02.10.2010 · Jahrelang war das Klima zwischen Ost- und Westdeutschland vergiftet, denn die deutsche Einheit vollzog sich nicht so problemlos wie erhofft. Dennoch: Den Osten gab es weder vor noch nach der Wende - eben so wenig wie den Westen. Das Ringen zwischen Freiheit und Gleichheit geht mitten in unserer Gesellschaft weiter.
Von Stefan DietrichRichtlinien für Lesermeinungen
Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.
Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.
Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.
Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.
Haben sie das Video von Wulffs Rede gesehen? Ein Saal voller Eliten und keine deutsche Fahne. NIERGENS. Nur moderne Pixel am Rednerpult in SRG
Was ist das für ein Affenzirkus?
Die nach Freiheit und Einheit riefen
Man kann danach rufen, aber doch sehr Unterschiedliches damit verbinden. Und schließlich etwas ganz anderes finden. Der Artikel findet den feierlichen Ton einer Einheitsmelodie, die realen Dissonanzen werden ziemlich oberflächlich harmonisiert.
Einmal in die Lage der Anderen hineinversetzen wäre hilfreich zum Verständnis...
Selbst zig Jahre nach der Einheit, Wende in Deutschland wurde noch kaum
einmal inszeniert, ausgemalt was passiert wäre, wenn nicht die DDR
untergegangen wäre - sondern die "BRD". Ganz Deutschland nun also z.B. nicht
mehr bei Aldi und Co. sondern bei Konsum einkauft, das Neue Deutschland
statt Bild und Co. liest, alle Sachen die im Westen vorher gut waren auf einmal nichts mehr gelten (ebenso wie ganze Lebensläufe, Diplome usw. dort). Sicher für Deutsche aus (ehem.) Ost+ West eine - z.B. ja auch in der FAZ - sehr interessante (Fortsetzungs-) Geschichte, die auch viel im Denken bewegen könnte - auch ob da wirklich viele Sachen 1989 und danach nicht hätten besser laufen können bei der Abwicklung von Millionen Menschen und derem Schicksal, Leistungen, Träumen usw. Auch aus psycholog. Sicht, zum besseren Verständnis auch des Leidens, Schicksals vieler "Ossis". Denn deren Leistungen, Biografien etc. waren ja nicht alle schlecht. Und selbst bei z.B. ehemaligen Stasi- IMs gab es ja viele Menschen, die dazu gezwungen wurden bzw. viel was in der DDR lief mit guten Absichten mitgetragen haben aber missbraucht wurden. Da näher hinzuschauen wäre sicher sehr lehrreich.
Wolfgang Laub(Kiel, ehem. West-Berlin, Therapeut und Pädagoge)
Puuuuuuuuuuuuuuuhhhhhhhh
Wat is dat?
...ich Soli abgezogen kriege
...hier die Strassen und Schulen verrecken
...dort jeder Stasi ordentlich Rente für 50 Berufsjahre kriegt
...meine Mutter 380 €uro hat mit 5 Kindern
...und die Tante aus der Ockermark vergisst, dass ich die Schnauze gestrichen voll habe, wenn diese ehem. Pionierlady hier den Lobistanclown abgibt
Feiern? ja, aber nur mit 2 Bottel Schnaps
Den "Osten" gab es nur von 1945 bis 1980. Nach zwanzig Jahren ist es unerhört, dass das Bundesamt für Statistik noch immer getrennt Buch führt, was in Ost und West geschieht, und es wird allerhöchste Zeit, dass die Presse aufhört, über die beiden Regionen zu berichten, als ob es zwei separate Nationen seien.
Die Wiedervereinigung war ein Glücksfall der Geschichte
Die damals Mächtigen in Ost und West liessen sich trotz einiger Bedenken vom damaligen Kanzler Dr. Kohl überzeugen, dass auch von einem wiedervereinigten Deutschland nie mehr eine Gefahr für den Frieden ausgehen würde. Das ist sein Verdienst! Die Anerkennung für die Vorraussetzungen, die zur Wiedervereinigung führen mussten, gilt jedoch den vielen namenlosen Demonstranten, die unter Lebensgefahr gegen die DDR auf die Strassen gegangen sind. Das darf nie vergessen werden! Es war die einzige Revolution auf deutschem Boden. Um so mehr gebührt den Menschen der DDR unser Respekt! Ja, es wurden Fehler gemacht. Anstatt, wie es unsere Gründerväter vorgesehen hatten, eine neue Verfassung zu schreiben und sie dem ganzen deutschen Volke zur Abstimmung vorzulegen, stülpten die westdeutschen Politiker ihre liebgewordenen alten Zöpfe den Bürgern der DDR einfach über, ohne Rücksicht auf deren Befindlichkeiten . Das rächt sich nun. Die heutige Kanzlerin folgt nicht der Bescheidenheit Kohls und hat nicht diese Euphorie Kohls für ein geeintes Europa, denn sie schürt mit ihrem oberlehrerhaften Verhalten und ihren ungebetenen Ratschlägen alte Ressentiments gegen Deutschland! Was hat die Frau sich z.B. in die Regierungsbildung Hollands einzumischen?