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Betreuungsgeld FDP-Politiker fordern Ende der Debatte

 ·  In der schwarz-gelben Koalition geht der Streit über das Betreuungsgeld weiter. Aus der FDP kommen jetzt Stimmen, sich an Abmachungen zu halten. Wolfgang Kubicki fordert seine Partei auf, dem Gesetz zuzustimmen.

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Sandra Maier

Betreuungsgeld ist ein Fehler

Das Betreuungsgeld ist ein Fehler, Koalitionsvertrag hin oder her. Das Geld sollte lieber in den Ausbau der Kinderbetreuung fließen. Damit würde man den Familien, den Kindern und im Übrigen auch der Wirtschaft (Stichwort Fachkräftemangel) einen Gefallen tun....

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Klaus Schmid
Klaus Schmid (Pinin) - 10.04.2012 08:44 Uhr

Nein Danke

Bei so einem Unsinn wie diesem Betreuungsgeld ist die CSU eisern, beim Katastrophenprojekt "Rettungsschirm" fällt sie immer wieder um.

Unwählbar.

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Otto Meier

Umverteilung von unten nach oben, áuch im Sozialen System

Das Betreuungsgeld ist ja nur ein Beispiel, an dem deutlich wird, daß der Sozialstaat nicht mehr in erster Linie für die Bedürftigen da ist. Alle Leistungen an Bedürftige werden mit denselben Argumenten minimiert oder gestrichen. Mitunter geschieht dies mit absonderlichen Argumenten. So zum Beispiel beim Elterngeld. Auch beim Betreuungsgeld wird damit dagegen argumentiert, daß es von wirtschaftlich schlechter gestellten Familien doch nur zweckentfremdet würde.

Die von Bismarck in's Leben gerufenen Sozialversicherungen wurden und werden durch immer weitere so genannte Sozialleistungen erweitert. Dabei handelt es sich aber wohl mehr um Lohnersatzleistungen. So betrachtet dienen diese Sozialleistungen in Wahrheit der Subventionierung der Wirtschaft, steigern dort die Gewinne. Diese Umverteilung von unten nach oben erfährt aber noch eine ganz andere Qualität, wenn sie auch innerhalb der Sozialleistungen durch ausschließliche Leistung an Besserverdienende geschieht. Sozial geht anders.

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