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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Bulgaren in Deutschland Alles was kommt

 ·  Sie haben Bulgarien verlassen und wollen nur arbeiten. Sie werden angelockt von großen Versprechungen und werden doch nur ausgebeutet, auf dem Bau oder bei der Miete. Viele tausend Scheinselbständige soll es allein in Frankfurt geben, der Hauptstadt der „Bulgarenindustrie“.

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Heino Ewerth
Heino Ewerth (Illoinen) - 17.04.2012 11:44 Uhr

Für mich ist das eine Form von Sklaverei

Ausbeutung von Menschen hat es schon immer gegeben. Hier und da wurde es zwar zurück gedrängt, aber es war nie wirlich weg. Die Herrschenden auf dieser Welt, könnten es ändern wollen es aber nicht. Warum wohl? Wenn ich in Bangladesh, Indien, oder anderswo auf dieser Welt das Elend sehe, dass jeder Beschreibung spottet. Seit der sog. menschengemachten Globalisierung, wird diese Ausbeutung mehr und mehr auch wieder in Europa um sich greifen. Wenn täglich einhunderttausend Kinder auf dieser Welt an Hunger und deren Folgen von Hunger sterben, während in der westlichen Welt täglich Tonnen von Lebensmittel weggeschmissen werden, dann nenne ich das:" Das Imperium der Schande". Wenn man absichtlich für Knappheit sorgt, hat Milliarden von Menschen die Hunger haben und wer Hunger hat ist nicht Frei und somit eine moderner Sklave.

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Wolfgang von der Beeck

Eu und € sind die grossen Katastrophen dieses Jahrhunderts

Auch wenn es die deutsche Politklownerie und Propaganda nicht muede wird dem Michel einzuhämmern das er ja soooo und natuerlich am Meissten von EU und € proffitiert ändert das nichts daran,das es sich hierbei um die ! grosse Katastrophe dieses Jahrhunderts handelt.
Proffitieren tun hier in der Regel nur Buerokratieparasieten,Banker und ein paar Geschäftemacher.
Wie muessen die Opfer aus Ost-/Suedosteuropa ueber D. und die Deutschen denken ?
Hier wird der Grundstein fuer neuen Zorn,Hass und Ressentiment gelegt.
Warum gibt es das hier bei uns in Schweden nicht ?
Im deutschen mutlikulti Niedriglohnparadies wird die Lebensleistung ganzer Generationen verschleudert ,die Zukunft der Jugend verspielt und neue Feindschaften gezuechtet.
Das kann nicht gut gehen,aber dem Michel ist es egal.Er wehrt sich nicht und irgendwann will wieder Niemand etwas gewusst haben.

so long

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Johannes Grün
Johannes Grün (ppjjll) - 16.04.2012 09:53 Uhr

@ Herr Huber, @ Herr Nechovski

Herr Huber, Menschen die hier Arbeit suchen und fleißig arbeiten als Läuse zu bezeichnen ist verachtenswert.

Ich habe viel Respekt vor den Menschen, die mobil sind und versuchen zu arbeiten. Man muss nun legale Bedingungen für diese Menschen schaffen, denn sie sind keineswegs Sozialschmarotzer. Ich habe Polen, Bulgaren, Kasachen etc. als sehr fleißige Bauarbeiter, Küchenmonteure und Maler kennen gelernt!

@ Herr Nechovski: Sie haben Recht, der Schlüssel ist die Sprache! Vielen Dank für Ihren Beitrag.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.04.2012 13:31 Uhr
Johannes Grün
Johannes Grün (ppjjll) - 16.04.2012 13:31 Uhr

Ich gehe davon aus.....

dass renovierte Küchenstudios und Baugesellschaften keine Schwarzarbeiter beschäftigen. Aber wissen kann ich das natürlich nie. Letzlich ist es jedenfalls so, dass es auch immer noch ein schönes Trinkgeld gibt für gute Arbeit.

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bernd stegmann

"Ich habe Polen, Bulgaren, Kasachen etc. als sehr fleißige Bauarbeiter, Küchenmonteure und Maler

gelernt".

Und Sie bezahlen denen natürlich selbstredend Spitzenlöhne und freuen sich über deren qulitativ hochstehende Arbeit!

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René Wigger
René Wigger (rwigger) - 16.04.2012 09:10 Uhr

Das ist in etwa das, was wir in der Schweiz.....

.... mit Scheinselbständigen Deutschen (Bulgaren dürfen noch nicht kommen) erleben. Nur, dass diese hier wenigsten menschenwürdig wohnen und leben können. Die Schmutzkonkurrenz und die dadurch ausgelöste Lohndrückerei sind aber, gerade im Bauhaupt- und -nebengewerbe, sehr gut spürbar. Nicht umsonst sind viele Schweizer eher EU-kritisch.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.04.2012 00:10 Uhr
René Wigger
René Wigger (rwigger) - 17.04.2012 00:10 Uhr

Aber, aber Herr Huebner

Was ist denn an meiner Feststellung falsch. Offenbar haben Sie sich ganz einfach um eine Stelle beworben, die hat Ihnen nicht gepasst und Ihre Lohnvorstellungen wurden nicht erfüllt. Sie waren demnach weder ein Scheinselbständiger noch ein Lohndrücker. Ich kann Ihren Kommentar auf meinen Kommentar nicht nachvollziehen. Und was haben denn meine Feststellungen zu den massenhaft einwandernden deutschen Scheinselbständigen mit Ihren Stellenbemühungen in unserem Land zu tun? Viel Glück dort wo Sie jetzt sind.

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Klaus Mueller
Klaus Mueller (Jeeves3) - 16.04.2012 08:48 Uhr

... Tränen?

"Sie werden angelockt von großen Versprechungen und werden doch nur ausgebeutet, auf dem Bau oder bei der Miete. Viele tausend Scheinselbständige...."

Das geht wohl nicht nur Bulgaren in Deutschland so. Man nennt es Kapitalismus. Der Wirtschaftsteil dieses Blattes und politische Parteien, die gewählt wurden (FDP, CDU, Schröders SPD), fanden und finden das ja alles ganz prima.
.

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Iordan Nechovski

Ein Tip für die Bulgaren!

Erwarten Sie keine gerechte Bezahlung, wenn Sie die Sprache nicht gut kennen und keine juristische Unterstützung haben. Suchen Sie eine Möglichkeiten die Sprache zu verbessern und machen Sie Werkvertäge. Lernen Sie die deutschen Gesetze kennen.
Ich hatte auch das Problem mit einer Firma, aber ich habe mich gewährt und mir Anwalt geholt. Das Geld habe ich bis zum letzen Cent bekommen.

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Iordan Nechovski

Ich kenne das Problem ganz gut.

Zwieschen Jahr 2003 und 2007 wurde ganz viel frisches Geld aus dem Westen in Osteuropa in den Imobilien investiert. Das hat den bulgarischesn Markt belebt. Die Löhne der Bauarbeiter und Fachwerker im Bereich Bau in Bulgarien sind gestiegen. Man verdiente bis Jahr 2003 ca 150 bis 350 Euro pro Monat. Danach verdiente man von 250 bis 1000 Euro pro Monat (Hier sind inkl. Überstunden, sowie Sontag und Samstag Arbeit).
Nach der Imobilienblase sind alle diese Menschen ohne Arbeit geblieben und müssen aber irgendwie versuchen ihre Fähigkeiten zu verkaufen.
So eine Gelegnheit bat EU. Die meisten sind nach England und Irland ausgewandert, weil sie in England auch besser bezahlt sind. Ein Teil versuchten ihr Glück in Deutschland zu finden.
Man kann sehr gut diese Menschen ausbeuten, weil sie in Zwickmülle stehen und die Sprache nicht ausreichend kennen.

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Martin Schmitt

Die EU macht's möglich

Die Menschen verkommen in der EU zur Sklaven von Konzernen und Bauunternehmern. Das ist so gewollt. Die Behörden können nur zusehen. Sie zahlen kein Geld in die Krankenversicherung geschweige Rentenversicherung. Ich befürchte wir kommen aus diesem System nicht mehr raus. Diese Menschen tun mir wirklich Leid, aber keine Sorge- wir sind die nächsten an der Reihe.

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Wolfgang Richter

Abschreckung

Solange die Drahtzieher nicht mit langen Haftstrafen (ohne Bewährung!) und Einziehung allen Vermögens bestraft werden, wird sich nichts bessern.
Die Arbeiter sind Opfer, die in ihrer Heimat keine vernünftige Arbeit finden.
Die "Helfer", Organisatoren etc. , also die Täter, müssen so hart verfolgt und bestraft werden, daß es für sie kein Geschäft mehr ist.
Diese Arbeiterkolonnen unterbieten ehrliche Bauunternehmen und führen sie so in den Ruin.
Wo bleibt der Protest unserer Mittelstandsverbände und ihrer CDU/FDP-Politiker?
Zugleich machen sie den Arbeitsmarkt für unsere eigenen Bauarbeiter kaputt.
Hier würde eigentlich ein dankbares Beschäftigungsfeld für SPD und Gewerkschaften liegen.
Oder hat bei ihnen die international(istisch)e Solidarität Vorrang?

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Thomas J. Huber

Das große Wundern...

wird noch kommen wenn Deutschland mal endlich einsieht was für gesammelte Läuse es sich in den Pelz gesetzt hat. Leider werden die dafür verantwortlichen Politiker wie die Maden im Speck dann schon im Ruhestand sitzen und von Steuergeldern leben.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.04.2012 11:57 Uhr
Marie Erlwein

Läuse im Pelz

Wer sind die Läuse im Pelz? Die nicht selten deutschen Zuhälter-Geschäftsleute aller möglichen und unmöglichen Bindestrich-Gewerbe und -Mileus, die die Not der Menschen ausnutzen, ganz legal gemäß den Gesetzen dieses Landes - oder gemäß den Gesetzeslücken?

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