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Hintergrund Die Goldene Moschee in Samarra

22.02.2006 ·  Unbekannte haben einen Anschlag auf die Goldene Moschee in Samarra nördlich von Bagdad verübt. Sie gehört zu den wichtigsten schiitischen Heiligtümern weltweit.

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Unbekannte haben am Mittwoch einen Anschlag auf die Goldene Moschee in Samarra nördlich von Bagdad verübt. Sie gehört zu den wichtigsten schiitischen Heiligtümern weltweit.

Die Goldene Moschee ist einer der vier großen schiitischen Schreine im Irak. Die anderen liegen in Nadschaf, Kerbela und im Bagdader Stadtviertel Kadhimija.

In dem Schrein sind zwei der zwölf rechtmäßigen schiitischen Imame begraben: Ali al Hadi, der im Jahr 868 starb, und sein Sohn, der elfte Imam Hassan al Askari, der 874 starb.

Nach schiitischem Glauben wurde der zwölfte Imam, der „verborgene Imam“ Mehdi, 878 von einem Keller des Gebäudes aus entrückt. Er soll vor dem Jüngsten Tag, dem Tag des Gerichts, zurückkehren, um Gerechtigkeit in eine Welt voller Unterdrückung zu bringen.

Im Oktober 2004 eroberten irakische Sondereinheiten die Moschee von Aufständischen zurück.

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