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Abschließende Debatte Bundestag billigt Gesetz zur Beschneidung

 ·  Der Bundestag hat mit den Stimmen der Koalition und vieler Oppositionsabgeordneter die Beschneidung gesetzlich geregelt. Ärztlich fachgerecht ausgeführte Beschneidungen bei Jungen sind damit bis zum sechsten Monat des Kindes grundsätzlich zulässig.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (108)
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Reiner Moysich

Verbrechen gegen die Mitmenschlichkeit!

Die 434 Abgeordneten, welche das Beschneidungsgesetz besiegelten, haben krass gegen die „Goldene Regel“ der Menschenrechte verstoßen: „Was du nicht willst, das man dir tu‘, das füg‘ auch keinem andren zu!“ Sie wollen ja sicher auch nicht, dass bei ihnen ohne ihre ausdrückliche Zustimmung eine risikoreiche und nicht umkehrbare Operation mit kurz- und langfristigen Schädigungen vorgenommen wird!

Diese klar verfassungs- und menschenrechtswidrige Erlaubnis zur Misshandlung (=absichtliche Körperverletzung) wehrloser kleiner Jungen ist für mich höchst skandalös: Gerade wegen der extrem inhumanen Nazizeit wäre ein sehr striktes Verbot jeglicher Misshandlung äußerst notwendig!

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Uwe Wagner
Uwe Wagner (view) - 13.12.2012 12:37 Uhr

An alle die es immer noch nicht kapiert haben. Danke Herr Holzer!

Artikel 24: Die Vertragsstaaten treffen alle wirksamen und geeigneten Maßnahmen, um überlieferte Bräuche, die für die Gesundheit der Kinder schädlich sind, abzuschaffen.

Hört endlich auf mit dem Religionswahn. Es geht um die Unversehrtheit der Kinder! Unsere Zukunft! Das Mittelalter sollte längst hinter uns gelassen sein! Aufwachen IHR Schlafmützen!

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Mark Möschl
Mark Möschl (Cimpoler) - 13.12.2012 12:18 Uhr

Feiglinge

Das Parlament hat damit gezeuigt was es kann. Nix ausser feige sein !!
Das BVG wird das Gesetz in der Luft zerpflücken, weil das BVG sich nicht wegen der Religiösen ins Höschen macht !! Aber den schwarzen Peter dorthin zu schicken wird von von allen ganz klar als solcher Vorgang erkannt werden, und dann leidet das Ansehen Deutschlands international noch mehr ! Wenn also die holde Kanzlerin glaubt DAMIT würde sich Deutschland nicht so sehr blamieren wie durch eine passende menschenrechtskonforme Regelung des Parlaments, dann ist sie definitiv nicht mehr regierungsfähig.

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Hans Schmidt
Hans Schmidt (eldorim) - 13.12.2012 11:52 Uhr

Kommt,

wir gründen eine Religion, die nicht an Steuerabgaben an den Staat glaubt.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.12.2012 12:47 Uhr
Rainer Schweitzer
Rainer Schweitzer (RSRS) - 13.12.2012 12:47 Uhr

Klasse Idee!

Wir brauchen dann aber unbedingt auch einen Zentralrat. Wer will uns den Graumann/Mazyek machen?

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serena Di Montenero

Kinderrechte bitte überall

Es ist schön zu sehen, wie viele plötzlich ihr Herz für die Kinderrechte entdeckt haben. Da wird von Genitalverstümmelung, psychischen Folgen etc geredet.
Leider fehlt mir aber die Sensibilisierung in anderen Teilbereichen. Tagtäglich werden Kinder Opfer von Gewalt, Traumatisierungen und sexuellem Missbrauch. Der Sextourismus, Kinderpornographie etc. blühen munter weiter. Inwieweit wurden hier effektive Massnahmen realisiert?
Wieviele Kinder wachsen bei alkohol- oder suchtkranken Eltern auf? In Bremen waren 82 % der Kinder von Eltern im Methadonprogramm in der Haaranalyse positiv auf Drogen. Drogen wurden zur Kindberuhigung verabreicht. Chantal starb in Hamburg aufgrund krasser Fehlentscheidungen des Jugendamtes. Hat man von Sorgerechtsentzügen gehört? Alles vergessen bereits.
Ich habe bisher keinen Erwachsenen gesehen, der sich wegen einer Beschneidung in Psychotherapie befindet, sehr wohl aber mit o.g. Background. Wäre es nicht wichtiger, hier die Missstände rasch zu beheben?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.12.2012 12:39 Uhr
Sigrid Herrmann-Marschall

Oft wiederholt und doch falsch

Frau Di Montenegro, das ist leider ein ablenkendes Argument. Wenn A falsch ist, wird es dadurch nicht richtiger dass auch B, C und D geschehen, die *auch* falsch sind (und gegen die auch angegangen wird). Kehrt man Ihr Argument um, sehen Sie vielleicht auch selber, dass das in die Irre führt: Weil Knabenbeschneidung nun erlaubt, muss man auch nichts gegen sexuellen Missbrauch etc. tun. Und? Sehen Sie?

Hinsichtlich des "es hat sich noch keiner gemeldet" sind Sie leider ganz falsch informiert. Schon eine kurze (!) google-Recherche auch im deutschen Raum hätte Sie eines Besseren belehrt. Schauen Sie nur mal in das Beschneidungsforum, in dem sich viele Opfer, die nun den Mut gefunden haben, darüber zu reden, äußern. Mit der gleichen Haltung, dass einen nicht heiß machen muss, was man nicht weiß, hätte es nie die Aufklärung zu den Missbrauchsfällen durch Priester gegeben. Man sollte nicht davon ausgehen, dass alles, was man selber nicht weiß, auch ALLGEMEIN nicht bekannt ist oder vorkommt.

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Kai-Uwe Lensky

Dass bei der Durchsetzung der Gesetze gegen Kindesmisshandlung usw. ...

...mehr Konsequenz unbedingt nötig ist, steht doch außer Frage. Würde diese aber explizit in einem Gesetz zugelassen, wäre der Aufschrei genauso groß, denke ich.

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Hans Lutz Oppermann

Beschneidung ... ist nach den Regeln der ärztlichen Kunst erlaubt."

So ist ja jetzt alles in bester Ordnung, die Ärzte werden zu Helfershelfern in der Umsetzung eines religiös begründeten Initiationsritus. Dann kann ja auch die Beschneidung (Vorhaut der Klitoris, labiae minor etc.) von Mädchen auf diese Weise geregelt werden. Das mit der Schmerzsensation bei Babys wird ja sowieso überbewertet, ein kleiner Schnitt und das war es.

Das Kind ist glücklich in den Kreis solcher liebenswerten Menschen aufgenommen zu sein. In Deutschland besteht jetzt Rechtssicherheit, denn es muss möglich sein religiöse Traditionen leben zu dürfen. Die religiöse Erziehung dient dem Kindeswohl, denn wir müssen doch wissen auf welchem Teppich wir zuhause sind!

Dank der Regeln der ärztlichen Kunst, wird der Berufsstand analog zu seinen Prinzipien selbst eine Antwort auf diese unsägliche Tradition geben und es den Kollegen untersagen solche Beschneidungen, ohne mediz. Indikation durch zu führen. Jetzt kommt es auf die Ärzte an!

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Matthias Schwarzer

Es gibt Ehtnien, ...

... bei denen Mädchen nach ihrer ersten Regelblutung auf dem Dorfplatz vergewaltigt werden. Für die Rabbis, Priester und Imame dieser Ethnien ist die Dorfplatzvergewaltigung unbedingt notwendig.

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Rainer Schweitzer
Rainer Schweitzer (RSRS) - 13.12.2012 10:26 Uhr

Pyrrhus-Siege

Jeder wird für sich entscheiden, was er von einer Religionsgemeinschaft halten will, deren 'religiöses Leben' nach Aussage eines ihrer führenden Vertreter von der Amputation eines Teils der Geschlechtsorgane neugeborener Jungen abhängt.

Jeder wird für sich entscheiden, was er von einer Religionsgemeinschaft halten will, die vom säkularen Rechtsstaat kompromißlos die Aufhebung seiner elementarsten Grundwerte - des Schutzes der körperliche Unversehrtheit und des Rechts auf freie Religionswahl - fordert.

Jeder wird für sich entscheiden, was er von einer religiösen Gemeinschaft halten will, die sich als ´auserwähltes Volk' durch körperliche Stigmata vom nicht auserwählten Volk abgrenzen will.

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Matthias Schwarzer

Fortschritt muss von Innen kommen

Die DDR-Bewohner haben sich mit eigener Kraft von ihren Diktatoren befreit.

Die Ägypter demonstrieren selbst gegen ihre Unterdrücker.

Die Libyer haben Gaddhafi selbst zur Strecke gebracht.

Die Frauen haben selbst für mehr Gleichberechtigung gekämpft und sie auch bekommen.

Die Christen haben sich vor 500 Jahren selbst von einer verdorbenen katholischen Ablasshandelskirche befreit.

Es gibt natürlich auch Gegenbeispiele, so die Befreiung Deutschlands durch die Allierten, aber meist ist es doch so, dass Veränderung und Fortschritt von Innen kommen müssen. So wie man keinem fettleibigen Menschen eine Diät aufzwingen kann, wenn er dafür einfach noch kein Verständnis hat, so kann man auch keinem Juden oder Moslem aufzwingen, seinen Sohn nicht zu beschneiden, wenn er noch nicht von Innen verstanden hat, dass Gott keine Vorhautopfer will und nötig hat. Da müssen wir durch, und insofern ist die gesetzliche Regelung okay.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.12.2012 13:08 Uhr
Bernd Stottmeister

bedingte Zustimmmung

Grundsätzlich wäre es begrüßenswert, wenn von Innen eine Teform durchgeführt werden würde.

Aber leider (siehe Gegenbeispiel) gibt es immer wieder totalitäre Systeme, die eine Reform von Innen weitgehendst verhindern. Da muß die Korrektur von Außen kommen.

In diesem Fall hoffe ich mal, dass das BVG das beschlossenen Gesetz noch kippen wird.

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Rainer Schweitzer
Rainer Schweitzer (RSRS) - 13.12.2012 09:51 Uhr

Benachteiligung

'...bis zum sechsten Monat des Kindes grundsätzlich zulässig...'

In vielen islamischen Ländern wird die Beschneidung viel später vorgenommen, im Alter von 5, 6, 7 Jahren. Die müssen sich wohl jetzt umstellen. Oder ins Ausland fahren.

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axel nelles

armes deutschland

bloss weil wieder einmal der vorsitzende des jüdischen zentralrats mit erhobenem zeigefinger auftritt und uns deutsche beschimpft, wird es nun gesetz kleine jungen zu quälen!!!
prima - mittelalter lässt grüssen

hoffe nur, daß wenn der zentralrat der muslime oder der sinti und roma auch wünsche zur änderung deutscher gesetze hat diese auch durchgführt werden
vor allem aus religösen gründen - zb. blutrache, steinigung usw. usw
mit freundlichen grüssen an diese verblendeten abgeordneten die für dieses gesetz gestimmt habe
axel nelles
deutsches volk wehrt euch endlich !!!

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Uwe Wagner
Uwe Wagner (view) - 13.12.2012 09:35 Uhr

Da brauchen wir nicht lange warten und...

... es kommt der Antrag auf "Opfern von Jungfrauen" um das Klima zu besänftigen. Man sollte die Herren die diese Entscheidung herbeiführten einfach mal selber beschneiden, so richtig echt nach jüdischem Brauch.
Die Beschneidung der Mädchen, gegen die Weltweit gekämpft wird, ist bestimmt in einigen Tagen ad Akta gelegt mit diesem Urteil. Danke IHR Waschlappen mit Ohren!!!

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Kai-Uwe Lensky

Also wird es im Endeffekt erlaubt, ...

...weil sich ohnehin keiner an ein Verbot hielte.

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Anton Seehecht
Anton Seehecht (AntonSe) - 13.12.2012 07:55 Uhr

Große Zustimmung!

Endlich ist diese unsägliche Debatte abgeschlossen und der Gesetzgeber hat das einzig richtige Gesetz beschlossen: Im Sinne der Religionsfreiheit und der Kindeswohls, ja des Kindeswohls liebe Kritiker der Beschneidung. Ich weiss, Sie können es nicht glauben, aber sehen Sie doch mal in die eine oder andere jüdische Familie und sehen Sie dann wie es dort den Kindern geht und danach überdenken Sie nochmals Ihre Kritik... Ja, Sie werden sagen, Beschneidung sei dafür nicht notwendig. Ist sie aber gerade doch! Hier werde ich Sie nie überzeugen können, dafür müssten Sie selbst religiös sein und einen religiösen Blickwinkel einnehmen ... Betrachten Sie es einfach als ein Ansporn, sich in Toleranz zu üben.
Ja, ich bin Jude, selbst beschnitten, und würde die Beschneidung meinen Kindern nie im Leben vorenthalten. Keiner könnte von mir verlangen meinen Kindern so etwas anzutun!

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.12.2012 13:20 Uhr
Bernd Stottmeister

Toleranz?

Hm, also ich toleriere alle Religionen, obwohl ich alle für ziemlich schwachsinnig halte, solange die Religionen nicht gegen Grundrechte und insbesondere Menschenrechte verstossen.

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axel nelles

bin kein nazi

hallo herr seehecht
sie schreiben von toleranz - gleichzeitig schreiben sie es kann keiner verlangen ihren kindern (es geht um jungen, mädchen sind für sie also keine kinder ) "so etwas anzutuen". das impliziert, alle die ihre jungs nicht als baby verstümmeln tun ihren jungen etwas an!!!
prima und sooooo tolerant

weiterhin drängt sich die frage auf ist bei ihnen, bei der beschneidung nur vorhaut entfernt worden oder auch ...

und ich habe festgestellt - es gibt keine so grossen tüten wie ich kotzen könnte, wenn ich im 21sten jahrhundert so eine vorsintflutartige meinung lese

mit freundlichen grüßen
axel nelles kein jude

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Rainer Schweitzer
Rainer Schweitzer (RSRS) - 13.12.2012 11:19 Uhr

Guter Witz!

'...Betrachten Sie es einfach als ein Ansporn, sich in Toleranz zu üben.'

Die ist selbstverständlich nur in die eine Richtung möglich.

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Matthias Schwarzer

Beschneiden Sie also auch ...

... ihre Töchter?

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Wolfgang Weinmann

Steinmeier ist ein Ewiggetriger

Wer sich - und damit gleich das ganze Vok - 2012 das Recht auf eine eigne Meinung entzieht und sich im eigenen Land keine konträren Standpunkt zu religiöse Verstümmelungen zusteht, ist ein wahrhaftig Ewiggestiger. Nicht wahr Herr Steimeier!

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Reiner Moysich

Verbrechen gegen die Mitmenschlichkeit!

Die 434 Abgeordneten, welche das Beschneidungsgesetz besiegelten, haben krass gegen die „Goldene Regel“ der Menschenrechte verstoßen: „Was du nicht willst, das man dir tu‘, das füg‘ auch keinem andern zu!“ Sie wollen ja sicher auch nicht, dass bei ihnen ohne ihre ausdrückliche Zustimmung eine risikoreiche und nicht umkehrbare Operation mit kurz- und langfristigen Schädigungen vorgenommen wird!

Diese klar verfassungs- und menschenrechtswidrige Erlaubnis zur Misshandlung (=absichtliche Körperverletzung) wehrloser kleiner Jungen ist für mich höchst skandalös: Gerade wegen der extrem inhumanen Nazizeit wäre ein sehr striktes Verbot jeglicher Misshandlung äußerst notwendig!

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richard lausser

Ich schäme mich für dieses Land

In diesem Land darf man nun ungestraft an den Pimmeln der Jungen schnitzeln, aber gleichzeitig verbietet man im Namen des Tierschutzes(sic) die Liebe zu Tieren.

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Hans Lutz Oppermann

Shame on you

Das Abstimmungsergebnis (70% Zustimmung) offenbart, wie deutsche Parlamentarier mit der Recht auf körperliche Unversehrtheit umgehen. Bis heute dachte ich, es sei unstrittig und nicht relativierbar, heute bin ich erwacht und weiß, dass unser Artikel 1 des GRUNDGESETZES relativierbar ist. Wann wird die Beschneidung von Mädchen legalisiert, wenn es doch religiös begründet werden kann? Ich bin entsetzt und maßlos enttäuscht von unseren Parlamentariern!

Das Video - I'ts a boy -, hat wohl niemand wirklich ernst genommen, 1oo Nein Stimmen, was für eine Blamage! Ich schäme mich als säkularer Jude - wann wird diese blutrünstige Tradition ein Ende haben? Shame on you. Habt ihr nichts aus dem Drama des Holocaust nichts gelernt? Erst die Menschenrechte, dann die Religion - capito!

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.12.2012 01:50 Uhr
Closed via SSO
Till Diesing (Zabel24) - 17.12.2012 01:50 Uhr

Haben sie das verdient, Herr Oppermann?

Ich denke nicht, dass ein Opfer der Shoa verdient hat, für die Abschaffung einer jahrtausende Jahre alte Tradition, die keine gesundheitliche Beeinträchtigung bedeutet, als "Argument" missbraucht zu werden.

Herr Oppermann, der Vergleich der Beschneidung mit dem Holocaust ist, wenn Sie tatsächlich Jude sind, sehr traurig. Bitte überlegen Sie sich noch einmal, ob Sie nicht auch Sachargumente verwenden könnten, um Ihre Meinung zu vertreten. Danke.

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Jens Muche
Jens Muche (Me-110) - 14.12.2012 13:44 Uhr

@ Hans Lutz Oppermann „...wenn schon die Abgeordneten den Film It's ab boy nicht überzeugend

fanden, was erwarten Sie?“

Diesen Film kenne ich nicht und die Abgeordneten fühlen sich nicht betroffen. Es ist denen egal, sie weichen durch ihr Abstimmungsverhalten lediglich einem auf sie ausgeübten Druck aus und betätigen sich als Erfüllungsgehilfen. Anders wäre es, wenn sie diesem Ritual beiwohnen müßten, dann fiele die Abstimmung mit Sicherheit anders aus.
Meine Einstellung ist; wenn ich mich ständig nach anderen und deren Meinung richte, höre ich auf mein Leben zu leben. Vielleicht schaffen Sie es Verbündete in Ihrer Gemeinde zu finden oder, als letzte Möglichkeit, den Glauben zu verlassen.

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Hans Lutz Oppermann

@jens muche

Danke für die Ermutigung. Doch bedenken Sie: Wer hat den Film It's a boy auf den Weg gebracht? Ungehört und überhört wäre die richtige Beschreibung statt "solange Sie und die schweigende Mehrheit...weiterhin schweigen". Sie kennen das doch: Du hörst und siehst nur was du hören und sehen willst! Schon Sigmund Freud sprach sich gegen diesen Ritus aus und ließ seine Söhne nicht beschneiden - also, wenn schon die Abgeordneten den Film It's ab boy nicht überzeugend fanden, was erwarten Sie?

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Jens Muche
Jens Muche (Me-110) - 13.12.2012 17:14 Uhr

@ Hans Lutz Oppermann „...wann wird diese blutrünstige Tradition ein Ende haben?“

Dann, wenn säkulare Juden wie Sie sich lautstark in ihren Gemeinden und bei Politikern dagegen wehren, Öffentlichkeit schaffen. Solange Sie und die „schweigende Mehrheit“ derer, die dieses Ritual ablehnen, weiterhin schweigen, sehen sich die Orthodoxen bestätigt und machen weiter wie bisher.

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Sabine Rudolf

Deutschland muss sich schämen

Quälen von Kindern bleibt nun straffrei. Kinder haben kein Recht auf Unversehrtheit von Körper. Deutschland bei Menschenrechten gleichauf mit "Rechtsstaaten" wie Iran, China und Nigeria. Abscheulich! Wir setzen unsere deutsche Tradition fort - wegsehen und weghören, wie es unsere Politiker heutzutage wieder tun.

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Michael Hochmuth

Das ist die zweite

Der SPD-Kandidat, der die 25 000 Euro unter dem öffentlichen Druck inzwischen wohl gespendet hat, will von der Spendenerwartung der Bochumer Stadtwerke nichts gewusst haben. Der ehemalige FM von Nordrhein-Westfalen hat auch vergessen, dass die Stadt Bochum wegen ihrer Finanzlage unter Notverwaltung steht. Seine Talk-Kollegen Hoeneß und Maffay brauchten keine Mahnung und keine Anfragen. Sie ließen ihre 25 000 Euro gleich von den Stadtwerken an Stiftungen überweisen. So wie es die Stadtwerke geschrieben hatten: „Die Selbstbestimmung der Verwendung der von uns gezahlten Spenden ist die einzige Gegenleistung, die wir unseren Gästen gewähren können.“

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12.12.2012, 17:07 Uhr

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