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Guantánamo Anwalt: Murat Kurnaz wurde gefoltert

 ·  Der jahrelang in Guantánamo inhaftierte Bremer Türke Murat Kurnaz ist dort nach Angaben seines Anwalts gefoltert worden. Vorwürfe richtet der Jurist auch an die frühere rot-grüne Bundesregierung. Berlin sieht indes keinen Anlaß für eine Entschuldigung.

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Peel (Peel) - 26.08.2006 15:02 Uhr

Guantanamo`s sollen nach Deutschland!!..??

Eine aktuelle Meldung besagt, dass sich die politiker dafür einsetzen, dass entlassene Guantanamo-Häftlinge nach Deutschland kommen sollen.

Das passt zu unserem Staat, der angeblich so pleite ist, dass man den Deutschen jeden Tag was neues kürzt.

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Guantanamo

Es ist einfach unvorstellbar, wie sich ein Staat wie die USA, welcher Demokratie, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit predigt, ganz einfach über all seine Predigten hinwegsetzten kann. Diese Regierung lügt, sobald sie den Mund aufmacht und zeigt ein ums andere Mal, dass sie zwar Gesetzte macht, aufruft sich daran zu halten, jedoch selbst nicht im Geringsten angesprochen fühlt, sich auch daran zu halten.

Genauso handelt USA auch über Landesgrenzen hinweg, wie etwa bezüglich Resolutionen der UN usw.

Es scheint mehr und mehr "Mode" zu werden, dass eine Regierung(welche auch immer) zwar etwas "sagt", jedoch ihren Worten niemals Einhalt gewährt. Auch in Deutschland sollte man überlegen, ob man nicht knallharte Gesetze für "Wahlbetrug" bzw Erhalten von einer Wählerstimme durch Betrug (Lüge) einführen sollte.

Repräsentative Demokratie hat den Nachteil, dass man sich eine Stimme durch "Lüge" ergattern kann, jedoch der Wähler 4 Jahre land keinen Einfluß mehr darauf hat!

Marcus Bräuer

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Stefanie Neubert

An meine Vorredner

In einigen Ländern erfolgt die automatische Erteilung der Staatsbürgerschaft mit der Geburt im entsprechenden Land - vollkommen automatisch. Das ist bei uns nicht so, aber dennoch kann man doch wohl jemanden, der in unserem Land geboren und aufgewachsen ist, als einen Gleichberechtigten ansehen. Es ist nicht seine Schuld, dass bei uns die doppelte Staatsbürgerschaft nicht erlaubt ist.
Aber davon mal ganz abgesehen. Die Gefangennahme und Überführung in eine völkerrechtlich nicht akzeptable Anstalt wie Guantánamo eines dem deutschen Rechtssystem unterstellten Menschen einfach schweigend hinzunehmen, das kann es ja wohl auch nicht sein. Getreu nach dem Motto: damit ist das Problem ja dann gelöst und wir sparen uns Ermittlungsarbeit und eventuell Verfahrenskosten.
In jüngster Vergangenheit erschreckt mich die zutage tretende Ignoranz in diesem Land immer mehr.

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Reinhold Knorr

Murat Kurnaz

Was mich wundert ist, daß Herr Murat zusammen mit Taliban festgenommen wurde. Wer sich mit solchen fanatischen Gesellen abgibt, darf sich nicht wundern wenn er mit er in Verdacht gerät zu dieser menschenverachtenden Truppe zu gehören. Auch wenn es angeblich keine Beweise gibt bleibt doch wie die Schwaben sagen ein Geschmäckle, soll heißen Der Murat hat Dreck am Stecken.

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Wilhelm Friedrich

Merkel nimmt die Menschenrechte offenbar ernster als Schröder!

Kurnaz ist kein Deutscher, er hat aber hier eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung, die Schily ihm mit einer perfiden Argumentation nehmen wollte, bis das Verwaltungsgericht Bremen dem einen deutlichen Riegel vorgeschoben hat. Es ist ein Armutszeugnis für die ehemalige rot-grüne Bundesregierung, die sich ja immer gern in der Rolle des Unterstützers der Armen und Entrechteten dieser Welt gefallen hat, dass sie sich nicht vehement gegen diese rechtswidrige Inhaftierung durch die USA gewandt hat. Frau Merkel nimmt es da offenbar wesentlich ernster mit den Menschenrechten - auch wenn Kurnaz kein Deutscher ist. Das überrascht - im positiven Sinne.

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drpietsch (drpietsch) - 25.08.2006 19:08 Uhr

Murat Kurnaz

Murat Kurnaz ist also wieder in Deutschland. Kaum angekommen wird von seinem Anwalt, befördert durch die Medien, der Vorwurf laut, die Regierung habe sich nicht ausreichend um seine Freilassung bemüht. Warum sollte sie das auch? Warum sollte sich die Regierung der Bundesrepublik Deutschland für die Freilassung eines türkischen Staatsbürgers einsetzen? Hat denn die türkische Regierung derartige Anstrengungen unternommen? Ich vermag nicht einzusehen, aus welchem Grund die Regierung überhaupt besondere Anstrengungen unternehmen sollte. Angesichts des Umganges mit politischen Gefangenen in der Türkei kann Murat Kurnaz wohl froh sein, nicht von den USA an die türkischen Behörden überstellt worden zu sein.

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Klaus Steffen
Klaus Steffen (krs) - 25.08.2006 17:08 Uhr

merkwürdig

Herr Kurnaz ist nach meinem Wissensstand kein Deutscher. Er ist zwar in Deutschland geboren, aber türkischer Staatsbürger. Insoweit ist eine angebliche Obhutspflicht der Bundesrepublik nicht gegeben. In welchem Ausmaß hat sich eigentlich die Türkei um ihren Staats-Bürger bemüht? Es ist merkwürdig, daß diese Frage hier (in Deutschland) bislang noch nie gestellt wurde.

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