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Fraktur : Männer sind Schweine

Der Beweis: Auch deutsche Männer sind Grapscher! Bild: Wilhelm Busch

Aber auch nach Köln bitte keine Vorverurteilung unserer ausländischen Junggesellen!

          Es ist schon so viel über Männer gesagt, geschrieben und gesungen worden, dass selbst noch die unbedarfteste Blondine sich doch mindestens auf Armlänge von „diesen schrecklichen, haarigen Biestern“ fernhalten müsste, „die alles antatschen und von einem Mädchen immer nur dasselbe wollen“ – so bereits 1959 der als Frau verkleidete Jack Lemmon in „Manche mögen’s heiß“. Doch ist der auch von den „Ärzten“ verbreitete Befund, Männer seien Schweine, offenbar schon wieder so sehr in Vergessenheit geraten, dass nach der Schreckensnacht von Köln in Politik und Medien noch einmal das Unwesen des Mannes thematisiert werden musste. Denn, wie es richtigerweise in der „taz“ hieß, „vergewaltigende Männer sind vergewaltigende Männer, egal woher sie kommen“.

          Endlich der Aufschrei aus dem feministischen Lager, auf den wir so lange warten mussten! Obama stand schon das Wasser in den Augen. Damals bei Brüderle ging das alles viel schneller. Freilich musste frau sich seinerzeit auch nur über ein unerträglich vollbusiges Kompliment erregen. In Köln aber handelte es sich, wie keine Geringere als Alice Schwarzer feststellte, um eine ausgewachsene „Gang-Bang-Party“ (das übersetzen wir mal lieber nicht). Da verboten sich Schnellschüsse, zumal angesichts unserer langen Geschichte des Fremdenhasses natürlich zunächst vermutet werden musste, dass AusländerInnen die Opfer waren. Ausländer, die in Deutschland über Deutsche herfallen, das gab’s doch noch nie!

          Und auch jetzt bitte keine Vorverurteilung! Man könnte sogar zu der Ansicht kommen, dass die Horden von Köln sich nicht nur besonders gut organisiert, sondern auch schon bestens integriert haben. Die eine oder andere Meinungsäußerung zu den Ereignissen legt nämlich den Schluss nahe, dass mindestens das Begrapschen von Frauen Teil der deutschen Leitkultur ist. Es werde jetzt nur vernebelt, so Claudia Roth, dass „sexualisierte Gewalt“ in Deutschland „leider ein altes Problem“ sei.

          Auch die „taz“ erinnerte daran, dass es auf alkoholreichen Großveranstaltungen „für Frauen seit jeher zur traurigen Realität“ gehöre, gegen ihren Willen angefasst zu werden. Jede zweite Frau in der EU sei schon einmal Opfer körperlicher oder sexualisierter Gewalt geworden. Bei solchen Verhältnissen wundert man sich einmal mehr über die Richtung der Flüchtlingsströme. Denn auch diese Enthüllung ist erschütternd: „Für manch deutschen Mann machen Karneval und Oktoberfest ohne Rumgrapschen auch keinen Spaß.“ Warum aber bei der halben Wahrheit stehenbleiben? Diese Sauerei praktizieren jedes Jahr auch die Schweine (daher „Saupreißn“) aus Japan, Italien, Australien und so weiter, die sich auf der Wiesn zu Hunderttausenden das bisschen Großhirn raussaufen, um dann über unsere Festjungfrauen herzufallen.

          Einig müssten wir uns aber doch über alle Feminismusfronten hinweg sein, dass wir schon viel zu viele Sexualgewalttäter in Deutschland haben und nicht auch noch die aus Arabien und Afrika brauchen. Schließlich ist Grapscher hierzulande kein Mangelberuf und Antänzer jetzt auch nicht mehr. Jedenfalls dürften wir die Jungschweine aus der verschleierten Welt nicht ohne eine gründliche Umerziehung auf die Domplatte, die Wiesn und unsere Feuerwehrfeste lassen, auch nicht auf das in Wölsau. Volker Beck erteilte den „Herren der Schöpfung“ schon die erste Lektion: „Ein Nein ist ein Nein, und nur ein Ja ist ein Ja.“ Woher soll das so ein armer Migrant, der noch kein Deutsch spricht, auch wissen? (Ganz auf Nummer sicher ginge man natürlich nur mit der Kastration aller in Deutschland lebenden Männer, ganz unabhängig von Herkunft und Religion.)

          In jedem Fall muss jetzt etwas geschehen. Dass nach den traumatisierten Junggesellen aus den Kriegsgebieten Asiens und Afrikas, die in ihren – auch das gibt es – männerverachtenden Massenunterkünften ihre Sexualität nicht ausleben können, auch noch unsere deutschen Mädels zur Rudelbildung gezwungen werden, wie von der Kölner Oberbürgermeisterin empfohlen, geht nämlich gar nicht.

          Auch wir fordern daher: Freie Bahn für freie Frauen! Sonst sehen wir es schon kommen, dass sich die Debatte noch weiter radikalisiert und es eines Tages heißt: (Deutsche) Männer raus! Deutschland den Frauen!

          Quelle: F.A.Z.

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