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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Betreuungsgeld Systemrelevant: die Familie

 ·  Die CSU hat sich durchgesetzt: Eltern, die ihre Kleinkinder zu Hause betreuen, bekommen künftig 150 Euro im Monat. Doch ob das Betreuungsgeld den Unionsparteien zum Sieg bei der nächsten Bundestagswahl verhilft, ist fraglich. Eine Analyse.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (60)
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Gerhard Katz

Da werden sich gewisse Kreise

aber aufrichtig freuen.

Und an die Arbeit machen...

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alois schneider
alois schneider (formal) - 07.11.2012 22:27 Uhr

erinnert sich jemand an den Film good bye Lenin ?

als eine überzeugte Sozialistin in der DDR nach einem Herzinfarkt ins Koma fällt und nach der Wende wieder aufwacht, und man ihr erzählt, um sie nicht aufzuregen, das so viele Westler da sind, weil sich die BRD der DDR angeschlossen hat?
Was damals undenkbare Satire war, ist der Wirklichkeit inzwischen nahe.
Dank Marsch durch die Institutionen und vor allem der Unterwanderung der Medien, haben die westdeutschen Kommunisten und Sozialisten die Oberhand gewonnen.
die CDU hat kapituliert und sich gleichgeschaltet und ist jetzt nur noch Blockpartei, die ein paar Posten besetzen darf.
Auch die Nachrichten erinnern mich inzwischen wieder fatal an die Aktuelle Kamera der DDR.
Das die Sozialisten das machen, was sie immer machen und auch in der DDR machten, ist nur logisch.
(in NRW ist jetzt wieder der Politikunterricht(sozialistischer Weltanschauungsunterricht) eingeführt worden.
Die Schaffung des internationalen sozialistischen Menschen (moderner: multikulti )
kann wieder fortgesetzt werden.

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günther reichert

Systemrelevant: die Familie ....Solange Frauen genau das mitmachen,was etlicheMänner tun,nämlich sic

den Schattenseiten des Kapitalismus sich zu unterwerfen,dass vorrangig das möglichst viele Geldverdienen oder die Optimierung bis Maximierung der Karriere die Rolle spielt und kein Kulturwandel initiiert durch Frauen wie Männer stattfindet,dann sehe ich schwarz.

Ich kann nicht verstehen,dass Frauen diese Chance des Kulturwandels nicht eingeleitet haben,wenn schon die Männer so taub sind.
In Afrika gibt es Frauen ,die den Sex mit ihren Männern verweigern,um sie bei fortschrittlichen Dingen ,die Allen gutkommen,durchgesetzt werden können.Ich vermute,dass in DE zwar ggf auch Sexstreiks gibt,aber einfach ,weil sich besonders eihrgeizige Frauen sich selbst ausbeuten und keine seelische Energe in die Partnerschaft ausreichend mehr einbringen können.Dann wird der Frust am Partner abreagiert und schon beginnt der Teufelskreis.

Man findet in Unternehmen insbesondere derart ehrgeizige Frauen in leitender Stelllung,die so
abschreckend sind,weil sie die Betriebswirtschaft pur sind.

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Peter Pehlke
Peter Pehlke (Valluga) - 07.11.2012 18:30 Uhr

Lesermeinung Andrea Müller

Liebe Frau Müller,

es ist schon erstaunlich, mit welche "Geschützen" Sie hier auf eine veröffentlichte Lesermeinung mit den Begriffen Kruzifix und Aluhut sowie den weiteren Ausführungen, die hier nicht weiter kommentiert werden müssen einhauen. Zu Ihrer Beruhigung sei Ihnen gesagt, daß mein Kind es dank tatkräftiger Hilfe seiner Eltern als auch seines eigenen Strebens -ohne staatliche Unterstützung-geschafft hat, ein nach meiner Ansicht nach "ordentliches Mitglied" unserer Gesellschaft zu werden. Bin inzwischen Rentner und überaus tolerant. Diese Eigenschaft erwarte ich eigentlich auch von anderen Mitbürgern.
In diesem Sinne schönen Feierabend.

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Peter Pehlke
Peter Pehlke (Valluga) - 07.11.2012 17:34 Uhr

Familien in Deutschland

Es ist schon erscheckend zu sehen, wie in diesem Lande die Zukunft eines "zeitgemäßen Familienbildes" gesehen wird. Vorbei die Zeiten, als wir uns in der BRD noch über die landesweit verbreiteten Krippen der "DDR" echauviert haben. Dank SPD,Grünen,Gewerkschaften und Unternehmensverbänden wird das Wohl eines neugeborene Mitbürgers nur "gelegentlich beachtet." Die Worte unser "sozialistisch orientierten Bundeskanzlerin" -sie werde auch die nicht an den Pranger stellen, die ihre Kinder ein paar Jahre zu Hause betreuen wollten- muss nicht weiter kommentiert werden. Vielleicht werden eines fernen Tages Eltern gefragt werden, ob ihr Kind eine "Krippenausbildung" genossen hat. Wenn nicht könnte dem weiteren Bildungsweg (Abitur/Studium) eine unüberwindbare Hürde in den Weg gelegt werden. Dann hätten wir den derzeitigen Status "DDR-light" " überwunden.
Möge uns Gott davor behüten!!

zum Thema (Krippe/Betreuungsgeld) von den Bürgern dieses Landes bezüglich eines "zeitgemäßen Familienbildes"

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.11.2012 17:46 Uhr
Peter Pehlke
Peter Pehlke (Valluga) - 07.11.2012 17:46 Uhr

Familien in Deutschland

Sorry, durch eine vorgenommen Textänderung ist der Text " zum Thema...... von den Bürgern dieses Landes nicht von mir gelöscht worden.
Biite um Entschuldigung!

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Werkmeister Wolfgang

7.11.12 Systemrelevant:Die Familie, der Disput um das Betreuungsgeld

7.11.12 Viele meinen, das Betreuungsgeld ist nur ein Fehlgriff der Regierung im Koalitionskuhhandel vor dem Wahljahr. Ein Aufruf, zurück zu Mutters Waschküche. Besonders Kinder müssen in den ersten Jahren ihrer Prägung sozial und bildungsnah ausgerichtet werden. Emigrantenkinder lernen nicht Deutsch, wenn zuhause eine andere Sprache gesprochen wird. Kinder lernen nicht die Teamfähigkeit, die sie später im Leben brauchen. Kinder könnten vom Betreuungsgeld ausgeschlossen sein, wenn die Eltern es für andere Dinge benötigen. Kinder erleiden große Nachteile, wenn sie von der Gemeinschaft im Kinderhort erst einmal ausgeschlossen werden. Den Anschluss später zu finden, wird schwer sein. Kinder lernen vor allem im Kinderhort Sozialverhalten gegenüber der Gemeinschaft und den Raubeinkapitalismus. Kind zurück in die Küche ist falsch, weil es ein Zurück in die 50er Jahre bedeutet?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.11.2012 16:41 Uhr
Peter Gegesy
Peter Gegesy (MarkCo) - 08.11.2012 16:41 Uhr

Teamfähigkeit und Sozialverhalten

Erlauben Sie mir, erst mal darauf hinzuweisen, dass es hier nicht um Kinder schlechthin, sondern um Ein – bis Dreijährige geht und dann ein Fazit aus einigen Ihrer Sätze zu ziehen!
Sie behaupten, ohne die Gemeinschaft im Kinderhort, lernten die Kinder nicht die Teamfähigkeit, die sie später im Leben brauchten und vor allem im Kinderhort lernten sie das Sozialverhalten gegenüber der Gemeinschaft.
Das würde doch schlicht bedeuten, dass unsere heutige Gesellschaft der Erwachsenen der Alten Bundesländer nicht teamfähig wäre und nur über sehr mangelhaftes Sozialverhalten verfüge, da die Anzahl der Kitas zumindest in Westdeutschland bis vor wenigen Jahren noch sehr gering war. Demgegenüber müssten dann Teamfähigkeit und Sozialverhalten der Bürger der Neuen Bundesländer, dank ihrer schon seit Jahrzehnten ausgedehnten Kitabetreuung ihrer Ein- bis Dreijährigen, geradezu umwerfend sein.

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Jöns-Peter Schmitz

DANKE für diesen vernünftigen Beitrag!

Vielen Dank für diesen Kommentar. Das Betreuungsgeld wird anders als von den Gegnern nicht für die Nichtinspruchnahme von Kindertagesstätten, sondern für die familieneigene Betreuungsleistung zu Recht vom Staat gezahlt. Nur so ist Gleichbehandlung der Alternativen gegeben ohne Lenkungswirkung in die KiTas!

Es ist schon interessant, dass heute das Interesse so groß ist, die Erziehung von Wunschkindern statt in der Familie stattfinden zu lassen, dem Staat zu übergeben!

Es gab auch einmal gar nicht so fern Zeiten, in denen auf der Basiserfahrung totalitärer Regime insbesondere in der Union ein Mißtrauen gegen den Staat als Erzieher bestand.

Aber die Union ist ja lange schon dem politisch grundsatzlosen "Merkelismus" anheim gefallen: Was immer der Zeitgeist mögen möchte und möglicherweise Wählerstimmen bringen könnte, ist dann "Programm" der Union ...

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.11.2012 13:25 Uhr
Andrea Müller
Andrea Müller (ADrea) - 07.11.2012 13:25 Uhr

Es könnte natürlich sein ...

... dass es Geringverdienerfamilien gibt, denen gar nichts anderes übrig bleibt, als weiter Vollzeit zu arbeiten. Denen werden die lachhaften 150 Euro als Ersatz für einen nicht erhaltenen Kita-Platz herzlich wenig helfen. Aber Hauptsache, man hat sich mal über andere erhoben, weil man selbst nicht in diese Situation kommen kann.

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lu fauk
lu fauk (Fauck) - 07.11.2012 12:13 Uhr

Ein klares Jein

Das mit den Geldleistungen stimmt nicht. Die bewirken sehr viel. Sie sind nur in D auf die 1-Kindfamilie ausgerichtet. Fast alle Vorteile erhält man durch Heirat und ein Kind. Da lenkt nicht. Denn mindestens ein Kind wollen eh die meisten. F machts vor: Vorteile bekommt man dort bei dem zweiten, vor allem ab dem dritten Kind. Das dritte Kind so wichtig, um die Kinderlosen auszugleichen. Und das funktioniert. Würde hier auch funktionieren.

Das zweite ist die Arbeitskultur. Da hat die Autorin völlig recht. Hier besteht übrigens auch ein Zusammenhang mit dem Krippenerfolg. Wenn die Arbeitswelt so stressig und so zeitintensiv ist, dass ein Familienleben mit 2-4 Kindern neben der Arbeit auch bei Vollzeitbetreuung nicht möglich erscheint, sinkt die Lust auf eine große muntere Kinderschar rapide. In Norwegen, wo Überstunden unbekannt sind, in Dänemark und Schweden, wo die Arbeitswelt viel entspannter und kooperativer ist, gibt es ergo viele Kinder und Vollzeitarbeit beider Eltern.

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Julius Calvelage
Julius Calvelage (julca) - 07.11.2012 11:10 Uhr

Ich erinnere an den Koalitionsvertrag von 2005 (CDU, CSU, SPD)

Zeile 4659: "Kinder dürfen nicht länger ein Hindernis für Beruf und Karriere sein."

Noch Fragen?

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Georg Rasputin

man kann doch nicht kinderreiche familien fördern, nur um das bip anzukurbel..

wir sind doch langsam außerdem genug parasiten auf dem planeten.. vorallem wenn wir die lebensweise vortführen wollen sind bald alle natürlichen recourcen verseucht oder weg.
Stop die subventionen! wer sich keine kinder leisten kann, soll auch keine haben. oder höchsten 1-2.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.11.2012 12:38 Uhr
Dietmar Blum

....

ohjemineh...

Weltenretter bestimmen für die Betroffenen die Anzahl der Kinder!
Maos China läßt grüßen....oder eher der große Bruder von IPPC & Co.?

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Wolfgang von der Beeck

Genau verkehrt!

Das Betreuungsgeld fördert in erster Linie die Bildung von Parallelgesllschaften,da besonders Achmed und andere Einwanderer von dieser Premie gebrauch machen werden.
Dadurch lernen die Kinder dann noch weniger die deutsche Sprache,und werden noch weniger in die Aufnamegesellschaft integriert.
Das wird später in den Schulen dann nzu noch grösseren Problemen fuehren.
Fuer die gut verdienende Akademikerin sind die 150€ kein Anreiz.
Hier in Schweden gibt es eigentlich nicht einmal Kindergeld,lediglich 20€ ! im Monat,dafuer aber Kinderbetreuung ueberall und rund um die Uhr.
Hier kann man sich mit Kindern aufwerten.Sie sind ein Statussymbol,weil man sich hier Kinder leisten können muss.
Auch bekommen so die Leute Kinder,wo es sehr wahrscheinlich ist,das diese auch staatstragend erzogen werden.
Die Geburtenrate ist deutlich höher wie die in Deutschland.
Problemeinwanderer und Sozialschwache halten sich mit Kindern auffallend zurueck.

so long

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Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.11.2012 16:17 Uhr
Wolfgang von der Beeck

Berauschend ?

Ich weiss nicht ob die Geburtenrate in Schweden berauschend ist,aber sie ist auf jeden Fall deutlich höher als in Deutschland.
Wenn sie von staatlichen Schulen reden klingt das irgendwie so abwertend.
Sind die Schulen in Deutschland nicht auch ueberwiegend staatlich?
Ich stimme ihnen aber zu,das es zur Zeit sehr grosse Probleme in schw. Schulen gibt.
Diese weiche Erziehung hier,bei der es eigentlich nie eine richtige Konsequenz gibt mag bei schwedischen Kindern funktionieren.
Bei den Kindern kulturfremder Unterschichten funktioniert das eigentlich nie.
Daher ist hier ein Unterricht schon oft gar nicht mehr möglich.
Hier in Schweden werden Probleme aber,wenn sie einmal als solche erkannt werden in der Regel sehr zeitnahe gelöst.
Von Afrika lernen ?
Das meinen sie wohl nicht im Ernst.

so long

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Wolfgang von der Beeck

Mama-/papaledig ?

Wenn sie mit Erziehungsgeld das Geld meinen was ein arbeitender Elternteil bekommt,der Papa-oder Mammaledig ist,bekommt dieses Erziehungsgeld sowieso nur Jemand der vorher gearbeitet hat.
Das ist bei ihren Schuetzlingen aber leider sehr selten der Fall,so das diese Leute da in der Regel ( natuerlich gibt es Ausnamen) sowieso keinen Anspruch drauf haben.

so long

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Lena Naujoks
Lena Naujoks (LenaNau) - 07.11.2012 12:46 Uhr

Augen auf

Erst einmal ist es eine Frechheit zu behaupten, dass ALLE Migranten schlecht für ihre Kinder sind. Dann kann man auch nicht von einer kleinen Minderheit aus dem Rest der über 60% der Eltern vorwerfen, dass sie die eigenen Kinder nicht erziehen könnten.

Die Totalversager sind eine Minderheit. Dafür kann man ab der Geburt alle paar Monate regelmäßige Untersuchungen bezüglich der Entwicklung ansetzen. Wessen Kinder unterentwickelt/verwahrlost sind, müssen zum Kita-Besuch verpflichtet werden.

Ob Sie wirklich in Schweden leben bezweifel ich, denn in Schweden gibt es seit 2008 sogar ein Erziehungsgehalt!!! In Schweden ist die Krippen-Erziehung mittlerweile sehr in der Kritik.

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Andrea Müller
Andrea Müller (ADrea) - 07.11.2012 11:23 Uhr

@Hr. Letis Wohin genau ...

... sollen die Migranten denn Ihrer Meinung nach ihre Kinder bringen, um aus der Parallelgesellschaft auszubrechen, wenn der Staat den Kita-Ausbau nicht vorantreibt und sie stattdessen mit lachhaften 150 Euro abspeist?

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Klaus Letis

Genau richtig!

Dass die Migranten lieber das Geld nehmen als ihrem Kind eine bessere Zukunft außerhalb der Parallelgesellschaft zu bieten, kann nicht die Schuld derer sein, die zurecht davon überzeugt sind, dass Kleinkiner in den ersten Jahren in die Hände der Mütter gehören.

Ansonsten handelt es sich den Wunsch eines Sozialistischen Einheitsstaates nach auf nachgeburtlicher Ideologisierung im Sinne der Partei. Wie in Sparta und der DDR.

Dies aber ist wieder der Versuch, sich in die Angelegenheiten der Familien einzumischen.

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Andrea Müller
Andrea Müller (ADrea) - 07.11.2012 11:09 Uhr

Sie meinen ...

... das Volk möglichst arm halten, den Papst hinschicken, um Kondome verurteilen zu lassen, sowie die Vergewaltigungsrate radikal erhöhen?

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Rainer Berger

Integrationsfeindlich

Der Altersdurchschnitt in den Ländern Nordafrikas und des Nahen Ostens liegt bei etwa 20 Jahren (oder wenig mehr). Das scheint eindeutig religiöse Gründe zu haben, die auch bei den Familien mit Migrationshintergrund importiert werden: In Frankreich ist die Geburtenrate der Muslima dreimal höher als die der nativen Frauen. Das Familienbild in diesen Familien ist sehr konservativ - vorsichtig ausgedrückt. Das Betreuungsgeld fördert diese Einstellungen und wird die Frauen daran hindern sich zu emanzipieren: Es ist eine Prämie für türkische und arabische Patriarchen. Prof. Dr. Rainer Berger

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.11.2012 15:17 Uhr
Matthias Katte
Matthias Katte (Hovac) - 07.11.2012 15:17 Uhr

Jetzt machen Sie doch nicht die Standardlüge der Medien kaputt,

"mehr Kinderbetreuung führt zu mehr Kindern, siehe Frankreich".

da können Sie doch jetzt nicht mal eben differenzieren und die schön zu vergleichende Fertilitätsrate, mit der argumentiert wird, unabhängig von der Kinderbetreuung betrachten.

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Klaus Letis

Das ist nicht Schuld der Deutschen

Wenn bestimmte Migranten nicht wollen, dann müssen alle anderen nicht darunter Leiden.

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Andrea Müller
Andrea Müller (ADrea) - 07.11.2012 10:48 Uhr

Altersdurchschnitt

Na, da vergleichen Sie jetzt aber Äpfel mit Birnen. Ein niedriger Altersdurchschnitt begründet sich weit stärker an einer niedrigeren Lebenserwartung. In Afrika liegt die derzeit bei gerade einmal 53 bzw. 55 Jahren (in Deutschland 77 bzw. 83 Jahre mit Altersdurchschnitt 44 Jahre). Die Rechnung ist einfach: Weniger alte Menschen = niedrigerer Durchschnitt.

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Lena Naujoks
Lena Naujoks (LenaNau) - 07.11.2012 09:57 Uhr

Politik für Besserverdienende

Alleine das Elterngeld richtet sich doch nur an die, bei denen beide gut verdienen. Wer 1000 Euro Netto verdient und alleine ist, ist doch aufgeschmissen.
Auch die teuren Krippenplätze sind doch wieder nur überwiegend für die Karrieremutti mit einem Kind. Wer fragt denn die Bäckereifachverkäuferin, ob sie ihr Kind nicht lieber bis zum dritten Lebensjahr versorgen will? Die Löhne der Männer steigen nicht, die Lebenshaltungskosten aber schon (mal davon abgesehen, dass die Männer jetzt in die schlecht bezahlten Frauenjobs gedrängt werden sollen). Wie soll eine Familie mit einem Normallohn eines Mechanikers oder eines Verkäufers von alleine einem Gehalt leben? Beide MÜSSEN hierbei arbeiten, ob sie wollen oder nicht. Hauptsache, sie zahlen mit ihren Steuern das hohe Elterngeld und die Krippe der Karrieremuttis mit.

Warum zahlen wir die rund 1000 Euro die der Staat für die Krippe pro Kind und Monat ausgibt, nicht direkt an die Eltern? Das wäre echte Wahlfreiheit!

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Antworten (12) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.11.2012 16:58 Uhr
Peter Gegesy
Peter Gegesy (MarkCo) - 08.11.2012 16:58 Uhr

Zuordnung

Der Beitrag, "Bibliotheken, Theater und Schwimmbäder..." bezieht sich auf Frau Müllers "Märchen von der Selbstverwirklichung" von weiter unten und ist leider fälsch eingeordnet worden.

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Peter Gegesy
Peter Gegesy (MarkCo) - 08.11.2012 15:42 Uhr

Bibliotheken, Theater und Schwimmbäder...

Erklären Sie mir doch mal den Bildungsgehalt von Schwimmbädern! Dass sie aber eine sinnvolle Einrichtung sind, wird wohl kein vernünftiger Mensch bestreiten. Genau sowenig wie die Bedeutung von Bibliotheken, Theatern und sonstigen kulturellen Einrichtungen für die Bildung der Bevölkerung. Lebensnotwendig sind sie allerdings nicht. Und über das optimale Ausmaß ihrer Verfügbarkeit sowie über eine angemessene Subventionierung, ließe sich sicherlich streiten, ohne dass es jedoch an die Substanz ginge.
Man stelle sich aber vor, Unterdreijährige mehrere Stunden täglich ganz sich selber zu überlassen, ohne jede Betreuung und Aufsicht, weder in Kita noch zu Hause. Ein Bildungsdeffizit wäre wohl noch der geringste Schaden, den sie davontragen würden.
Kleinkinderbetreuung ist etwas grundsätzlich anderes als sonstige staatliche Leistungen, die der Bildung, dem Wohlbefinden und der Bequemlichkeit der Bevölkerung dienen und zu selbstverständlichen Aufgaben des Wohlfahrtsstaates geworden sind.

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Reinhard Wilhelm

Der Staat zahlt keine 1000 EUR pro Monat pro Kind.

Erzieherinnen verdienen eher wenig. Die Schülerbetreuung am Nachmittag erfolgt durch bessere Hilfskräfte. Der Personalschlüssel ist zudem nicht hoch. Die Gebäude stehen, pp. Die Kosten sind also deutlich niedriger. Der Neid auf die Karrieremuttis ist nicht weiterführend. Neid war stets ein schlechter Berater. Ich vermute stark, dass die 150 EUR Betreuungsgeld in etwa die Kosten pro Kind wiederspiegeln.

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Herrmann Herr

@Frau Müller

Frau Müller, eine Frage: Waren Sie Einzelkind? Ich lese das so aus Ihrer letzten Antworte raus.
Wenn das so sein sollte, so war es für Ihre Eltern sicher einfacher, sie groß zu bekommen als für Frau Naujoks mit 3 Kindern. Zudem vergleichen Sie hier Zeiten, die nicht mehr vergleichbar sind .
Ich kann mir vorstellen, daß Familie in einer Firma "damals" mehr gezählt hat, als heute.
Das hängt aus meiner Sicht vor allem auch damit zusammen, daß die heutigen Führungskräfte Familie nur noch selten leben - und der Fisch fängt bekanntlich vom Kopf an zu stinken.

Zusammengefasst, und nüchtern betrachtet, gebe ich Ihnen aber in Teilen recht.
Vielfach wird vergessen, daß gerade der gehobene Mittelstand und die Steurezahler mit Spitzensteuersatz einen unverhältnismäßig höheren Beitrag für unser Sozialsystem leisten, als die Geringverdiener.

Dennoch, ich kann auch den Frust von Frauen verstehen, die wegen Ihrer Entscheidung für Kinder beim Wiedereinstieg in den Job auf der Strecke bleiben.

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Andrea Müller
Andrea Müller (ADrea) - 07.11.2012 15:33 Uhr

@Herr Muscholl

Es ist sogar bisweilen noch viel schlimmer. Meine Eltern haben beide durchgehend gearbeitet und dabei auch noch das unmögliche Hexenwerk fertig gebracht, mich bis zur Einschulung vollständig daheim zu erziehen (was ich ähnlich machen würde, aber verraten Sie das nicht Frau Naujoks, sonst explodiert ihr nur der Kopf ;) ). Ab Einschulung wurde es dann richtig eklig, da die Frauen Vollzeitmütter offensichtlich irgend einen Groll hegen, wenn sie merken, dass ihr Leben wohl doch nicht so alternativlos war, wie sie sich eingeredet haben. Und dann hat das blöde Rabenmutterkind auch noch die Frechheit, überdurchschnittliche Noten zu liefern - au weia! Das gipfelte dann später darin, dass man die eindeutig sexuelle Belästigung eines Mitschülers als "Überempfindlichkeit wegen der Berufstätigkeit" meiner Mutter abgetan hat. Der Junge ist übrigens später dann doch in ein Heim für schwer Erziehbare gekommen. Na sowas.

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Andrea Müller
Andrea Müller (ADrea) - 07.11.2012 15:00 Uhr

Nach wie vor ...

... geblendet von (Selbst(?)-)Hass. Sie wollen auf Teufel-komm-raus ein Feindbild haben, das so, wie schon von mir erklärt, einfach nicht existiert. Nur weil Sie es nicht geschafft haben, mit ihren Kindern auch noch Karriere zu machen, ist bei anderen Frauen, die das fertig bringen, zum Beispiel mit Hilfe ihres Partners, plötzlich Hexenwerk (= Kita / Selbstverwirklichung / der Teufel) im Spiel. So einfach funktioniert die Welt nun einmal nicht. Ich habe niemandem Faulheit vorgeworfen, sondern lediglich gezeigt, dass auch die heile Familienwelt pure Selbstverwirklichung und ein rarer Luxus ist. Und die sei auch jedem zugestanden. Nur werfen Sie dann anderen nicht vor, dass diese ihr Leben anders leben. Sehr bezeichnend, dass Sie darauf so blind reagieren. Anscheinend ist Kindererziehung doch nicht so eine heile Welt, wie man die Leute gerne glauben machen will.

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Michael Muscholl

hoch interssanter Schlagabtausch

als Mann stehe ich immer fassungslos und meine Augen reibend daneben, wenn Frauen ungewohnt militant dieses Thema diskutieren. Kann es sein, dass es hier viele Wege gibt und jede Familie ihren Weg finden muß?
Natürlich sind diejenigen Frauen und Kinder besser dran, die auf stattliche Untersützung pfeiffen können! Aber das ist überall so!

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Lena Naujoks
Lena Naujoks (LenaNau) - 07.11.2012 14:24 Uhr

Ja, alle Mütter sind dumm und faul

Keiner will den Karrieremuttis die Kita nehmen, gerne können sie sich dafür entscheiden. Es kann aber nicht sein, dass über 60 % der Eltern auf der Strecke bleiben.
Ich habe drei Kinder, alle dicht hintereinander und mittlerweile alle im Kindergarten bzw. Schule. Ich habe auch mal so gedacht wie Sie. Kinder am besten so schnell als möglich ab in die Krippe, damit ich mich selbstverwirklichen kann. Die Welt dreht sich für viele Eltern, wenn denn dann Kinder da sind.
Ich gehe auch arbeiten, aber habe eben rund 5 Jahre insgesamt für meine Kleinstkinder (und nichts anderes sind sie zwischen 1-3) ausgesetzt. Ich bin jetzt 30 Jahre alt, habe ein abgeschlossnes Studium und 3 Kinder über 3. Wer spricht denn davon, dass Eltern, die ihre Kinder mit 3 in den Kindergarten bringen, nicht arbeiten? Muss ich dem Arbeitsmarkt rund um die Uhr zur Verfügung stehen? Weil die Wirtschaft ruft? Darf ich keine 5 Jahre von den 40 Arbeitsjahren ausscheiden? Und dem Staat Geld dabei sparen?

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Andrea Müller
Andrea Müller (ADrea) - 07.11.2012 13:21 Uhr

Das Märchen von der Selbstverwirklichung

Was ist wohl mehr Selbstverwirklichung als die kleine heile Kinder-Familien-Welt mit Häuschen im Grünen ohne lästiges Arbeiten gehen, die permanent propagiert wird? Wieso sollen andere IHRE Selbstverwirklichung bezahlen? Bibliotheken, Theater und Schwimmbäder stellen einen ebenso essentiellen Bestandteil der Bildung dar wie die Kinderbetreuung. Hinzu kommen noch etliche Kinderlose, die die Ausbildung fremder Kinder mitfinanzieren und kein Geld dafür bekommen, dass sie dem Staat die lästigen Schulplätze ersparen.

Sie werden es nicht glauben, aber auch die "Karrieremuttis", auf die Sie so neidisch sind, erziehen ihre Kinder bevorzugt daheim, allerdings mit moderneren Modellen. Die haben eine Kita kaum nötig, im Gegensatz zu Geringverdienern, die mit 150 Eur wohl kaum über die Runden kommen werden. Und selbst wenn bringen "Karrierefrauen" auf's Leben gerechnet dem Staat mehr (Steuern + Arbeitskraft), denn sie steigen die Karriereleiter hoch, wo andere kleben bleiben.

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Lena Naujoks
Lena Naujoks (LenaNau) - 07.11.2012 12:41 Uhr

Eben nicht

Schwimmbäder, Bibliotheken und Theater mit Krippen vergleichen?
Da sprechen wir von Unterhaltung, nicht von einer Betreuung von Kleinstkindern. Außerdem arbeiten auch Mütter, die ihre Kinder in den ersten 3 Jahren selbst betreuen. Sie setzen eben 2 Jahre länger aus. Und ob die Karrieremutti tatsächlich die 1000 Euro des Staates in Steuern in diesen 2 Jahren wieder zurückzählt, ist auch fraglich. Die, die es sich mit 2 Gehältern leisten können, brauche keine staatliche Subventionierung für einen Krippenplatz. Und dazu gehört auch die Karrieremutti.

Warum soll die Familie mit Alleinverdiener für eine bestimmte Zeit denn auch noch die Selbstverwirklichungspläne einer kleinen Minderheit finanzieren? Warum zahlen deren Betriebe ihnen nicht ein Elterngeld? Warum der Staat? Und dann noch gemessen am Gehalt, so, dass es sich nur für zwei Gutverdiener lohnt.

Knapp 60 % der Eltern wollen ihre Kinder in den ersten 3 Jahren selbst erziehen. Warum das nicht genauso fördern wir die anderen?

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Tino Weller

@Andrea Müller

Volle Zustimmung!

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Andrea Müller
Andrea Müller (ADrea) - 07.11.2012 10:58 Uhr

Das Gleiche dann bitte ...

... auch für anderen öffentliche Einrichtungen, die man nicht nutzt: Schwimmbäder, Stadien, Theater, Bibliotheken, Schulen, Unis usw.. Da käme bei manch einem Foristen hier sicher einiges zusammen.

Und wenn Ihre Berufswahl nicht mit ihrem Erziehungswunsch übereinstimmt, dann müssen Sie sich halt für eines entscheiden oder sich etwas Anderes ausdenken. Meine Eltern haben sich damals aus genau diesem Grund umschulen lassen. Aber schielen Sie nicht neidisch auf die "Karrieremuttis", die sich ihre bessere Wahlfreiheit zum einen von vornherein erarbeitet haben und zum anderen einen nicht unerheblichen Teil des sozialen Systems über ihre Steuern tragen.

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Rupert Wimmer

Es ist gut

Selbstverständlich sollen die Menschen zwischen mehreren Entwürfen wählen können. Das wichtigste und richtigste am Artikel ist die letzten Sätze: Die (pardon) richtige, reproduktive Familie ist systemrelevant, die Wirtschaft hat dafür zu sorgen und muss ggf. gezwungen werden, dass sowohl Väter als auch Mütter Beruf und Familie unter einen Hut bringen können, und Väter nicht nur mit einem Augenzwinkern. Basta ! Bis jetzt redet alles nur von den Müttern, wohl weil die Alleinerzieherin"familie" das Zukunftsmodell sein soll. Dann hätten uns die Ausbeuter komplett in der Hand.

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René Wigger
René Wigger (rwigger) - 07.11.2012 08:59 Uhr

Die "Sparmeisterin" öffnet den Geldbeutel.

Naja, was soll man von einer solchen deutschen Regierung halten. Berlin zwingt Europa zum Sparen, zu Hause gibts Wahlgeschenke. So einfach ist dies. Und noch dies: Deutschland ist mit rund 80 Prozent seiner Wirtschaftsleistung verschuldet - das ist deutlich mehr als Maastricht erlaubt. So etwas wäre in der Schweiz wo das Volk darüber abstimmen müsste nicht möglich. Als Schweizer bin ich mittlerweile froh, dass wir dieser von Merkel angeführten europäischen Chaostruppe nicht angehören.

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Michael Muscholl

Düstere Prognose

Das Berufsleben wird sich nicht verändern, weil sich nun einmal die Sonne nicht um die Erde dreht. Die gut ausgebildeten Frauen werden immer weniger Kinder bekommen und die Scheidungsrate wird weiter um 50% pendeln. Kinder werden vor allem in Familien mit schwachem sozielem Hintergrud geboren werden. Das hat gewaltige Auswirkungen auf Deutschland und seine wirtschaftliche und soziale Entwicklung.
Trotzdem sei hier festgehalten, dass Kinder und Familie zu den letzten großen Herausforderungen und dem größten Abenteuer gehören, das menschliches Leben im 21. Jahrhundert bereithält

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.11.2012 13:02 Uhr
Peter Ammelmeyer
Peter Ammelmeyer (pammel) - 07.11.2012 13:02 Uhr

...Das Blatt Wenden?

geht leider auch nicht, da die Jungen Wilden nicht mal annähernd ein Gegengewicht zu den älteren sind. Nicht mal vergleichsweise die Hälfte von den 68er Jahrgängen stellen sie dar. Gerontokratie Demokratisch gewolltes Ungleichgewicht ist das Ergebnis - Schaut man mal nach Indien, wo das Durchschnittsalter 25 ist, die Älteren dort verhalten sich auch gewissermaßen legitim gegen die Interessen der jüngeren, wenn sie das negativ tangiert, haben aber nicht bei weitem den Gleichen Einfluss.

Sehr fragwürdige Entwicklung im zweiten Weltkrieg war das Durchschittsalter der dt. Bevölkerung 19. Ich würde lieber früher sterben und eine Familie gründen, anstelle mit Bachelor zum Altenpfleger mit 2000 brutto beschäftigt zu werden - um dann kinderlos bis 67 arbeiten zu müssen und dann hinzusiechen

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Reinhard Wilhelm

Es gibt kein Gefühl für die großartige Bedeutung (sorry: Systemrelevanz) von Familie.

Spätestens ab drei Kindern ist es nicht mehr möglich, dass beide Teile arbeiten gehen. Die Kindergärten und Schulen fangen unterschiedlich an, es gibt verschiedene Ferienzeiten, daneben sind - zumindest wenn die Familie an erster Stelle steht - Frühförderung, Logopädie, Ergotherapie, Schwimmkurse, Arztermine, Behördentermine, Zusatzprogramme von Schule und Kindergarten einzuhalten. Möchten die Eltern keinerlei Abstriche in Bezug auf die Kinder machen, muss der Verdiener auch beruflich zeitlich recht flexibel sein. Wie sonst soll er auch mal einen Arzt- oder Behördentermin mit wahrnehmen ? Vergegenwärtigt man sich, dass das Durchschnittseinkommen bei etwas 2.500 EUR brutto liegt, dann lohnt sich ALG-II-Bezug für viele mehr als die Arbeit; zumal dann auch noch Zeit für die Familie bleibt. Das Problem ist, dass gesamtgesellschaftlich die Prioritätensetzung zugunsten der Wirtschaft und zu Lasten der Familien geht. Es gibt kein Gefühl für die fundamentale Bedeutung von Familie.

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Eckhard Behrens

Vereinbarkeit von Familie und Beruf - je nach Beschäftigungslage

Die Analyse von Uta Rasche ist bemerkenswert durch die Vielfalt der Aspekte, auf die sie eingeht. Sie weist auch deutlich auf die Wirkungen des Arbeitsmarktes hin, ohne allerdings auf die Bedeutung von Unterbeschäftigung und Vollbeschäftigung einzugehen.

Es reicht nicht, an die Moral und Einsicht der Unternehmen zu appellieren. Bei zurückgehender Unterbeschäftigung, steigendem Fachkräftemangel und wirklicher Vollbeschäftigung ändert sich die Unternehmensphilosophie grundlegend. Die persönlichen Bedürfnisse der Mitarbeiter werden endlich ernst genommen, weil man keine(n) Mitarbeiter(in) verlieren möchte. Als wir in Deutschland 15 Jahre lang Vollbeschäftigung hatten (Ende der 50er bis Anfang der 70er Jahre), sprachen Unternehmer schon von "Überbeschäftigung".

Das Verhalten der Einzelnen wird gesteuert durch ihre persönliche Moral, das geltende Recht und die Gesetze der Ökonomie, also hier durch die Knappheit auf dem Arbeitsmarkt. Vollbeschäftigung wirkt gesellschaftpolitisch positiv.

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Johann Stahuber

Ja, "völlig unverständlich"

Es ist bezeichnend, dass es "völlig unverständlich" sein soll, die häusliche Erziehungsleistung zu würdigen. Das sagt einiges über die argumentative Fantasie der Betreuungsgeldgegner aus. Immerhin 60 Prozent der Eltern wollen die Kinder zu Hause betreuen. Das wird doch irgendwelche Gründe haben...

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.11.2012 09:42 Uhr
Carolin Rudolf
Carolin Rudolf (cawo80) - 07.11.2012 09:42 Uhr

Vielleicht...

weil der Betreuungsschlüssel daheim (1:1 ode 1:2) doch eindeutig besser ist als der 2:16 (davon nur 1 Erzieherin, die andere ist nur Kinderpflegerin, für 16 Kinder zwischen 9 Monaten und 3 Jahren) in der Krippe meiner Kinder. Unser Kindergarten hat übrigens den Schlüssel 2:25 (eine Erzieherin und eine Kinderpflegerin für 25 Kinder zwischen 3 und 6). Bei diesen Schlüsseln sehe ich für das durchschnittliche Kind ohne besonderen Förderungsbedarf und mit normalen, durchschnittlich gebildeten Eltern daheim die bessere Betreuung. Andere Kinder und Sozialverhalten lernt man auch auf dem Spielplatz kennen.

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Herrmann Herr

Dieser Unsinn wird veranstaltet,

weil bei den Bazis in Bälde Landtagswahlen anstehen, und nur damit die CDU punkten kann - na prima!

Wenn man schon die "dahoam" Gebliebenen für ihren Dienst am Kind entlohnen muß, warum zahlt der Staat den entsprechenden Betrag nicht als Renten-Zusatzbeitrag zur Altersvorsorge der Erziehenden ein? Dies würde das "Demographieproblem" nämlich von der anderen Seite her anpacken - und Frau von der Leyen könnte sich gleich mitfreuen.

In Deutschland geht es im Zusammenhang mit Kindern scheinbar immer nur um's Geld.
Kinder kosten nun mal. Aber sie bringen auch jede Menge Freude! Das kann man mit Geld gar nicht aufwiegen!

Und: Um das Demographieproblem zu lösen, könnte der Staat ja z.B. auch mal darüber nachdenken, die ungewollt kinderlosen Paare besser (bzw. überhaupt) zu unterstützen.

Eltern von Sozialhilfeempfängern würde ich ZWINGEN, ihr(e) Kind(er) zumindest in den Kindergarten zu schicken, und zwar unentgeltlich, bezahlt von der Herdprämie.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.11.2012 22:51 Uhr
Herrmann Herr

Sehr richtig - Und weil außerdem...

der Heimaufenthalt eines Pflegebedürftigen den Staat / die Krankenkassen prozentual wohl mehr Geld kosten wird, als die Betreuung eines Kindes im Kindergarten.

Zudem sage ich ja gar nicht, daß die Erziehungszeit nicht honoriert werden soll. Mir schmeckt eben nur nicht die Art und Weise, wie das geschieht.
Jemand, der keine Leistungen vom Staat bezieht, kann von mir aus was bekommen.
Leistungsbezieher jedoch nicht. Wieso auch?

Für mich ist diese Diskussion zudem so unnütz wie ein Kropf. Als ob wir keine anderen Probleme hätten!

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Andrea Müller
Andrea Müller (ADrea) - 07.11.2012 11:29 Uhr

Weil man sich ...

... sich weder seine Angehörigen noch deren Pflegebedürftigkeit aussuchen kann und es entsprechend honoriert wird, wenn man sich dennoch für diese engagiert. Ob man Kinder bekommt oder nicht, ist (in der Regel) die eigene Entscheidung.

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Carolin Rudolf
Carolin Rudolf (cawo80) - 07.11.2012 10:51 Uhr

Ich frage zurück...

Wenn man schon die "dahoam" Gebliebenen für ihren Dienst an ihren pflegebedürftigen Alten entlohnen muß, warum zahlt der Staat den entsprechenden Betrag nicht als Renten-Zusatzbeitrag zur Altersvorsorge der Pflegenden ein? Ich weise darauf hin, dass pflegenden Angehörigen ebenfalls Geld ausgezahlt wird, und zwar ein höherer Betrag als die lächerlichen 150 Ocken. Warum sollen Eltern mal wieder schlechter gestellt werden?

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06.11.2012, 17:16 Uhr

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