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Sonntag, 19. Februar 2012
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Allensbach-Umfrage Keine Mehrheit für Schwarz-Gelb

19.08.2008 ·  Weltpolitische Auftritte der Kanzlerin, Dauerdebatte über die Wortbrüchigkeit der SPD - trotz vermeintlich günstiger Großwetterlage kommt die Union in den jüngsten Umfragen nicht vom Fleck. CDU/CSU haben im August gegenüber dem Vormonat bei der “Sonntagsfrage“ sogar noch leicht verloren.

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Weltpolitische Auftritte der Bundeskanzlerin, Dauerdebatte über die Wortbrüchigkeit der (hessischen) SPD - trotz vermeintlich günstiger Großwetterlage kommt die Union in den Umfragen des Instituts für Demoskopie Allensbach für die Frankfurter Allgemeine Zeitung (Mittwochausgabe) nicht vom Fleck.

CDU/CSU haben im August gegenüber dem Vormonat bei der Zweitstimmen-Wahlabsicht (“Sonntagsfrage“) sogar noch leicht verloren, von 36,3 auf jetzt 36,1 Prozent. Damit hat die Union in den Jahren seit der Bundestagswahl (Wahlergebnis 35,2 Prozent) nicht einmal ein Prozent an Wählerzustimmung hinzugewonnen. Allerdings hat sie auch nicht Verluste wie die SPD erlitten, die jetzt 26,5 Prozent erreicht (Vormonat 26,8), aber am Wahltag 2005 noch 34,2 Prozent der Stimmen verbucht hat.

Zugewinn für die Linkspartei

Die Langzeitperspektive gibt auch bei den Oppositionsparteien im Bundestag den aktuellen Zahlen eine besondere Brisanz. Die Linkspartei, damals mit 8,7 Prozent auf dem vierten Platz im Fünfparteiensystem, hat sich um einen Platz verbessert. 13,0 Prozent der Bevölkerung würden sie heute wählen, damit hat sie seit dem Vormonat einen vollen Prozentpunkt hinzugewonnen - der einzige Zugewinn überhaupt im August.

Die FDP ist mit jetzt 11,3 Prozent fast noch so stark wie im Juli (11,4), konnte aber seit 2005, als sie 9,8 Prozent errang, nicht so vorankommen wie die Linkspartei. Laut Allensbach kommen Union und FDP jetzt zusammen auf 47,4 Prozent, was eigentlich nicht einmal für eine absolute Mehrheit der Mandate reichen würde.

Grüne nur noch fünfte Kraft

Die Grünen stehen mit jetzt 9,5 Prozent auf dem fünften Platz in der Größenordnung der Parteien, sie haben gegenüber dem Vormonat 0,6 Prozentpunkte eingebüßt und gegenüber der Bundestagswahl (81 Prozent) lediglich 1,4 Prozentpunkte hinzugewonnen.

Das Umfrageergebnis in den neuen Bundesländern fällt besonders auf: CDU 28,8 Prozent, Linke 28,6, SPD 22,8, FDP 8,0 und Grüne 7,1 Prozent. Für die Umfrage wurden in der Zeit vom 1. bis zum 14. August rund 2000 Personen über 16 Jahre befragt.

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