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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Scheitert die Energiewende? Glühende Landschaften

 ·  Wenn es so weiter geht wie bisher, ist die Energiewende zum Scheitern verurteilt. Das liegt nicht an den Zielen, sondern am chaotischen Vorgehen von Bund, Ländern und Kommunen. Auf den neuen Umweltminister Peter „Herkules“ Altmaier warten gewaltige Aufgaben.

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Karl Dietrich Naumann

Eigenartige Parallelen !

Die letzten Kommentare hören sich an wie : " am deutschen Wesen soll die Welt genesen" !
Das hatten wir schon mal in der 1920/30er Jahren und nannte sich "Deutsche Physik" .
Nur in Deutschland wird die Nutzung der Kernenergie (Spaltung und Fusion) verdammt.
Wohlgemerkt hat die dafür federführende Partei, die am schlechtesten qualifizierte Führung :
Roth - 2 Semester Theaterwissenschaften, Özdemir - Kindergärtner !! Die kennen sich
mit ihren Gesinnungsgenossen da ganz besonders gut aus.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.05.2012 11:13 Uhr
Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 24.05.2012 11:13 Uhr

Wow!

Die Nazikeule gegen erneuerbare Energien! Das ist allerdings orginell :-D ! Dann noch ein wenig Bashing von Geisteswissenschafen, und schon ist wieder ein krudes Weltbild beisammen.

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Andreas Pätzold

Die Energiewende findet nicht nur in Deutschland statt

"China hat einen enorm hohen Energiebedarf. Einen Teil davon will das Land über erneuerbare Energien abdecken. Bis zum Jahr 2020 sollen sich die Kapazitäten aus Windkraft, Photovoltaik und Biomasse mehr als vervierfachen, von knapp 50 Gigawatt in 2010 auf 200 Gigawatt am Ende des Jahrzehnts. Damit bietet der Markt deutschen Unternehmen, die dort produzieren oder ihre Produkte verkaufen wollen, große Chancen. Ihr technologisches Know-how ist ihr Kapital. Allerdings ist der Weg nach China für europäische Firmen noch immer riskant; umso wichtiger ist es, den Markt genau zu kennen...Beispiel Windenergie: Im Jahr 2010 hat China die USA bereits überholt und gilt seitdem als der weltweit größte Erzeuger von Windenergie."
Quelle: Webseite der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers
Interessant auch: Anteil der Kernenergie in China: 0,8%, Erneuerbare Energie: 11,8%
Quelle: International Energy Agency (IEA): Energy Statistics Division 08/2011, © OECD/IEA

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.05.2012 14:31 Uhr
Rudolf Kohler

Desertec

Die Desertec-Projekte haben in den südlichen Ländern eine ganz andere Berechtigung als im sonnen und (zumindest im Binnenland) windarmen Deutschland: Hier hat wegen Klimaanlagen, Kühlung etc.. der Strombedarf klare Parallelen zur Sonneneinstrahlung: Um die Mittagszeit ist der höchste Bedarf, das passt recht gut zusammen.

Schon mal überlegt: Warum breiten sich die "Erneuerbaren" dann in diesen Ländern nicht massiv aus? Weil sie auch dort ohne Subventionen nicht gegen die Stromerzeugung auf konventionellem Weg (Kohle, Öl, Gas, Kernenergie) konkurrenzfähig sind sich und nur mit Subventionen eine Existenzberechtigung ergibt.

Die Übertragung von Strom aus den MENA-Regionen nach Europa ist derzeit noch völlig im Unklaren - und dass hier ausgerechnet in ausreichender Menge Strom nach D kommen wird - das wird noch viele Jahre dauern und viele Milliarden kosten. Wie lange wir wohl noch bereit sind, dies zu zahlen?

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Andreas Pätzold

Also nochmal:

Lesen Sie doch den Beitrag noch einmal ganz genau durch. Dort geht es nicht um Insolvenzgründe deutscher Solarfirmen sondern dass China den Anteil der Erneuerbaren Energien massiv ausbauen wird. Im Unterschied zu Ihren Beiträgen mit einer belastbaren Quellenangabe hinterlegt. BTW: Ein nicht unerheblicher Teil der in China gefertigten Solarzellen wird auf deutschen Maschinen gefertigt. Was die von Ihnen behauptete Unwirtschaftlichkeit von Solarzellen betrifft: "RWE gibt die Zurückhaltung gegenüber Solarstrom auf. Der Energiekonzern plant erste Großanlagen im Rahmen des Wüstenstromprojekts Desertec, will Fotovoltaikkraftwerke in Südeuropa bauen und zur besseren Einbindung der schwankenden Solarstromerzeugung in das deutsche Netz beitragen. Nachzulesen auf der Webseite der Financial Times. Im übrigen unterlassen Sie künftig Ihre dummen Unterstellungen.

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Karl Dietrich Naumann

Einfach mal Zeitung lesen !

Die Ursache für die Insolvenzen der Solarzellen-Hersteller in Deutschland und USA sind die
massenhaften Exporte aus China. Daher haben sich doch die Lobbyisten der Branche in
USA und Deutschland unter Herrn Asbeck für 30% Strafzölle stark gemacht. Ich gehe mal
davon aus , dass Sie mit dem Begriff "Solarzelle" nichts anfangen können.

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Andreas Pätzold

Einspruch

>>Da gibt es einen grundsätzlichen Unterschied , in China wird k e i n e Art der Energie-
nutzung verteufelt.
Da können sie sogar recht haben dass die Erneuerbaren Energien nicht so verteufelt werden wie hierzulande, insbesonder hier im Forum. Aber bitte bei solche Aussagen künftig die Quelle mit angeben.
>>Die unwirtschaftliche Photovoltaik wird in die Länder exportiert...
Lesen Sie bitte nochmal den Beitrag, da steht nichts von Export. Die Module werden dort vor Ort installiert! Bitte auch hier nachprüfbare Quellenangabe

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Karl Dietrich Naumann

Moment !

Da gibt es einen grundsätzlichen Unterschied , in China wird k e i n e Art der Energie-
nutzung verteufelt. Die unwirtschaftliche Photovoltaik wird in die Länder exportiert,
die die höchsten Subventionen zahlen. Deren saturierte Solarfirmen, mit Höchstpreisen
verwöhnt, sind durch einigermaßen effiziente Fertigungen, zumal in diesem "lowtech"
Segment , leicht zu unterbieten.

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Helga Zießler

Tohuwabohu im Entwicklungsland Deutschland

Deutschland kriegt einen neuen Flughafen in seiner Hauptstadt nicht fertig, in Stuttgart scheitert ein Bahnhofsneubau fast am Kampf um Juchtenkäfer und Bäume, Hamburg wird das Prestige-Objekt Elbphilharmonie, als Jahrhundertbauwerk angekündigt, wahrscheinlich als teure Bauruine der nächsten Generation hinterlassen und und...
Vordergründig sind unfähige Politiker und Beamte, unglaublich schlechte Planung und unerhört schlampige Verträge schuld. Doch dahinter steckt mehr. Deutschlands Bildungssystem (gerade von Frau v.d.L. als beispielhaft für die ganze Welt angepriesen) ist eine Katastrophe. Es wird nur noch Mittelmaß in den Beruf entlassen, gute Leute, vor allem auch Techniker/Ingenieure studieren möglichst im Ausland und bleiben dann da.
Wen wundert es da noch, dass eine gewaltige Aufgabe wie eine "Energiewende" nicht bewältigt werden kann, die sozusagen wie ein Blitz aus heiterem Himmel überraschend einschlug.
Aber unsere Kanzlerin findet den Atomausstieg immer noch "alternativlos".

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.05.2012 14:37 Uhr
Rudolf Kohler

Èrfolgsmotor Deutschland?

Na ja - so ganz kann man Ihren Argumenten nicht folgen: BASF wächst massiv im Ausland und verlagert auch Zug um Zug unternehmenskritische Funktionen (Entwicklung) ins Ausland.

Die Wind- und Solarbranche wird von Pleiten überschüttet, seit die ein wenig aufgewachte Politik nur mal laut über einen Rückgang der Subventionen nachgedacht hat.

Und die Ingenieurbranche stöhnt, weil ihr der Nachwuchs fehlt - die Kernenergiebranche wird in wenigen Jahren massive Probleme bekommen, obwohl der (unsinnige) Rückbau funktionsfähiger und sicherer Anlagen noch mindestens einer Generation von Ingenieuren und Technikern sichere Arbeitsplätze verspricht.

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 23.05.2012 14:25 Uhr

Erfolgsmotor Deutschland

Kein grosses Industrieland ist so gut durch die Krise gekommen wie Deutschland. Deutsche Hidden Champions sind in ihren Bereichen Weltmarktführer. Annähernd jeder fünfte Pkw in Europa war 2005 ein Volkswagen, VW ist der zweitgrösste Hersteller weltweit, die BASF der grösste Chemiekonzern der Welt. Die deutsche Windkraft ist ein Konjuntur- und Exportmotor. Deutschland als Studien- und Ingenieursstandort ist beliebt wie selten zuvor. Ganz Europa reibt sich die Augen, wie Deutschland diese Leistungen bringt, ohne das (wie in China) der Aufholbedarf sehr gross wäre oder (wie in den USA) das Land über bedeutende eigene Rohstoffe verfügt. Früher war nicht alles besser, morgen wird nicht alles schlechter sein.

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Otto Meier

Pure Polemik als Ergebnis der Manipulation.

Viele Kommentare zum Artikel und auch zu meinem ersten Kommentar zeigen etwas sehr deutlich: die Manipulation der Bürger durch Monopolisten, Lobbyisten, Politiker und Medien wirkt. Das Schüren unbegründeter Angst vor Versorgungsengpässen und ungerechtfertigte Strompreiserhöhungen lassen bei vielen Bürgern den Verstand stillstehen. Gefahren, reale Betriebskosten, ungelöste Entsorgung und unabsehbare Folgekosten stehen plötzlich nicht mehr zur Debatte.

Daß die zu hohen Energiepreise so gut wie nichts mit der Energiewende zu tun haben, wird dabei ebenso geflissentlich verschwiegen wie die Tatsache, daß Monopolisten mit zweistelligen Milliardengewinnen weiterhin fleißig subventioniert werden. Auch wird gerne verschwiegen, daß immer auf die völlig überdimensionierte Stromreserve abgestellt wird, wenn von Stromengpässen die Rede ist. Und es wird verschwiegen, daß nie mehr AKW am Netz waren, als jetzt, trotz Abschaltung. Und daß die "sicheren AKW" nie auch nur annähernd ausgelastet werden.

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Claus Behrens
Claus Behrens (chipin) - 23.05.2012 03:33 Uhr

Einheit vs. Energiewende

Wenn es hier und dort mit der Wiedervereinigung nicht ganz reibungslos geklappt hat, hat man es nicht zwingend am anderen Ende der Republik spüren müssen.
Wenn Mutti aber meint, sie müsse in einer Nacht-und-Nebel-Aktion die Bevölkerung davor schützen, dass Isar I oder II aufgrund einer Sturmflut havarieren, dann sollte man die Entscheidung schon einmal kritisch hinterfragen.
Denn wenn das dt. Stromnetz irgendwo kollabiert, ist leider davon auszugehen, dass es in einer Kettenreaktion das gesamte dt. Stromnetz mit sich reißt und überall das Licht ausgeht. Dann wird Deutschland durch die grüne Entscheidung schwarz vor Augen und alle Katzen, vor allem nachts, grau.
Für Europa ist dann zu hoffen, dass der restliche Kontinent, nicht unter dem grünen Ökowahnsinn unseren Tigerenten-Koalition leiden muss.

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Karl Hammer

Ich weiß nicht was die alle haben?

Ich finde Kernkraftwerke toll!

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Gabi Heintz

Medien und Lehrer sind mehrheitlich RotGrün - die "Lufthoheit über den Kinderbetten" ...

... von der ein SPD-Politiker mal ausgeplaudert hat, daß sie angestrebt werden sollte, wird in den Kitas bald erreicht sein (das ist wohl auch der wahre Grund, warum die Kleinen so früh wie möglich in die Krippe sollen; Kraft in NRW will "daß alle da sind").

In den Schulen ist die "Lufthoheit" der Linken über den Kinderköpfen längst da. Und offensichtlich interessiert es keinen, daß dort schon seit vielen Jahren Elfjährige mit einem unsäglichen Anti-Kernkraft-Pamphlet namens "Die Wolke" indoktriniert werden.

Man könnte auch sagen: traumatisiert. Denn Geschichten, in denen einer der positiven Helden, ein Kind noch dazu, getötet wird, sind eigentlich keine Unterstufen-Lektüre. Daß auch die Eltern und das kleine Geschwisterchen des mit knapper Not und Haarausfall überlebenden Mädchens beim beschriebenen Super-GAU sterben, sei auch erwähnt.

Wer kann von Menschen, die mit solchen Mitteln panische Angst vor "Atom" eingeimpft bekommen haben, noch rationale Entscheidungen erwarten?

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Antworten (15) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.05.2012 14:42 Uhr
Gabi Heintz

Leukämie bei Kindern

Daß es einen "Cluster", also eine Häufung von Leukämiefällen bei Kindern in der Elbmarsch gibt, ist mir bekannt.

Allerdings weiß ich auch, daß die EUROCLUS-Studie, deren Ergebnisse von einer Kontrollstudie des niedersächsischen Kinderkrebsregisters bestätigt wurden, herausgefunden hat, daß keineswegs "Atom" an dem tragischen Geschehen schuld ist.

Am wahrscheinlichsten seien demographisch/immunulogische Ursachen: Isoliert in dünn besiedelten Regionen Lebende kommen vermehrt mit Fremden in Kontakt, wenn diese wegen der Großbaumaßnahme, die viele Arbeitsplätze schafft, zuziehen.

Daß es 240 Leukämie-Cluster gibt - und nur 4 von ihnen in der Nähe von KKW, hält Kernkraftgegner nicht davon ab, mit diesem Schein-Argument immer wieder Angst vor Kernkraft zu schüren.

Kranke Kinder - das zieht ja auch so "schön".



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Gabi Heintz

gute Streitkultur erfordert das Lesen und Verstehen der Argumente des Gegners ...

... der von der Gegenseite vorgebrachten Argumente.

1. Einmal sprechen Sie von "halben Kontinenten", die angeblich unbewohnbar würden (was ja durch die Geschichte der bisherigen Atom-Unfälle schon widerlegt ist, aber davon mal abgesehen... Ihrer Ansicht nach ist ja Bayern inzwischen unbewohnbar), dann aber als "Nachbarn" nur direkt angrenzende Länder akzeptieren, dann ist ihre Argumentation nicht konsistent.

2. Sie ignorieren, daß ich geschrieben habe, daß ich redlicherweise nur die bislang schon in Bau befindlichen KKW aufgezählt habe, daß aber nach dem Prinzip Angebot und Nachfrage weitere entstehen werden. Wir sind doch noch gar nicht ganz ausgestiegen - die Nachbarländer sollen aber schon neue KKW per Fingerschnipsen herbeigezaubert haben oder wie?

3. Lesen Sie nach, was genau ich zum "kindlichen Trauma" gepostet habe: 49 Tote durch Tschernobyl versus 80 Mio Tote durch Kommunismus. = Irrational !

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 25.05.2012 11:41 Uhr

Aha. "Traumatisiert". Wenn Sie meinen :-)

Na, also wenn jeder, der nicht Ihrer Meinung ist, in Ihren Augen ein "kindliches Trauma" haben muss, damit Sie nachvollziehen können, dass man nicht Ihrer Meinung ist... nun ja...Ich persönlich glaube da eher an einer nicht ganz entwickelte Streitkultur...

Zurück zur Sache. In der Tat, in Ihrer Liste Finnland, Frankreich, Slowakei, Ukraine, Bulgarien, Rußland, Indien, China, Taiwan, Südkorea, Pakistan und der USA ist nur ein Nachbar von uns aufgezählt. Wieviele KKWs werden denn nun endlich rund um D gebaut, um D in Zukunft zu versorgen, bennen Sie doch mal Ross und Reiter, ich bin ganz Ohr...

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Andreas Pätzold

auch über dass Max-Planck-Institut und das Bundesamtes für Strahlenschutz?

Frau Heintz,

wenige Stunden nach dem Veröffentlichen Ihres Beitrages wurde auf der Webseite des Handels
folgendes veröffentlicht:

"Katastrophale nukleare Unfälle wie die Kernschmelzen in Tschernobyl und Fukushima sind offenbar häufiger zu erwarten als bislang angenommen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz haben anhand der bisherigen Laufzeiten aller zivilen Kernreaktoren weltweit und der aufgetretenen Kernschmelzen errechnet, dass solche Ereignisse im momentanen Kraftwerksbestand etwa einmal in 10 bis 20 Jahren auftreten können – das wäre 200 mal häufiger als in der Vergangenheit geschätzt."

Eine belastbare Studie über das gehäufte Aufteten von Kinderkrebs in der Nähe von Atomreaktoren können Sie auf der Webseite des Bundesamtes für Strahlenschutz einsehen. Ich erspare mir hier Einzelheiten

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Gabi Heintz

Supremat der Politik als "technisches Versagen"

Es ist nicht nachzuvollziehen, warum Sie technisches Versagen ins eins setzen mit bewußt riskantem Verhalten durch ein menschenverachtendes totalitäres System (was Sie anscheinend ja nicht so schlimm finden, sonst würden Sie nicht das ironische "pöse" verwenden. Die 80 Millionen Toten des Kommunismus scheinen Ihnen also weniger schwer auf der Seele zu liegen als die 49 (!) bis 2006 wegen Tschernobyl Verstorbenen. Mit Verlaub gesagt, das ist das, was ich in meinem ersten Post mit "irrational" gemeint habe, und wofür es eine Erklärung - wie z.B. ein kindliches Trauma - geben muß.)

Einmal sprechen Sie alarmistisch von "halben Kontinenten", die angeblich durch einen Super-GAU unbewohnbar würden, dann wieder rechnen Sie europäische Länder nicht zu unseren Nachbarn. Halten Sie das für rational?

Die Zahlen betreffen in der Tat nur die schon im Bau befindlichen KKW. So schnell, wie der Ausstieg vor sich ging, kann tatsächlich kein Bauvorhaben geplant und genehmigt werden ...

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 24.05.2012 13:47 Uhr

Aha, also EIN Kernkraftwerk wird gebaut.

Das von Ihnen als "Fakt" präsentierte Bauwunder unserer Nachbarn, weil wir bald auf ihren Atomstrom angewisen sind, ist also das eine (!) Kernkraftwerk, welches in Frankreich gebaut wird. Und selbst das wird nicht wegen D gebaut. Wow, was für "Fakten". Nun gut. Auch in Russland und in Japan gab es Doppel- und Dreifabsicherungen. In Tschernobyl haben von diesen versagt: Missachten von Sicherheitsvorschriften, manuelles Abschalten von Sicherheitseinrichtungen, das Versagen der Reaktorschnellabschaltung. Ergo zum Grossteil technisches Versagen: Sicherheitseinrichtungen dürfen sich nicht abschalten lassen und die Reaktorschnellabschaltung wies konstruktive Mängel auf (Graphitspitzen). Nicht nur pöse pöse Kommunisten. In Japan haben von diesen versagt: Ausfall der Generatoren für die Kühlwasserpumpen und Beschädigung der Sicherheitsbehälter durch die Explosionen. Sie können so viele Sicherheitssysteme bauen wie Sie wollen: die eigentliche Kernreaktion ist das Problem!

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Gabi Heintz

der Unterschied zwischen menschenverachtenden und nicht-menschenverachtenden Systemen

In der Tat "undenkbar". Weil in Deutschland dermaßen viele Sicherheitsmaßnahmen vorgeschrieben sind, daß das menschliche Versagen eines oder zweier Beschäftigter keinen Super-GAU auslösen kann. Bei Tschernobyl hat auch nicht die angeblich "unbeherrschbare Technik" versagt, sondern das menschenverachtende kommunistische Regime hat gegen alle Sicherheitsvorschriften ein Experiment angeordnet: den noch nicht vollständig abgekühlten Reaktor wieder hochzufahren. Bei uns hätten aber selbst Gauck und Merkel keine Weisungsbefugnisse über Fachleute in Kernkraftwerken.

Fakt ist: Die Super-GAUs in Tschernobyl und Fukushima waren kein Versagen der Technik, sondern durch krasses Fehlverhalten bedingt, das hier in Deutschland nicht möglich ist, weil zu viele Doppel- und Dreifach-Absicherungen das verhindern.

Kernkraftwerke werden gebaut in: Finnland 1, Frankreich 1, Slowakei 2, Ukraine 2, Bulgarien 2, Rußland 10.

Ferner: Indien 7, China 26, Taiwan 2, Südkorea 5, Pakistan 2, USA 1

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 23.05.2012 23:16 Uhr

Aha. "Undenkbar".

Unangenehme Tatsachen mögen nun mal dramatisch scheinen. Wie zum Beispiel diese, das Tschernobyl noch wesentlich schlimmer hätte ausgehen können, nur ein Teil des Inventars wurde freigesetzt. Etwa 1400 km liegen zwischen Minsk und Südbayern, eine Gegend, in der Werte von 70 kBq /m2 gemessen wurden. Selbst nach russischen Standard ein kontaminiertes Gebiet. Japan hatte unglaubliches Glück mit dem Wind. Interessant ist, dass die "sichersten" Kernkraftweke der Welt immer gerade in dem Land stehen, in dem der Befragte wohnt. Bei uns? Undenkbar - das haben die Russen nach Three Mile Island sicher auch gesagt, die Japaner nach Tschernobyl auch... und das Argument, die anderen machens ja auch, ist etwas arg beliebig. Gut, dass wir in D den Anspruch haben, es als Land der Wissenschaftler und Ingenieure geschickter zu machen - übrigens ziehen China und die USA bereits nach, es dauert halt ein paar Jahre...ach bitte, in welchen unserer Nachbarländer genau ist der Atomhype ausgebrochen?

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Gabi Heintz

P.S.

Wahrscheinlich hätte ich unbedingt dazusagen müssen, daß ich selbstverständlich der Meinung bin, daß jedes Opfer eines zuviel ist, deshalb will ich das hiermit getan haben. (Ich wünschte nur, daß diejenigen Menschen, die z.B. im Zusammenhang mit ihrer Arbeit in Kohlebergwerken ums Leben kommen, das sind jährlich tausende, auch mit entsprechender Bestürzung wahrgenommen und betrauert würden. Von Lichterketten und "Kohle-Protesten" oder Blockaden und dergleichen habe ich noch nichts gehört. Wahrscheinlich sind alle schon auf Demos gegen so gruselige "Störfälle" in Kernkraftwerken wie das Durchbrennen von Glühbirnen und dergleichen ...)

Auch hätte ich wohl den Bedeutungs-Unterschied zwischen "kindlich" und "kindisch" erläutern sollen. "Kindliches Trauma" ist übrigens keineswegs, wie Sie anscheinend meinen, eine Beschimpfung. Es steht einfach nur für eine in der Kindheit erworbene seelische Verletzung.

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Gabi Heintz

als Wissenschaftler, Herr Till Diesing, sollten Sie sich an Fakten und Zahlen halten...

... und nicht ins Dramatisieren verfallen.

Fakt ist: Wenn ein Super-GAU "halbe Kontinente" unbewohnbar macht, dann bietet das Abschalten der deutschen Kraftwerke keinen Schutz.
Fakt ist: Wir können unsere Nachbarn nicht zum Ausstieg zwingen.
Fakt ist: Die bauen jetzt noch mehr Reaktoren, alle in unserer Nähe, weil sie wissen, daß wir demnächst auf ihren Atomstrom angewiesen sind und sie an der "Naivität der Politiker", die unsere eigenen Kraftwerke abschalten, viel Geld verdienen können.

Fakt ist: Seit dem Super-GAU von Tschernobyl, bei dem keineswegs der "halbe Kontinent unbewohnbar geworden ist, sind weniger als hundert Menschen an den Folgen des Unfalls gestorben. Einschließlich der "Terminatoren", die vom menschenverachtenden (!) kommunistischen Regime (!) völlig ungeschützt zum Brandlöschen hingeschickt wurden (siehe FAZ "Der nukleare Ernstfall" J. Müller-Jung 16. 3. 2011).

In Japan wurden in unfaßbarer Weise hohe Risiken billigend inkauf genommen.

Undenkbar in Deutschland!

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 23.05.2012 16:42 Uhr

"Angst" vor einem GAU?

Es geht hier um eine rationale Risikenabschätzung. Diese besagt, das jeder Fehler, der eintreten kann, auch eintritt, es geht nur um das "wann". Nach Tschernobyl hiess es: jaahaa, das ist ein Kommunisten-Schrottreaktor. War schon damals eine erstaunliche Aussage, waren doch die Russen trotz Ihrer schlechten Wirtschaft in der Lage, Raumstationen zu betreiben und Weltklassephysiker hervorzubringen. Jetzt heisst es, jahaaa, in D kann es keinen Tsunami geben. Es geht weder um Tsunamis, noch um Kommunisten. Es geht um eine Technologie, die PRINZIPIELL unsicher ist, da sie auf einer mühsam kontrollierten Kettenreaktion beruht. Und diese Kontrolle gilt es, unter allen Umständen zu behalten. Ein Kernreaktor ist die einzige Maschine der Welt, die, sich selbst überlassen, zur Unbewohnbarkeit von halben Kontinenten führen kann. "Kindlich" ist hier nur die Naivität der Politiker - das sage ich Ihnen als Wissenschaftler Frau Gabi Heintz...

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Gabi Heintz

Verdrängung

Herr Diesing, es geht nicht darum, daß Mißstände nicht benannt (und beseitigt) werden sollten! Ich bin froh über Informationen u.a. über Massentierhaltung (ich esse in der Tat kaum Fleisch und kaufe auch keine "Käfig-Eier" etc).
.
Was mich an der angeblich logischen Linie von Fukushima zum Atomausstieg stört ist, daß wir weder auf einem vulkanischen Feuergürtel leben noch am Meer, daß unsere Kontrollen und Inspektionen dem eher pedantischen deutschen Charakter entsprechen und VOR ALLEM daß wir nun vermehrt Atomstrom von direkt hinter der Grenze aus Tschechien, Frankreich und Polen kaufen. Die Neigung unserer sympathischen Nachbarn zur Pedanterie soll aber nicht ganz so ausgeprägt sein wie die der Deutschen.
.
Wenn Sie also Angst vor einem GAU haben, ist der Atomausstieg der helle Wahnsinn und seine Befürwortung nicht rational zu erklären. Daher mein Versuch, ihn mit einem kindlichen Trauma zu erklären.

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 23.05.2012 13:34 Uhr

Herr Kraft

Was wollen Sie jetzt machen, Herr Kraft? Goethes Faust in Schulen abschaffen, da er mit dem Teufel paktiert? Die Bibel verbieten, weil Sie dazu aufruft, "Ungläubige" zu bekämpfen? Die Wolke verbrennen lassen, weil Sie eine Fiktion abspielt, die wesentlich realer ist, als die Atomlobby das weiss machen will? Sehen Sie, wer keine Argumente hat, macht seine Gegner mundtot. Wenn Sie die Auseinandersetzung mit schwierigen,unangenehmen Themen wie Atommüll oder GAUrisiko lieber erst gar nicht führen wollen, dann empfehle ich das nordkoreanische Schulsystem. Alle anderen Kinder dieser Welt sollten aber auch eine andere Meinung kennen lernen (These, Antithese, Synthese), und da gehört so ein Buch wie die Wolke dazu. Das müssen Sie dann wohl schon auch ertragen...

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Volker Kraft

Indoktrination

Doch Herr Diesing, Frau Heintz hat völlig Recht, wenn sie auf diesen wichtigen Aspekt, nämlich frühkindlicher Indoktrination, hinweist. Das erklärt nämlich sehr treffend, warum jemand in seinem späteren Leben rationalen Argumenten gegenüber taub bleibt. Sehen Sie, einen sehr ähnlichen Vorgang haben wir doch beim Glauben. Kaum jemand hier in Deutschland glaubt noch wirklich an die christlichen Überzeugungen von der Auferstehung der Toten usw. Und dennoch haben es viele Menschen schwer, sich offen und konsequent von diesem Glauben und den Kirchen zu lösen. Auch hier gibt es nur eine, aber völlig hinreichende Erklärung: frühkindliche Indoktrination.

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 23.05.2012 08:51 Uhr

Ursache und Wirkung

Frau Heintz, Sie mögen "die Wolke" nicht , weil diese fiktive Geschichte durchaus eine Meinungsmache gegen Kernkraft ist. Es liegt in der Natur von Literatur, dass sie immer Meinungen und Ansichten beeinflusst. Lesen Sie mal ein Buch über Massentierhaltung, Sie haben hinterher wenig Lust auf das Tiefkühlhähnchen von Aldi. Lesen Sie eins über die Zustände der Ölförderung in Nigeria und Sie haben wenig Lust mit dem Auto zum Bäcker zu fahren.
Das Problem mit der Kernkraft ist nicht, dass Bücher über sie geschrieben werden, das Problem ist: die Kernkraft. Das hat mit der prinzipiellen Gefahr des Durchgehens der Kernreaktion zu tun, also mit weit mehr als Ihrer vermeintlichen "Gehirnwäsche" in der Schule. Es ist nicht die "Lufthoheit", die im März 2011 das Buch wieder in die Bestsellerliste trieb, es ist Fukushima, dessen Auswirkungen nur deshalb "gering" waren, weil der Wind durch Zufall Richtung Pazifik wehte...alles Gehirnwäsche? Oder muss es erst in D oder F knallen?

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Georg Wegner
Georg Wegner (georgwg) - 23.05.2012 00:10 Uhr

Realität zur Kenntnis nehmen und zur Basis der Energiewende machen

Das ganze Tohuwabohu zu diesem Thema wird dadurch verursacht, daß die meisten Politiker und Journalisten bisher nicht die Realität zur Kenntnis nehmen und am generellen Defizit an Sachverstand.
Und dadurch, daß man bei den Stromkonzernen zwar diese Dinge weiß, aber sein eigenes Süppchen kochen, Geschäfte abwickeln will, die weder mit Ökologie noch mit dem öffentlichen Interesse zu tun haben.
Man müßte einmal die Tatsache zur Kenntnis nehmen, da0 heute die Erzeugung von Solarstrom nur noch 5 Cent/ kWh kostet, also so viel, wie Kohlestrom (und weniger, als Kernkraft). Daß tagsüber die Spitzenlast heute schon durch Solarstrom übernommen wird und dass die Dunkelphase durch Wind, Biogas / Biomasse, Wasserkraft usw. abgedeckt werden kann. Daß sowohl Solarthermie wie auch Strom gespeichert werden können, ohne übermäßige Kosten zu verursachen. Und dass immer noch viel Energie verpulvert wird, z.B. durch mangelhafte Dämmung.
All dies wird meist ignoriert und stattdessen heiße Luft abgesondert.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.05.2012 09:10 Uhr
Volker Kraft

Tohuwabo

Zuerst einmal sollten Sie selbst die Realitäten zur Kenntnis nehmen und nicht ein solches Tohuwabo anrichten. Es ist eben nicht so, wie Sie schreiben, dass man die erforderliche Grundlast mittags mit Solarstrom abdeckt unbd in den "Dunkelphasen" (!) Wind und ein paar andere, ziemlich unbedeutende Energien arbeiten lässt. So wie Sie sich Ihren Energiemix zusammenphantasieren, funktioniert es eben nicht. Was ist z.B., wenn der Wind abends gerade einschläft, was häufig der Fall ist? Und wenn es mittags kräftig bläst, schalten Sie dann die Windmühlen ab, weil man nicht weiss, wohin mit all dem Strom? Und wenn Solarstrom angeblich nur 5 ct kostet, war kräht halb Deutschland wegen einer moderaten Reduzierung der Förderung? Also, irgendwas passt da in Ihrer Argumentation nicht zusammen. Ich denke, diese Einwände sind alles andere als heisse Luft, denken Sie mal darüber in Ruhe nach!

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Tom  Schülke

Der Grund weshalb die Energiewende zu scheitern droht hat eine weitere Dimension

Es wird hier immer nur über den Ersatz des STroms diskutiert. Das aber ist nicht unser Vorrangiges Problem .

Das eigentliche und viel dringlichere Problem ist, dass Fossile Treibstoffe knapp werden. Laut IEA wird der Peak of Oil gegen 2020 erwartet. Aber schon 2015 könnte der Bedarf weltweit den Möglichkeiten einer Ausweitung der Ölförderung davongallopieren.
Was wir benötigen ist also viel mehr eine Alternative zur Mobilität.

Und deshalb ist die Energiewende absoluter Imperativ. Ansonsten gehen die Lichter hier viel übler aus, als es ein Blackout alleine bewirken könnte.

Was wir brauchen sind daher Speicher und Leitungen und vor allem eine Ernstzunehmende Information der Bevölkerung , was ein Rückgang der Fossilen Energieträger , allem Vorann der des Öls für die Welt und Deutschland bedeuten wird.

Wäre dieses verstanden, bin ich überzeugt, würden wir die Hürden der Energiewende weit leichter überwinden.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.05.2012 14:50 Uhr
Rudolf Kohler

Peak Oil

Ist das wirklich so? Wir schieben doch diesen "Peak Oil in 30 (momentan sind es gerade 40) Jahren" schon seit mindestens 40 Jahren vor uns her.
Warum soll er denn jetzt näher sein?
Ich denke, die Menschheit ist findig genug, hier sinnvolle Wege zu finden. Wege, die nicht auf so unzuverlässigen Technologien mit miserablen Wirkungsgraden basieren wie Wind, Sonne, Geothermie und "Biomasse".
Wichtig wäre es hier nur, endlich aufzuhören, uns mit Denkverboten zu belegen ("Atom ist böse", "Kohle ist des Teufels").

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Karl Dietrich Naumann

Wäre , hätte , sollte und ich glaube fest daran !

Dieser Minister ist gerade entlassen worden! Diesem Bauernopfer werden viele folgen,
wenn nicht bald wieder Professionalität in der Energiewirtschaft Vorrang hat.

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Klaus Michael Strauss

Prinzip Hoffnung, Tatsache Utopie

Dank für diese umfassende, anschaulich formulierte Übersicht.

Political correctness wird existenzbedrohend, wenn sie außerhalb gesellschaftlicher Umgangsformen Anwendung findet.
Infrastruktur hinsichtlich Anlagevermögen und Restrukturierungsperiodik eignet sich nicht für Bereicherungsphantasien und Gestaltungsvisionen von Politikern.
Haushaltssanierung durch Auktionserlöse der Mobilfunklizenzen war auch eine solche Idee.

Nüchtern betrachtet will man sich eine redundante Energieinfrastruktur leisten, zwangsläufig unausgelastet ein fundamental im internationalen Wettbewerb unterlegener Luxus.

Manifestiert sich deutsche Hybris dergestalt im 21. Jahrhundert?

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Florian Adler

Zappenduster

Wenn es um Technologie geht, scheitern Politiker regelmäßig an diesen Rahmenbedingungen, v.a. wenn sie sich mit einem Ziel verbinden, das technisch nicht zu erreichen ist. Bund, 16 Länder und >150 Kommunen haben eigene Energiekonzepte entwickelt, nichts passt zusammen. Vor allem aber haben die deutschen Politiker die Energie zum Luxusgut erklärt und gefährden damit die Industrienation sowie den sozialen Frieden. Jetzt haben sie Angst vor den Wahlen in 2013.

Und noch etwas: Vorbei sind die Zeiten, in denen Bundesbehörden unter keinen Umständen die Bürger gezielt getäuscht und mit falschen Informationen in die Irre geführt hätte. Die Manipulation von Fakten und absichtliche Falschinformationen sind seit >10 Jahren zu einem normalen Mittel der politischen PR geworden.

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Jim Greek
Jim Greek (Jos_Vik) - 22.05.2012 22:37 Uhr

Hätte man einen "Masterplan",

dann könnte womöglich jeder nachlesen, dass die sogenannte Energiewende bzw.Umstellung auf potemkischen Zufallsstrom + Kohlle + Gas, völlig unbezahlbar ist und ohne Speichertechnik überhaupt keinen Sinn ergibt. Daher wird es auch vermutlich nie einen geben, zumindest solange es in diesem Land noch freie Wahlen gibt.
Wieso wird eigentlich nie etwas veröffentlicht von der Zukunft der Kernenergie. Darf scheinbar niemand wissen, dass Leute an Wegen arbeiten (u.a. über die EU gefördert) z.B. den Autoverkehr auf Wasserstoff umzustellen, bei gleichzeitig moderaten Strompreisen. Das würde vieles umkrempeln und ich verstehe nicht wieso es in D nur einen rel. beschränkten Denkansatz gibt bzw. geben darf (?) um hunderte von Milliarden in den Sand zu setzen.

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Volker Krück

Dass Frau Merkel die Energiewende wollte, darf nicht nur, nein es muss bezweifelt werden.

Wenn sie dieses (angebliche) Ziel wirklich hätte verwirklichen wollen, und z. B. so aktiv und zielgerichtet verfolgt hätte wie den Rausschmiss von Herrn Röttgen und anderen unliebsamen Kritikern ihres als Politik missverstandenen Kampfes um die pure Macht, wären die Rahmenbedingungen für alternative Energien und die Grundlagen Netzwirtschaft anders gestaltet worden.
Die Frau Kanzlerin liebt die Atomenergie und die Energiekonzerne.
Der Rest ist eher unwichtig.

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Christoph Rohde

Am deutschen Wesen wird die Welt scheitern...

Wenn man deutschem "Idealismus" überall auf der Welt vorginge, dann würden Hunderte Millionen Menschen verhungern. Wohlstand verwahrlost und geht auf den Verstand. Buße wird erst durch eklatanten Wohlstandsverlust erzeugt werden.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.05.2012 23:25 Uhr
Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 23.05.2012 23:25 Uhr

Herr Adler, das sind allgemein bekannte

Fakten, die Sie auflisten (Solarzellen/China/Maschinenbau). Ich werde Ihnen da sicher nicht widersprechen. Die Solarenergie ist eben deutlich schneller profitabel geworden, als sich das die Atomlobby gewünscht hat. Wenn da die Politik dumm genug ist, keine flexiblen Mechanismen einzubauen, um diesem Rechnung zu tragen, ist dies schon traurig. Umso besser ist es, das dort jetzt gekürzt wird. Nach dem Milliardengrab Atomenergie können wir uns schliesslich nicht noch eine so kostspielige Lobby leisten.

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Florian Adler

@Till Diesing_Der Wahnsinn hat Methode

Das Geld, das Solarzellen kosten, geht zu ca. 60% nach China; Tendenz steigend. D ist dank seiner übertriebenen PV-Zwangsförderung der größte Kunde von Chinas neuen PV-Fabriken. Dort sind die Arbeitsplätze entstanden – mit dem Geld der deutschen Stromverbraucher, die sich keine eigene PV-Anlage leisten können. China hat diesen gewaltigen Geldstrom für den Aufbau seiner PV-Produktion eingesetzt und ist inzwischen der weltgrößte Hersteller, dessen Solarzellen konkurrenzlos billig sind. Übrigens mit deutschen Produktionsmaschinen der traditionell starken Maschinen- und Anlagenbauer.

Deutschland hat China also mit Millionen beim Aufbau dieser Industrie in dreifacher Hinsicht geholfen und gleichzeitig seine eigene PV-Industrie in eine aussichtslose Lage gebracht. Mit dem EEG bietet sich D nun als risikoloses Absatz- und Gewinnparadies für chinesische PV-Hersteller an; jahrelang stellt das sonnenarme Land D den weltweit größten Absatzmarkt dar.

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 23.05.2012 09:30 Uhr

Busse

wird erst durch eklatanten Wohlstandsverlust erzeugt werden. Und zwar von all jenen, die die Energiewende verschlafen. Interessant, das China und die USA in den letzten 5 Jahren mit aller Kraft versuchen, den Rückstand in Windkraft und Solar auf Deutschland mit Milliardeninvestitionen wettzumachen. Diese beiden Nationen sind ja für Ihren "Idealismus" fernab von marktwirtschaftlichen Mechanismen bekannt, nicht wahr Her Rohde?

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Jochen Schlienz

Die Kanzlerin

hat mit erschreckender Kaltblütigkeit die Gelegenheit wahrgenommen, mit Hilfe der katastrophalen Erdbebennotlage in Japan sich, mit dem Aus der Kernenergie, die grüne Konkurrenz endgültig vom Hals zu schaffen. Das mag ja teilweise gelungen sein - aber zu was für einem Preis? Frau Merkel gefährdet mit ihre unverantwortlichen, sprunghaften und rücksichtslosen Politik die sichere, unabhängige und nicht zuletzt bezahlbare Stromversorgung sowohl der Bürger und als auch der Industrie. Die Politik ignoriert konsequent physikalische und technische Gegebenheiten und zwingt uns, ohne jeden vernünftigen Grund, mit dieser unsägliche "Energiewende", in eine mehr als ungewisse Zukunft.

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Armin Quentmeier

Die Energiewende wird es zu vertretbaren Kosten nicht geben!

Es spielt überhaupt keine Rolle, wie viele Windmühlen und Solarkraftwerke noch gebaut werden – diese Energielieferanten werden einfach maßlos überschätzt und sind nicht grundlasttauglich. Strom kann nicht in nennenswerten Mengen gespeichert werden, daher muß für jedes MW Wind- und Sonnenstrom ein MW konventionelle Kraftwerksleistung bereitstehen. Das lohnt sich immer weniger, wenn Strom aus den unzuverlässigsten Quellen, eben Wind und Sonne, grundsätzlich bevorzugt abgenommen werden muß – das ist der größte anzunehmende Unsinn. Wenn 20.000 MW Kernkraft-Leistung vom Netz gehen, müssen ca. 30 große Kohlekraftwerke zur Sicherung der Grundlast gebaut werden, um das Risiko großer Netzzusammenbrüche zu vermeiden. Wo früher eine Anlage gebaut und unterhalten werden mußte, sind jetzt immer noch ein Kraftwerk, aber zusätzlich 5000 Windmühlen pro Kohlekraftwerk erforderlich. Das ist wirtschaftlich schwachsinnig, aber auch ökologisch hirnrissig. Hilfe- stoppt endlich diesen Unsinn!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.05.2012 08:19 Uhr
Volker Kraft

RE Quentmeier/Kirschstein

Herr Quentmeier hat genau treffend die Grundproblematik der EE dargestellt, nämlich das Erfordernis der Parallelvorhaltung von Kapazitäten, weil diese "Zappelenergien" eben nicht kontinuierlich zur Verfügung stehen. Und Sie, Herr Kirschstein antworten in einer Weise, die zeigt, dass Sie dieses Problem einfach nicht wahrhaben wollen oder aber intellektuell nicht in der Lage sind, es zu verstehen. Natürlich können Sie dann auch nicht begreifen, dass diese Problematik mit zunehmendem Ausbau der EE nicht etwa geringer wird, sondern im Gegenteil sogar ständig an Bedeutung zunehmen wird.

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Ludwig Kirschstein

dumm nur,

dass die EE schon über 20% des dt. Strombedarfs liefern. Das bleibt nicht dabei und hat die optimistischsten Prognosen aus dem letzten Jahrzehnt in den Schatten gestellt.

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Thomas Heinzow

"massive(n) Stromeinsparung, die vornehmlich durch Gebäudesanierung erreicht werden soll"

Fehler passieren auch dem Besten, aber daß eine massive Stromeinsparung durch Gebäudesanierung nicht möglich ist, hätte dem Autor auffallen müssen. Die Zahl der direkt mit Strom (Nachtspeicheröfen) beheizten Gebäde ist in D gering. Ihre Abschaffung bedeutet übrigens für die Netzbetreiber das Wegfallen der Netzstabilisierung durch gezielte Nachfragesteuerung bei plötzlich auftretendem Stromüberangebot durch außerplanmäßig wegfallende Last oder im Falle einer Sturmfront das Wegregeln der schlagartig einsetzenden Überproduktion von Windstrom, der bei Verdoppelung der Windgeschwindigkeit das Achtfache der bisherigen Produktion beträgt.

"Die Energiewende, so wie sie im vergangenen Jahr in Angriff genommen wurde, ist zum Scheitern verurteilt."

Sie ist grundsätzlich aus finanziellen und technischen Gründen zum Scheitern verteilt. Man kann nun mal mit den sog. EE keine Grundlast erzeugen, wie sie die KKW liefern können. hne extrem teure Speicher läuft gar nichts.

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egon samu
egon samu (egonsamu) - 22.05.2012 20:57 Uhr

Dilettantenstadel

Deutsche Volksvertreter-Innen brauchen nicht nur ein anderes Volk, das ihnen blind vertraut und sich komplett entmündigen lässt. Sie brauchen auch eine neue Physik. Am besten eine, die die politisch korrekten Panikaktionen der promovierten Füsikerin im Hosenanzug in die Realität umsetzen lässt. Die Physik von Newton und Einstein wird das nicht können.
Es wird höchte Zeit, dass das Volk den totalen Blindflug dieser realitätsfernen Komikertruppe --gemeint ist die Gesamtheit aller "etablierten" Parteien in Deutschland--- stoppt und das Ruder wieder in die richtige Richtung umreisst: in Richtung eines souveränen, demokratischen Deutschlands.....

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.05.2012 23:34 Uhr
Wolfgang Gruber

neue Physik?

Vorsicht! Das ist in der neueren Geschichte schon einmal katastrophal geendet.

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Wolfgang P. Bayerl Dr.

Das Ziel war falsch

Denn es geht hier um Physik und Technik und nicht um Personen oder Politik.
Je früher die Besinnung, desto geringer die Verluste.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.05.2012 21:22 Uhr
Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 22.05.2012 21:22 Uhr

Das Ziel sind immer Personen

Es geht nicht um Physik oder Technik, es geht immer um Personen, in Form von Gesellschaften und Staaten. Technik und Physik stehen in Diensten von letzteren, und das immer erfolgreicher mit weniger und weniger fossilen und atomaren und mehr und mehr regenerativen.

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Roland Magiera

Die Energiewende ist in der Form keineswegs alternativlos und Strom muss bezahlbar bleiben

Elektrische Energie ist für die moderne Gesellschaft von derart fundamentaler, ja existenzieller Bedeutung dass Veränderungen an einem funktionierenden System immer mit der allergrößten Vorsicht zu geschehen haben.
Die überstürzte Energierevolution war und bleibt ein Fehler. Es wurde eine trotz aller Nachteile beherrschbare, der Unfall in Japan war vorhersehbar und regelrecht provoziert, sowie stetige, ergiebige und preiswerte Energiequelle geopfert um durch eine keineswegs so saubere Technologie (Solarzellen = Sondermüll) ersetzt zu werden, die momentan und mindestens noch für 20 Jahre die Kosten um ein Mehrfaches erhöht.

Die aktuellen Preise die bei bis zu 25 ct. je kWh liegen sind für niedrige bis mittlere Einkommen schon deutlich zu hoch. Weitere Preissteigerungen werden die kulturelle sowie die generelle Entwicklung des gesamten Volkes merklich hemmen bis komplett ausbremsen und stellen einen erheblichen Wettbewerbsnachteil dar.

Die Nutzung el. En. fängt doch gerade erst an!

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.05.2012 14:38 Uhr
Ludwig Kirschstein

Entsorgungskosten

"Die aktuellen Preise die bei bis zu 25 ct. je kWh liegen sind für niedrige bis mittlere Einkommen schon deutlich zu hoch."

Wieso eigentlich? Ich darf an den Sturm der Entrüstung beim Glühlampenverbot erinnern.
.........
"um durch eine keineswegs so saubere Technologie (Solarzellen = Sondermüll) ersetzt zu werden, die momentan und mindestens noch für 20 Jahre die Kosten um ein Mehrfaches erhöht."

Haben Sie dazu nähere Informationen?

Moderne PV-Module halten z. T. so lange, dass ihre Eigentümer um die Entsorgung gar nicht sorgen müssen.
Ich verstehe nicht, warum zb kristallines Silizium Sondermüll sein soll.

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Christian Wrobel

Äh, Solarzellen sind keineswegs Sondermüll.

Die Recyclingquote bei kristallinen Solarzellen bewegt sich zwischen 70 und 85%, beim gesamten Modul sogar zwischen 85 und 95%. Die Recyclingquote ihres Autos ist deutlich niedriger!

Wie lange und wieviel werden wir denn für die Kosten des Atommüls bezahlen?

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 22.05.2012 21:25 Uhr

"vorhersehbar"

der Unfall in Japan war vorhersehbar und regelrecht provoziert - Mit Verlaub, aber jeder Versuch, eine Kettenreaktion zur Nutzung von Energie zu Nutzen ist eine "Provokation". Der Fisch stinkt vom Kopf, "Rest"risiko ist ein Euphemismus.

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Jahrgang 1962, verantwortlicher Redakteur für Innenpolitik.

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