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Berlin und Ulm Mutmaßliche Terrorhelfer verhaftet

22.02.2010 ·  Bei Wohnungsdurchsuchungen in Berlin und Ulm hat die Polizei drei mutmaßliche Unterstützer der islamistischen Terrorgruppe Dschihad Union verhaftet. Nach Angaben der Bundesanwaltschaft handelt es sich um deutsche Staatsangehörige im Alter von 20, 28 und 31 Jahren.

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Die Bundesanwaltschaft hat drei mutmaßliche islamistische Terrorhelfer in Berlin und Ulm festgenommen. Sie sollen die ausländische Terrorgruppe Islamische Dschihad Union (IJU) unterstützt haben, bestätigte die Behörde am Montag in Karlsruhe. Es handele sich um deutsche Staatsangehörige im Alter von 20, 28 und 31 Jahren aus Zuwandererfamilien. Sie wurden bereits am Samstag festgenommen. Vier Wohnungen wurden durchsucht, drei davon in Berlin. Der Bundesgerichtshof (BGH) erließ gegen alle drei Haftbefehl. Der 20 Jahre alte Mann und die 28 Jahre alte Frau aus Ulm kamen in Untersuchungshaft.

Dem Trio wird vorgeworfen, in Deutschland Geld für die IJU gesammelt zu haben. So sollen der 20-Jährige und die Frau seit Oktober 2009 mehr als 2400 Euro beschafft und über einen Mittelsmann in der Türkei an die Organisation geschickt haben. Der 31-Jährige soll Ende 2009 rund 1400 Euro geliefert haben. Sein Haftbefehl wurde gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt.

Die ursprünglich aus Usbekistan stammende Terrorgruppe kooperiert mit dem Terrornetz Al Qaida. Auch zu den radikalislamischen Taliban hat sie enge Kontakte. In den vergangenen Jahren nahm die vom pakistanisch-afghanischen Grenzgebiet aus operierende IJU auch Europa ins Visier. 2006 wurde laut Bundesanwaltschaft eine deutsche Zelle gegründet, der auch die in Düsseldorf angeklagten Mitglieder der sogenannten Sauerland-Gruppe angehören.

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