Home
http://www.faz.net/-gpg-75lfh
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Berliner Debakel Platzeck-Wowereit-Airport

 ·  Nach der russischen Rochade ist es höchste Zeit für die Umbenennung des Berliner Fluchhafens. Und für ein neues Motto der rot-schwarzen Koalition.

Artikel Lesermeinungen (34)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Hinrich Mock
Hinrich Mock (HinrichM) - 09.01.2013 17:03 Uhr

Eigentlich ...

... hätte der Flughafen wieder "Otto Lilienthal" heißen müssen, sein "Fliegeberg" in Lichterfelde ist ja auch gar nicht so weit entfernt. Aber Platzi und Wowi ging es darum, ihren Willy zur Ikone aufzubauen und ihre sozialdemokratische Historie der Öffentlichkeit überzustülpen. Was ist da schon ein wirklicher historischer Luftfahrtpionier, einer der ganz wenigen wichtigen, der einzige Deutsche unter ihnen?

Nein, auch der politisch überbewertete Brandt der Gefühle, der lediglich daneben stand, als jemand "Ich bin ein Berliner!" rief, hat das Desaster jetzt verdient. Aber das kommt eben davon.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.01.2013 17:19 Uhr
Hinrich Mock
Hinrich Mock (HinrichM) - 09.01.2013 17:19 Uhr

Korrektur:

... hat das Desaster jetzt NICHT verdient!

Empfehlen
Rolf Joachim Siegen

Viele in Berlin haben es gerne warm!

Warum haben sich renommierte Unternehmen wie Siemens und Bosch auf ein solch fisko - traechtiges Unternehmen eingelassen - ohne Bauleitung!??
Als die Kabel rumhingen, meldeten sie sich immer noch nicht zu Wort. Wollten sie es sich nicht mit der Politik verderben?
Und die Mitglieder des Berliner Abgeordnetenhauses und des Brandenburger Landtages? Muessen alle weggeschaut haben, oder ist denen ihr neues Flughafengebaeude schnuppe? Etc, Etc. Tollhaus Berlin!

Empfehlen
Bertram von Steuben

>>Platzeck-Wowereit-Airport<<...das ist gut...

ählich wie die "Trittin-Ecke" in unserem Keller.
Das ist ein Quadratmeter ungenutzter Wohnfläche, in der leere Flachen gesammelt werden.
Also: zukünftig =PWA :-)

Empfehlen
Reinhold  Lichtenwald

Neuer Name für den Ber-Flug- PLATZ - ECK ...

Nach der Eröffnung , treffen wir uns um 8.00 Uhr in der Kantine zum Bier ...... So ist zur Zeit der Slogen - des Aufsichtsrates (auch diese Mitglieder gehören an den Pranger ) -denn
Dummheit bestätigt Dummheit - denn Dummheit genehmigt Dummheit - denn Dummheit ,
bemerkt noch nicht einmal Schwachsinn - in Planung und ARSCHitektur !! Wie weit darf Politik gehen - wie viel darf Politik kosten - ??? Nach diesen Flughafen-Desaster von Berlin sollte der
Politik bzw. den Politikern ohne Verstand - die Mitsprache verweigert oder entzogen werden !
Eine Wahl in ein Amt ist kein Freibrief für vorsätzliche begangenes Fehlverhalten .
Der Eid für ein Amt lautet bei allen : " Zum Wohle des Volkes!" Genau hier ist der Schlüssel:
Wowereit ist das Volk - oder wie ist das zu verstehen ??

Empfehlen
Konstantin Schneider

Dass in unserer Wissensgesellschaft bald niemand mehr weiter weiss, ist absolut normal

Wohin man auch schaut, überall das gleiche Elend. Die Berliner wissen nicht, wann ihr neuer Flughafen fertig wird, die Europäer wissen nicht, wann die Finanzmärkte sich den EURO wieder vorknöpfen, die Spanier und Griechen wissen nicht, wie sie ihre hohe Arbeitslosigkeit in den Griff bekommen sollen, die Amerikaner wissen nicht, ob sie ein Frühjahr ohne radikale Kürzungen erleben werden, Wulff weiss nicht mehr ein noch aus, die CDU in Schleswig-Holstein weiss nicht, ob sie noch jemanden findet, der sie führen will, die FDP weiss nicht, ob sie in den nächsten Bundestag kommt, die CSU weiss nicht, ob sie bei Wahlen je wieder die absolute Mehrheit erhält, die Kanzlerin weiss nicht, was sie tun soll, wenn die Opposition im Bundesrat die Mehrheit hat.

Dass sich in einer Wissensgesellschaft immer mehr Menschen für dumm verkauft fühlen, hat leider niemand vorausgesehen. Deshalb eine Bitte an unsere Journalisten: helfen sie den Menschen statt immer nur alles besser zu wissen.

Empfehlen
Leonhard Schmidt

Satire

und politische Analyse sind nicht dasselbe. Aber das sind wir ja hier schon gewöhnt. Danke für diesen sinnfreien Beitrag. Selten so gelacht

Empfehlen
Thomas Berger
Thomas Berger (tberger) - 08.01.2013 21:26 Uhr

Wenn ich richtig sehe, ist die Trägergesellschaft eine GmbH

Ich wusste das nicht, und das eröffnet ganz neue Überlegungen.
Wowereit als Aufsichtsrat hat die desaströse und unvertretbare Entscheidung abgenickt, keinen Generalübernehmer / -unternehmer zu beauftragen. Auf den GmbH-Aufsichtsrat nach DrittelbG finden nach dessen § 1 weitgehend die Regelungen über den AG-Aufsichtsrat Anwendung. Einschließlich der §§ 116, 93 AktG.
Danach haften Mitglieder des Aufsichtsrats persönlich für Pflichtverletzungen.
Wenn nun die jetzigen Geschäftsführer sich entscheiden, kein Verfahren gegen Wowereit zu beginnen, was dann? S. ARAG/Garmenbeck-Urteil - die Geschäftsführer haften persönlich, wenn die Gesellschaft ihren Schadensersatzanspruch nicht mehr geltend machen kann. Würde ich persönlich nicht riskieren wollen.
Man müsste den Geschäftsführern man ein bisschen Panik machen, dass die das sorgfältig prüfen. Möchte man nicht mal über die Rechtslage berichten? :-)

Empfehlen
Jakob Knoblauch

Die billigste und schnellste Lösung wäre wohl,

wenn die Lufthansa 1x pro Stunde kostenlos bzw. auf Landeskosten von Tegel nach Frankfurt fliegt.

So wären die Berliner innerhalb von 45 min an ihrem "internationalen Drehkreuz", das sie sich immer so wünschten. In Schönefeld ist man auch nicht schneller.

Die Bauruine BER könnte man renaturieren oder zum Freizeitpark umrüsten. Aus dem Verkaufserlös und den eingesparten Betriebskosten finanziert die Fraport AG ein Wowereit-Platzeck-Ramsauer-Reiterdenkmal vor dem Frankfurter Terminal.

Empfehlen
Michael Leh

Das fröhliche Lied von SPD und CDU in Berlin sollte nicht heißen „Wir können alles außer Flughafen",

sondern „Wir können nichts, schon gar nicht Flughafen“. Die Flughafen-Posse ist jetzt nur ein besonders von der Öffentlichkeit wahrgenommenes Beispiel für das Versagen der Politik in Berlin. Dabei gibt es viel Schlimmeres in der sogenannten Hauptstadt - an erster Stelle ist hier die exorbitante Gewaltkriminalität v.a. in den Ethnischen Kolonien zu nennen. Auch hierfür trägt Wowereit besonders Verantwortung, denn unter ihm wurden tausende Polizeistellen gestrichen. Doch auch seit die CDU das Innenressort übernahm, hat sich so gut wie nichts verbessert. Schwachbrüstig hatte sie gerade mal 250 Polizeistellen im Wahlkampf gefordert. Und so gehen wie zu erwarten die Gewaltaten ungebremst weiter. Dass besonders türkisch- und arabischstämmige Migranten herausragend viele Gewalttaten begehen, dazu hört man von der feigen Berliner CDU keinen Pieps. Auch die Zahl der Wohnungseinbrüche dürfte 2012 wieder bei rund 11000 gelegen haben, wie in 2011 - prozentual erheblich mehr als in New York City.

Empfehlen
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.01.2013 10:46 Uhr
peter myer

....

herr leh, ich verharmlose nicht-aber das bild, das man sich quasi nicht mehr auf die straßen trauen kann, ist ein böses zerrbild.

vom gesundbrunnen fahre ich regelmäßig mit dem ice nach münchen, zu jeder tageszeit. probleme hatte ich nie.

ja es gibt gewalt in berlin,ohne frage und die "qualität" hat in den letzten 20jahren zugenommen.
das ist ein gesellschaftliches problem, das bestreitet auch niemand.
ich bin sehr für frau heisig ansatz, deren buch ich gelesen haben-schnelle zeitnahe bestrafung

keine wischi-waschi-bewährungs-sozialstunden-strafen für schläger.

die pleite der stadt resultiert im wesentlichen - da muß ich politik in schutz nehmen- aus historischen gründen - zweiteilung der stadt, doppelstrukturen.

die baut man aber eben seit jahren ab und berlin hat jetzt einen ausgeglichenen haushalt.

ich bin weit davon entfernt- wie sie an vielen meiner beiträge lesen können, ein schönredner zu sein, aber billige berlinbashing ist nicht zielführend.

Empfehlen
Michael Leh

@Myer: bitte nicht schönfärben

Meine Aussagen zur Gewaltkriminalität in Berlin sind absolut sachlich und ich könnte sie mit vielen Zahlen, Daten und Fakten ergänzen. Dass Berlin pleite ist, darin ist es in nicht unerheblichem Maße selber mit schuld. Doch in jedem Falle hat der Staat an erster Stelle für die Sicherheit seiner Bürger zu sorgen - und genau das tut er in Berlin weithin nicht mehr ausreichend. Für eine - vergleichsweise - unnötige Landeszentralbibliothek dagegen hat Wowereit Geld. Für die Misswirtschaft mit dem Flughafen auch. Dass Sarrazin auch Polizeistellen eingespart hat, war ein großer Fehler. Wer hier an der falschen Stelle spart, macht sich an den Gewaltaten faktisch mitschuldig.
Lesen Sie einmal das Buch von Polizeihauptkommissar Karlheinz Gaertner und Fadi Saad "Kampfzone Straße", erschienenen 2012. Oder den FAZ-Artikel "Wenn du zuckst, hast du schon verloren" (per Google leicht zu finden). Und ziehen Se doch bitte mal nach Berlin-Gesundbrunnen. Nach 1 Jahr sprechen wir uns wieder.

Empfehlen
peter myer

bitte sachlich bleiben.

mit verlaub, berlin ist pleite und hier muß ich wowereit und sarrazin der damals finanzsenator war loben, sie haben mir eisernem besen gekehrt und viel vom öffentlichen dienst weggeschrumpft, was dringend notwendig war.

berlin konnte sich schlicht nicht mehr personal -und dazu zählt auch die polizei- leisten.

und beschreiben sie berlin nicht in so extrem düsteren farben, es gibt auch sehr viel positvies was sich in den letzten jahren getan hat.

das beim flughafen massive poltijsche fehler gemacht wurden, ist völlig richtig. aber billige polemik die nun so richtig drauf haut ist völlig fehl am platz.

Empfehlen
Peter Ammelmeyer
Peter Ammelmeyer (pammel) - 08.01.2013 18:32 Uhr

Willi Brandt ist kein Held sondern eine kontroverse Persönlichkeit des Nachkriegsdeutschland

Entscheidend ist, manche Jahrgänge sind an der Front halbiert worden. Viele, wie unser Papst oder auch Günther Grass haben in NS Organisation dienen müssen.

Nur einer nicht, der hat sich nicht schuldig gemacht - er hieß Willi Brandt - er lebte zu dieser Zeit in Schweden.

Dennoch Stellte er sich an die Spitze des Nachkriegsdeutschlands und forderte Sühne ein und kniete Stellvertretend nieder für alle Menschen in Deutschland. Für etwas später geborene, die sich von ihren Eltern distanzierten genau das richtige. Er hat sich dort was herausgenommen, denn;

Es gab auch junge nicht NS Menschen, die es mit der letzten Maschine in ihren 20ern aus Stalingrad geschafft haben. Für die war dieser Mann ein Verräter. Dazu kommt auch noch hinzu, das Brandt zurücktreten musste, weil er Verräter/Spione in den eigenen Reihen hatte.

Ich gehe davon aus, das, wie in Syrien/Ägypten sich der Westen mit der Opposition sondiert hat - Brandt es auch in Schweden gemacht hat. Brandt ist nie mein Held gewesen

Empfehlen
Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.01.2013 00:15 Uhr
peter myer

herr ammelmeyer

willy brand war neben adenauer der herausragende kanzler der bundesrepublik.

daran ändert, ganz sicher, ihr geschwurbel nichts.

ihr held heißt wahrscheinlich keitel?

meine "helden" -mit denen ich, weiß gott, nicht alle meinugen teile- heißen jedenfalls brandt und adenauer.

Empfehlen
Peter Ammelmeyer
Peter Ammelmeyer (pammel) - 09.01.2013 00:01 Uhr

dann kommt es für Sie nicht auf meine Meinung an

- wenn das jetzt beschlossen ist bitte es zwingt sie keiner das zu überdenken. Wollte das ja kontrovers ausführen - dann gibt's halt nur den Spruch"Wer Visionen hat soll zum Arzt gehen" der ist nicht von mir.

Habe bestimmt einen aus der beschriebenen Generation damit versehentlich provoziert - oder wie auch immer - von meiner Seite war's das jetzt.

Empfehlen
Michael Scheffler

Wer Visonen hat,

sollte zum Arzt, hat ein anderer SPD-Mann gesagt. Und zudem auch einer, dass der Herr gerne lau badet. Herr Ammelmeyer hat natürlich Recht.

Empfehlen
mathias dumke

Brandt: "Mehr Bürokratie wagen".

Ich stand in Norderstedt bei seinem Wahlkampf ganz vorne und habe es deutlich gehört.
Da damals die Lautsprecher schlecht waren, hörten die meisten was anderes aber wie oben geschrieben ist es richtig.
Das kann man auch daran erkennen, dass unter Brandt (und anschließend unter Schmidt) die Staatsverschuldung explodiert ist, da unter der Ägide dieser beiden komplette SPD-Ortsvereine verbeamtet wurden und die 68'er den "Marsch durch die Institutionen" antraten.
Was wir heute erleben, sind die Spätfolgen dieser sozialistischen Experimente.
Seinen Namen sollten allenfalls die öffentlichen Häuschen mit den ausgesägten Herzen tragen in Anerkennung seiner "Verdienste".

Empfehlen
Wolfgang Scholl
Wolfgang Scholl (dalai7) - 08.01.2013 21:03 Uhr

Herr Brandt und die Lebenslügen

Brandt war es schließlich auch, der die Wiedervereinigung (vor dem Fall der Mauer) als die Lebenslüge der Bundesrepublik zu bezeichnen.
Was ihn freilich nicht hinderte, nach der geglückten Wiedervereinigung davon zu sprechen, dass nun zusammenwächst, was zusammengehört.
So passt der Name der baulichen SPD-Meisterleistung schon ganz gut - auch eine Lebenslüge!

Empfehlen
Weitere Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen
georg schumacher

Willy Brandt

Sorry, aber was haben Ihre kruden Ausführungen mit dem Kommentar zu tun? Es geht hier um einen Flughafen, dessen Eröffnungstermin x-mal verschoben wurde. Willy Brandt war gewiss kein Held, das wollte er auch nie sein. Aber er war der Wegbereiter für die Ostpolitik, es ist auch sein Verdienst, dass Deutschland heute wieder vereinigt ist. Das können Sie gerne anders sehen, aber, wie gesagt, es geht hier nicht um Willy Brandt, sondern um einen Flughafen, der seinen Namen trägt!

Empfehlen
Marianne Spring
Marianne Spring (0915) - 08.01.2013 18:07 Uhr

Sie haben keine Ahnung

aber davon eine ganze Menge - diese Feststellung eines Prof. für eklatante Minderleistungen seiner Studenten - das passt auf das Duo Wowereit/Platzeck.
Was reitet diese beiden Versager den einen gegen den anderen auszutauschen und die Parteimitglieder bekunden wieder hohen Respekt vor diesem Schritt.
Der Respekt vor dem Bürger und Steuerzahler der ist inzwischen so marginalisiert nicht mehr
messbar.
Es fehlen endlich mutige Poltiker, die die Verschwendung von Steuermitteln gernau so zum Straftatbestand erheben, wie Steuerhinterziehung - aber die müssen wohl erst noch geboren werden. Zumindest sollten sich der Rechnungshof zwingend mit dem Desaster befassen.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.01.2013 19:57 Uhr
Helga Zießler

Ich stimme Ihnen ja zu, Frau Spring, aber

... man sollte doch bitte nicht vergessen, dass alle diese Leute auf demokratischem Weg, also durch Wahlen, in ihre Positionen gekommen und darin mehrmals bestätigt worden sind. Natürlich spielt dabei der Parteien-Klüngel eine maßgebliche Rolle - aber immerhin, es hätte bei den Wahlen doch auch andere Möglichkeiten gegeben.

"...die Verschwendung von Steuermitteln genau so zum Straftatbestand erheben" - ach ja, wie oft hat man sich das schon gewünscht. Aber da die Gesetze schließlich auch vom Staat gemacht werden, darf man halt nicht erwarten, dass die Politiker den Ast absägen, auf dem sie es sich so bequem eingerichtet haben...

Niemand wird sich ernsthaft - im Sinne des Steuerzahlers - "mit dem Desaster befassen". Nicht mit diesem und nicht mit anderen, wie Stuttgarter Bahnhof, Elb-Philharmonie, Nürburgring... Die dafür Verantwortlichen sitzen alle im Warmen, Trockenen.

Empfehlen
Ernst-Markfried Kraatz

Berliner, reaktiviert den Flughafen Tempelhof,

und renaturiert den großartigen "Platzeck-Wowereit-Airport" zur grünen Wiese. Und dann baut einen Hauptstadt-Flughafen, der diesen Namen verdient im Norden von Brandenburg oder Mecklenburg dort, wo sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen, natürlich mit 24-Stunden-Betrieb und vom Lehrter Bahnhof (Centralbahnhof) in kürzester Zeit mit der Magnet-Schwebebahn zu erreichen. Und vor allem: Laßt Fachleute ran, die das können, und jagd die Politdilettanten fort! Das kostet sicher viel Geld, wäre aber eine wahrhafte Investition in die Zukunft.

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.01.2013 06:09 Uhr
Bertram von Steuben

Im Prinzip ja...

...aber wozu???
Wozu einen Großflughafen in Germania?
Damit am Donnerstagabend die Politclowns, die uns diesen Sch**ß in schöner Regelmäßigkeit einbrocken, der brandenburgischen Steppe entfliehen können???
Nein!
Dann lieber, im Zuge der Demokratisierung Deutschlands (das wird langsam Zeit), diese Kasper dort wegsperren, Frankfurt zur Hauptstadt erklären und dann vernünftig planen....
Aus Berlin kam nach den Preußen, historisch gesehen, immer nur eines: der schmerzvolle Untergang der Deutschen.

Empfehlen
Michael Scheffler

Na klar,

das einzige Kapital von MV sind seine Ruhe und die unverbrauchten Landschaften. Lassen Sie den Flughafen ruhig dort, wo der Bedarf ist. Zudem stehen in Berlin eine Menge ungenutzter Ruinen - angefangen bei der Waschmaschine - da könnte man prima Flughäfen hinbauen.

Empfehlen
Henk Wilbert

Das Debakel der Wähler

Wowereit, Platzeck, Beck, Kraft etc. - es ist immer das gleiche. Das Geld der Steuerzahler wird zum Fenster hinaus geworfen. Auch in der CDU tummeln sich freilich einige Verschwender. Doch in der SPD hat das Schuldenmachen System. Wann wird der Wähler endlich wach?

Empfehlen
Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.01.2013 12:14 Uhr
Helga Zießler

Tut mir leid, Herr Stark,

... aber es war einmal und ist sehr lange her, dass die FDP wirklich liberal und marktwirtschaftlich orientiert war. Inzwischen ist sie von der sozialistischen CDU und den ideologisch völlig verrannten Grünen kaum noch zu unterscheiden. Zu oft hat sie ihr Mäntelchen nach dem Wind gedreht, sich angepasst und sämtliche liberalen Grundsätze verraten, um auf diese Weise wenigstens noch ein Zipfelchen Macht zu behalten.

Natürlich ist das "Personal" daran schuld. Wer denn sonst? Und das ist ein Jammer, denn wir brauchen in D dringendst ein liberales Gegengewicht. Aber mit diesem Personal wird das nichts.

Empfehlen
peter myer

herr stark

die fdp ist leider nicht mehr liberal- sie redet noch so, aber bei den abstimmungen ist sie mehr und mehr planwirtschaftlich. und wenn ich mir die führungskräfte (und deren lebensläufe und berufsläufe) so anschaue da wird mir ganz anders. egal ob brüderle oder subventions-mitnehmer -lindner.

traurig, für wirkliche liebrale - wie sie mir einer zu sein scheinen. (und traurig für mich als ebenso liberaler)

Empfehlen
Michael Scheffler

Leider lieber Herr Stark,

ist auch die FDP nicht gelblau, sondern vor allem rotgrün und insbesondere lobbyistengesteuert. Daher wird sie zu Recht vom Wähler nicht mehr berücksichtigt.

Empfehlen
Helga Zießler

"Wann wird der Wähler endlich wach?"

Und wenn er wach wird, Herr Wilbert? Was dann? Wen wählt er dann?
Wir haben doch nur noch Parteien, für die das große Schuldenmachen das Einzige ist, was sie wirklich können. Ob Merkel Kanzlerin bleibt oder ob Steinbrück kommt - es wird nichts besser (na ja, mit Steinbrück würde es noch wesentlich schlimmer werden).

Wenn wir in Deutschland nicht endlich wieder eine Partei haben, die echte liberale und marktwirtschaftliche Grundsätze vertritt und durchsetzen könnte, wird sich nichts ändern. Und da bliebe auch noch die große Frage, ob die staatsgläubigen Deutschen solch eine Partei auch wählen würden...

Empfehlen
Lutz Michael Henjes

Platzeck für Wowereit

Das ist wie den Teufel mit Beelzebub austereiben. Ja, halten die den uns alle wirklich für so bescheuert. Werde mich sicherheitshalber mal für die Eröffnung 2026 im Internet anmelden.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.01.2013 20:08 Uhr
Helga Zießler

2026 ??

Na, Sie sind ein Optimist !!

Empfehlen
Christoph Rohde

Fast wie innerer Widerstand

Es wirkt schon fast so, als wenn diese "Protagonisten" sich innerlich einer Schadenfreude nicht erwehren könnten. Zu gut passt ein Scheitern von Großprojekten in die Ideologie dieser Salon-Linken.

Empfehlen
Uwe Reinking
Uwe Reinking (urein) - 08.01.2013 17:25 Uhr

Was können denn die Berliner? Anderer Leute Geld ausgeben!

Sonst fällt mir aber auch wirklich nichts ein. Ein künstlich mit gigantischen Milliardenbeträgen gezüchtetes Biotop. Es wird dort nichts außer heißer Luft produziert. Ach ja: hochdeutsch können Sie auch nicht.

Empfehlen
Weitersagen

Jahrgang 1961, Herausgeber.

Jüngste Beiträge