Ein Rettungs-Airbus der Luftwaffe hat sieben in Afghanistan verwundete Soldaten zurück nach Deutschland gebracht. Die Maschine landete am Sonntagabend in Stuttgart, wie ein Sprecher des Einsatzführungskommandos in Potsdam mitteilte. Von dort seien fünf verwundete Soldaten in das Bundeswehrkrankenhaus nach Ulm gebracht worden. Später am Abend sollte die Maschine in Köln-Wahn landen, von wo die übrigen beiden verletzten Soldaten ins Bundeswehrkrankenhaus nach Koblenz gebracht werden sollten.
Sechs der Soldaten waren am Freitag verletzt worden, als ein afghanischer Soldat auf dem Außenposten „Operation Point North“ in der Provinz Baghlan das Feuer eröffnete und drei Bundeswehrsoldaten tötete. Außerdem befand sich einer der vier Soldaten mit an Bord, die bei dem Beschuss ihrer Patrouille in der Provinz Kundus am Freitag verletzt worden waren.
Trauerfeier in Masar-i-Scharif
Die drei getöteten Soldaten sollen nach Angaben der Bundeswehr am Montag nach Deutschland übergeführt Zuvor wollen die deutschen Truppen in Masar-i-Scharif am Montag Abschied von ihren Kameraden nehmen. Die Leichen der Gefallenen sollen durch ein Ehrenspalier der Soldaten zum Flughafen am Feldlager nahe der nordafghanischen Stadt gebracht werden. Sie werden anschließend nach Deutschland geflogen. Noch am selben Tag soll der drei toten Deutschen und eines bereits zuvor getöteten finnischen Soldaten bei einer Trauerfeier im Camp gedacht werden.
Eine Trauerfeier in Deutschland, an der aller Wahrscheinlichkeit nach auch Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) teilnehmen wird, ist für die zweite Wochenhälfte geplant. Der Ort steht noch nicht fest.
Bundesminister zu Guttenberg: Amtseid gebrochen
Friedrich Wilhelm Preuß (preuswilfried)
- 20.02.2011, 22:46 Uhr
Ganz Afghanistan..
Arndt Ludwig (Lorddersith)
- 20.02.2011, 23:15 Uhr
Vergurkte Strategie aus Wolkenkuckucksheim
Anton Kettenruettler (kettenruettler)
- 21.02.2011, 23:17 Uhr