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Berliner Hausbesetzer : Räumung, Urteil, Rückkehr

  • Aktualisiert am

Zaungäste: Beobachter stehen vor dem Haus 94 an der Rigaer Straße im Berliner Stadtteil Friedrichshain. Bild: dpa

Das Urteil gegen die Teilräumung eines besetzten Hauses in Berlin-Friedrichshain hat Folgen: Die Nutzer sind zurückgekehrt. An der Meinung des Innenministers ändert das aber nichts.

          Nach dem Urteil gegen die Teilräumung eines besetzten Berliner Hauses durch die Polizei sind die früheren Nutzer dorthin zurückgekehrt. Der Anwalt des Vereins der illegalen linken Kneipe „Kadterschmiede“ erschien am Donnerstag an dem Haus Rigaer Straße 94 im Stadtteil Friedrichshain und wurde von der Polizei hinein gebracht. Ein Gericht hatte die Räumung der Kneipe vom 22. Juni am Mittwoch als rechtswidrig eingestuft und damit die Rückkehr möglich gemacht. Die linke Szene hatte auf die teilweise Räumung mit Krawallen und Auto-Brandstiftungen reagiert.

          Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) lehnt Verhandlungen mit Gewalttätern ab, wie sie zunächst der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) angeregt hatte, bevor er sich revidierte. „Die Gewaltanwendung gegenüber Polizisten und Nachbarn und das In-Brand-setzen von Autos sowie die Aufstachelung zu Hass und Gewalt sind nicht zu akzeptieren“, sagte de Maizière der „Berliner Zeitung“. „Es ist richtig, dagegen mit Härte vorzugehen. Mit Gewalttätern gibt es nichts zu verhandeln.“

          Berlin : Teilräumung in Rigaer Straße war nicht rechtmäßig

          Quelle: dpa

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