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Harte Bretter Denk ich an Niedersachsen in der Nacht

Gibt es jemanden, der in der Nacht zum Montag richtig gut schlafen konnte? Nicht einmal Philipp Rösler. Denn nach dieser Wahl gibt es nur Morgenmuffel.

© ddp Vergrößern Nur etwas für Morgenmuffel: Nach der Niedersachsenwahl

Wer konnte in der Nacht zum Montag am besten schlafen?

Jasper von Altenbockum Folgen:  

Nicht Stephan Weil - weil er gar nicht wusste, wie ihm geschah, und ein bisschen weniger Beinfreiheit für Peer Steinbrück gleich alles viel klarer gemacht - und ihm nicht so viele Nerven gekostet hätte.

Nicht David McAllister - weil er gar nicht wusste, wie ihm geschah, weil er zu viele Stimmen ausgerechnet an die FDP verlor, und weil die Methode, alles auf eine Person zu setzen, für die CDU nicht genügend Mobilisierung brachte.

Nicht Philipp Rösler - weil besonders er gar nicht wusste, wie ihm geschah, und weil er noch nie so unangefochtener FDP-Vorsitzender war, wie in dieser Nacht, was aber dazu führte, dass der Rest der FDP nicht allzu gut schlafen kann, besonders Brüderle und Niebel nicht.

Nicht Angela Merkel - weil McAllister alias McMerkel allein zu schwach ist, selbst wenn die FDP ganz stark ist.

Nicht Sigmar Gabriel - weil die SPD wie die CDU zu viele Stimmen an den Juniorpartner abgegeben hat, also dasselbe Problem hat wie McAllister und die Kanzlerin.

Nicht Peer Steinbrück - weil er im Willy-Brandt-Haus Applaus für die Bemerkung bekam, dass er Stephan Weil nicht geholfen, sondern geschadet hat.

Nicht Jürgen Trittin - weil Rot-Grün trotz starker Grüner nicht aus dem SPD-Tal kommt.

Nicht Oskar Lafontaine - weil auch Sarah Wagenknecht die Schlappe der Linkspartei nicht verhindern konnte und es jetzt ganz von Thorsten Schäfer-Gümbel abhängt, ob die Linke in den Wahlkämpfen dieses Jahres die gewünschte Machtperspektive bekommt.

Nicht die Piraten - weil sie nur die Rolle des Pausenclowns spielen.

Bleibt der Wähler in Niedersachsen. Er konnte am besten schlafen - wenn er denn zur Wahl gegangen war.

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Quelle: kum.

 
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