Woher Bund, Länder und Gemeinden binnen eines Jahres dreißigtausend Erzieher und Tagesmütter zaubern wollen, die nötig sind, um den Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz zu erfüllen, ist selbst dem Hexenkessel nicht zu entnehmen, in dem die Koalition über Monate hinweg das Betreuungsgeld zubereitet hat. Kristina Schröder hat daraus vorsorglich einen Beruhigungstrunk für Eltern mischen lassen, die keine Aussicht auf einen Krippenplatz haben, aber arbeiten wollen (oder müssen oder sollen).
Die Koalitionsvereinbarung über das Betreungsgeld atmet zwar einen anderen Geist, aber die Betreuung krippenloser Eltern kommt der Betreuung krippenferner Kinder doch schon sehr nahe.
Der Vorschlag, das Geld dann doch gleich den Kommunen zu geben, die von Bund und Ländern über den Tisch gezogen wurden und nicht wissen, wie sie die fehlenden Plätze je finanzieren sollen, ist naseweise, weil dann noch immer die Erzieher und Tagesmütter fehlen. Was nützen dann die Plätze?
Wie gut der Zehn-Punkte-Plan zur Rettung des Rechtsanspruchs die Flicken also noch schustern mag - in Deutschland auf die Welt zu kommen, wohnt schon im frühkindlichen Stadium ein Zauber inne.
Der völlig falsche Ansatz
Otto Meier (DerQuerulant)
- 01.06.2012, 12:25 Uhr
In der Realität gibt’s das auch in Wirklichkeit
Renate Simon (-simon-)
- 31.05.2012, 16:43 Uhr
Das Recht auf Leben- zuhause
Franz Siebrech (rosi110)
- 31.05.2012, 15:05 Uhr
so kanns funktionieren...
bert Lorch (darkspace)
- 31.05.2012, 15:03 Uhr
Unverständlich
Andreas Eitel (Andy_86)
- 31.05.2012, 13:25 Uhr