http://www.faz.net/-gpf-8n5ps

Jörg Meuthen : AfD-Chef will nicht in den Bundestag

  • Aktualisiert am

AfD-Bundessprecher Jörg Meuthen Bild: Andreas Pein

Der Weg für eine Spitzenkandidatur von Frauke Petry ist frei. Der AfD-Co-Vorsitzende Jörg Meuthen tritt nicht zur Bundestagswahl an. Dafür nennt er zwei Gründe.

          AfD-Chef Jörg Meuthen will nicht für den Bundestag kandidieren. Damit ist der Weg frei für eine Spitzenkandidatur der zweiten AfD-Vorsitzenden Frauke Petry. Meuthen nannte für seine Entscheidung zwei Gründe. „Es geht es um meine Glaubwürdigkeit, denn ich habe ja gesagt, dass ich Fraktionschef in Baden-Württemberg bleibe“, sagte er am Montag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Außerdem wolle er in Baden-Württemberg bleiben, um sich um seine beiden jüngeren Kinder zu kümmern.

          Ob die AfD mit einem oder zwei Spitzenkandidaten in den Bundestagswahlkampf zieht, will die Partei laut Meuthen erst auf einem Parteitag im April entscheiden. Sollte es nur ein Kandidat werden, „dann wäre das wohl Frauke Petry“, fügte er hinzu. In einem Tandem könne er sich auch Partei-Stellvertreter Alexander Gauland oder Bundesvorstandsmitglied Alice Weidel vorstellen.

          Gleichzeitig sagte Meuthen, es sei nicht seine Aufgabe, Namen ins Gespräch zu bringen: „Da möge sich jeder selbst erklären.“ Er selbst könne sich eine Kandidatur für den Bundestag für die übernächste Legislaturperiode durchaus vorstellen. In einem Brief, der am Montag an alle Parteimitglieder ging, schrieb Meuthen, er wolle weiterhin Bundesvorsitzender der Partei bleiben.

          Quelle: dpa

          Weitere Themen

          AfD übernimmt Vorsitz im Haushaltsausschuss

          Bundestag : AfD übernimmt Vorsitz im Haushaltsausschuss

          Bei der Besetzung von wichtigen Parlamentsposten ist die AfD bislang mit ihren Kandidaten gescheitert. Doch der Vorsitz des Haushaltsausschusses scheint ihr nun sicher. Ihren Wunsch-Vorsitzenden hat die Fraktion schon nominiert.

          „Wir werden nicht aufgeben“ Video-Seite öffnen

          Puigdemont in Kopenhagen : „Wir werden nicht aufgeben“

          Neue Runde im Katalonien-Konflikt: Puigdemont soll wieder zum Ministerpräsidenten gewählt werden. Madrid wehrt sich dagegen: Da er nach Belgien ins Exil gegangen sei und bei der Abstimmung physisch nicht anwesend sein werde, könne Puigdemont nicht regieren.

          Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben.

          Topmeldungen

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.