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Bild für Bild Stoiber im Starschnitt

24.09.2007 ·  In Bayern endet eine Ära: Am Wochenende wird ein neuer CSU-Vorsitzender gewählt. Auch aus dem Amt des Ministerpräsidenten wird Edmund Stoiber dann ausscheiden. Albert Schäffer hat das politische Phänomen seit Jahren begleitet und festgestellt: Es gab nicht nur einen Stoiber!

Von Albert Schäffer, München
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Am nächsten Wochenende endet in Bayern die Ära Stoiber. Auf dem Parteitag in München wird ein neuer CSU-Vorsitzender gewählt, und Edmund Stoiber wird anschließend vom Amt des Ministerpräsidenten zurücktreten.

Edmund Stoiber ist ein Phänomen. Denn es gab in den vergangenen Jahren ganz offensichtlich nicht nur einen Stoiber. Sondern immer mehrere Stoibers, genaugenommen zwölf Stoibers - wie das Sonnenjahr zwölf Mondzyklen umfasst.

Selbstverständlich konnte es nicht ein und derselbe Stoiber sein, der an einem Tag gleich zweimal nach Berlin flog und zwischendurch noch eine Kabinettssitzung in München leitete; selbstverständlich war der Stoiber, der gegen ein Uhr nachts in die Doppelhaushälfte nach Wolfratshausen zurückkehrte, nicht identisch mit dem Stoiber, der schon fünf Stunden später im Morgengrauen wieder in die wartende Dienstlimousine stieg; und selbstverständlich konnte der Stoiber, der noch in jeder Akte nach akribischer Lektüre einen bürokratischen Pferdefuß entdeckte, wenig anfangen mit dem Stoiber, der einer Fahrt mit dem Transrapid vom Münchner Hauptbahnhof zum Flughafen kabarettistisches Leben einhauchte.

Die zwölf Stoibers - wir stellen sie hier vor. Klicken Sie auf das Bild oben links, um die Bildreportage zu starten.

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Jahrgang 1957, politischer Korrespondent in München.

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