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Betreuungsgeld Steinbrücks Doppel-X-Problem

 ·  Die SPD schickt ihren Kandidaten, den Frauen meiden, in die Betreuungsgelddebatte. „Breit aufstellen“ wolle er sich, erklärte Steinbrück zu dieser Entscheidung. Und legte einen leidenschaftlichen Kampf hin.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (17)
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Reinhold  Lichtenwald

Steinbrück zabert in der Bahn

und benutzt sein Beundes eigenes BahnTicket für private und Honorar zwecke .
Somit reiht sich Steinbrück in die Mißbräuchlich-betrügerisch verwender von Staatseigentum ein
-wie Özdemir/BonusMeilen =Fliegen oder Dienstwagen / Ulla Schmidt mit Fahrer nach Alicante in Spanien mit anschliessendem Diebstahl -oder -oder -oder ..
Steinbrück hat kein doppel - X - Problem -sndern ein XXXXXL Problem .

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Volker Piefke

Die Lösung des Frauenproblems: Hannelore Kraft

Im Prinzip ist er ja nicht zu halten! Per Steinbrück hat es eben nicht allein bei den Frauen schwer sondern auch bei den Linken, den Arbeitern, den Geringverdienern...und den Bochumern. Wie will man denen erklären, dass eine SPD-regierte Stadt mit SPD-geführten Stadtwerken einem SPD-Abgeordneten 25.000 € für ein bisschen Geschwätz bezahlt und gleichzeitig von Pleite und Finanznotstand redet.
Und wen hat die SPD noch ernsthaft in die Schale zu werfen? Da bleibt nur Hannelore Kraft.

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Kathleen Lange

Warum nicht

Herr Steinbrück möchte sich jetzt für bezahlbare Mieten einsetzen (laut ZDF "Heute"-Webseite). Gerade in Ballungsgebieten sollen Studenten, junge Familien, Alleinerziehende, Auszubildende etc. nicht mehr genötigt werden, nahezu die Häfte ihres Einkommens für Mietwohnungen aufzuwenden, so wurde er vom ZDF auf einer Rede zum SPD-Parteitag in Wolfsburg zitiert. Schon die Aufzählung von "jungen Familien, Alleinerziehenden und Auszubildenden" in einem Satz gekoppelt mit einem Versprechen liegt WEIT JENSEITS der Glaubwürdigkeit, die ein Politiker in diesem Land je hatte- schon gar nicht er. Ich bin geneigt, diesen Wahlkampf als politische Satire zu verfolgen, ernst zu nehmen ist er schon lange nicht mehr!

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Frank Rademacher

FDP zur SPD „Sie sind die Partei der sozialen Ungerechtigkeit“

Das ist eigentlich der wahre Gipfel des Dilemmas, der schröderianischen Protogonisten, der Täuscher, Steinbrück, Steinmeier, Gabriel, Nahles und viele andere, sich im SPD Mantel an die Regierungsbank schummeln wollen. Wer damals aus der SPD seine Pfoten zu den schmutzigen Umverteilungsgesetzen, unter Verrat der eigenen Parteimitglieder und Wähler gehoben hat, muss sich heute zu Recht darauf hinweisen lassen. Dass es gerade die marktradikalen aus der FDP tun, schmerzt den wahren Sozialdemokraten umso mehr. Um zu verstehen, das die neoliberale SPD Clique, unter Steinmeier u. Steinbrück, keine Chance hat, Vertrauen in der Bevölkerung zu gewinnen, empfehle ich jeden die Rede von Patrick Meinhardt (FDP) unter sich anzuschauen. So wird es solange weiter gehen, Merkel wird solange Kanzlerin bleiben, bis die Schröder-Clique ganz und restlos aus der SPD entsorgt sind. Das Ergebnis für die SPD in 2009 ist durchaus nach zu toppen.

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Frank Rademacher

Peer Steinbrück ist der Sargnagel des SPD-Wahlkampfes 2013

Vergleicht man die Bundestagsdebatte am 09.11.2012 mit einem Boxkampf, dann muss man von einem K.O. Sieg des Merkel Teams gegen Steinbrück sprechen. 12 Runden lang wurde Steinbrück, wie ein Anfänger durch den Ring geschlagen und auseinader genommen und das schlimme, es waren Hinterbänkler die Steinbrück einen Schlag nach dem anderen versetzten und ihn vorführten.
Nach der Debatte blieb doch nicht ein einziges Segment von Glaubwürdigkeit mehr an Steinbrück hängen.

Wenn der SPD Kanzlerkandiatat Steinbrück, bei einem Thema wie dem Betreuungsgeld, alle Faktoren (Bürgerzustimmung, Chos beim polt. Gegener) auf seiner Seite hat, also beste Voraussetzungen und dennoch die das Ergebnis völlig vergeigt und versagt, wie will dieser Pseudo-SPD Typ, Kanzler werden?

Wie will SPD mit einer solchen Type die Wahl für sich entscheiden?

Show ist nur die halbe Miete, Glaubwürdigkeit ist alles in der Politik.

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leopold mansk

Frau Bardet.



Dass ein Mann einen anderen nicht immer besonders sympathisch findet, liegt in der Natur der Sache, ist eben ein Konkurrent, was Frauen betrifft.

Das ist aber nicht besonders ernst zu nehmen.

Aber dass eine Frau einen Mann unsympathisch findet, das hat Gewicht, und zeigt mir, dass ich irgendwie – zumindest in der Politik – doch zur Objektivität neige.

MfG.

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leopold mansk

Bei „Betreuungsgeld mit uns nicht“...



... fällt mir spontan die Erhöhung der Mehrwertsteuer von 16 auf 19 % ein.

Da hiess es bei der SPD auch: „mit uns gibt es keine Mehrwertsteuererhöhung“.

Und dann gab`s statt 2 % Erhöhung – wie die CDU/CSU es wollte – mit der SPD doch eine Erhöhung, und gar um 3 %. Weiss der Leibhaftige, was bei einem Wahlsieg der SPD beim Betreuungsgeld am Ende wirklich herauskommt.

MfG

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Philipp Laurisch

Wahlverhalten männlich - weiblich

Ich sage es jetzt offen: Ich bin kein Merkelfan, aber wenn ich die Wahl zwischen Merkel und Steinbrück habe, dann wähle ich Merkel. Aus Sacherwägungen.
Ich habe aber leider den Eindruck, dass die deutschen (westlichen) Frauen, wenn sie die Wahl zwischen Steinbrück und z.B. Sarah Palin hätten, für Frau Palin stimmen würden. Und zwar aus Geschlechtserwägungen.
Dieser Korpsgeist ist unglaublich.
Und er ist bedauerlich, denn die Männer in anderen Kulturkreisen werden das Phänomen beobachten und folgern, dass sie ihre Frauen niemals, salopp formuliert, von der Leine lassen dürfen. Und während wir hier die "Finanzkrise unter Genderaspekten" diskutieren erobern andere Länder die Welt, zumindest wirtschaftlich.
Die Emanzipation der westlichen Frau wird die Welt also in einigen Jahrzehnten wohl ganz sicher nicht "weiblicher" gemacht haben. Wer andern eine Grube gräbt, der fällt am Ende selbst hinein.

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Paul Banaschak

guter Artikel, zeigt einmal mehr die Verlogenheit von Steinbrück und der ganzen SPD

mehr gibt es nicht zu sagen.
Doch, dass das Betreuungsgeld natürlich genauso Unsinn ist, wie viele von der SPD eingeführten "angeblichn" Familienleistungen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.11.2012 16:32 Uhr
Maximilian Grünawitz

Sie irren

...es gibt eine Menge zu sagen, Paul Banaschak. Die "ganze SPD" ist also mitsamt Steinbrück verlogen? Nehme an, die SPD ist nicht Ihre Partei. Ist also Ihre Partei so absolut rein und ehrlich? Es ist - auch in diesem Forum - ein Jammer, dass in den meisten Fällen immer das Links-Rechts-Muster hervorgeholt wird. Das ist die übliche Argumentation. Keine Substanz, so hohl wie ein Blecheimer. Jämmerlich. Offensichtlich fehlt es an Kopfarbeit. Ist anstrengender als dumpfes Gebrüll.

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Gerd Möller
Gerd Möller (GMNW) - 09.11.2012 22:04 Uhr

General Custer

Tja, da reitet der Kandidat mit seinen Parteifreunden wie einst General Custer mit seiner Kavallerie auf dem noch weiten Weg zum Little Big Horn bzw. zur Macht an der Spree. Nachdem er auf dem langen Ritt erst mal in Bochum so richtig vom Gaul gefallen und mit "blauen Augen" gerade noch davongekommen ist, hat er sich jetzt in Berlin mit seiner Rede zum Betreuungsgeld total vergaloppiert. Er hat gezeigt, dass er außerhalb seiner vermeintlichen Finanzexpertise der Besser-und Bescheidwisser nur oberflächliches Wissen mit wenig Ahnung und ein ganz schlechtes Gedächtnis hat.
In der Betreuungsdebatte hat ein kleiner Indianer der FDP aus der dritten Reihe ausgereicht, um 'General Custer' vom Pferd zu schießen.
Sittung Bull, Crazy Horse und Gall können da ganz gelassen.

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Gustav Lebeding

Die Hauptsache, es gibt wieder genügend Tratsch aus Berlin,

worüber sich die FAZ-LeserInnen auslassen können.

Steinbrück ist schon eine Nummer für sich. Seine Sachlichkeit ist manchmal derart trocken, dass man gar nicht so recht weiß, was er eigentlich gesagt hat; und dann kommen solche Einlassungen von polemisch emotionaler Seite wie "schwachsinnig", wo man eigentlich sagen möchte "Richtig, perfekt", sich aber nach außen hin schämt, dies auch so zu sagen, weil man so plump nun auch wieder nicht argumentieren will.

Alles in allem aber hat Steinbrück eine doch recht sachliche Rede gehalten, nachlesbar ab morgen auf bundestag.de. Sein trockener Humor, eben seine norddeutsche Art, versteht halt leider nicht jedefrau/jedermann.

Er braucht tatsächlich noch sehr gute BeraterInnen, um gegen eine Merkel ankommen zu können.

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Ulrich Mayer
Ulrich Mayer (Bayer01) - 09.11.2012 18:46 Uhr

Sexismus pur

Frauen als die besseren Menschen - das glauben die wirklich. Und wehe, Peerchen, du widersprichst, dann bist du nämlich ein Sexist.

Die Kombination Sozialismus und Feminismus ist natürlich das Schlimmste, was wir uns antun könnten (de facto herrschen diese Prinzipien bereits in vielen Medien, Schulen und Parteizentralen). Denn Sozialismus heißt Enteignung und Niederregulierung, also wirtschaftlicher Tod. Feminismus heißt Erziehung der Jungen zur Wehrlosigkeit, Werbung für Verhütung und Abtreibung, Scheidungslust und Geburtenabsturz, also demographischer Tod.

Merkel ist schon schlimm, doch SPD wäre noch schlimmer. Gut, dass Steinbrück keine Chance hat.

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Winfried Böhme

Soll mit diesem Beitrag nun einfach zur Tagesordnung übergegangen werden?

Seine Affaire um die Vortragshonorare und den sog. „Nebenverdienst“ soll nun angehakt sein? Frei nach dem Motto: „Reden wir doch einfach über etwas anderes ... die Bürger sind ja zum Glück so schön doof vergesslich.“ ?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.11.2012 23:46 Uhr
Georg Engelmann

Bitte?

Was wurde denn genau nicht über die Vortragshonorare gesagt? Können Sie mir Punkte nennen, die nicht bis zum Erbrechen diskutiert wurden? Das was jetzt folgen sollte ist allenfalls, dass die Politiker von der CDU und FDP genau so ihre Honorare bekannt geben, da würden die Nebeneinkünfte von Steinbrück gleich ganz anders wirken. Bitte nachdenken, Herr Böhme.
Und warum sollte man bitte keine anderen Themen ansprechen, die Herrn Steinbrück betreffen? Können sie dafür ein Argument nennen?
Und falls sie es nicht wissen: In den Medien können mehrere Themen und Aspekte gleichzeitig behandelt werden.

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Richard Riemensperger

ohne Moral

da gibt es Leute wie Ihn, die werden von UNS bezahlt, verdienen während der Zeit, wo sie von UNS bezahlt werden, woanders eine Menge Geld.
Wenn ich das in meinem Berufsleben gemacht hätte, wäre mein Berufsleben sehr kurz gewesen,
da ich viel zu viel eigentlich bezahlte Zeit aufgewendet hätte, die mir mein Arbeitgeber nicht erlaubt hätte.
Was macht man da. WIR sind sein Arbeitgeber, handeln wir doch einfach so, wie jeder normale Arbeitgeber auch handeln würde. Feuern wir Ihn. Wählen wir ihn ab.

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Manfred Wehner

Der Mann ist ein Versager

und populistischer Selbstdarsteller. Als Finanzminister in NRW hat er das West LB Desaster mit zu verantworten und als Ministerpräsident hat er die Wahlen verloren. Nahezu alles, was er so lautstark über die Finanzkrise auf die Banken losgelassen hat war und ist inhaltlich falsch aber getreu dem Prinzip "Haltet de Dieb" lenkt es von eigenem Versagen ab. Genauso versuchte er zu verfahren beim Thema Honorare. Jetzt hat ihn ein FDP Abgeordneter überführt, dass er das Betreuungsgeld 2008 als vernünftig gepriesen hat.
In jeder HInsicht ist der Mann ein Brüller!

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09.11.2012, 16:10 Uhr

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