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Gabriel contra Merkel Haltet den Dieb!

 ·  Da Sigmar Gabriel die Kanzlerin im Wahlkampf mit einem Dieb vergleicht, sei die Frage erlaubt: Holt sich die SPD demnächst noch Hilfe bei den griechischen Nazijägern?

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© dpa Vergrößern Sigmar Gabriel vor dem Gitterzaun des Kanzleramts

Wenn das Krisenmanagement in Europa so liefe wie das Krisenmanagement im Wahlkampf der SPD, hätte die Kanzlerin Grund zur Sorge. Doch Angela Merkel wird mehr durch innerparteiliche Konkurrenz herausgefordert, als dass sie sich über eine Kanzlerschaft Peer Steinbrücks den Kopf zerbrechen müsste. Ursula von der Leyen suchte ihr durch ein außerplanmäßiges EU-Fachministertreffen die Schau zu stehlen, was das Kanzleramt durch ein außerplanmäßiges Treffen der Staats- und Regierungschefs der EU am Mittwoch zu übertrumpfen wusste.

In diesem Wettbewerb um den höheren Gipfel zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit noch zur Geltung zu kommen, erfordert schon ein hohes Maß an Gipfelstürmerei. Sigmar Gabriel nannte Frau Merkel deshalb „eine Art Dieb“, weil sie der „Jugend Europas die Zukunft stiehlt“. Das verdreht so gut wie alle Tatsachen - denn aufs Spiel gesetzt haben die Zukunft ihrer Jugend die Staaten selbst, um die es geht, und das schon vor Jahren. Und was soll der „Dieb“? Hoffentlich sucht die SPD nicht noch Hilfe bei den Nazijägern in Griechenland.

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