Sprache zu verbessern und machen Sie
Werkvertäge. Lernen Sie die deutschen Gesetze kennen.
Ich hatte auch das Problem mit einer Firma, aber ich habe mich
gewährt und mir Anwalt geholt. Das Geld habe ich bis zum letzen
Cent bekommen.
Ich kenne das Problem ganz gut.
Zwieschen Jahr 2003 und 2007 wurde ganz viel frisches Geld aus dem
Westen in Osteuropa in den Imobilien investiert. Das hat den
bulgarischesn Markt belebt. Die Löhne der Bauarbeiter und
Fachwerker im Bereich Bau in Bulgarien sind gestiegen. Man verdiente bis
Jahr 2003 ca 150 bis 350 Euro pro Monat. Danach verdiente man von 250
bis 1000 Euro pro Monat (Hier sind inkl. Überstunden, sowie Sontag
und Samstag Arbeit).
Nach der Imobilienblase sind alle diese Menschen ohne Arbeit geblieben
und müssen aber irgendwie versuchen ihre Fähigkeiten zu verkaufen.
So eine Gelegnheit bat EU. Die meisten sind nach England und Irland
ausgewandert, weil sie in England auch besser bezahlt sind. Ein Teil
versuchten ihr Glück in Deutschland zu finden.
Man kann sehr gut diese Menschen ausbeuten, weil sie in
Zwickmülle stehen und die Sprache nicht ausreichend kennen.
Die Menschen verkommen in der EU zur Sklaven von Konzernen und Bauunternehmern. Das ist so gewollt. Die Behörden können nur zusehen. Sie zahlen kein Geld in die Krankenversicherung geschweige Rentenversicherung. Ich befürchte wir kommen aus diesem System nicht mehr raus. Diese Menschen tun mir wirklich Leid, aber keine Sorge- wir sind die nächsten an der Reihe.
Solange die Drahtzieher nicht mit langen Haftstrafen (ohne
Bewährung!) und Einziehung allen Vermögens bestraft werden,
wird sich nichts bessern.
Die Arbeiter sind Opfer, die in ihrer Heimat keine vernünftige
Arbeit finden.
Die "Helfer", Organisatoren etc. , also die Täter,
müssen so hart verfolgt und bestraft werden, daß es für
sie kein Geschäft mehr ist.
Diese Arbeiterkolonnen unterbieten ehrliche Bauunternehmen und
führen sie so in den Ruin.
Wo bleibt der Protest unserer Mittelstandsverbände und ihrer CDU/FDP-Politiker?
Zugleich machen sie den Arbeitsmarkt für unsere eigenen Bauarbeiter kaputt.
Hier würde eigentlich ein dankbares Beschäftigungsfeld
für SPD und Gewerkschaften liegen.
Oder hat bei ihnen die international(istisch)e Solidarität Vorrang?
wird noch kommen wenn Deutschland mal endlich einsieht was für gesammelte Läuse es sich in den Pelz gesetzt hat. Leider werden die dafür verantwortlichen Politiker wie die Maden im Speck dann schon im Ruhestand sitzen und von Steuergeldern leben.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.04.2012 11:57 UhrLäuse im Pelz
Wer sind die Läuse im Pelz? Die nicht selten deutschen Zuhälter-Geschäftsleute aller möglichen und unmöglichen Bindestrich-Gewerbe und -Mileus, die die Not der Menschen ausnutzen, ganz legal gemäß den Gesetzen dieses Landes - oder gemäß den Gesetzeslücken?