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Energiewende Altmaiers Griff ins Perpetuum Mobile

 ·  Kein Wunder, dass die Welt der Erneuerbaren aufheult. Wer sich mit dem EEG anlegt, hat es mit der Heiligen Schrift der Energiewende zu tun.

Kolumne Bilder (1) Lesermeinungen (74)

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Norbert Philipp

Kommentar von Norbert Philipp zum Vorschlag von Bundesumweltminister Altmeier zur Deckelung der EEG–

Es ist immer wieder faszinierend, und zugleich nicht minder erschreckend, mit ansehen zu dürfen wie Politiker angetrieben vom Ausgang einer Wahl doch schnell erkennen wie Sie verloren geglaubte Wählerschaften wieder zurück oder überhaupt einmal für sich gewinnen können. Der Begriff ‚Populismus‘ kommt einem da prompt in den Sinn.

Fakt ist, dass es sicherlich sehr ehrenhaft und natürlich auch vernünftig ist den jährlichen Strompreiseerhöhungen der E-Multis Einhalt zu gebieten. Freilich ist es auch richtig einen Markt, wie den der regenerativen Energien, sobald dieser einigermaßen das selbstständige Laufen gelernt hat, sukzessive die Subventionen zu kappen. Aber bitte schön ein wenig professioneller! Frage an die deutsche Politik: Macht es wirklich Sinn jedes Jahr ein oder zwei Mal aufs Neue das EEG zu ändern und dadurch immer wieder ein Hype oder eine Flaute in diesem Industriezweig auszulösen?

Oder einmal ganz simpel ausgedrückt: Schon in der Fahrschule lernt ein jeder, dass man bei

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Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 02.02.2013 16:05 Uhr

Kein perpetuum mobile !

Der Treibstoff sind die ungeheuren, europaweiten Subventionen für die "Aufdemdach-Erzeuger".
Die Sonne drückt es rein, das fremde Geld der Normalstom-Kunden lässt es raus. Wo künstlich gedrückt und gezogen wird, geschieht nichts mehr von selbst. Das Prinzip stimmt einfach nicht,
es ist kein perpetuum.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 01.02.2013 17:03 Uhr

Es geht nur um die satten Gewinne aus Wind und Sonnenstromgeneratoren.

Es hat nicht die Bohne mit der Kernenergie oder der Wende zu tun.

Nein die Gier Kohle zu machen ,ist der so starke Neubau von Wind und Sonnenkraftwerken.

12% Zinsen 20 Jahre lang vom Staat garantiert. Da muss man doch zuschlagen oder ?

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Hans-Dieter Brune

AKW

Warum hat man auch gute AKWs abgeschaltet? Man hätte sie erhalten sollen, solange die erneuerbaren Energien vollständig die Energieversorgung abgesichert hätten, wenn das überhaupt möglich ist. Und das Problem der atomaren Endmülllagerung besteht sowieso.

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Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.02.2013 16:47 Uhr
Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 02.02.2013 16:47 Uhr

Ach Herr Berg,

und wieder die alte Mär von Rot-grün, der die Atomtechnologie verhindert hat. Genauso wie die Endlager.

Und wieder Frage ich Sie: Wie haben es Ihre Intimfeinde Trittin und co geschafft, den Durchbruch von sicheren Endlagern, geschlossenen Brennstoffkreisläufen und Thorium-Reaktoren zu verhindern - WELTWEIT?

Wenn man schon ein Feindbild hat, dann kann man ihm auch das Scheitern der eigenen Technologie an die Backe kleben, was? Wer soll das glauben, Herr Berg?

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Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 02.02.2013 16:09 Uhr

Man hätte umsteigen können

auf den Thorium-Reaktor, der kritische Massen und Kernschmelze prinzipiell nicht zuläßt. Diese
gesunde Entwicklung ist der Hysterie nach Tschernobyl zum Opfer gefallen. Diese Tatsache ist
die schlimmste Folge links-grüner Idiotie. Es ging nicht um Sachfragen, sondern um das politische Atom-Thema, das am Köcheln zu halten war. Was wäre aus Grün geworden, wenn das Thema Atomkraft bereits vor 1980 ausgefallen wäre?

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 02.02.2013 10:31 Uhr

Herr Keller

Durch Rauchen und Alkohol sterben je ca. 100.000 Menschen in D pro Jahr. Keine Ahnung, warum Bier in D beim Fussball beworben werden darf aber bspw. Kokain verboten ist, da dürfen Sie mich nicht fragen.

Aber, jetzt nochmal langsam, was hat das (und Ruanda) mit der Endlichkeit von fossilen Energieträgern und mit dem Vererben von Atommüll und dem GAU-Risiko zu tun?

Hahnebüchen.

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klaus keller
klaus keller (klkeller) - 01.02.2013 20:07 Uhr

Stimmt Herr Diesing und 30 Tausend sterben jedes Jahr an Lungenkrebs in Deutschland

und sie dürfen das krebsserregebde Suchtmittel im Supermarkt kaufen

Die Menschen sind unterschiedlich befähigt Risiken einzuschätzen.
Im 20 Jahrhundert wurden zB mehr Menschen mit Gartengeräten getötet als mit Atomwaffen
allein bei den Massentötungen in Ruanda mehr als 500.000 Menschen, mehrheitlich mit Macheten.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 01.02.2013 16:58 Uhr

Das ist doch nicht das Thema. Das vermalledeite EEG mit der Maßlosen Überförderung

das zusätzlich durch die Nullzinspolitik " max 1 % Zinsen für alle Hausbesitzer und vermögenden " wie den Multis locker 12% Zinsen ohne Risiko verspricht.

Die Überproduktion, das Ergebnis aus der Multiplikation von guten Sonnen u Windjahren
mit der installierten Leistung. = massemhafte Einspeisungsvergütung = Umlage 20 Milliarden € 2012.

Es ist egal welche Kraftwerke rentabel laufen.

Die Neuinstallation von Wind u Sonnenkraftwerken verursachen diesen Wahnsinn.

Leider wird das immer im Zusammenhang genannt.

Wer sich ein PV aufs Dach schraubt will gierig abkassieren. Wie die Konzerne Windräder erwerben um massenhafte Gewinne zu generieren.

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 01.02.2013 12:44 Uhr

Ja, Herr Brune,

das haben sich die Japaner nach Tschernobyl auch gedacht. Und die Sowjets nach Three Mile Island ebenso.

Denn: Ob in Russland, Japan oder Deutschland: Jedes Land wird Ihnen versichern, "die sichersten Atomkraftwerke der Welt" zu haben...

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 31.01.2013 16:26 Uhr

Was hat der Mann eigentlich vorgeschlagen...?

1. Einspeisevergütung an die realen Kosten anpassen, sprich, senken. Denn die Kosten der Windkraft und des Solarstroms sind viel schneller gefallen als die Fördersätze.

2. Die Subvention der stromintensiven Industrien kürzen oder abschaffen.

Beides hat doch nichts mit einer Revidierung des EEGs zu tun, wie Herr von Altenbockum es suggeriert, oder was ist mir da jetzt entgangen?

Ich begrüsse es jedenfalls, dass Herr Altmaier die Effizienzvorteile der EE nicht mehr länger nur den Privatinvestoren weiter gut schreibt, sondern auch dem Stromverbraucher.

Den weltweiten Siegeszug der Erneuerbaren im Stromsektor wird das ohnehin nicht aufhalten.

Wer halt gut, wenn Deutschland bei den Zukunftsinvestitionen nicht noch weiter hinter China und die USA zurückfällt.

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Karl Dietrich Naumann

Altmaiers Weg gegen die Überförderung benötigt die Zustimmung der Länderkammer,

wie man hört. Die Aushöhlung der Forderung eines Minimalertrages im EEG haben
seine Beamten ( aus Trittins Zeiten ! ) sehr trickreich in den Ausführungsbestimmungen
untergebracht, also im sog. Kleingedruckten. Hier reicht ein großzügiges Gutachten
vor dem Bau, um einen unwirtschaftlichen Standort trotzdem zu fördern. Damit hat man ohne Nachprüfung für 20 Jahre seinen Anspruch. Dazu werden Schwachwindgebiete höher ( pro
kWh ! ) gefördert als akzeptable Lagen. Um noch schlechtere Lagen zu bebauen wird
jetzt vorgeschlagen, den Refernzertrag um 15% zu senken, d.h. von 33% auf 18% !!!.
Diese Tricksereien gehen am Bundesrat vorbei. Hier muss Altmeier hart eingreifen, um
dem Buchstaben des Gesetzes wieder durchzusetzen und seinen Beamten die Konsequenz
der Anleitung zum Subventionsbetrug klarmachen.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 31.01.2013 13:20 Uhr

Quadratur des Kreises wird Altmeier nicht schaffen.

Das Ende dieser EEG ist sehr viel näher als die Meisten ahnen.

Es hat nichts , wirklich nichts damit zu tun wie Strom produziert wird.

Nein nur dass die Einspeisung unbezahlbar ist.

Ein Beispiel eventuell klagt ja ein Hartz IV und sicher mit Erfolg.

Single Stromverbrauch ~ 2500 kWh EEG Umlage nur die Erhöhung 1,7 Cent /kWh 19% MWSt Brutto ~ 2 Cent mal 2500 kWh = 50 € : 12 ~ 4 €

Die Erhöhung 374 € 2012 nun 382 € = 8 € davon genau die Hälfte nur für EEG Unsinn Aufpreis 2013 ?

Das kann nicht verfassungsgemäß sein. Da der Staat diese Umlage wie die Erhöhung festgesetzt hat wird der Sozialminister Frau v.d.Leyen ein Problem haben.

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Edda Wiegand
Edda Wiegand (mrs.duck) - 31.01.2013 12:34 Uhr

Altmeier hat gerechnet

Das Ausbilanzdefizit durch das EEG durch Vergleich der z u w a c h s k o s t e n und wegfallkosten beträgt Minus 16 Milliarden- pro Jahr

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.01.2013 18:42 Uhr
Edda Wiegand
Edda Wiegand (mrs.duck) - 31.01.2013 18:42 Uhr

Marie Gruber

Wenn ich Altmaier auf Phoenix richtig verstanden habe geht es" nur" um die provaten Verbraucher. Warten wir doch ab was die Steuerberatung der FDP dazu sagt und wie im Bundesrat verhandelt wird...
Die Bevölkerunng ist im Wahlkampf

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 31.01.2013 13:09 Uhr

Etwas unverständlich Edda. Altmaiers Quadratur des Kreises.

Jährlich wird mindestens noch 13 Jahre der schon 2012 gezahlte Betrag in Höhe von 20 Milliarden € vergütet. Bei guten Windjahren oder mehr Sonnenstunden erheblich mehr.

Da jährlich die Neubauten an Windräder und Sonnendächer hinzu kommen steigt jährlich die Vergütungsbasis .

Jedes Jahr und das mindestens noch 13 Jahre fordern Sonne und Wind von den dazukommenden Neuanlagen mehr Mrd €.

Schicken diese Produktionsanlagen höhere Rechnungen.

2013 ~ 23 Mrd € , 2014 ~ 26 Mrd €, 2015 ~ 30 Mrd € und so weiter.

Die Formel von Altmaier geht nicht auf weil der Trick die Industrie zu belasten nur ein einziges mal funktioniert.

Die Industrie wandert ab.

Die Einspeisungsvergütung aber wächst weiter an und muss von weniger Verbraucher dann doppelt aufgebracht werden.

Strom sparen bedeutet noch höhere Belastung.

Die Quadratur des Kreises nicht Perpetuum Mobile .

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 31.01.2013 10:54 Uhr

Schon früher träumten die Menschen vom Perpetuum Mobile nur da ging es immer um

dauerhafte sich selbst weiter treibende Energie.

Peter Altmaier aber kämpft doch gegen Windmühlen und Sonnendächer die ideologische Politiker mit exorbitanten Gewinnchancen ohne Risiko für 20 Jahre ausgestattet haben.

Noch glauben einige es sei ein Thema der Wende oder des Ausstiegs.

Genau das aber muss wirklich auch von den Medien und der Politik klar getrennt werden.

Es spielt keine Rolle welche Stromerzeugung zur Verfügung steht.

Es geht ausschließlich darum, dass die in den Büchern zu ermittelnden Kostenrechnung für die vereinbarte Einspeisungsvergütung auf 20 Jahre fest zu finanzieren ist.

Nur um das was die Windmüller und Sonnenbauern in Rechnung stellen, was mit jeder Neuinstallation zum Bestand hinzukommt.

Wenn wir uns alle nur auf diese Lawine konzentrieren die nichts , wirklich nichts mit der Stromversorgung zu tun hat sondern nur die Überförderung betrifft dann wird jeder erkennen, dass diese ideologische Verklärung sehr bald abstürzt -endet.

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Werner Sangel

Endlich wird die Wahrheit diskutiert

Wir sollten uns endlich eingestehen, dass die Energiewende auf ganzer Linie gescheitert ist. Noch können wir diesen Irrsinn stoppen, auch wenn den bisherigen, schon fast unverschämten Profiteuren, Einbußen entstehen oder auch dem einen oder anderem der Ruin droht. Das EEG war immer verfassungswidrig und das hätte auch jeder Laie erkennen können, nur war die Gier nach schnellem Geld größer. Das ist eben Pech - Der Raubzug am eigenen Volk wird schon bald beendet.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.02.2013 10:35 Uhr
Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 02.02.2013 10:35 Uhr

Energiewende gescheitert - süss

Genaso kann man behaupten, dass die Globalisierung gescheitert ist oder die Marktwirtschaft.

Das alles sind Mechanismen, die sich nicht aufhalten lassen. Denn Menschen handeln miteinander. Genauso wie sie endliche Ressourcen verbrauchen.

Über was man reden muss ist, wie man die Energie auf eine Regenerative umstellt, ob ist nicht die Frage...

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Karl Dietrich Naumann

Herr v. Altenbockum, vielen Dank für Ihren Beitrag ! Jetzt schauen

Sie sich bitte §9 Abs.3 des EEG Gesetzes 2009 an, dort ist eindeutig für den Förderungsanspruch ein minimaler Ertrag ( 60% ) im Vergleich zum Referenzertrag festgeschrieben. Der Referenzertrag für eine Anlage liegt bei ca 33% des Peak-Ertrages
( Nennleistung mal Jahresstunden ) . Das sind ca 19%. Aus der EEG Jahresabrechnung
kann man für BW 544 GWh Ertrag und 525 MW installierte Leistung entnehmen, macht 11% vom Peak ! Unser grüner Experte behauptet, das ist irrelevant, da in der Praxis ein großzügig begutachteter Ertrag für eine WEA geschätzt wird und 20 Jahre ohne Überprüfung festgeschrieben ist. Das ist grüne Förderpolitik der "verteuerbaren Energien" ! Ich würde mich

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.01.2013 20:09 Uhr
Karl Dietrich Naumann

Zu der Quelle der Zahlen :

Statistikbericht zum EEG 2010, Seite 15 und 23

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 30.01.2013 19:25 Uhr

Das EEG ist nicht wirklich zu ändern, weil nur die sofortige Reduzierung der zukünftigen

Vergütungen / Einspeisevergütung den Zubau / Neubau unterbinden würde.

Das aber will niemand und wäre politisch nicht durchzusetzen.

Schon heute sind seit etwa September neue Anlagen installiert die 2012 noch kein Strom einspeisten.

Diese Anlagen liefern also schon heute 20 Jahre lang zusätzlich zur Jahresarbeit 2012 noch mehr Strom und fressen damit schon nun aufs Jahr 2013 gerechnet mehr als 22 Mrd €

Leute es gibt keine Bremse die Vergütungen an die Betreiber zu bremsen.

Altmaier versucht es mit der Täuschung und spricht geradezu unverschämt von Strombremse oder Strompreis Bremse.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.01.2013 21:29 Uhr
Karl Dietrich Naumann

Jetzt bloß nicht resignieren !

Laßt die Logik walten und entlavd die Betrüger !

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Edda Wiegand
Edda Wiegand (mrs.duck) - 30.01.2013 16:47 Uhr

Realität

Sehr geehrte Damen und Herren,

ohne Subtext merke ich an, dass Herr Hüther viel bessere Vorschläge zur Änderung des EEG gemacht hat. Sie können aus Zeitdruck hier nicht beschrieben werden.

Ausserdem bedenken Sie bitte, daß Brüssel ein Wörtchen mitzureden hat. Das wird aber sinnbildlich und hörbildlich nicht morgen Sein

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Klaus Wessel

Lange nachgeplappert

Das ich es noch erleben darf: nach langen Jahren des besinnungslosen Nachplapperns in den Medien fällt jetzt einem Journalisten auf, dass "Erneuerbare Energien" schon begrifflich eine Verletzung des 2ten Hauptsatzes der Thermodynamik darstellen.
Was lernen wir? man kann zwar schildbürgermässig versuchen, mit parlamentarischen Mehrheiten die Naturgesetze ausser Kraft zu setzen, es klappt aber nur für ein Weilchen.

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Thomas Philippi
Thomas Philippi (mot2) - 30.01.2013 15:25 Uhr

EEG Erneutes ErmächtigungsGesetz, "Das kann kein Zufall sein"

Ist es auch nicht, wer die Debatte verfolgt, wird feststellen müssen, dass sie sehr stromzentriert ist. Das hat seine Gründe, da man über den Strom und einige wenige Schalter das Land in seiner Entwicklung, nicht nur behindern, sonder abschalten, lenken und in den Ruin führen kann.
Das dabei die Abzocke ihre Blüten treibt, ist ebenfalls ein nette Begleiterscheinung, es werden Posten verteilt, Politik gemacht, die nur einen einzigen Grund hat, Versorgung und Verzwergung, damit auch jeder weiss, wo er zu stehen hat.
Es gibt Stromkunden, die einen Teil ihrer Energie, (fob Systemgrenze) mit 9000% Aufschlagspreis zu bezahlen haben, übrigens WP testiert, für jeden einsichtig.

Da aber viele mit physikalischem Grössen, man denke nur an die Calorie oder den schrecklichen Joule, ihre Schwierigkeiten haben, erlaubt sich unsere "Volkszertretung" ihr bigottes Spielchen.
Die Welt retten und abkassieren, dauerhaft, Massengesellschaften haben so ihre Tücken.

zum Grusse

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Jens Schneider
Jens Schneider (Jens_EE) - 30.01.2013 14:32 Uhr

Schwankende Erneuerbare Energien

Den Begriff der Unzuverlässigkeit von Erneuerbaren Energien finde ich irreführend. Erneuerbare Energie sind nicht regelbar, da sie Strom liefern wenn der Wind weht und die Sonne scheint. Aber Erneuerbare Energien sind vorhersagbar wie an der Strombörse sehen können.

Richtig ist, dass zur Regelung andere Energiequellen benötigt werden. Die bisherige Grundlast und die zugehörigen, günstigen und trägen Kraftwerke passen nicht zu Wind und Sonne. Vielmehr werden schnelle Kraftwerke oder Speicher benötigt. GUD, KWK, Pumpspeicher und neuartige Speichertechnologien wie P2G oder NaS Batterien müssen Lücken schließen.

Wenn denn Punkt erreicht wird, dass die heutigen Grundlastkraftwerke wirtschaftlich nicht mehr so betrieben werden können, dass der geringste Strombedarf nachts (?) gedeckt wird, dann steigt der EEX Preis an und schnelle Kraftwerke lohnen sich.

Und ja, die Energiewende wird teuer. Wir sind die First Mover. Die Frage ist halten wir durch oder überlassen wir das Feld den 2-Movern.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.02.2013 19:33 Uhr
Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 01.02.2013 19:33 Uhr

Es gibt NIE

eine Prognose, die genau jedes System vorhersagt. Braucht auch kein Mensch. Wenn dem so wäre was Sie behaupteten, gab es entweder an keiner Windkraftanlage in Deutschland in den letzten Jahrzehnten eine Windböe - oder sie stellen kein Problem dar.

Was da wohl wahrscheinlicher ist?

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 31.01.2013 17:55 Uhr

Unsinn es gibt nirgends eine genau stimmige vorhersage die länger als 24 Stunden im Voraus

genau jedem Windrad die tatsächliche Leistung zuweist.

Selbst wenn es die gäbe ließe sich das nicht exakt umsetzen.

Grundlast etwa 60 % steht immer an etwa 30% Regelast wenn dann zwischen 8 und 40 % Schwankungen auftreten und besonders zu viel eingespeist wird war es das.

Behaupten sie nicht irgend etwas. Die Netzagenturen und die Netzbetieibe bräuchten zu jedem Windrad die von der momentanen Windsituation in Umrechnung mit jeder Wind Boe
aus der Windgeschwindigkeit die aktuellen Daten.

Das gibt es nicht egal wie oft Sie da etwas zusammen faseln.

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Jens Schneider
Jens Schneider (Jens_EE) - 30.01.2013 21:36 Uhr

@Marie Gruber, Windprognose

Doch, diese Vorhersagen gibt es, z.B. von der Firma Enercast. Ein Beispiel wie die Energiewende High-Tech Innovationen für den Mittelstand fördern kann, wenn man ideologische Scheuklappen und Technologiefeindlichkeit hinter sich läßt.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 30.01.2013 19:05 Uhr

Dass ich heute oder morgen den Strom an der Börse Kaufe den ich in 2016 tatsächlich

brauche scheint ihnen bei dem Wort Börse untergegangen zu sein.

Nie wirklich besteht ein zeitlicher Zusammenhang zwischen dem Börsentermin an dem der Strom gehandelt wird.

Also jemand kauft eine Milliarde kWh ( 3 Milliarden kWh ist der Verbrauch in etwa einem Monat eines großen industriellen Verbrauchers.

Die Formulierung dass man Wind voraussehen kann ist so dumm dass sie einfach ein einziges mal erklären sollen wo der Unterschied jedes Windrades in jeder Sekunde zwischen 16 m/sec - 4 m/sec -20m/sec liegt und zwar an jedem Hügel .

Soviel Unsinn kann man doch sicher niemanden erzählen.

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Roland Magiera

Wir brauchen noch mehr kluge Energiespartipps

Und anstatt mich immer nur über die Unfähigkeit der Politiker zu echauffieren, sind heute Vorschläge angebracht.

So hatte der Herr Altmaier den genialen Vorschlag gebracht, statt zu Heizen doch lieber mehrere Pullis übereinander zu tragen, dat wärmt auch.
Die mittlerweile fast unbezahlbare elektrische Bodenheizung aus den 70ern hat mich bewogen, diesen Vorschlag für anwendbar zu halten.
Leider funktioniert das auch mit drei dicken Hemden nicht vollständig, wenn es draußen Minusgrade anzeigt, auch nicht mit Stulpen und Schal.
Aber wenn man sich, und das ist mein Vorschlag, noch zusätzlich körperlich betätigt, dann geht das doch und gesund ist es obendrein. Das bedeutet dann, etwa jede halbe Stunde oder wenn es ganz kalt ist noch häufiger etwa 50-75 sauber ausgeführte Liegestütze in den Boden zu stemmen! Das wärmt, mindestens für 20 Minuten und bald wird man richtig fit.

Die Halsschmerzen gehen auch nach einiger Zeit weg oder man geht daran sozialverträglich und zurecht zugrunde.

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Jens Schneider
Jens Schneider (Jens_EE) - 30.01.2013 14:10 Uhr

Perpetuum Mobile

Das Bild mit dem Perpetuum Mobile finde ich nicht passend. Es wurde ein instabiles System generiert, dass die Vergütungsdegression an die Zeit koppelt während die Herstellungskosten an die produzierte Menge gekoppelt sind. Damit destabilisiert ein hohes Wachstum das System.

Herr Altmaiers "Geburtsfehler" mit fehlender Obergrenze ist falsch, denn ursrpünglich war eine Obergrenze für die EEG-Unlage vorgesehen, soweit ich mich erinnere von damals utopischen 1c/kWh.

Herr Altmaiers Vorschlag ist natürlich reine Wahltaktik und widerspricht seinem bisherigen, behutsamen Vorgehen beim EEG. Es besteht jedoch keine Gefahr, da er weiß, dass Bundesrat und Bundesverfassunggericht dieser Idee nicht zustimmen werden.

Ein Quotenmodell ist Herrn Rösslers Vorstellung von einer freien Marktwirtschaft? Eine freie Marktwirtschaft ist im Energiesektor aber sowieso nicht sinnvoll, wie die häufigen Stromausfälle in den USA beweisen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.01.2013 21:40 Uhr
Jens Schneider
Jens Schneider (Jens_EE) - 30.01.2013 21:40 Uhr

@Marie Gruber, Obergrenze

Bevor wir die Sonne verfinstern sollten wir vielleicht lieber elektrische Heizungsunterstützung z.B. für Fernwärmenetze mit überschüssigem PV- und Windstrom stützen.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 30.01.2013 19:15 Uhr

Quatsch Obergrenze muss heißen Alle Windräder und PV dürfen auch in 10 Jahren

nicht mehr Vergütung bekommen als sagen wir 20 Milliarden € wie sie 2012 gezahlt wurden.

Da nur Sonne und Wind bestimmen wenn noch viel mehr Photovoltaik und Windräder installiert sind, wie viel aus der Multiplikation Kapazität und Wind oder Sonnenjahr zu bezahlen ist gibt es nur ein Mittel

Wir bestellen die Sonne und den Wind dann ab wenn die Grenze erreicht ist.

Ihr wisst dass jede kWh nach dem Gesetz bezahlt wird egal ob er je ins Netz geht.

Also Sonne verfinstern die einzig möglich Lösung.

Das ist keine Satire . Bitte wirklich verstehen.

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Reiner Schmidt

Erneuerbare Energie

In Deutschland sind die Lobbyisten wie eine Pest. Unabhängig vom Wohl des Volkes betreiben sie auf allen Ebenen ihre Interessen bis in die Entscheidungsgremien hinein, und sitzen auch noch an den wichtigsten Schaltstellen der jeweiligen Regierung. Die übereilte und hysterisch betriebene Energiewende verdanken wir auch vorrangig den Grünen, welche die in Deutschland sehr sichere
Kernkraft so vehement bekämpft hat und hauptverantwortlich für die kaum noch bezahlbaren Strompreise sein. Statt die Kernkraft planmäßig und über einen längeren Zeitraum durch andere Energiearten abzulösen, hat sich die Regierung, unter dem Druck fanatischer Demonstranten
zu dieser hysterischen Wende treiben lassen. Hat es in Deutschland jemals einen Hurrikan gegeben? Abzuwarten ist der Zeitpunkt wo große Demonstrationen gegen diese unselige Energiepolitik in allen Städten stattfindet.

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Rolf-Dirk Maehler

Früher hieß es einmal: Wer die Musik bestellt, der soll sie auch bezahlen

Aber von solchen Grundwahrheiten haben wir uns schon weit entfernt, genauso wie von der Erkenntnis, dass niemand etwas besser und sinnvoller regeln kann als der Markt. Aber gerade in Deutschland ist das Mißtrauen gegen den Markt weit verbreitet,obwohl wir der Marktwirtschaft Ludwig Erhards alles verdanken. Und wenn das EEG jeden Wettbewerb schon im Keim tötet, dann frage ich mich was solche Lippenbekenntnisse unserer Kanzlerin bedeuten sollen, das auch in der EU gerade die Wettbewerbsfähigkeit steigen soll. Ob sie wirklich weiss was ein Markt und Wettbewerbsfähigkeit bedeuten. Alle Verfechter des EEG wissen es jedenfalls nicht und deshalb ist das EEG Sozialismus pur mit allen seinen Konsequenzen. Mir könnte es egal sein, weil es mich nicht trifft, aber grenzenlose Dummheit ist genauso gefährlich wie Terrorismus.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.01.2013 13:26 Uhr
Dr. Hermann LIESEGANG

Ihr Meinung zu Altmaier und andere

Sie haben ja nur zu recht, Hr. Maehler. Nur schade: Ihre Meinung müßte täglich in allen Zeitungen abgedruckt werden. Aber das traut sich ja keine Redaktion, weil alle in Sachen "EEG" heute "gleichgeschaltet" sind. Man würde die Mutigen sogleich niederbrüllen. Schlimm für Deutschland: Wohin sind wir geraten?
Doch weiter so!

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Jahrgang 1962, verantwortlicher Redakteur für Innenpolitik.

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