http://www.faz.net/-gpf-7velq

Allensbach-Studie : 7,5 Prozent: AfD könnte sich dauerhaft etablieren

  • Aktualisiert am

Die AfD legt zu und würde mit 7,5% in den Bundestag einziehen. Bild: F.A.Z.

Würde am kommenden Sonntag der Bundestag gewählt, hätte die „Alternative für Deutschland“ ihren Platz sicher. Die Gründe zeigt eine Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach, die an diesem Mittwoch in der F.A.Z. erscheint.

          Die AfD erhielte, würde am kommenden Sonntag der Bundestag gewählt, 7,5 Prozent der Stimmen. Das hat eine repräsentative Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach ergeben. Bei der Wahl im September 2013 hatten 4,7 Prozent für die AfD gestimmt.

          Die repräsentative Umfrage, die in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z./Mittwochsausgabe) veröffentlicht wird, ergab, dass die AfD die Voraussetzungen hat, sich dauerhaft zu etablieren. Dafür spricht vor allem das klare Profil bei Europa und der Zuwanderung, den zwei wichtigsten Themen der Partei. Demnach sammelten sich in der AfD Wähler, denen die europäische Integration zu weit geht und denen die Zuwanderung teilweise Unbehagen bereitet. Nur 25 Prozent der Anhänger der AfD sagen indes, die Partei wolle die Wirtschaft und den Mittelstand stärken.

          Zuwanderung, Euro und Deutschland im Allgemeinen: Die Kernthemen der AfD
          Zuwanderung, Euro und Deutschland im Allgemeinen: Die Kernthemen der AfD : Bild: F.A.Z.

          Für die AfD-Anhänger spielt eine große Rolle, dass die AfD den Konsens der anderen Parteien durchbricht. Es sei zu erwarten, dass sich das parteipolitische Spektrum in den nächsten Jahren deutlich verändere, so die in der F.A.Z veröffentlichte Studie.

          Weitere Themen

          Nahles wird SPD-Chefin Video-Seite öffnen

          Mit 66 Prozent : Nahles wird SPD-Chefin

          Mit dem zweitschlechtesten Ergebnis in der Nachkriegsgeschichte der Partei ist Andrea Nahles zur Vorsitzenden der SPD gewählt worden. In ihrer Bewerbungsrede sagte sie zu, dass eine Erneuerung der Partei nicht zu kurz kommen werde.

          Topmeldungen

          AWI-Forscher bergen eine der Messbojen aus dem Meereis.

          Müll-Rekord in der Arktis : Die unheimliche Plastikschwemme

          Plastikfunde im Meer können niemanden mehr überraschen, aber so viel, wie jetzt sogar in entlegenen Winkeln des eisigen Nordens gemessen wurde, hat bisher kaum jemand für möglich gehalten.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.