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Betreuungsgeld Streit in der CDU wird heftiger

 ·  Allen Beschlüssen zum Trotz - das Betreuungsgeld bleibt umstritten. In der CDU nehmen die kritischen Stimmen zu. Kinderärzte unterdessen kritisieren die „Krippenoffensive“.

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Johannes Resch

Immerhin: FAZ lässt auch Kinderinteressen zu Wort kommen.

Lob für die FAZ:
Im Gegensatz zu den meisten anderen Medien kommen in diesem Artikel nicht ausschließlich Vertreter der Wirtschaftslobby zu Wort, sondern auch Kinderärzte als Vertreter der Kinderinteressen, obwohl die Kleinkinder, um die es ja schließlich geht, keine lukrativen Werbe-Anzeigen schalten können.

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Irene Henning

Unsinn von der Herdprämie

Wieso ist es eine Herdprämie, wenn Eltern bei nicht vorhandenem Krippenplatz einen finanziellen Ausgleich bekommen? Es handelt sich hier um einen ganz normalen Gerechtigkeitsausgleich!!!

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Marco Vogt

Und was machen Eltern, die keinen Krippenplatz bekommen?

Dürfen die dann ihre Doppelerwerbstätigkeit aufgeben und zusätzlich noch die Krippenplätze der Anderen bezahlen über ihre Steuern?

Wie werden die wenigen Krippenplätze vergeben? Nach CDU-Gutsherrenart?

Nein, das Betreuungsgeld war gedacht, um Ausgleich zu schaffen für Kinder die keinen Krippenplatz erhalten, weil nicht genügend Krippenplätze da sind, aber ein Rechtsanspruch besteht.

Sollte dieser Rechtsanspruch bestehen bleiben, aber kein Krippenplatz vergeben werden können, wird diese Regierung in Grund und Boden geklagt und das zu Recht.

Ach ja: Uns interessiert es ohnehin nicht, wir haben ein Au-Pair, können das von der Steuer abgesetzen und da bringt uns ohnehin die ca. 150 Euro pro Monat. Man merkt: Benachteiligt wird wieder nur die Mittelschicht, die man ausnehmen kann.

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Herbert Sax
Herbert Sax (H.Sax) - 03.04.2012 14:37 Uhr

Die Herdprämie ist der größte Unsinn

Was bewirkt die Herdprämie? Fertile Migrantenfrauen ohne Deutschkenntnisse behalten ihre Kinderschaar als zusätzliche Einkommensquelle zuhause. Das Ergebnis ist dann dass wir noch mehr Kinder haben die mit Sprachproblemen eingeschult werden. Frauen aus der Unterschicht bemühen sich nicht mehr um einen Arbeitsplatz sondern lassen ihre Kinder zuhause. Dort wird ihnen im wichtigsten Lernalter die Chance genommen, soziales Verhalten zu lernen und ihren Sprachschatz zu erweitern. Wie kann man nur so dumm und ignorant sein auf solch einem Schwachsinn zu bestehen. Jeder der ein Minimum an Verstand besitzt muss doch diese Gefahren erkennen. Das Geld für die Herdprämie wäre viel effizienter in Kindertagesstätten investiert. Der CSU und Frau Hadertauer geht jede Vernunft ab. Sie pflegt aus rein ideologischen Gründen ein Weltbild aus den Fünfziger Jahren das längst tot ist. Politiker richten wenn sie etwas tun inzwischen mehr Schäden an als wenn sie nichts tun würden.

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Marcus Baumgärtner

"Bildung" vs Herdprämie

Na, da ist ja alles klar: Bildung = gut. Herdprämie = böse.

Schön, dass nun auch die CDU das endlich erkennt und sich von überholten Gesellschaftsformen löst. Dass die Betreuung von 1-jährigen nichts mit Bildung zu tun hat merkt ohnehin niemand, wenn wir nur oft genug unsere Behauptung wiederholen.

Vorwärts Genossen!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.04.2012 21:49 Uhr
Gudrun Seidl
Gudrun Seidl (cenjur) - 03.04.2012 21:49 Uhr

Betreuungsgeld ist eine tagesaktuelle, politische Aktion ohne Problemlösung

Betreuungsgeld ist eine tagesaktuelle politische Aktion ohne Lösung der Probleme;
Bildungsgeld und Bildungssoli sind Investitionen in die Zukunft. Gudrun Seidl, cenjur

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Marco Vogt

Fragt sich nur, wie Bildung definiert wird...

Die Definition des Staatsinstituts für Frühpädagogik lehne ich jedenfalls kategorisch ab. Das hat Nichts mit Bildung zu tun, sondern mit Indokrination.

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Otto Panini

Knapp daneben: Es geht darum, wofür der Staat wie zahlt!

Es ist schon richtig: es ist Sache der Eltern und Großeltern ob und bis wann die frühkindliche Betreuung von Familienmitgliedern geleistet werden soll. Hierbei ist die Meinung vieler Bildungspolitiker, in bestimmten Schichten (welchen?) sei die Verbringung von Kindern in eine staatlich organisierte Gruppenbetreeung besser für das Kind als die Betreeung durch Mutter, Vater oder Großeltern, eine unglaubliche Anmaßung. Richtig ist auch: Das Angebot für eine solche Gruppenbetreuung zu organisieren, ist wohl Sache des Staates, da private Iniativen nicht ausreichen. Die Frage von Förderung und Bezahlung kindlicher Erziehung ist dabei eine komplexe Gerechtigkeitsfrage, die viele Aspekte einschließt. U.a. ist zu fragen: a) wer kriegt wieviel Kindergeld? b) wem werden welche steuerlichen Kinderfreibeträge eingeräumt? c) wer zahlt welche Gebühren für staatliche Betreuung? d) inwieweit können Kosten einer privat für die Betreuung abgesetzt werden? Es fehlt an umfassendem Konzept und Diskussion!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.04.2012 19:51 Uhr
Marco Vogt

Die Frage ist: Wie entschädigen wir die, die keinen Krippenplatz bekommen...

Familien bei denen die Frau zwangsweise zu Hause bleiben muss, weil Alleinerziehende bei der vergabe von KiTa Plätzen bevorzugt werden, Frauen, die deshalb ihren Job aufgeben müssen, weniger Einkommen haben und zum Dank dann den Krippenplatz über die Steuern des Mannes mitfinanzieren dürfen, ohne selber in den Genuss zu kommen.

Solange diese Frage nicht geklärt ist, solange ist die Betreuungsgelddebatte Scheinheilig.

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Bernd A. Wohlschlegel

Entschuldigung bitte Frau Seidl,

"Bildungsgeld statt Betreuungsgeld! Bildung muss honoriert werden, nicht Betreuung" was versprechen Sie sich von solchen Erkenntnissen. Bildung für ein-zwei-dreijährige?
Die Diskussion wird vor allem von interessierte Seite geführt und nicht von Eltern - schauen Sie sich die sogenannten "Abstimmungungen der ARD" an wo 80 % gegen die Betreuungsgelder sind und nur 20 % dafür. Meine zugegeben auch nicht repräsentative
Umfrage hat genau ein gegenteiliges Ergebniss geliefert obwohl ich mich in der "Zielgruppe Oma/Opa" bewege. Überhaupt fällt auf, dass bei derartigen Umfragen nach meiner Beobachtung meistens ein Ergebnis zu Lasten von Eltern ausgeht und eine ganze Maschinerie von Arbeitsgeberpräs Hundt bis SPD und den Trägern von Kitas auf dem Plan erscheint. Jeder ist sich halt selbst der Nächte, wie gesagt selbst wenn es um Bildung der ein-zwei-drei Jährigen geht!!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.04.2012 21:54 Uhr
Gudrun Seidl
Gudrun Seidl (cenjur) - 03.04.2012 21:54 Uhr

Bildungsgeld ist eine Investition in die Zukunft

Es geht mir nicht um eine tagesaktuelle, politische Aktion, sondern die Zukunft Deutschlands und Europas. Die liegt in meinen Augen nicht in Betreuungsgeldern, sondern Bildungsgeldern und Bildungssoli, Stichwort demographischer Wandel, Stichwort Generationenvertrag. Gudrun Seidl, cenjur

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Marco Vogt

Und was mir auch aufgefallen ist...

wenn in der Öffentlichkeit Eltern befragt werden, ob sie Verständnis für Streiks von ver.di in KiTas haben, dann wird meist gesagt, ja wir haben ja soviel Verständnis und es ist ganz richtig, dass gestreikt wird...

Die meisten Eltern, die ich kenne - sorry für das harte Wort - kotzen, wenn die KiTa geschlossen wird, nachdem ohnehin schon viele Brückentage und Ferientage keine Betreuung stattfindet, aber für den ganzen Monat gezahlt werden muss.

In dem Medien hört man davon aber Nichts. Die Medien versuchen Ihr Bild von Familien, Kindern und KiTas dem Volk einzubimsen. Propaganda vom Feinsten.

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Franz Siebrech
Franz Siebrech (rosi110) - 03.04.2012 14:01 Uhr

Dem Bösen ist zu wehren- es lebe die Freiheit!

Wenn der Staat zum Übeltäter wird, ist es Pflicht für jeden rechtschaffenen Menschen dagegen seine Stimme zu erheben. Es muß endlich Schluß sein mit der Diskriminierung von Ehe und Familie.
Kinder gehören selbstverständlich zu Vater und Mutter und nicht zu Fremden mit allerlei Lieblosigkeiten,Verwahrlosungen und Sozialismus im Marschgepäck. Die lebensnotwendige Liebe können Kleinkinder ausschließlich von ihren Eltern erhalten. Der Platz für Kleinkinder ist das zuhause.
Nur in Notfällen kommt ein Kitaplatz in Frage.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.04.2012 19:53 Uhr
Marco Vogt

5 Babys auf 1 Betreuerin... Und das soll Qualität sein...

und wenn man sich dann einige Krippen anschaut, dann wundert man sich, dass nicht schon längst ein Aufschrei durch Deutschland gegangen ist.

Da werden übrigens meist nur Kinderpflegerinnen eingesetzt und die sollen meinem Kind frühkindliche Bildung mit 4 anderen Kindern besser vermitteln, als meine Frau, ich und ein Au-Pair, die 3:1 statt 1:5 mit dem Kind im ersten Lebensjahr kommunizieren können?

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Carlos Anton

Ideologie gegen Familien

Offenbar gibt es auch hier im Forum den einen oder anderen Ideologen, der die Familie in ihrer klassischen Form zerstoeren will. Dann koennte man endlich die Kinder durch den Staat formen lassen, so wie das schon die beiden Diktaturen auf deutschem Boden versucht haben. Elternarbeit ist wertvoll fuer die gesamte Gemeinschaft und es ist beschaemend nicht einmal 150 Euro dafuer uebrig zu haben. Fuer die Privatbibliothek von Frau Schwarzer stellt man dagegen gerne 150.000!! Euro bereit.

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Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 03.04.2012 13:50 Uhr

Ich würde mir auch nur einmal annähernd soviel Widerstand gegen ....

... die ILLEGALEN Bail-Outs, Garantien und Bürgschaften in Billionenhöhe wünschen. Aber vermutlich sind diese Laiendarsteller mit Themen die über Betreuungsgeld und Kitaplatz hinausgehen, maßlos überfordert.

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Lüko Willms
Lüko Willms (l.willms) - 03.04.2012 12:49 Uhr

Herdprämie = Krippenplatz kostet mindestens 150 Euro pro Monat

Die von der CSU gewünschte Herdprämie bringt Eltern 150 Euro pro Monat zusätzliches Einkommen pro Kind unter 4 Jahren aufs Konto, was sie verlieren, wenn sie den Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz für ihr Kind in Anspruch nehmen.
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So eine Krippe sollte kostenlos sein, und nicht zu einem Verlust an Einkommen führen.
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Besonders schlimm ist, daß gerade diejenigen, die so ein zusätzliches Einkommen besonders gut gebrauchen könnten, die Millionen von Hartz4-Empfänger, dies genauso wenig bekommen würden, wie das Kindergeld, das ihnen ja auch schon vorenthalten.
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Diese Regierung der Besserverdienenenden und Unternehmer hat schon ziemlich viel Maßnahmen gegen Frauen und die arbeitenden Menschen eingeführt, aber die Herdprämie, die Frauen wieder an Heim und Herd verbannen soll, schlägt dem Faß den Boden aus.

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Gudrun Seidl
Gudrun Seidl (cenjur) - 03.04.2012 12:09 Uhr

Bildungsgeld statt Betreuungsgeld! Bildung muss honoriert werden, nicht Betreuung

nicht wer die Kinder zu Hause betreut, muss belohnt werden, sondern für BILDUNG der Kinder sorgt. Warum keine Honorierung nach Bildungsnachweis? Wer für eine gute Bildung seiner Kinder sorgt, sorgt auch für gute Rentenzahler. Das Problem des Geburtenrückgangs könnte man auch durch Bildungshonorierung beheben. Wer für Bildung seiner Kinder sorgt, zahlt Niedrigsteuer. Kinderlose, gewollt oder ungewollt, könnten eine Bildungspatenschaft für ein Kind oder Kinder übernehmen und kämen so ebenfalls in den Genuss der Niedrigbesteuerung. Kinderbetreuungsgeld, liebe CSU und Frau Merkel, ist also der falsche Weg. Bildung, Bildungsförderung, Bildungsförderungsnachweis, Bildungssoli sind Zukunftswege für Deutschland und Europa. Gudrun Seidl, cenjur

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Paul Banaschak

in den Müll mit diesem Schrottgesetz

ebenso mit dem garantierten Kitaplatz. Solche Gesetze haben in sozialistischen Ländern zu Missbrauch geführt. Brauchen wir nicht.

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Kai Bockelmann
Kai Bockelmann (KB63) - 03.04.2012 11:35 Uhr

Verrechnet

Ich wundere mich immer wieder über die Weltfremdheit mancher Regierungspolitiker. So auch bei der Kinderbetreuung. Ab Mitte 2013 sollen Eltern einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder unter 3 Jahren haben. Schon seit langem warnen Kommunalpolitiker, daß das nicht zu realisieren ist. Wer sich einmal mit der Thematik befasst, wird darüber hinaus feststellen, daß es einen erheblichen Mangel an Erziehungskräften gibt. Städte werben sie sich gegenseitig ab. Aber auch dieses Problem ist nicht neu. Und so könnte es passieren, daß die Kommunen zwar die benötigten Plätze schaffen (dafür werden dann z.Bsp. Hortplätze abgebaut), aber nicht genug Betreuungspersonal zur Verfügung steht.

Aber der Sinn des Betreuungsgeldes soll ja sein, daß Eltern erst gar nicht einen Betreuungsplatz für ihr Kind beanspruchen. Nun frage ich: Was wird billiger? Die Schaffung von Betreuungsplätzen inkl. Fachpersonal? Oder doch die Zahlung des Betreuungsgeldes?

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Madeleine Pyka

Barauszahlung?

Barauszahlung, wie soll das gehen? Der Postbote käme damit an, und wo wäre bei Abwesenheit das Geld abzuholen, oder werden mit gigantischem Aufwand "Kindergeld-Barauszahlungskassen" in jedem Dorf eingerichtet?
.
Sie schreiben dazu leider nichts ...

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Pablo Mentzinis

Es drohen fatale Fehlanreize

Ich finde es richtig, dass die Diskussion über das Betreuungsgeld auch in der CDU geführt wird.

Egal wie hoch die Kosten sein werden - mit dem Betreuungsgeld werden fatale Fehlanreize gesetzt. Fatal insbesondere deswegen, weil ein einmal geschaffenes Betreuungsgeld nur sehr schwer wieder abgeschafft werden kann.

Der Rückstand bei der Schaffung von Betreuungsangeboten für kleine Kinder ist natürlich auch eine Finanzierungsfrage und ähnlich wie bei den Bildungsgutscheinen will der Bund lieber eigenen familienpolitische und bildungspolitische Sichtbarkeit erreichen. Das ist verständlich, aber gleichwohl dient es nicht der Sache.

Der einzig richtige Weg ist, zweckgebundene Mittel zum verstärkten Ausbau von Kindertagesstätten und Bildungsangeboten zu schaffen. Selbst auf die Gefahr hin, dass sich vielleicht auch der politische Gegner auf kommunaler Ebene die familienplitischen und bildungspolitischen Segnungen als eigenes Verdienst zurechnen lässt...

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.04.2012 14:36 Uhr
udo fischer
udo fischer (udo44) - 04.04.2012 14:36 Uhr

Fatale Fehlanreize ist die Geldverschwendung durch Sozialorganisationen

Das Betreuungsgeld, das hier für die private Betreuung für bis zu dreijährigen Kinder bezahlt werden soll, erhalten die privaten Eltern und nicht die Sozial- und Erziehungsbranche, die nach immer mehr Geld schreit. Diese Branche befürchtet das Geld vom Staat in private Kanäle verschwindet, dabei gibt es so viele Sozialorganisationen und deren Mitarbeiter die von diesem Geld besser leben könnten. Alleine der angebliche Fehler, das dieses Betreuungsgeld bei H4 angerechnet wird, bringt diese Klientel zum rasen.

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