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Harte Bretter Lindners Volte

 ·  Mit Steuersenkungen ist es endgültig vorbei. Das ist die jüngste Volte im Überlebenskampf der FDP. Und ein Grund, warum Christian Lindner in NRW alles auf eine Karte setzt.

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Eric Boule

Gemachte Fehler kann man nicht mehr korrigieren

Das Volk hat ihre Meinung schon ueber die FDP gebildet
Die FDP hat mit ihren wirtschaftsliberalen Ideen wobei alle Kontollmechanismen in der Wirtschaft ueber Bord geworfen wurden,die erste Finanzkrise aus den USA nach Deutschland geholt,welche jetzt in die Eurokrise gefuehrt hat.Auch wurde die Kriegspolitik der Union voll unterschrieben und Westerwelle war in seinem Amt als Aussenminister ein begeisteter Afganistanbesucher,wobei er die Volksgefuehle die zu 80% diesen Krieg ablehnen voellig ignoriert hat.Sehr begeistert hat Westerwelle die Sanktionen gegen den Iran mitgemacht,mit Kosten beim heutigen Oelpreis 150 miliarden $/Jahr,oder 1,5 mio Arbeitslose europaweit.Seitdem die Zeitungen die bevorstehende Bombardierung von Iran durch Atomstaat Israel melden,stellt sich heraus das das falsche Land sanktioniert wurden mit katastrophalen Folgen fuer die europaeische Wirtschaft.Mit Westerwelle in der Partei braucht die FDP keine Feinde

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Helmut Friedrich
Helmut Friedrich (krokos) - 24.03.2012 10:35 Uhr

Immer noch unbegreiflich

Dass Steuersenkungen in größerem Umfang nicht (mehr) in die politische Landschaft passen, ist angesichts des Schuldendramas einigermaßen nachvollziehbar. Wofür die FDP heute jedoch steht - mal abgesehen von der (m. E. richtigen Position in der Frage der Vorratsdatenspeicherung) jedoch nicht. Nicht nachvollziehbar ist jedoch, warum sich die Partei - übrigens auch die Union- vom notwendigem und seit vielen Jahren überfälligem Ziel der Steuervereinfachung verabschiedet hat. Die paar Minireförmchen der Koalition in diesem Zusammenhang ändern nichts daran, dass wir nach wie vor ein extrem kompliziertes Steuerrecht haben. Eine drastische Vereinfachung a la Kirchhof, Merz und ehemals FDP
kann man auch weitesgehend aufkommensneutral darstellen. Warum dieses Ziel einfach aufgegeben wird ist mir unbegreiflich.

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Wolf Doleys

Haschu Schteuer inne Tasche, haschu immer was zu nasche

“... nach links gerückt; die FDP sollte ihnen nicht folgen, sondern weiter den Vorrang von Privat vor Staat, von Markt vor Bürokratie und Freiheit vor Gleichheit vertreten. …” Chr. Lindner, Partei der Reformoptimisten, liberal 12/2005, S. 11
Steuerfragen sind Freiheitsfragen - hat die Bürokratie, die Politik das Geld der Bürger in der Hand, oder behalten es die Bürger der Zivilgesellschaft - es ist ja ihr Geld - und haben damit den Spielraum, zivile Projekte zu gestalten?
Sparen wird die Politik vielleicht, wenn sie dazu in ganz dringender Weise gezwungen wird - wir wissen es seit Helmut Schmidt - sonst nie und nimmermehr.

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Ralf Kowollik

Steuersenkungen und Schuldenbremse sind miteinander vereinbar

Lindner ist nicht mehr FDP-Generalsekretär sondern Spitzenkandidat der NRW-Liberalen. Als solcher kann Lindner schlecht Steuersenkungen versprechen, da für die Senkung der Einkommensteuer nun mal der Bund zuständig ist und nicht die Länder.
Trotzdem ist es schade, dass die FDP von ihrem einstigen Steuersenkungsversprechen abrückt. In Großbritannien zeigt die dortige konservativ-liberale Regierung weit mehr Mut. So hat Schatzkanzler George Osborne gerade massive Steuersenkungen angekündigt, obwohl Großbritannien viel höher verschuldet ist als Deutschland. Gegenfinanziert werden sollen die Steuerentlastungen durch Privatisierungen (vom Straßenbau bis zur Polizei steht alles zur Disposition), durch die Kürzung von Staatsausgaben sowie durch Steuererhöhungen an anderer Stelle.
Die in Deutschland weit verbreitete Behauptung, für Steuersenkungen gebe es keinen finanziellen Spielraum, ist also schlichtweg eine Lüge. Es kommt vielmehr darauf an, wie die Entlastungen gegenfinanziert werden.

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Jahrgang 1962, verantwortlicher Redakteur für Innenpolitik.

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