01.11.2010 · Der Anschlag von Bagdad galt dem wichtigsten Gotteshaus der syrisch-katholischen Kirche - bis Sonntag war es eines der beliebtesten der schwindenden christlichen Gemeinden. Nach der Ermordung von 52 Gemeindemitgliedern wird ein Exodus erwartet.
Von Rainer Hermann, Abu DhabiRichtlinien für Lesermeinungen
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Unzulässige Verallgemeinerungen
Es ist erschreckend zu sehen, wie viele Leserbriefschreiber die Untaten dieser Barbaren auf alle Muslime und den Islam als Religion verallgemeinern. Das ist doch blanker Rassismus.
Hans Mueller, danke für das Kompliment. Ich kann mit Gewissheit behaupten, dass
ein Freidenker seinen schlimmsten Feind als einen irregeleiteten Freund betrachtet . Die Freidenker sind ausgesprochene Individualisten. Wir pflegen gelegentlich untereinander, auf gleicher Augenhöhe ihre Gedanken auszutauschen, mehr auch nicht. Einer der bekanntesten Freidenker der Antike war Joshua Pantera, Sohn von Miriam. Ich schätze ihn sehr wegen seiner Klarheit der Gedanken, als Freidenker u. Begründer der Allzeitlogik (die Lehre der universalen ethischen Kriterien). In seinem Freudenskreis ermahnte er oft seine Freunde: "Kommt nie in die Versuchung, meine, oder Thesen anderer Denker ungeprüft für bare Münze zu nehmen. Noch törichter wäre es, aus einer Theorie eine Glaubenslehre zu machen. Dann seid ihr als Freidenker für immer der Menschheit verloren. Ihr werdet danach keine Einheit der Seele zu Stande bringen. Törichte Seelenspalter u. Menschenfeinde werdet ihr. Ihr werdet jeden Freidenker u. Andersgläubigen die Hölle wünschen. Die Hölle, die ihr aus eurem Glauben errichtet, wird Euer Schlachthof sein". Joshua war ein reiner Antikleriker.
Wie Recht er hatte, nicht wahr Hans Mueller ? Es ist Ihr gutes Recht Ihre eigenen Wege zu gehen, meinen aber auch.
Problemviertel ist Problemviertel, egal welcher Nationalität die Leute da sind. Gehen Sie mal nachts durch Berlin-Marzahn, wo's keine Türken gibt, nur Deutsche. Viel Spaß!
Angst vorm Verklopptwerden zu haben ist was anderes als Vorurteile zu haben.
Angesichts der bevorstehenden Massenflucht von irakischen Christen wäre es jetzt angezeigt, seitens der Bundesregierung ein Asylangebot ausschließlich für diese Gruppe auszusprechen.
Insgesamt wäre man besser beraten gewesen, die Zuwanderung schon in der Vergangenheit auf verfolgte oder anderweitig benachteiligte Minderheiten zu beschränken, da diese gewöhnlich der herrschenden Mehrheit in ihren Heimatländern an Fleiß und Fähigkeiten überlegen sind. Sollte beispielsweise in Indonesien und Malaysia die derzeitige systematische Benachteiligung der nichtmuslimischen Bevölkerungsgruppen sich zu ähnlichen Pogromen wie im Irak verschärfen, wären diese Gruppen die nächsten Partner einer intelligenten Zuwanderungspolitik.
Überdies würde im Fall der irakischen Christen natürlich gelten, dass islamspezifische Integrationsprobleme nicht in Betracht kommen.
Religion als politische Form...
Fast zwangläufig fühlt man sich bei solchen Berichten an Oswald Spenglers Konzept der magischen Nationalität des Orients erinnert: „Eine Nation magischen Stils ist die Gemeinschaft der Bekenner, der Verband aller, welche den rechten Weg zum Heil kennen und durch das idjma dieses Glaubens innerlich verbunden sind. Einer antiken Nation gehört man durch den Besitz des Bürgerrechts an, einer magischen durch einen sakramentalen Akt, der jüdischen durch die Beschneidung, der mandäischen oder christlichen durch eine ganz bestimmte Art der Taufe. Was für ein antikes Volk der Bürger einer fremden Stadt, ist für ein magisches der Ungläubige. Mit ihm gibt es keinen Verkehr und keine Ehegemeinschaft, und diese nationale Abgeschlossenheit geht so weit, daß sich in Palästina ein jüdisch-aramäischer und ein christlich-aramäischer Dialekt nebeneinander ausgebildet haben.“ – denn nicht nur das Mohammedanertum sieht seine Religion derart an, auch die anderen orientalischen Kulte neigen selbst noch in der Verfolgung, Verborgenheit und Unterdrückung zu einer derart kollektivistischen Glaubenspraxis, die eine Trennung Politik und Religion unmöglich macht.
In Ihrem Fall, wäre Schweigen für immer angebracht; ebenso wie Schreiben!
Ich wünsche, ich könnte den religiösen Menschen deutlich machen, dass die Macht [<10]
Sukrija Jusufbegovic (Sukrija)
Sure 9, Vers 5:
„Sind aber die heiligen Monate verflossen, so erschlaget die Götzendiener, wo ihr sie findet, und packet sie und belagert sie und lauert ihnen in jedem Hinterhalt auf. So sie jedoch bereuen und das Gebet verrichten und die Armensteuer zahlen, so lasst sie ihres Weges ziehen. Siehe, Allah ist erzeihend und barmherzig.“
Sure 5, Vers 17
„Ungläubig sind gewiss diejenigen, die sagen: Christus, der Sohn Marias, ist Gott!“
Sure 47, 4-5
“Und wenn ihr die Ungläubigen trefft, dann herunter mit dem Haupt, bis ihr ein Gemetzel unter ihnen angerichtet habt; dann schnüret die Bande”
Sure 8, Vers 39:
„Und kämpfet wider sie (die Ungläubigen), bis kein Bürgerkrieg mehr ist und bis alles an Allah glaubt..“
Wo ist die Entschuldigung? Wo hört man Politiker jener Länder oder die Vertreter des Islam, die diesen Anschlag auf das schärfste Verurteilen und im Namen des Islam dafür um Verzeihung bitten?
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Ja, wo ist die weltweite Solidarbekundung zum Christentum? Wo sind die Moslems, die auf die Straße gehen und diesen Anschlag als Akt der Barbarei verurteilen? Wo ist der weltweite Aufschrei der Moslems, die sich für ein friedliches Miteinander der Religionen einsetzen?
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Ja, wo sind sie, die Anhänger der "Friedensreligion"?
Ich wünsche, ich könnte den religiösen Menschen deutlich machen, dass die Macht
des himmlischen Gottes nur von 2 Faktoren abhängt:
a) der Anzahl der Gläubigen.
b) der Gesinnung des Klerus, bzw. der Auswahl der Mittel, mit welcher sich diese
den Machterhalt sichern.
1 Mann Religion= 0 Gott Macht. Das dürfte jedem einleuchten, oder?
Nicht nur das was der Klerus predigt ist relevant, sondern die Destruktivität, die in dem Machterhaltungstrieb steckt, ist die treibende Kraft. Daher sind ausnahmslos alle Religionen fundamental-faschistoid. "NACH DEREN TATEN WERDEN WIR SIE URTEILEN".
Der graduelle Unterschied zwischen den Theologen u. Freidenker-Philosophen liegt darin, dass die Theologen ihre Theorien zum "Glaubenszwang" definieren u. unter jedem Preis durchzusetzen bemüht sind.
Die Freidenker dagegen, betrachten ihre Theorien als temporär geltende Thesen, die sich dem Reifeprozess des Geistes, bedingt durch immer neue Erkenntnisse, laufender Überprüfungen unterordnen werden.
Die Religion ist das Gefängnis des Geistes, die Philosophie schafft laufend größere Freiräume. Der freie Geist ist die Quelle des Schöpferischen.
Ob 1 Mann Gott oder der Gott der 1,6 Mrd. Frommen, ist nur ein abstrakter Fixpunkt des irregeführten Geistes. Man glaubt nur so lange, bis man sich zum Wissen durchgedacht hat.
1. In Kleinasien liegen einige der ältesten christlichen Gemeinden, dort ist die Wiege des Christentums (Pauli Missionstätigkeit)
2. In Kleinasien erlangte das hellenistische Griechenland seine Glanzzeit. Auch für die Römer war Kleinasien eine der wichtigsten Provinzen.
3. Wenn man geschichtlich argumentiert, gehört die Türkei also viel eher zur EU als bspw. Bulgarien.
4. Fakt ist, dass den meisten Leuten in Deutschland heute die Kirche egal ist, und sie sie bestenfalls belächeln. Es gibt also keine wie auch immer geartete "christliche Leitkultur" in Deutschland. Das mag man schade finden, aber über Religion definiert sich hierzulande doch kaum einer mehr.
5. Jeder der Moslems ablehnt (wie der Rattenfänger Sarrazin), tut das nicht aus religiösen oder gesellschaftlichen Gründen. Der wahre Grund ist einfach Abneigung, Angst vor dem Fremden, vor dem was man nicht genau kennt und einschätzen kann. Das sind ganz natürliche menschliche Instinkte.
6. Diese Instinkte sollte man nicht verbrämen mit Gesellschafts- oder Religionskritik. Sondern entweder dazu stehen oder sich davon freimachen.
7. Amen.
Hat wieder zugeschlagen...
Tja so ist er - der ganz normale Islam. Streng nach Koran wird alles vertrieben, was nicht muslimisch ist. Im Mittelalter hat man das in Europa noch gewußt und sich dagegen gewehrt. Mal sehen, wann in Deutschland der christliche Exodus beginnt.
hat natürlich nichts mit dem Islam zu tun!
Das waren nämlich von der Gesellschaft marginalisierte Jugendliche, die erst durch die böse Diskriminierung gewalttätig wurden. Dort sind die Muslime in der Mehrheit? Mist, welche Erklärung passt denn nun? Hm, also die Attentäter wurden so lange mit extrem friedlichen Koranpassagen und mit dem extrem friedlichen Leben des Propheten vollgepumpt, dass sie aggressiv wurden ;-) Und wie hier schon mehrere sagten: Die Islamverbände in Deutschland haben nichts besseres zu tun als sich gegen (!) das Gesetz zur Bestrafung (!) der Zwangsheiraten zu wenden. Ich bin mal gespannt, wenn ein Gesetz zur Bestrafung von Cousinenhochzeiten rauskommt, was die dann erzählen. Hat alles nix mit dem Islam zu tun, klar!
Die Todesstrafe für den Christen Tariq Aziz war sicher ein Signal für diese Barbaren ihren Kampf gegen die irakischen Christen nun eskalieren zu lassen. Die vom Westen inthronisierte und gehätschelte Regierung hat mit ihrem Urteil die Hatz auf die Christen eröffnet. Es ist generell erstaunlich, wie im gesamten Nahen Osten vom Westen grundsätzlich antichristliche Kräfte unterstützt und die Christen im Regen stehen gelassen werden. Unter christlicher Solidarität stell ich mir was anderes vor.
Appell
- FÜR UNSERE CHRISTLICHE KULTUR, DIE UNS gegenseitigen RESPEKT, LEBENSFREUDE, FRIEDEN UND FREIHEIT GARANTIERT!
- FÜR EIN UNVERHÜLLTES LEBEN IN FREIHEIT UND VERANTWORTUNG!
“Nein“
ZUR ungehemmten ZUWANDERUNG AUS MUSLIMISCHEN LÄNDERn, AUSSER ES HANDELT SICH UM VERFOLGTE CHRISTEN.
“Nein - Nein“
ZUR AUSROTTUNG DER LETZTEN CHRISTEN IN IHRER URHEIMAT.
“Nein – Nein - Nein“
ZUM EU-BEITRITT DER TÜRKEI DEM STAAT, DER SICH BEI DER ELIMENIERUNG von CHRISTEN (ARMENIER u GRIECHEN) BESONDERS ANSTRENGT/E.
Dies ist und war kein Einzelfall liebe "unter-den-Teppich-Kehrer"!
Hallo wo seid Ihr Betroffenheits-Gutmenschen mit Eurem „Betroffenheits-Senf ?
hoffentlich sprengen sich alle die geselllschaft über religion definieren irgendwann gegenseitig komplett in die luft
Ein weiterer Hoehepunkt in der Geschichte der Christenverfolgung...
...und die Oeffentlichkeit, die geneigte Leserschaft schweigt. Zwei Beitraege, Stand 00:33, zeigen offensichtlich, dass die Tragoedie, die sich im Irak (aber nicht nur dort) abspielt, von keinem grossen Interesse ist. Dabei ist es traurige Tatsache, dass es in keiner Zeit eine groessere Christenverfolgung gegeben hat, wie in unseren Tagen. Es ist zunaechst zu begruessen, wenn der Zentralrat der Moslems in Deutschland (ZMD) den Anschlag auf die syrisch-katholische Kirche verurteilt, siehe seine Webseite. Wenn ich aber lese, Zitat: "Einmal mehr wird deutlich, dass die Spirale der Gewalt nach dem begonnenem Krieg der Alliierten nicht abgenommen hat und dass dieses Blutbad ein weiterer schrecklicher Höhepunkt der Chronik der Gewalt ist, die seit Kriegsbeginn 2003 hunderttausenden unschuldigen Zivilisten jeder Religion im Zweistromland das Leben gekostet hat.", dann zweifele ich an dem Vermoegen des ZMD, die Situation angemessen zu beurteilen. Es geht hier um nichts anderes, als sinnloses Morden, und daran ist der Krieg nicht schuld!!!, Ich frage Herrn Mazyek vom ZMD, wie er uns erklaeren will, dass dieses Morden im Namen der Religion Islam erfolgt, Glaubensbrueder gegen moslemische Glaubensbrueder und gegen Unglaeubige=Christen.
Das "unsere" Islamverbände keine Distanzierung für notwendig erachten, haben wir unseren Medien und politisch Verantwortlichen zu zuschreiben. Die unsägliche aber raffinierte Differenzierung von Islam und Islamismus (selbst Erdokan ist gegen diese Unterscheidung) ermöglicht es jedem Muslim, sich immer auf die Seite zu stellen, die oppertunsten ist.
Da unsere Islamverbände natürlich nichts mit Islamisten zu tun haben (Islam bedeutet Frieden), gibt es auch keinen Grund dafür, sich von solchen Taten zu distanzieren. Klar, oder? Am strategisch klügsten ist, gar nix zu sagen. Man schweigt. Möglicherweise etwas beleidigt.
Da sagte doch ein iraqisher Regierungsbeauftragter, dass das ein Erfolg war, denn die Taeter sind alle erschossen worden. Der Mord an ueber 50 Christen ist fuer den man ein "Erfolg". Und ist fuer unsere Bundesregierung nicht wert zu trauern und dagegen was zu tun. Aber damit muss man bei unserer Bundesregierung und der Opposition rechnen. Stelle man sich mal vor, soetwas haetten einige Rechtsradikale - links Raigale sind nicht besser - in einer Moschee in Berlin gemacht. Alle unsere Politiker, von dem Bundespraesidenten, der Bundeskanzlerin bis zu Gysi, wuerden eine Woche auf ihrem Bauch vor der Moschee ligen und sich mit Asche bedecken, auch Palmer und Geissler wuerden S21 vergessen und dort liegen. Das ganze Rudel unserer Politiker - von links bis rechts - Stinkt, der Schwabe wuerde sagen: Saumaessig!
Das ist wohl Multikultur und politisch korrekt!!!
Ja, ich habe das schonmal gesagt, dass es keinen Frieden im Nahen Osten geben wird, vor die Biblischen Prophezeiungen Wirklichkeit sind. Ganzgleich. wieviele unserer Politiker nach Gaze gehen, sogar auch noch Minister.
Gar nichts von allem ist rückgängig zu machen. Gewalt gebiert Gewalt. Ein Ausstieg, so absurd es klingt geht nur aus Gewaltlosigkeit.
Aber ist das, genau das nicht das Todesurteil seiner selbst, nach dem Motto, wer nicht kämpft, hat schon verloren?
Und es wird eine Zukunft geben.
Sollte uns noch das Relikt der Unterwürfigkeit und dadurch das Verschonen, wie wir es von den Tieren kennen, anhängen?
Was aber wenn es einfach nicht tierisch zugeht sondern bestialisch?
Und so mancher wird sagen, da ist die westliche Welt selbst daran Schuld und sie werden weiter sagen, Bush ist an allem Schuld. Was macht es aus ob sie Recht haben? Wenn wir dann in alttestamentarischer Zeit wären, Auge um Auge, Zahn um Zahn, dann wären wir schon aus dem Bestialischen raus, dann wären wir schon im Aufwiegen.
Wollten wir nicht weiter sein, haben wir nicht den Anspruch, weiter zu sein? Dann ist alles neben allem Leid vor allem eine gewaltige, im Sinne des Wortes, Herausforderung.
Nein, Gewalt und Todschlag kann niemals die Lösung, niemals die Norm sein. Das gilt über alles hinweg, in jede Richtung, in jeden Winkel dieser Erde, sonst nichts.