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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Baden-Württemberg Türkisch für Anfänger

 ·  Mit ihrem Vorschlag, Türkisch als dritte Fremdsprache an Gymnasien einzuführen, will die SPD in Baden-Württemberg aus dem 20-Prozent-Loch kommen. Die CDU spricht von einer Mogelpackung.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (115)
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Peter Gebel

Wie üblich dummenfang vor der Wahl !

Ein bundesweit einheitliches Schulsystem mit gleichen Anforderungen für alle Schüler, wäre das Sinnvollste, was die Fremdsprachen betrifft genügen max. 3 z.B. Englisch, Französisch oder eben auch Spanisch , diese sollten aber auch international anwendbar sein, da gehört Türkisch sicher nicht mit zu, genauso wenig wie z.B. die vielen Sprachen der amerikanischen Ureinwohner.
Wer das lernen will, kann das an Abendschulen und Fortbildungskursen lernen auf eigene Kosten, wie das auch bei allen anderen zusätzlichen Bildungsmöglichkeiten machbar ist.
Wenn wir hier noch anfangen, das Abitur in türkischer Sprache verfassen zu lassen, fördern wir nicht gerade die Integration von Einwandern aus der Türkei und der Gesellschaft in diesem Staat tun wir damit auch keinen Gefallen.

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Hans-Jürgen Lehmann

Wir sollten vielleicht mal die Bildung verbessern

Viele haben hier Recht, in dem sie sagen "viele können nicht richtig Deutsch".

Dann sollte man evtl. verdammt noch mal endlich mehr in die Bildung investieren. Damit unser Nachwuchs richtig Deutsch lernt. Und richtig rechnen und Bio usw.
Da ist kein evtl. Türkisch-Unterricht schuld...

Und da ist es kontraproduktiv, genau die Kinder mit der Herdprämie nach Hause zu schicken, die GENAU diese bessere Bildung in der Sprache Deutsch nötig hätten.

Das hat nichts mit eventuellem Türkisch-Unterricht zu tun, daß diese Kinder kein Deutsch können, sondern mit unsere lieben CDU, die diese Geringverdiener-Familien geradezu ermutigt, ihre Kinder zuhause zu lassen. In muttersprachlichem " gehsdu zu Video kugge, Mama mus puzze..."

Also entweder gute Bildung.. dann meinetwegen auch wahlweise türkisch oder hebräisch, wenn man will. Das heißt doch nicht, daß die Leute kein Deutsch mehr lernen.

Hier wird so getan, als gehe das Abendland deswegen unter. Mein Gott... welche Ängste hier herrschen...

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B.Herbert Hoffmann

Richtig und doch nicht

Unsere 2. Almanyalar- Generation spricht meistens weder richtig Deutsch noch Türkisch. Insofern ist die Idee nicht schlecht, die Leute zweisprachig korrekt zu schulen. Möglicherweise spielen aber auch das schlechte Gewissen gegenüber Muselmännern und Wahlspekulationen bei dem Vorschlag eine Rolle.
Global betrachtet ist Türkisch eine ziemlich unwichtige Sprache, so ähnlich wie Neugriechisch.

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Klaus Brinker

EU-Beitritt (Rettungsschirm, Modell Spanien; Doppelpass)->Masseneinwanderung->Türkisch-Unterricht


Die Türkei geht allem Anschein nach den Weg Spaniens: Boom auf Pump, hohe Inflation, steigende Privatschulden und eine katastrophale Leistungsbilanz. Bricht der Binnenmarkt zusammen, kann das Land nur durch einen EU-Beitritt gerettet werden.

Dann GUTE NACHT!

Denn nach dem EU-Beitritt hat jede Türke Zutritt zum EU-Arbeitsmarkt, und angesichts der schon jetzt sehr hohen Jugendarbeitslosigkeit in der Türkei ist mit einer erneuten großen Zuwanderungswelle zu rechnen. Erdogan schlägt mit dem Export von Arbeitslosen und deren Familienanhang gleich mehrere Fliegen in einer Klappe: Er spart enorme Sozialkosten, erhält milliardenschwere Beträge aus der EU-Kasse für seine ehrgeizigen Infrastruktur- und Rüstungsprojekte und kann obendrein den türkischen Einfluss in den Einwanderungsländern massiv ausbauen.

Vor diesem Hintergrund dürfte klar sein, weshalb in DE an den Schulen Türkisch eingeführt werden soll.

Verantwortlich für diesen Wahnsinn: CDU/CSU, FDP, SPD, Grüne & Linke.

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Gerhart Manteuffel
Gerhart Manteuffel (cem_m) - 26.06.2013 17:37 Uhr

Chinesisch wäre sinnvoller. Es gibt genügend türkische Muttersprachler in Deutschland.

Das ist wieder mal ein absurder Vorschlag von der SPD. Es gibt in Deutschland 10% Türken - wenn diese gut deutsch sprechen dann gibt es keinen Bedarf an Deutschen die türkisch lernen. Wichtiger wäre es, wenn die Deutschen z.B. chinesisch lernen - englisch bleibt ohnehin die Grundvoraussetzung. Aber türkisch ist alles andere als eine Weltsprache. Und um sich in Deutschland einen Döner zu bestellen (mit Sauce) braucht man es wohl kaum. Natürlich steht die Türkei wirtschaftlich gut da - aber die Chancen dort einen job zu kriegen liegen allein bei gut ausgebildeten Deutschtürken die in ihr Heimatland zurückkehren wollen. Deutsche mit türkischen Sprachkenntnissen werden wohl kaum gesucht oder gewünscht. Die SPD zeigt mal wieder, dass sie keine Opposition macht: Sie sollte die Themen ansprechen die die Menschen wirklich beschäftigen - irrsinnige Erweiterterung des Schengen-Raumes, Wohlstands - Ausverkauf an griechische Banken, Verlust der Souveränität Deutschlands und deren Abgabe an Brüssel

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Otto Meier

Wir wollen deshalb eine Stärkung des [türkisch!] muttersprachlichen Unterrichts in den Grundschulen.

In Deutschland war, ist und bleibt (hoffentlich) die Muttersprache Deutsch! Türkisch ist und bleibt demnach eine Fremdsprache und genießt keinerlei Sonderprivilegien in Deutschland!

Solche Vorschläge, wie auch seinerzeit der Vorschlag, die Deutsche Nationalhymne in türkischer Sprache zu singen, können nur von Menschen kommen, die nicht erkennen, daß das die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland nur noch weiter erhöhen kann, muß und wird.

Was um Himmels Willen wollen wir in Deutschland mit Deutschen, die kaum noch deutsch, dafür aber fließend türkisch sprechen und schreiben können?! Das ist doch krank.

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Selin Tas

Widersprüchlich

Was auffällt,einige Diskutanten mischen mit,wenn es um die Politik in der Türkei geht.Können es nicht verstehen,dass die Türkei darauf besteht,dass die Amtssprache türkisch bleibt, man z.B. Kurdisch "nur" dazu lernen kann etc.Plädieren sogar,dass die Türkei einfach sich mal teilt,ein Stück Land den Kurden vergibt,den Armeniern und so weiter.Gleich heißt es Menschenrechte.Alles sollte grenzenlos erlaubt und gegeben werden.
Und hier hat man schon fast einen Herzinfarkt,wenn so was als Vorschlag nur zur Debatte kommt.Posaunt und schützt die Deutsche Kultur,die Sprache u.s.w Was verständlich ist,aber so ergeht es Türkei auch ! Würde Deutschland auch ein Stück Land den Türken verschenken, Amtssprache zusätzlich Türkisch einführen wollen,türk. Stämmiger Kanzler ? Was absurd klingt.Aber so sehn wir mal, dass das alles garnicht so einfach ist. Auf andere mit dem Finger zeigen ist einfach.
Heißt jetzt nicht, dass ich die jetzige türk Regierung gut heiße ! Dies ist mir nur aufgefallen.

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Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.06.2013 15:36 Uhr
Yildirim Bulmaz

Herr Muche,

glauben Sie mir, liebend gerne würde ich mit Ihnen diese Frage diskutieren, aber erstens nicht hier und zweitens würde uns die Diskussion auch nicht weiterführen, weil diese Frage, falls es dazu kommen sollte, von internationalen Gremien entschieden werden müsste und nicht von Bulmaz oder Muche. Aber es würde Ihnen bestimmt weiterhelfen, wenn Sie schon mal belastbares Material sammelten und völkerrechtliche Begriffsbestimmungen sich anschauten.

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Yildirim Bulmaz

Jens Muche

Mir sind nicht die Argumente ausgegangen, sondern Sie haben meinen Beitrag nicht verstanden, Herr Muche. Dort ist von vielen sehr , sehr vielen Menschen die Rede, die sich die Hand reichen und von ein paar Frustrierten. Was denken Sie, zu welcher Gruppe zähle ich Sie?

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Yildirim Bulmaz

Jens Muche

das Problem in Deutschland, Herr Muche, ist, dass es neben vielen, sehr, sehr vielen Menschen, die aufeinander zugehen und sich die Hand reichen, auch ein paar Frustrierte in jeder Seite gibt, die bestrebt sind, jeweils die andere Seite für alles schlechte verantwortlich zu machen.

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Yildirim Bulmaz

Jens Muche

Herr Muche, ich will jetzt auf keinem Fall ein neues Diskussionkapitel Minderheitenstatus eröffnen, aber bitte das geltende Völkerrecht, in Bezug auf Deutschland, nicht falsch kommunizieren. Es gibt genug Veröffentlichungen, die etwas anders sagen. Ein bestreben in diese Richtung würde Deutschland, somit uns allen sehr schaden. Also nicht schlafende Hunde wecken! Insofern ist der Vorwurf von Frau Tas, dass man mit zweierlei Maßen misst, nicht ganz von der Hand zu weisen.

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Selin Tas

Es zählt die Gegenwart

So kann man sich das immer nach dem eigenen Wunsch schön reden und in die gewünschte Richtung biegen.
Es zählt die aktuelle Gegenwart.
Was wäre, wenn jedes Land nach der Vergangenheit, nach der Geschichte leben müsste und entscheiden müsste.
Die Karte Deutschlands und anderen Länden sah auch mal anders aus.
Auch wenn Sie nicht mental folgen können, die Nazi Zeit ist bereits vorbei, die Berliner Mauer gibt's auch nicht mehr, Preußen gibt's auch nicht mehr. Man redet auch nicht mehr ach ja heute muss es so sein, da damals die Berliner Mauer war, es muss heute so sein, da damals in Preußen dies und jene war. Nur weil damals Kreuzzüge gab oder die Hexenverfolgung muss man heute nicht danach auch noch leben, entscheiden.Selber aber empfindlich sein, wenn man an die Nazi Zeit erinnert, wird ( was meiner Meinung nach auch unnötig ist ständig darauf zu schließen) .
Also, wir haben 2013.
Eroberungen gab es damals und war halt normal. Die Geschichte jedes Landes verbirgt gutes und Schlechtes.

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Weitere Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen
Anton Finn

Das heißt?

Heißt das, Sie sind gegen Türkisch ab Grundschule?

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Sandra Baumann

@ Redaktion FAZ - Mein Beitrag zu den meist gesprochenen Sprachen der Welt fehlt ...

... oder ist statista keine seriöse Quelle? Ich muss mich schon sehr wundern, nachdem hier ja in Beiträgen mit völlig falschen Aussagen "Türkisch eine der meist gesprochenen Sprachen der Welt" argumentiert wird - ohne irgendeine Korrektur oder Zensur - hätte ich schon erwartet, dass meine diesbezügliche Quelle veröffentlicht wird. Schade eigentlich.

Nichtsdestotrotz, vielleicht funktioniert ja die Wirtschaftswoche - ich nenne dann auch nur die Top-Ten und die Zahlen der "Gesamtsprecher". Merkwürdig zwar, aber ... na ja:

1. Englisch, 1,5 Mrd. Sprecher
2. Chinesisch, 1,1 Mrd. Sprecher
3. Hindi, 650 Mio. Sprecher
4. Spanisch, 420 Mio. Sprecher
5. Französisch, 370 Mio. Sprecher
6. Arabisch, 300 Mio. Sprecher
7. Russisch, 275 Mio. Sprecher
8. Portugiesisch, 235 Mio. Sprecher
9. Bengali, 233 Mio. Sprecher
10. Deutsch, 185 Mio. Sprecher

Türkisch wird nicht aufgeführt - laut wiki:
85 Mio. Sprecher (65 Mio. Muttersprachler, 20 Mio. Zweitsprachler)

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.06.2013 11:13 Uhr
Hans-Jürgen Lehmann

@ Frau Baumann

Was soll denn Ihre Aufstellung?

Das heißt doch im Umkehrschluß:

Kein Französisch mehr an deutschen Schulen.

Sondern ab sofort
1. Fremdsprache englisch
Dann chinesisch,
dann Hindi.

Und dann ist Schluß.
Denn mehr als 3 Sprachen kann man sowieso nicht lernen in der Schule.

Und deutsch wird weltweit aus dem Unterricht getilgt. Denn wir sind ja erst auf Platz 10!

Tolles Argument.

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Hans-Jürgen Lehmann

Die SPD und GRÜNEN kümmern sich eben um Menschen

Die lakonisch darüber lachenden Konservativen anscheinend wieder nur um sich selbst.
Uraltängste schüren inbegriffen. Wer hat Angst vor'm schwarzen Mann...

Mal überlegen:
Warum sollte die SPD sich einer Minderheit an den Hals werfen und riskieren, andere Wähler damit evtl. zu vergraulen (eventuelle Wechselwähler)? Nur um Wählerstimmen von dort zu bekommen?

Vor allem dann einer Minderheit, die überhaupt nicht wahlberechtigt ist in Deutschland!!!

Das übersehen hier anscheinend viele. Es gibt nämlich keinen Menschen mit türkischem Paß, der hier überhaupt Steinbrück wählen dürfte. Auch nicht Kretschmann.

Oder geht es hier doch um Deutsche?
Leute, die einen deutschen Paß haben, Steuern zahlen, Jobs haben, deutsch können, evtl. studiert haben...

Sie wollen also ernsthaft Deutschen verbieten, türkisch lernen zu dürfen.

Liebe ewig-gestrige Konservative... Sie sollten sich mal entscheiden.

Die SPD will Deutschland weiterbringen. Modern aufstellen! Nicht engstirnig wie einst ein Herr.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.06.2013 11:08 Uhr
Hans-Jürgen Lehmann

@ Frau Baumann

Und Sie müssen mal meinen Beitrag richtig lesen... und das Nichtlesen nicht anderen unterstellen.

A) der SPD zu unterstellen, sie ziele auf Wählerstimmen ab ist unüberlegt.
Denn
1. - wie von mir geschrieben - sind viele Türken überhaupt nicht wahlberechtigt. Was soll das also?
2. die, die einen deutschen Paß haben, wählen sowieso zum größten Teil die SPD;, und nicht konservativ. Das sind Ausnahmen.
3. warum fordert die SPD das dann nicht bundesweit? Denn in Hessen, Nordr.-Westfalen oder Berlin leben sicher genug Türken, um die man auch "buhlen" könnte.
4. geht es hier um Freiwilligkeit. Niemand ist gezwungen türkisch zu lernen. Es wird aber angeboten. Warum nicht? Weil mehr Menschen auf der Welt chinesisch spechen?
Dann dürfte kein Engländer, Franzose, Spanier, Japaner, Kenianer oder Molukke mehr Deutsch lernen in der Schule.
Was ist denn das für ein völlig einseitiges Argument? Sie drehen es, wie Sie es brauchen.

Meinetwegen kann auch chin., jap, arabisch usw. angeboten werden.

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Malte Marquardt

Gähn

Das ist schlicht ein Signal der SPD an die türkische Lobby (bzw. man ist ja eine Personalunion), das man ihnen entgegenkommt.

Deren Wähler sind das Zünglein an der Wage - wie schon bei Herrn Schröder- von wegen Minderheit.

Sie setzen quasi die Brechtsche Forderung um, sich einfach ein anders Volk zu wählen - was die dann wählt.

Aber der ewig-morgige - aboslut progressive Herr Lehmann - progressiv im Sinne der AKP und Ditib - weiß das sicherlich. Genauso wie die großtürkische Religionsbehörde.

In den USA gibt es den Foreign Agents Registration Act - die Einführung dessen Äquivalents in Russland, wurde insbesondere in Deutschland heftig kritisiert....

Kein Wunder....

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Sandra Baumann

Wer verbietet denn?

Sehen Sie sich mal die Programme der verschiedenen VHS an - und dann zeigen Sie mir, wo es verboten ist, die türkische Sprache zu lernen. Wie Sie übrigens den Sprung vom geforderten Grundschulunterricht zu Studenten vollziehen, ist sehr beeindruckend - leider eine Themaverfehlung. Lesen Sie sich den Artikel einfach nochmal durch. Und hinsichtlich der Top-Ten der weltweit gesprochenen Sprachen muss ich Sie mal nach Ihrer Definition von Modernität fragen? Die SPD will alles andere als D voranbringen - oder wollen Sie mir jetzt auch noch was von der weltweiten wirtschaftlichen Relevant der türkischen Sprache erzählen? Mit Verlaub, aber Ihre Argumentation hinkt nicht nur, sie hat keine Beine.

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Anton Finn

Öl ins Feuer

Und da soll noch einer sagen, Sarrazin sei es, der Öl ins Feuer gießt.

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.06.2013 09:54 Uhr
Nihal Aktas

Herr Scheffler es gibt verschiedene Spielarten

von Rassismus...die von Herrn Sarrazin ist eine moderne Art. Lesetipp: Moderner Rassismus. Übrigens bin ich eine Sie. Mfg

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Nihal Aktas

Herr Scheffler die Sarrazin Thesen haben für mich keine Gültigkeit

Haben Sie schon mal was von modernem Rassismus gehört und darüber gelesen? Meine Antwort auf die Sarrazin Thesen ist nämlich genau das. Übrigens bin ich eine Frau. Mfg

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Anton Finn

Irrtum

Auf Ihre Unterstellungen und fehlerhaften Implikationen gehe ich mal gar nicht erst ein, zumal ich persönlich von Sarrazin nicht allzu viel halte. Mir geht es nur darum, mein Missfallen darüber auszudrücken, dass die Floskel Öl-ins-Feuer-gießen im Zusammenhang mit der Integrationsdebatte permanent ausschließlich auf Meinungen angewandt wird, die dem allgemeinen Mainstream in Medien und Politik entgegenstehen. Ich konkretisiere: Öl ins Feuer gießen AUCH diejenigen, die ungeachtet der gesellschaftspolitischen Realität immer neue Zugeständnisse alà doppelte Staatsbürgerschaft, Türkisch ab Grundschule, getrennter Sportunterricht etc. machen.

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Michael Scheffler

Herr Aktas

Hatten Sie Sarrazin gelesen? In der Sache hat ihn nämlich keiner widerlegt. Zudem verrät Ihr Beitrag, was das Ziel ist: "Einführung der türkischen Sprache". Eine anderer Klassiker - Freud - lässt hier grüßen.

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Nihal Aktas

Es ist faszinierend wie manche Diskutanten nach einer Legitimation für Sarrazins Thesen suchen

durch die Einführung der türkischen Sprache schafft sich Deutschland nicht selbst ab und all die anderen Thesen sind auch nur Bauchgefühl-Analysen und Nonsense.

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Nihal Aktas

Wahlprogramm als Stimmenköder

Die Damen und Herren der Politik wissen wohl nicht, dass die Einführung der türkischen Sprache für die meisten türkisch stämmigen eine Herausforderung wäre.

Sie werfen wieder einmal unnötige Kamelle unters Volk.

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Dirk Resühr
Dirk Resühr (resus42) - 26.06.2013 14:42 Uhr

non scholae sed vitae discimus

dann ist es konsequent, wenn die Migranten, die mit Abstand die meisten Hartz IV Empfänger stellen ( ca 480tausend), auch für ihre Zukunft lernen und bei ihrer Muttersprache bleiben. Die Karriere als Sozialhilfeempfänger ist lebenslang gesichert.
resus42

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Hans-Ulrich Pietz

Es geht um Wählerstimen, die Eigendyamik die sich bei socher Politik ergibt ist den Politikern,

der Volkskammer in Berlin, egal - und sogar hochgradig gewünscht, um weitere Wahlen zu gewinnen.
Deutsche Politiker und andere Führungspersönlichkeiten offenbaren uns hier und da ihre
tatsächlichen Absichten in Bezug auf Deutschland. Jeder, der diese Leute wählt oder
unterstützt, sollte wissen, was er tut!
Beispiele:
-"Wir wollen, dass Deutschland islamisch wird"
Cem Özdemir, Bündnis90/Die Grünen auf Behauptung von Susanne Zeller-Hirzel (letzte
Überlebende der Weißen Rose; Widerstandsgruppe im 3.Reich)
- „Das Problem ist nicht Sarrazin selbst als Person sondern der gleich gesinnte Bevölkerungsanteil in Deutschland“
Cem Özdemir, Bündnis90/Die Grünen, Quelle (Sarrazin hat bis zu 90% Zustimmung in der
Bevölkerung)
„Deutschland muss von außen eingehegt, und von innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi
verdünnt werden.”
Joschka Fischer Bündnis90/Die Grünen in seinem Buch "Risiko Deutschland"

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Yildirim Bulmaz

Entweder

hat sich die SPD verrechnet, das kommt ja bei den Genossen öfters vor oder der Autor hat nicht richtig recherchiert. Oder eben beides.

In BW gibt es knapp 7,5 Millionen Wahlberechtigte. SPD hatte bei den letzten Wahlen so um die 23%. Um also aus dem "20-Prozent-Loch" zu kommen, bräuchte die SPD etwa 7% oder in Zahlen ausgedrückt 500.000 zusätzliche Stimmen. 500.000 Deutsche mit türkischen Wurzeln in BW gibt es aber nicht. Noch nicht mal die Hälfte davon! Und dass die alle SPD wählen, weil türkisch als 3. Wahlfach eingeführt wird, halte ich für einen schlechten Witz.

Also, die These von Herrn Soldt ist Grenzgängig und die Reaktionen darauf völlig überzogen.

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gert kock
gert kock (gertKo) - 26.06.2013 13:23 Uhr

Welchen allgemeinbildenden Aspekt hat Türkisch? Warum kein Hebräisch oder Farsi um Kulturwissen

zu verbreitern ? Wenn man mit Sprache die gemeinsame christlich-jüdische Kultur mehr kennenlernen wollte, müsste Hebräisch angeboten werden. Will man mehr die orientalische Kultur- und Geisteswissenschaft erschliessen, müsste Farsi und nicht Türkisch angeboten werden. Es ist zu überlegen was können u. müssen allgemeinbildende Schulen leisten, was gehört an die Unversität, Studium generale, was ist Sprachangebot für die VHS

Ich bedeure bis heute, dass der Lehrer der damals an meiner Schule fakultativ für Oberstufenschüler Hebraisch quasi als Kulturwissenschaftliches Seminar angeboten hat in Pension gegangen ist, bevor ich in die Oberstufe und damit in den mögliche genuss des Unterrichts kam. Das ist nicht so leicht autodidaktisch nachholbar. Die X-te Neusprache hingegen kann ich mir rudimentär durch vorh. Schulkenntnisse in (Latein/Englisch/Franz.) selbst aneigenen, mit Muttimedia geht das sehr individuell. Alles weitere lernt man eh erst im jewieligen Land und durch Muttersprachler.

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.06.2013 17:44 Uhr
gert kock
gert kock (gertKo) - 26.06.2013 17:44 Uhr

@Schweizer : Nein, grade daraus habe ich eine Verantwortung, daraus ergibt sich eine Verantwortung

für deutsche Schulen. Ein Gedankengut, das sich verweigert, sich kritisch reflektiert mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen, darf es an Schulen der Bundesrepublik Deutschland nicht geben, darf nicht unterstützt werden. Das gilt auch im Fall von falschen nationalistische Osmanen-Einbildungen (Osmanen über alles Gedankengut), die alles Verleugnen und sich jede Kritik agressiv verbieten. Vielmehr muss Allgemeinbildung und kulturelles Wissen einen jeden Schüler in der Bundesrepublik Deutschland dazu befähigen, sich kritisch reflektiert mit der Vergangenheit auseinandersetzen zu können und daraus Einsichten für ein gedeihliches, friedliches, andere achtend und respektierendes Miteinander zu entwicklen.

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gert kock
gert kock (gertKo) - 26.06.2013 16:16 Uhr

@Schweizer : welche wissenschaftliche Errungenschaften (!?) der Osmanen vs Kulturzerstörung

durch die Osmanen. Das müsste man dann schon innerhalb einer Kulturwissenschaftlichen Betrachtung kritisch refektieren und thematisieren, inklusive der Genozide zu verschiedenen Epochen. Für die Erschliessung Errungenschaften in Wissenschaft und Kultur des Orients ist erscheinen mir die Sprachen Farsi/Parsi relevanter zu sein die Turksprachen.

Notwendig wäre da zunächst eine umfassende fachkundige historische und kuturwissenschaftliche Forschung und Aufarbeitung. Falsches unkritisches nationalistisches Kulturbild über Osmanen zulassen könnte hingegen fatal werden. Wie man an Erdogan und seinen Freunden sieht.l

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gert kock
gert kock (gertKo) - 26.06.2013 15:55 Uhr

Wer ist denn hier ignorant, @Herr Edi Vantzik, Sie oder andere ?

Latein war ja nicht nur die Hauptsprache des Imperium Romanum, sondern noch viele hundert Jahre lang die Weltsprache der Wissenschaft in Europa. Hat Einfluss auf unsere Philosophie, Ethik,Vorstellung von modernem Staatswesen und Rechtsprechung. Der Unterricht bildete dies auch ab und förderte die Disskusion über Ethik und Philosophie. Thematisiert wurde auch die Ambivalenz von einerseits Dokumentation versch. Kulturen innerhalb des röm. Reichs durch römische Besatzer, gegenüber der Zerstörung dieser vorherigen Kulturen durch röm. Besatzer, gemeins. Weiterentwicklung von Kulturen im röm. Reich, Entwicklung zu heutigen Kulturen in Europa,unsere gemeinsame Wurzel in Europa.



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carolin arcos
carolin arcos (Haled) - 26.06.2013 15:26 Uhr

Chinesisch um Konfuzius im Original lesen zu koennen?

Das ist doch wohl eher ein polemischer Kommentar, oder?
"Latein um die roemische Kultur zu verstehen"? - Herrlich! Aber bei dem heutigen Schmalspurgeist weiss man ja schon nicht mehr was Ironie oder Ernst ist.

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gert kock
gert kock (gertKo) - 26.06.2013 13:49 Uhr

Kleiner Tippfehler, es heist natürlich _Multimedia_

.......

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Volker Riegel
Volker Riegel (vriegel) - 26.06.2013 13:17 Uhr

Wozu türkisch lernen?

Es gibt Millionen Türken und türkischstämmige Deutsche hierzulande. Es gibt auch Millionen russischstämmige Deutsche (oder deutschstämmige ehemalige Russen).

Für wen wäre so ein Angebot mit türkisch als Fremdsprache sinnvoll? Welchen Sinn hätte es türkisch zu lernen? Ich sehe keinen. Potentielle Dolmetscher gibt es schon ausreichend, die türkische Muttersprachler sind. Für Wirtschaftsbeziehungen? Für den Urlaub? Eher nicht. in der Türkei sprechen viele deutsche, zumindest aber englisch.

International hilt einem türkisch auch wenig weiter.

Wozu also das Ganze?

Man könnte nun vereinfacht sagen: "Herr schmeiss Hirn ra".

Aber ob er da auch die richtigen mit bedenken würde..? War es einfach nur eine Verzweiflungstat der SPD? Um sich den Grünen gegenüber zu profilieren und dort Wählerstimmen abzufischen? Vermutlich..

Man muss sich aber schon vorher überlegen, wieviele (türkischstämmige?) Wähler man so gewinnt und wieviel andere man durch so eine Aktion verliert. Oje..

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Aziz Julius
Aziz Julius (JCaesar) - 26.06.2013 13:09 Uhr

Türkisch als Fremdsprache

Hat die Landesregierung bzw. die SPD keine größeren Sorgen als die türkische Sprache einzuführen? Absoluter Schwachsinn. Möchte der türkische Staat die deutsche Sprache ebenfalls als Fremdsprache einführen? Man sollte sich da mal schlau machen.

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Harald Clasen

Alles eine Frage der Zeit.

Wann der Deutschen Bevölkerungsbasis nahegelegt wird den angeborenen Lebensraum , mit einem Lebensraum eines Anderen Europäischen Landes zu Tauschen, wundern würde mich das nicht mehr.

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Mark Möschl
Mark Möschl (Cimpoler) - 26.06.2013 12:49 Uhr

also

also ich wäre ja eher dafür als dritte Fremdsprache einfach "Deutsch" einzuführen. Das dürfte für die meisten der Schüler die aller Vorraussicht nach Türkisch belegen wollen würden, die grössere Herausforderung sein und würde genau diesen auch mehr bringen. Allerdings wären die Noten viel schlechter... psst : genau das soll aber der Benefit der Aktion sein, bessere Noten für schlechte Schüler.

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Oliver Lowney
Oliver Lowney (oli1951) - 26.06.2013 12:35 Uhr

Integration ala ROT-GRÜN

soll das bedeuten, dass wir Deutschen langsam mal türkisch lernen sollten, damit es mit der Verständigung besser klappt? Zugegeben - auch eine Möglichkeit zur Völkerverständigung.

Komisch nur, dass die dünn besiedelten klassischen Einwanderungsländer andere Vorstellungen davon haben. In USA, Kanada und Australien würde eine politische Kraft, die solches fordert wohl in der Bedeutungslosigkeit verschwinden.

Sollen wir jetzt für alle rund 150 Nationen, die in Deutschland leben 'muttersprachlichen' Unterricht bieten?
Oder ist das nur ein 'türkischer' Sonderweg,

sollen die hier lebenden Italiener, Spanier..... doch gefälligst deutsch lernen

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26.06.2013, 06:41 Uhr

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