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Bayern Seehofer führt CSU als Spitzenkandidat in die Landtagswahl

 ·  Der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer hat angekündigt, dass er seine Partei im kommenden Jahr als Spitzenkandidat in die Landtagswahl führen wolle. Auf einer Tagung der CSU-Landtagsfraktion sagte Seehofer, er sei bereit, gemeinsam mit der Partei zu kämpfen.

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Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer wird die CSU wie erwartet als Spitzenkandidat in die Landtagswahl im Herbst 2013 führen. Auf der CSU-Fraktionsklausur im oberfränkischen Kloster Banz erklärte er am Mittwoch offiziell seine Bereitschaft dazu. Er sei bereit, gemeinsam mit der Partei in diesen Kampf zu gehen, sagte er. Die offizielle Kür steht noch aus. Dafür ist ein Parteitag zuständig, der voraussichtlich im Frühjahr 2013 stattfinden soll.

Seehofer hatte vor der Sommerpause erklärt, zunächst die Einwilligung seiner Ärzte und seiner Familie abwarten zu wollen. Inzwischen hat sich Seehofer zum CSU-Direktkandidaten im neu geschaffenen Stimmkreis Neuburg-Schrobenhausen küren lassen. Offiziell hatte Seehofer aber bis zuletzt betont, noch letzte Gespräche führen und seine Entscheidung erst dann offiziell bekanntgeben zu wollen.

Der nächste bayerische Landtag wird voraussichtlich am 15. September 2013 gewählt. Seehofers direkter Herausforderer ist der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude, der für die SPD als Spitzenkandidat antritt.

Die CSU will im Landtagswahlkampf auch mit einer Digitalisierungs-Offensive unter dem Motto „Bayern 3.0“ auftreten. Eine entsprechende Resolution beschloss die Fraktion am Mittwoch. „Wir sind die Partei, die sich mit der Zukunft beschäftigt“, sagte Fraktionschef Georg Schmid. „Wir kümmern uns um die Zukunft dieses Landes.“ Damit sei man allen anderen Parteien auch weit voraus.

Die Digitalisierung sei die „dritte industrielle Revolution“ und eine zentrale Herausforderung für die kommenden Jahre, heißt es in dem Papier unter anderem. Davon würden alle Lebens-, Wirtschafts- und Arbeitsbereiche erfasst. Seehofer betonte, das Thema sei für Bayern von herausragender Bedeutung. Der Münchner CSU-Abgeordnete Markus Blume, der das Konzept federführend erarbeitet hat, sagte: „Es ist quasi eine digitale Agenda 2018.“

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