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Friedensnobelpreis Gorbatschow schlägt Kohl vor

12.06.2007 ·  Helmut Kohls Wirken für Europa habe dazu beigetragen, „dass die Narben, die der Zweite Weltkrieg in die Herzen unserer Menschen geschlagen hat, allmählich verheilen“, schreibt der frühere Präsident der Sowjetunion in seinem Brief an das Nobelpreis-Komitee.

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Michail Gorbatschow hat in einem Brief an das Nobelpreis-Komitee in Oslo den früheren Bundeskanzler Helmut Kohl für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Kohl habe „eine Schlüsselrolle bei der friedlichen Gestaltung epochaler Ereignisse gespielt“, schrieb der frühere Präsident der Sowjetunion und Friedensnobelpreisträger zur Begründung.

Kohls Wirken für die europäische Integration habe dazu beigetragen, „dass die Narben, die der Zweite Weltkrieg in die Herzen unserer Menschen geschlagen hat, allmählich verheilen. Auch dies ist wichtig für die Zukunft Europas.“

Die Initiative für eine Nominierung Kohls für den Friedensnobelpreis war von EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso ausgegangen und wird unter anderem von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) unterstützt. Sollte das Nobelpreis-Komitee dem Vorschlag entsprechen, könnte Kohl den Preis frühestens 2008 zugesprochen bekommen. Die Meldefrist für dieses Jahr ist bereits im Februar abgelaufen.

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