21.07.2010 · In einer für die F.A.Z. durchgeführten Umfrage des Allensbach-Instituts liegen Union und SPD bei der sogenannten „Sonntagsfrage“ mit 31,5 Prozent derzeit gleichauf. Die Grünen erreichen 15,5, die Partei „Die Linke“ 9,5, die FDP verharrt bei 6, 5 Prozent.
Bei der „Sonntagsfrage“ liegen derzeit CDU und SPD mit 31,5 Prozent gleichauf. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Instituts für Demoskopie in Allensbach im Auftrag der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
Die SPD hatte nach der Bundestagswahl im September 2009, wo sie 23 Prozent der Stimmen erreichte, fast kontinuierlich an Zustimmung gewonnen. Die CDU/CSU hingegen konnten zwar zunächst von 33,8 Prozent bei der Bundestagswahl auf einen Umfragewert von 38,5 im Februar dieses Jahres zulegen, büßten dann jedoch bundesweit rapide an Zuspruch ein. Der Koalitionspartner FDP käme momentan auf 6,5 Prozent, die Grünen auf 15,5. Die Partei „Die Linke“ erhielte bei der „Sonntagsfrage“ derzeit etwa 9, 5 Prozent.
Obwohl sie abgesehen von Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz mittlerweile in allen Landtagen vertreten ist, halten nur 25 Prozent der Deutschen sie für eine demokratisch verankerte Partei, wie das Institut für Demoskopie ermittelt hat. Die politischen Ereignisse der letzten Monate hätten der Linkspartei eigentlich zum Durchbruch auch in Westdeutschland verhelfen müssen, schreiben die Meinungsforscher.
In Nordrhein-Westfalen hat sie indirekt die Wahl von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) ermöglicht und ist damit zum ersten Mal zu einem Entscheidungsfaktor in der westdeutschen Landespolitik geworden. Hinzu komme, dass der Zeitgeist der „Linken“ in die Hände zu spielen schien: So habe die Zahl derjenigen, die die wirtschaftlichen Verhältnisse in Deutschland als ungerecht empfinden, in den letzten Jahrzehnten dramatisch zugenommen.
Doch nehme die Skepsis der Bevölkerung gegenüber der Linkspartei sogar wieder etwas zu; auch die grundsätzlichen Vorbehalte gegenüber ihrer demokratischen Verankerung seien bis heute nicht ausgeräumt. Während im Jahr 2005 37 Prozent der Bevölkerung für eine normale demokratische Partei hielten, ist es heute nur noch jeder Vierte.
Eine Regierungsbeteiligung der „Linken“ nach der nächsten Bundestagswahl wünschen sich nach Angaben der Demoskopen 32 Prozent der SPD-Anhänger; 40 Prozent von ihnen lehnen ein solches Bündnis ab. Bei den Grünen sprechen sich 46 Prozent für eine Linkskoalition aus; 14 Prozent von ihnen sind dagegen.
In einer Zeit, in der eine Regierung dem Wähler Mehrbelastungen
Christoph Runge (Chris271)
- 20.07.2010, 19:28 Uhr
Merkels Bilanz
Ralf Kowollik (InterNETkobold)
- 20.07.2010, 22:44 Uhr
Jetz bin ich aber...
Thomas Kobler (ThomasKobler)
- 20.07.2010, 22:54 Uhr
interessante Entwicklung,
Thomas Gehrenberg (tgehrenberg)
- 20.07.2010, 23:54 Uhr
Lächerlich
Christian Keichel (Christian_Keichel)
- 21.07.2010, 00:24 Uhr