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Kanzler der Einheit

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Nach der friedlichen Revolution in der DDR ergriff Helmut Kohl als Bundeskanzler die geschichtliche Chance zur deutschen Einheit. Ohne Zweifel der Höhepunkt seiner politischen Karriere. Mehr als 16 Jahre lang war Kohl Kanzler, die CDU prägte er ein Vierteljahrhundert als Vorsitzender. FAZ.NET dokumentiert die wichtigsten Stationen seines Lebens.
Von GUIDO FRANKE und CARSTEN FEIG


1930

Kohl wird geboren

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Am 3. April 1930 wird Helmut Kohl in Ludwigshafen als jüngstes von drei Geschwistern geboren. Sein Elternhaus bezeichnet er später als „katholisch, aber gleichzeitig liberal – und gemäßigt national“. 1947 trat der damals 17 Jahre junge Kohl in die CDU ein und gehört zu den Gründern der Jungen Union in seiner Heimatstadt. 1950 macht er Abitur.


1953

Der „Enkel“ Adenauers

1953 wird Kohl Mitglied des pfälzischen CDU-Vorstandes und kurz darauf stellvertretender JU-Vorsitzender von Rheinland-Pfalz. Er gilt als Anhänger von Bundeskanzler Konrad Adenauer. Sein Studium (Geschichte, Rechts- und Staatswissenschaften) in Frankfurt und Heidelberg schließt er 1958 mit der Promotion zum Dr. phil. ab.


1960

Der Familienmensch

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1960 heiratet Kohl die Diplomdolmetscherin Hannelore Renner. Drei Jahre später wird ein erster Sohn geboren. Sie nennen ihn Walter (l.). Kohls vier Jahre älterer Bruder Walter war 1945 in den letzten Kriegsmonaten gefallen. 1965 kommt Peter (r.) zur Welt. Dieses Bild zeigt die Familie Kohl im Juli 1975 im Sommerurlaub in St. Gilgen in Österreich.


1969

Der politische Aufstieg

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Am 4. Februar 1969 gratuliert der politische Aufsteiger Helmut Kohl Altkanzler Ludwig Erhard zum 80. Geburtstag. Drei Monate später wird er Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz. Den Vorsitz des Landesverbandes hatte er 1964 von Peter Altmeier übernommen, den er auch als Regierungschef – wie abgesprochen – während der laufenden Legislaturperiode abgelöst hatte. Im November 1969 wird er stellvertretender Bundesvorsitzender der CDU.

Der Wahlkämpfer

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Wahlkampfauftritt in Stuttgart: Kohl unterstützt als Ministerpräsident den Wahlkampf von Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger, der seit 1966 die erste große Koalition der Union mit der SPD führt. Kiesinger unterliegt bei der Bundes-tagswahl gegen Willy Brandt, der mit der Mehrheit von SPD und FDP zum Bundeskanzler gewählt wird. Kohl avanciert zum Leiter der Parteiprogramm-Kommission der CDU.

Der „Oggersheimer“

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Sobald Kohl sich anschickte, als Minister-präsident die Bundespolitik mitzugestalten, wurde aus „Adenauers Enkel“ und dem „Schwarzen Riesen“ bei Gegnern und Parteifreunden oft schlicht der „Oggersheimer“. Gleichwohl gelang es ihm, die in der Großen Koalition vereinbarte Wahlrechtsreform zu ver-hindern. Denn ihn trieb bereits die Frage um, wie die Union – und damit eines Tages wohl er selbst – im bundespolitischen Wettbewerb mit der SPD regierungsfähig bleiben könnte.


1973

Der Vorsitzende

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Die CDU gewinnt unter Kohl im März 1971 bei den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz die absolute Mehrheit. Kohl meldet seine Kandidatur für den Parteivorsitz an, unterliegt aber auf dem Parteitag in Saarbrücken (Oktober 1971) deutlich gegen Rainer Barzel. Nach der Niederlage der CDU bei der Bundestagswahl (November 1972) verzichtet Barzel auf den CDU-Vorsitz. Ein Sonderparteitag in Bonn wählt Kohl am 12. Juni 1973 zum neuen Parteivorsitzenden. Neuer Generalsekretär wird Kurt Biedenkopf.

Barzels Scheitern gegen Brandt

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Zuvor war Barzel im April 1972 mit den Versuch gescheitert, mit einem konstruktiven Misstrauensvotum Bundeskanzler Willy Brandt abzulösen. Rechnerisch verfügte Barzel über eine absolute Mehrheit, weil einige Abgeordnete von SPD und FDP zur Unionsfraktion gewechselt waren, darunter der ehemalige Bundesminister Erich Mende. Doch bei der Abstimmung fehlten Barzel zwei Stimmen. Später wurde bekannt, dass die DDR mindestens einen Abgeordneten (Julius Steiner) der CDU bestochen hatte.


1976

Kanzlerkandidat und Oppositionsführer

In Rheinland-Pfalz erringt Kohl bei der Landtagswahl im März 1975 abermals die absolute Mehrheit. Drei Monate später wird ihm von CDU und CSU die Kanzlerkandidatur angetragen. Bei der Bundestagswahl 1976 erreicht Kohl aus dem Stand 48,6 Prozent – beinahe die absolute Mehrheit. Anfang Dezember 1976 gibt er das Amt des Ministerpräsidenten in Mainz an Bernhard Vogel ab und geht selbst als Oppositionsführer nach Bonn. Sein Ziel: Die sozialliberale Koalition unter Kanzler Helmut Schmidt abzulösen.


1982

Kohl stürzt Schmidt

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Sechs Jahre später fährt Kohl die Ernte jahrelanger strategischer und taktischer Überlegungen ein. Am 1. Oktober 1982 wird er nach dem erfolgreichen konstruktiven Misstrauensvotum gegen Helmut Schmidt zum neuen Bundeskanzler gewählt – dank der zerrütteten sozial-liberalen Koalition und seiner guten Beziehungen zum FDP-Vorsitzenden und Außenminister Hans-Dietrich Genscher.


1983

Der Wahlsieger

Der Sieger nach der „geistig-moralischen Wende “Trotz verfassungspolitischer Bedenken macht Kohl mit einer Vertrauensfrage im Dezember 1982 den Weg frei zu vorgezogenen Wahlen. Bei der Bundestagswahl Anfang März 1983 erreicht die Union mit 48,8 Prozent der Stimmen (SPD 38,2) eine klare Mehrheit. Die FDP bricht ein (7 Prozent). Erstmals ziehen die Grünen (5,6) in den Bundestag.


1984

Die „Gnade der späten Geburt“

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In seinen Erinnerungen schreibt Kohl 59 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges, er habe sich während der nationalsozialistischen Herrschaft als zu jung empfunden, „um selbst in Schuld verstrickt zu werden, aber doch schon alt genug, um die Schrecken der Diktatur und das Leid des Krieges zu erfahren und wahrzunehmen“. Jene Zeit habe ihm die Erkenntnis einer „Gnade der späten Geburt“ eingebrannt. Jahrzehnte später spricht er sie vor der Knesset in Israel aus – und wird gescholten.


1985

„Versöhnung mit den Siegermächten“

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Als Bundeskanzler zielt Kohl auf die Bekundung gegenseitiger Versöhnung mit den Siegermächten. Am 22. September 1984 ehrt er gemeinsam und Hand in Hand mit dem französischen Staatspräsidenten Mitterrand in Verdun die Gefallenen des Ersten Weltkriegs.

Bewährte Freundschaften

Der Besuch des Bundeskanzlers gemeinsam mit dem amerikanischen Präsidenten Ronald Reagan auf dem Soldatenfriedhof in Bitburg ist auch wegen der dort beigesetzten SS-Angehörigen umstritten. Diese auf Friedhöfen besiegelten Freundschaften mit den Staatschefs der beiden wichtigsten Partnerstaaten – die in Amerika Vizepräsident und Nachfolger George Bush miteinschließen – sollten sich wenige Jahre später in einem für die Deutschen entscheidenden Moment bewähren.


1987

Zweifel und Ernüchterung

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Mangelnde Unterstützung seiner Politik der „Wende“ drückt das Ergebnis der Bundestagswahl Ende Januar 1987 aus. Mit 44,3 Prozent bleibt die Union weit hinter dem Erfolg von 1983 zurück. Dies wird vor allem Kohl angelastet. Bei der Kanzlerwahl im März fehlen 16 Stimmen aus dem Regierungslager. Als Parteichef muss er sich bei der Wiederwahl mit knapp 80 Prozent der Stimmen zufriedengeben.


1988

Der Europäer

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Schon in den achtziger Jahren sorgte Kohl dafür, dass Europa mit Deutschland im Reinen war. Ein Moment mit Seltenheits-wert und ohne absehbare Aussicht auf Wiederholung. Später erkoren ihn die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union zum „Ehrenbürger Europas“. Auch nach dem Gipfeltreffen im Juni 1988 in Hannover erhielt der Deutsche Lob für seine um Ausgleich bedachte EG-Präsidentschaft.


1989

Der Zehn-Punkte-Plan

20 Tage nach dem Fall der Mauer legt Kohl seinen Zehn-Punkte-Plan vor – für eine Konföderalisierung mit der DDR. Die stärkste Trumpfkarte zur Erlangung der deutschen Einheit hält er zunächst zurück: die völkerrechtliche Endgültigkeit der deutsch-polnischen Grenze. Unterstützt vom amerikanischen Präsidenten George Bush werden die Zwei-plus-vier-Gespräche zum Forum für die brisantesten Fragen deutscher Nachkriegsgeschichte.


1990

Der Kanzler im Kaukasus

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Kohl und Außenminister Genscher besuchen den sowjetischen Staats- und Parteichef Gorbatschow im Kaukasus. Dort erringen sie dessen Zustimmung zur uneingeschränkten deutschen Souveränität mit der Entscheidungsfreiheit über die Bündniszugehörigkeit. Dabei half, dass Kohl der Sowjetunion dank der Hilfe des deutschen Handels mit Lieferungen von Gütern des täglichen Bedarfs aus der Klemme half.

Zur Einheit mit dem „Geist Adenauers“

Als sich die geschichtliche Chance bot, die Spaltung der Nation zu überwinden, handelte der Kanzler, „als ob ihn plötzlich der Geist Adenauers ergriffen hätte“, urteilte der Harvard-Professor Stanley Hoffmann. Kohls Wille ebnete den Weg zur Währungsunion und den beiden Staatsverträgen.

Die Einheit – sein Triumph

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Der 3. Oktober 1990 gilt als der Tag seines größten persönlichen und nationalen Triumphes. Der „Kanzler der Einheit“ regierte von da an ein Volk von mehr als 82 Millionen Menschen. Einen echten Einheitsbonus aber gibt es für ihn im Westen kaum: Am 2. Dezember 1990 erringt die Union bei Bundestagswahlen 36,7 % (FDP 11,9). Kohl verteidigt das Bundeskanzleramt gegen Herausforderer Oskar Lafontaine und die SPD.


1991

Der Impulsive

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Bei seinem Besuch in Halle wird Kohl 1991 von Demonstranten mit Eiern und Farbbeuteln beworfen. Sicherheitskräfte halten ihn davon ab, sich selbst handgreiflich zu wehren. Der Protest drückt Enttäuschung aus, dass der Weg zu den von Kohl versprochenen „blühenden Landschaften“ nach der Einheit mit Entbehrungen verbunden ist.


1992

Europäische Einigung

Der Vertrag von Maastricht wird von den Außen- und Finanzministern der europäischen Mitgliedsstaaten unterzeichnet. Kohl bezeichnet in Bonn den Vertrag als „wichtiges Zwischenziel des europäischen Einigungswerks“. Im Februar 1992 wird auch mit Ungarn und der Tschechoslowakei ein Freundschaftsvertrag geschlosssen.


1994

Beginn der letzten Amtszeit

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Kanzler Kohl und sein Kabinett sind immer mehr mit Krisenmanagement und sich selbst befasst. Amtsmüde Minister treten zurück, darunter auch Genscher. Die Minister Krause, Möllemann, Stoltenberg und Seiters scheiden unter dem Druck der Opposition aus. Dennoch kann die schwarz-gelbe Koalition die Bundestagswahlen im Oktober 1994 abermals knapp für sich entscheiden. Frauenministerin Angela Merkel wechselt ins Umweltressort.


1996

Die Spenden, der Eid und ein Ehrenwort

Im Januar 1996 erstattet Otto Schily Strafanzeige gegen Helmut Kohl wegen uneidlicher Falschaussage vor dem Flick-Untersuchungs-ausschuss. Die Ermittlungen gegen Kohl werden kurz darauf eingestellt. Im April 1997 gibt er seine neuerliche Kandidatur bekannt, zu Lasten Wolfgang Schäubles. Die Affäre um umstrittene Parteispenden für die CDU bahnt sich an. Kohl wird sich später auf sein Ehrenwort gegenüber seinen Spendern berufen – und damit dem Gesetz gegenüber untreu. Für ihn bis heute ein unlösbarer Widerspruch.


1998

Das Ende der Ära Kohl

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Die Union verliert die Bundestagswahlen 1998. Schwarz-gelb verliert die Mehrheit. Rot-Grün übernimmt die Macht. Kohl übernimmt die Verantwortung für die Niederlage und kündigt an, sich auch vom Parteivorsitz zurückzuziehen. Am 27. Oktober 1998 wird Gerhard Schröder (SPD) zum Bundeskanzler gewählt. Nach 16 Jahren das Ende der Ära Kohl, die sogar länger dauerte als die seines Vorbildes Adenauer.

Großer Zapfenstreich zum Abschied

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Die Bundeswehr ehrt den aus dem Amt scheidenden Bundeskanzler in Speyer mit dem höchsten militärischen Zeremoniell. Am 7. November 1998 wird Wolfgang Schäuble zum neuen Parteivorsitzenden der CDU gewählt. Helmut Kohl erhält den Ehrenvorsitz.


1999

Das „alte Schlachtross“

Kohl gesteht ein, dass unter seiner Verantwortung die CDU mit heimlichen Konten „möglicherweise“ gegen das Parteiengesetz verstoßen habe. Er beruft sich auf sein Ehrenwort und behält die Namen der Spender für sich. Am 21. Dezember 1999 schreibt CDU-Generalsekretärin Merkel in der Frankfurter Allgemeinen: „Die Partei muss (…) sich zutrauen, auch ohne ihr altes Schlachtross (...) eigene Wege zu gehen.“ Mitte Januar 2000 distanzieren sich Parteichef Schäuble, Präsidium und Vorstand der CDU von Kohl, der den Ehrenvorsitz der CDU niederlegt.


2001

Schmerzen und Schatten

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Der Privatmann Kohl ist vom Schicksal nicht privilegiert worden. Die Krankheit seiner Frau Hannelore, die jahrelang unter einer tückischen Lichtallergie litt, und der von ihr frei gewählte Tod am 7. Juli 2001 machten den politisch ohnehin Gebeutelten zu einem Mann, der gegen das Vereinsamen ankämpfen musste.


2005

Im Visier der Staatssicherheit

Jahrzehntelang trug das Ministerium für Staatssicherheit der DDR (MfS) Material über Helmut Kohl zusammen. Das geht aus den 1071 Seiten hervor, die im März 2005 von der Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen, Marianne Birthler, zu Forschungszwecken an Wissenschaftler und Journalisten herausgegeben wurden. Das Dossier der Stasi über Kohl umfasst gut 7000 Seiten.


2008

Spätes Glück

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Im April 2005 bestätigt der 75 Jahre alte Kohl, eine „neue Lebenspartnerin“ gefunden zu haben. Die 41 Jahre Maike Richter stammt aus dem Siegerland und hatte während Kohls Amtszeit in der Wirtschaftsabteilung des Bundeskanzleramts gearbeitet. Kurz vor der geplanten Hochzeit stürzt Kohl schwer. Daher heiratet das Paar am 8. Mai 2008 lediglich im engsten Kreis.


2010

Der 80. Geburtstag


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Zielstrebigkeit und Machtbewusstsein haben Helmut Kohl zum dominanten Innenpolitiker, Gradlinigkeit und Versöhnlichkeit zum großen Außenpolitiker gemacht. Auf beiden Feldern reizte er seine Möglichkeiten bis zum Äußersten aus. Bisher hat kein Bundeskanzler länger regiert als er, und keiner hat einen bedeutenderen Erfolg für Deutschland errungen. Die Bilanz des „Ehrenbürger Europas“ am 80. Geburtstag ist glänzend, aber nicht makellos.

Zwanzig Jahre nach der Wiedervereinigung – ein Rückblick

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2014

Ein Appell für Europa

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Im Ballsaal „Konrad Adenauer“ eines Frankfurter Hotels legt der gesundheitlich schwer angeschlagene Kohl am 3. November sein Buch „Aus Sorge um Europa“ vor. In einem sehr persönlichen Appell bescheinigt er der aktuellen Politik „Kleinmut und Geschichtslosigkeit“. Immer wieder erinnert er an Adenauers große europäische Aufbruchs-Visionen nach 1945. Der neue EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker würdigt an seinem ersten offiziellen Tag im Amt Helmut Kohl als Freund und „politisches Vorbild“ .

Die umstrittenen Protokolle

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Helmut Kohl erringt Mitte November 2014 vor dem Landgericht Köln eine entscheidenden Erfolg gegen seinen ehemaligen Ghostwriter Heribert Schwan. Den Journalisten hatte er auf Herausgabe sämtlicher Kopien und Abschriften der Tonbandaufnahmen seiner vertraulichen Gespräche mit Schwan verklagt. Die Mitschnitte von angeblich mehr als 600 Stunden, die in den Jahren 2001 und 2002 aufgenommen worden waren, hatte Schwan zusammen mit Tilman Jens in dem im Herbst 2014 veröffentlichten Buch „Vermächtnis. Die Kohl-Protokolle“ verwendet. Die Originalbänder der Gespräche hatte Schwan nach einem Gerichtsurteil an Kohl zurückgeben müssen. Das Landgericht Köln verbietet Schwan die Verwendung von mehr als 100 Zitaten Kohls und folgte damit dem Antrag des Altkanzlers auf Einstweilige Verfügung bis auf wenige Ausnahmen. Der Verlag Random House darf das Buch nun nicht mehr vertreiben.


2017

Todestag

© Frank Röth

16. Juni 2017. Helmut Kohl stirbt im Alter von 87 Jahren in seinem Haus in Ludwigshafen.




Quelle: F.A.Z.

Veröffentlicht: 17.06.2017 12:58 Uhr