03.04.2012 · Allen Beschlüssen zum Trotz - das Betreuungsgeld bleibt umstritten. In der CDU nehmen die kritischen Stimmen zu. Kinderärzte unterdessen kritisieren die „Krippenoffensive“.
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Immerhin: FAZ lässt auch Kinderinteressen zu Wort kommen.
Lob für die FAZ:
Im Gegensatz zu den meisten anderen Medien kommen in diesem Artikel
nicht ausschließlich Vertreter der Wirtschaftslobby zu Wort,
sondern auch Kinderärzte als Vertreter der Kinderinteressen, obwohl
die Kleinkinder, um die es ja schließlich geht, keine lukrativen
Werbe-Anzeigen schalten können.
Wieso ist es eine Herdprämie, wenn Eltern bei nicht vorhandenem Krippenplatz einen finanziellen Ausgleich bekommen? Es handelt sich hier um einen ganz normalen Gerechtigkeitsausgleich!!!
Und was machen Eltern, die keinen Krippenplatz bekommen?
Dürfen die dann ihre Doppelerwerbstätigkeit aufgeben und
zusätzlich noch die Krippenplätze der Anderen bezahlen
über ihre Steuern?
Wie werden die wenigen Krippenplätze vergeben? Nach CDU-Gutsherrenart?
Nein, das Betreuungsgeld war gedacht, um Ausgleich zu schaffen für
Kinder die keinen Krippenplatz erhalten, weil nicht genügend
Krippenplätze da sind, aber ein Rechtsanspruch besteht.
Sollte dieser Rechtsanspruch bestehen bleiben, aber kein Krippenplatz
vergeben werden können, wird diese Regierung in Grund und Boden
geklagt und das zu Recht.
Ach ja: Uns interessiert es ohnehin nicht, wir haben ein Au-Pair,
können das von der Steuer abgesetzen und da bringt uns ohnehin die
ca. 150 Euro pro Monat. Man merkt: Benachteiligt wird wieder nur die
Mittelschicht, die man ausnehmen kann.
Die Herdprämie ist der größte Unsinn
Was bewirkt die Herdprämie? Fertile Migrantenfrauen ohne Deutschkenntnisse behalten ihre Kinderschaar als zusätzliche Einkommensquelle zuhause. Das Ergebnis ist dann dass wir noch mehr Kinder haben die mit Sprachproblemen eingeschult werden. Frauen aus der Unterschicht bemühen sich nicht mehr um einen Arbeitsplatz sondern lassen ihre Kinder zuhause. Dort wird ihnen im wichtigsten Lernalter die Chance genommen, soziales Verhalten zu lernen und ihren Sprachschatz zu erweitern. Wie kann man nur so dumm und ignorant sein auf solch einem Schwachsinn zu bestehen. Jeder der ein Minimum an Verstand besitzt muss doch diese Gefahren erkennen. Das Geld für die Herdprämie wäre viel effizienter in Kindertagesstätten investiert. Der CSU und Frau Hadertauer geht jede Vernunft ab. Sie pflegt aus rein ideologischen Gründen ein Weltbild aus den Fünfziger Jahren das längst tot ist. Politiker richten wenn sie etwas tun inzwischen mehr Schäden an als wenn sie nichts tun würden.
Na, da ist ja alles klar: Bildung = gut. Herdprämie = böse.
Schön, dass nun auch die CDU das endlich erkennt und sich von
überholten Gesellschaftsformen löst. Dass die Betreuung von
1-jährigen nichts mit Bildung zu tun hat merkt ohnehin niemand,
wenn wir nur oft genug unsere Behauptung wiederholen.
Vorwärts Genossen!
Betreuungsgeld ist eine tagesaktuelle, politische Aktion ohne Problemlösung
Betreuungsgeld ist eine tagesaktuelle politische Aktion ohne Lösung
der Probleme;
Bildungsgeld und Bildungssoli sind Investitionen in die Zukunft. Gudrun
Seidl, cenjur
Fragt sich nur, wie Bildung definiert wird...
Die Definition des Staatsinstituts für Frühpädagogik
lehne ich jedenfalls kategorisch ab. Das hat Nichts mit Bildung zu tun,
sondern mit Indokrination.
Knapp daneben: Es geht darum, wofür der Staat wie zahlt!
Es ist schon richtig: es ist Sache der Eltern und Großeltern ob und bis wann die frühkindliche Betreuung von Familienmitgliedern geleistet werden soll. Hierbei ist die Meinung vieler Bildungspolitiker, in bestimmten Schichten (welchen?) sei die Verbringung von Kindern in eine staatlich organisierte Gruppenbetreeung besser für das Kind als die Betreeung durch Mutter, Vater oder Großeltern, eine unglaubliche Anmaßung. Richtig ist auch: Das Angebot für eine solche Gruppenbetreuung zu organisieren, ist wohl Sache des Staates, da private Iniativen nicht ausreichen. Die Frage von Förderung und Bezahlung kindlicher Erziehung ist dabei eine komplexe Gerechtigkeitsfrage, die viele Aspekte einschließt. U.a. ist zu fragen: a) wer kriegt wieviel Kindergeld? b) wem werden welche steuerlichen Kinderfreibeträge eingeräumt? c) wer zahlt welche Gebühren für staatliche Betreuung? d) inwieweit können Kosten einer privat für die Betreuung abgesetzt werden? Es fehlt an umfassendem Konzept und Diskussion!
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.04.2012 19:51 UhrDie Frage ist: Wie entschädigen wir die, die keinen Krippenplatz bekommen...
Familien bei denen die Frau zwangsweise zu Hause bleiben muss, weil
Alleinerziehende bei der vergabe von KiTa Plätzen bevorzugt werden,
Frauen, die deshalb ihren Job aufgeben müssen, weniger Einkommen
haben und zum Dank dann den Krippenplatz über die Steuern des
Mannes mitfinanzieren dürfen, ohne selber in den Genuss zu kommen.
Solange diese Frage nicht geklärt ist, solange ist die
Betreuungsgelddebatte Scheinheilig.
Entschuldigung bitte Frau Seidl,
"Bildungsgeld statt Betreuungsgeld! Bildung muss honoriert werden,
nicht Betreuung" was versprechen Sie sich von solchen
Erkenntnissen. Bildung für ein-zwei-dreijährige?
Die Diskussion wird vor allem von interessierte Seite geführt und
nicht von Eltern - schauen Sie sich die sogenannten
"Abstimmungungen der ARD" an wo 80 % gegen die
Betreuungsgelder sind und nur 20 % dafür. Meine zugegeben auch
nicht repräsentative
Umfrage hat genau ein gegenteiliges Ergebniss geliefert obwohl ich mich
in der "Zielgruppe Oma/Opa" bewege. Überhaupt fällt
auf, dass bei derartigen Umfragen nach meiner Beobachtung meistens ein
Ergebnis zu Lasten von Eltern ausgeht und eine ganze Maschinerie von
Arbeitsgeberpräs Hundt bis SPD und den Trägern von Kitas auf
dem Plan erscheint. Jeder ist sich halt selbst der Nächte, wie
gesagt selbst wenn es um Bildung der ein-zwei-drei Jährigen geht!!
Bildungsgeld ist eine Investition in die Zukunft
Es geht mir nicht um eine tagesaktuelle, politische Aktion, sondern die Zukunft Deutschlands und Europas. Die liegt in meinen Augen nicht in Betreuungsgeldern, sondern Bildungsgeldern und Bildungssoli, Stichwort demographischer Wandel, Stichwort Generationenvertrag. Gudrun Seidl, cenjur
Und was mir auch aufgefallen ist...
wenn in der Öffentlichkeit Eltern befragt werden, ob sie
Verständnis für Streiks von ver.di in KiTas haben, dann wird
meist gesagt, ja wir haben ja soviel Verständnis und es ist ganz
richtig, dass gestreikt wird...
Die meisten Eltern, die ich kenne - sorry für das harte Wort -
kotzen, wenn die KiTa geschlossen wird, nachdem ohnehin schon viele
Brückentage und Ferientage keine Betreuung stattfindet, aber
für den ganzen Monat gezahlt werden muss.
In dem Medien hört man davon aber Nichts. Die Medien versuchen Ihr
Bild von Familien, Kindern und KiTas dem Volk einzubimsen. Propaganda
vom Feinsten.
Dem Bösen ist zu wehren- es lebe die Freiheit!
Wenn der Staat zum Übeltäter wird, ist es Pflicht für
jeden rechtschaffenen Menschen dagegen seine Stimme zu erheben. Es
muß endlich Schluß sein mit der Diskriminierung von Ehe und
Familie.
Kinder gehören selbstverständlich zu Vater und Mutter und
nicht zu Fremden mit allerlei Lieblosigkeiten,Verwahrlosungen und
Sozialismus im Marschgepäck. Die lebensnotwendige Liebe können
Kleinkinder ausschließlich von ihren Eltern erhalten. Der Platz
für Kleinkinder ist das zuhause.
Nur in Notfällen kommt ein Kitaplatz in Frage.
5 Babys auf 1 Betreuerin... Und das soll Qualität sein...
und wenn man sich dann einige Krippen anschaut, dann wundert man sich,
dass nicht schon längst ein Aufschrei durch Deutschland gegangen ist.
Da werden übrigens meist nur Kinderpflegerinnen eingesetzt und die
sollen meinem Kind frühkindliche Bildung mit 4 anderen Kindern
besser vermitteln, als meine Frau, ich und ein Au-Pair, die 3:1 statt
1:5 mit dem Kind im ersten Lebensjahr kommunizieren können?
Offenbar gibt es auch hier im Forum den einen oder anderen Ideologen, der die Familie in ihrer klassischen Form zerstoeren will. Dann koennte man endlich die Kinder durch den Staat formen lassen, so wie das schon die beiden Diktaturen auf deutschem Boden versucht haben. Elternarbeit ist wertvoll fuer die gesamte Gemeinschaft und es ist beschaemend nicht einmal 150 Euro dafuer uebrig zu haben. Fuer die Privatbibliothek von Frau Schwarzer stellt man dagegen gerne 150.000!! Euro bereit.
Ich würde mir auch nur einmal annähernd soviel Widerstand gegen ....
... die ILLEGALEN Bail-Outs, Garantien und Bürgschaften in Billionenhöhe wünschen. Aber vermutlich sind diese Laiendarsteller mit Themen die über Betreuungsgeld und Kitaplatz hinausgehen, maßlos überfordert.
Herdprämie = Krippenplatz kostet mindestens 150 Euro pro Monat
Die von der CSU gewünschte Herdprämie bringt Eltern 150 Euro
pro Monat zusätzliches Einkommen pro Kind unter 4 Jahren aufs
Konto, was sie verlieren, wenn sie den Rechtsanspruch auf einen
Krippenplatz für ihr Kind in Anspruch nehmen.
.
So eine Krippe sollte kostenlos sein, und nicht zu einem Verlust an
Einkommen führen.
.
Besonders schlimm ist, daß gerade diejenigen, die so ein
zusätzliches Einkommen besonders gut gebrauchen könnten, die
Millionen von Hartz4-Empfänger, dies genauso wenig bekommen
würden, wie das Kindergeld, das ihnen ja auch schon vorenthalten.
.
Diese Regierung der Besserverdienenenden und Unternehmer hat schon
ziemlich viel Maßnahmen gegen Frauen und die arbeitenden Menschen
eingeführt, aber die Herdprämie, die Frauen wieder an Heim und
Herd verbannen soll, schlägt dem Faß den Boden aus.
Bildungsgeld statt Betreuungsgeld! Bildung muss honoriert werden, nicht Betreuung
nicht wer die Kinder zu Hause betreut, muss belohnt werden, sondern für BILDUNG der Kinder sorgt. Warum keine Honorierung nach Bildungsnachweis? Wer für eine gute Bildung seiner Kinder sorgt, sorgt auch für gute Rentenzahler. Das Problem des Geburtenrückgangs könnte man auch durch Bildungshonorierung beheben. Wer für Bildung seiner Kinder sorgt, zahlt Niedrigsteuer. Kinderlose, gewollt oder ungewollt, könnten eine Bildungspatenschaft für ein Kind oder Kinder übernehmen und kämen so ebenfalls in den Genuss der Niedrigbesteuerung. Kinderbetreuungsgeld, liebe CSU und Frau Merkel, ist also der falsche Weg. Bildung, Bildungsförderung, Bildungsförderungsnachweis, Bildungssoli sind Zukunftswege für Deutschland und Europa. Gudrun Seidl, cenjur
in den Müll mit diesem Schrottgesetz
ebenso mit dem garantierten Kitaplatz. Solche Gesetze haben in sozialistischen Ländern zu Missbrauch geführt. Brauchen wir nicht.
Ich wundere mich immer wieder über die Weltfremdheit mancher
Regierungspolitiker. So auch bei der Kinderbetreuung. Ab Mitte 2013
sollen Eltern einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für
Kinder unter 3 Jahren haben. Schon seit langem warnen Kommunalpolitiker,
daß das nicht zu realisieren ist. Wer sich einmal mit der Thematik
befasst, wird darüber hinaus feststellen, daß es einen
erheblichen Mangel an Erziehungskräften gibt. Städte werben
sie sich gegenseitig ab. Aber auch dieses Problem ist nicht neu. Und so
könnte es passieren, daß die Kommunen zwar die
benötigten Plätze schaffen (dafür werden dann z.Bsp.
Hortplätze abgebaut), aber nicht genug Betreuungspersonal zur
Verfügung steht.
Aber der Sinn des Betreuungsgeldes soll ja sein, daß Eltern erst
gar nicht einen Betreuungsplatz für ihr Kind beanspruchen. Nun
frage ich: Was wird billiger? Die Schaffung von Betreuungsplätzen
inkl. Fachpersonal? Oder doch die Zahlung des Betreuungsgeldes?
Barauszahlung, wie soll das gehen? Der Postbote käme damit an, und
wo wäre bei Abwesenheit das Geld abzuholen, oder werden mit
gigantischem Aufwand "Kindergeld-Barauszahlungskassen" in
jedem Dorf eingerichtet?
.
Sie schreiben dazu leider nichts ...
Ich finde es richtig, dass die Diskussion über das Betreuungsgeld
auch in der CDU geführt wird.
Egal wie hoch die Kosten sein werden - mit dem Betreuungsgeld werden
fatale Fehlanreize gesetzt. Fatal insbesondere deswegen, weil ein einmal
geschaffenes Betreuungsgeld nur sehr schwer wieder abgeschafft werden
kann.
Der Rückstand bei der Schaffung von Betreuungsangeboten für
kleine Kinder ist natürlich auch eine Finanzierungsfrage und
ähnlich wie bei den Bildungsgutscheinen will der Bund lieber
eigenen familienpolitische und bildungspolitische Sichtbarkeit
erreichen. Das ist verständlich, aber gleichwohl dient es nicht der Sache.
Der einzig richtige Weg ist, zweckgebundene Mittel zum verstärkten
Ausbau von Kindertagesstätten und Bildungsangeboten zu schaffen.
Selbst auf die Gefahr hin, dass sich vielleicht auch der politische
Gegner auf kommunaler Ebene die familienplitischen und
bildungspolitischen Segnungen als eigenes Verdienst zurechnen lässt...
Fatale Fehlanreize ist die Geldverschwendung durch Sozialorganisationen
Das Betreuungsgeld, das hier für die private Betreuung für bis zu dreijährigen Kinder bezahlt werden soll, erhalten die privaten Eltern und nicht die Sozial- und Erziehungsbranche, die nach immer mehr Geld schreit. Diese Branche befürchtet das Geld vom Staat in private Kanäle verschwindet, dabei gibt es so viele Sozialorganisationen und deren Mitarbeiter die von diesem Geld besser leben könnten. Alleine der angebliche Fehler, das dieses Betreuungsgeld bei H4 angerechnet wird, bringt diese Klientel zum rasen.