„Meine Damen und Herren, ich habe die Erklärung des Bundespräsidenten mit größtem Respekt und ganz persönlich auch mit tiefem
Bedauern zur Kenntnis genommen.
Christian Wulff hat sich in seiner Amtszeit voller Energie für ein modernes, offenes Deutschland eingesetzt. Er hat uns wichtige Impulse
gegeben und deutlich gemacht, dass die Stärke dieses Landes in seiner Vielfalt liegt. Diese Anliegen werden mit seinem Namen verbunden
bleiben. Er und seine Frau Bettina haben dieses Land, die Bundesrepublik Deutschland, im In- und Ausland würdig vertreten. Ich danke beiden
dafür und ich bin überzeugt, dafür gebührt ihnen unser aller Dank.
Der Bundespräsident hat davon gesprochen, dass es ihm nicht mehr möglich sei, sein Amt auszuüben. Tatsächlich ist es eine Stärke
unseres Rechtsstaats, dass er jeden gleich behandelt, welche Stellung auch immer er einnimmt. Mit seinem Rücktritt stellt Bundespräsident
Wulff nun seine Überzeugung, rechtlich korrekt gehandelt zu haben, hinter das Amt zurück, hinter den Dienst an den Menschen in unserem
Land. Ich zolle dieser Haltung ausdrücklich meinen Respekt.
Und in diesem Geiste werden die Parteien, die die Bundesregierung tragen, werden CDU und CSU und FDP sich nun beraten, und
anschließend unmittelbar auf die Sozialdemokraten und Bündnis90/Die Grünen zugehen. Wir wollen Gespräche führen mit dem Ziel, in dieser
Situation einen gemeinsamen Kandidaten für die Wahl des nächsten Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland vorschlagen zu
können. Ich danke Ihnen.“
Selbstlob des Christian Wulff
Gerda Fürch (Alexandrina)
- 18.02.2012, 17:57 Uhr
"Arbeitszeugnis"?
Gerda Fürch (Alexandrina)
- 18.02.2012, 17:51 Uhr
unglaublich!!!!!!!!!!
Hans Jürgen Reisch (buerger49)
- 18.02.2012, 13:56 Uhr
Merkel versucht ihre Scherben zusammenzukehren.
bernd ullrich (demokrat2)
- 18.02.2012, 10:12 Uhr
Merkels Personalpolitik
Florian Adler (Florianadler)
- 18.02.2012, 00:34 Uhr