15.06.2012 · Ein Integrationsslogan tut not, sagt Frau Öney. Sie weiß gar nicht, wie recht sie hat. Die bittere Wahrheit zeigt sich, wie immer, auf dem Fußballplatz.
Von Berthold KohlerRichtlinien für Lesermeinungen
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Khedira und Boateng in dieser Kolumne als "Musterintegrierte"
zu bezeichnen, finde ich persönlich befremdlich. Die beiden sind
hier geboren, aufgewachsen und haben je einen Elternteil, der aus
Deutschland stammt. Wo ist da der Integrationsbedarf oder die
Integrationsleistung der genannten Herren? Ich habe selbst teilw.
ausländische Wurzeln, habe mich aber immer völlig
selbstverständlich als Deutsche (die das Privileg einer zweiten
Sprache+Kultur hat) betrachtet und werde auch von meinem Umfeld so gesehen.
Problematisch ist, dass Menschen mit fremd klingenden Namen von vielen
Deutschen automatisch erstmal für Ausländer gehalten werden.
Es sollte heute normal sein, dass man zwar einen ausländischen
Namen hat oder exotisch aussieht, aber dennoch nicht nur deutscher
Staatsbürger ist, sondern sich auch der deutschen Kultur
zugehörig fühlt. Das gibt es häufiger als vielen bewusst
ist, weil immer nur die gesehen werden, die sich auch in der 3.
Generation noch abgrenzen.
Ich mußte lachen, wie ich Hasan Ekers Gegenüberstellung von
Landeshymnen mit Klopapier las. Es mag sein, daß Türken
allgemein ihre Hymne als nichts mehr als Klopapier empfinden, aber ich
bezweifle, daß die “Autochtonen” – außer
einigen Radikalen – heutzutage dieselbe Einstellung haben.
Es hat ja über ein halbes Jahrhundert gebraucht, bis die Deutschen
– nach dem Trauma der Nazizeit – sich wieder ihrer
Nationalität bewußt wurden und sich deren nicht mehr
schämen… Das ist nicht “Nationalismus” und
“Chauvinismus” (wie in der Türkei praktiziert), sondern
Patriotismus… ein Ausdruck des: “Mein Land ist ja doch
auch was wert”… Und die Nationalhymne ist ein Ausdruck
dieses Empfindens. Das sollte man nicht verunglimpfen wie es Hasan Eker
getan hat; mag er es für die Türkei tun, so sei es, aber nicht
für Deutschland oder ein anderes europäisches Land. Man kann
ein “guter Mensch” und gleichzeitig auch Patriot sein.
Hasan Eker hat das allem Anschein nach nicht kapiert.
Danke,
Sie sprechen mir aus der Seele. Deutschland ist ein großartiges
Land mit einer Kultur, auf die man zu Recht stolz sein kann. Und Teil
dieser Nation sein zu dürfen ist eine Ehre, eine Auszeichnung die
nicht leichtfertig an jeden Einwanderer verliehen werden sollte sondern
sich erst erworben werden muss.
Umso mehr schmerzt es, wenn eine Zeitung wie die FAZ in einem
Zeitungsbild die deutsche Flagge verunglimpft. In jedem anderen Land
wäre das undenkbar. Wie sollen sich Zuwanderer mit Deutschland
identifizieren, wenn sie an allen Enden und Ecken das Gefühl
bekommen, dass die Deutschen selbst ihre Nation so sehr hassen?
Deshalb nochmals ein freundlicher Appell an die zuständige
Redaktion, dieses Bild, allein schon aus Taktgefühl gegenüber
denjenigen, für die die deutsche Flagge eben kein Witzgegenstand
ist, zu entfernen. Danke.
da in den Öffentlich Rechtlichen und ganz besonders im WDR gerne schon mal die Deutsche Fahne mit dem türkischen Halbmond verschönert wird, liegt der Verdacht nahe, dass die Deutschlandfahne von den dortigen Verantwortlichen als Micki-Maus-Wimpel betrachtet wird, die beliebig dargestellt werden kann. Außerdem wird dem Deutschen ansich ja auch unentwegt eingetrichtert, dass ein multiethnisches und multireliogiöses Deutschland nur gewinnen wird und das non-plus-ultra aller denkbaren Möglichkeiten sei. Deswegen wäre es auch o.k., wenn auf der Deutschlandfahne nicht nur der islamische Halbmond, sondern auch der Davidstern, das Kreuz, ein süßer fetter Buddah, eine Schiva etc. verpasst wird, damit sich alle an der Fahne erfreuen oder identifizieren können. Und zum Singen der Hymne kann ja nun wirklich keiner verdonnert werden, obwohl der Text: Einigkeit und Recht und Freiheit ja nun wahrlich kein schlechter ist, aber vielleicht stört einigen das Wort Deutsch dann doch zu sehr.
"Der Weltgeist muß ein Moslem sein",- ein Sloganvorschlag eines Autochthonen
Der "tiefe Staat" wandelt sich zum "tiefergelegten"
und dank Linda Lovelace vielleicht sogar zum "flachgelegten".
Der Weltgeist waltet insofern, als die bösen Autochthonen nun die
Strafe dafür erhalten, dass ihre Vorfahren vor gut 1800 Jahren das
kulturell hochstehende Imperium Romanum zerstört haben.
Jahrhunderte des Latein- und Griechischunterrichts werden nicht
anerkannt als Kompensation vom Weltgeist. Auch Generationen
hervorragender Latinisten und Gräzisten deutscher Zunge zählen
wenig vor dem Weltgericht.
Die Bestrafung folgt nicht also auf dem Fuße...aber sie kommt,
denn "alle Schuld rächt sich auf Erden" (Goethe).
Als Autochthone ist man nun geneigt ob all dem sich selbst zu fragen:
"Was ist des Deutschen Vaterland?" Aber leider sind all die
Fichtes, die darauf eine flammende Antwortrede hätten geben
können, wohl dem Waldsterben zum Opfer gefallen. So bleiben wir
ratlos und wundern uns, dass die Römer keine Integrationsminister
hatten,- ein Slogan und Rom wäre heute noch!
@Herr Sylverstatt - hier in Kanada kaeme Niemand auf die Idee, die Flagge zu verunstalten
Aber wenn Türken oder Deutsch-Türken eine Symbiose in den
Fahnen kreieren, dann ist das doch nur ein Ausdruck von Integration, was
man nur begrüßen sollte.
...schreiben Sie. Mit Verlaub: So ein Unsinn. Ich lebe vorwiegend in
Kanada und NIEMAND, wirklich NIEMAND unserer Neubuerger selbst aus
Pakistan kaeme je irgendwann auf die Idee, unser Ahornblatt durch den
muslimischen Halbmond ersetzen zu wollen; nicht mal als Persiflage.
Es muss aber auch gesagt werden, dass die Deutschen selber es sind, die
den halbmond in Schwarzrotgold eingesetzt haben. Das waren eben nicht
Tuerken oder Araber, die damit begonnen haben. Die machen es nun auch
gerne, aber sie waren eben nicht die dummen Erfinder.
Das ist nicht gedankenlos, sondern absolut ehrlos.
Eine Gesellschaft, die so beschaemend agiert wie die deutsche in bezug
auf sich selbst, kann aber Integration auch nicht ernsthaft verlangen.
Aber genau so habe ich bei jedem Aufenthalt drueben die Deutschen auch
erlebt in bezug auf ihr eigenes Land.
Wann wurde eigentlich die Umbenennung von "Gastarbeitern" in "Einwanderern" durchgeführt?
Und wann wurden wir Deutsche dazu befragt? Wann wurden wir Deutsche zur
Einführung des TEURO befragt? Wenn auch Sie mithelfen wollen, dass
wir eine Demokratie bekommen, die diesen Namen zurecht trägt, dann
rauf mit der Flagge auf das Dach und Mund auf bei der Hymne!
Wir sind das Volk und das ist unser Land!
Um in irgend einem Land integriert zu sein, muss man nicht dessen Nationalhymne kennen!
90% der in Deutschland lebenden Türken/Innen kennen sehr
wahrscheinlich auch nicht die eigene Nationalhymne. Und bei den
Deutschen müsste dieser Wert so ca. bei 95% liegen!
Um ein guter Mensch zu sein, muss man nicht ein Nationalist sein!
Planet Erde ist rund und wir alle vernichten mit einem rasanten Tempo
gemeinsam diesen wunderschönen Planeten Erde!
Ob einer die deutsche oder türkische Nationalhymne kennt, ist
heutzutage so unwichtig, wie die das Klopapier, welches wir täglich
unbedacht verbrauchen! Wichtiger sind andere Problemfelder: Hunger,
Arbeitslosigkeit, Umweltverschmutzung, Kriege, Atommüll, Armut, ...
Es geht hier nicht darum, was Zuwanderer...
...tun müssen, damit sie integriert sind. Özil oder Khedira
sind keine "Zuwanderer", sondern in Deutschland geborene
Deutsche.
Ich glaube nicht, dass es den, sagen wir, Türken vollkommen egal
wäre, wenn ein wachsender Teil ihrer Bevölkerung Hans Meier
oder Peter Müller hieße und sich selbst gar nicht als
Türke ansehen würde (bzw. nur dann, wenn es Vorteile bringt).
Das mit der Nationalhymne ist ja nur ein oberflächlicher Indikator
dafür. Dann würden Sie die Türken auch damit nicht
über das Verschwinden ihrer Kultur hinwegsehen lassen können,
dass Sie auf die Umweltzerstörung oder den Regenwald hinweisen.
Sind es nun Türken oder Deutsche?
"die eigene Nationalhymne" - an dieser Formulierung sieht man
schon: Die hier lebenden Türken, selbst wenn sie hier geboren und
aufgewachsen sind, sehen immer noch die Türkei und nicht
Deutschland als ihre wahre Heimat an. Dass so eine vollständige
Integration niemals gelingen wird ist klar.
Wer in diesem Land leben und als Teil des Landes akzeptiert werden will
sollte die deutsche Kultur - und dazu gehört eben auch das
Deutschlandlied H. Hoffmann von Fallerslebens mit der Melodie von Joseph
Haydn sowie die historischen Umstände dieses Lieds etc. - kennen
und schätzen.
Niemand kann Özil zwingen mitzusingen - aber durch diese kleine
Geste gibt er eben ein fatales Signal ab: "Ich identifiziere mich
nicht mit diesem Land, ich will gar nicht dazugehören!"
Und ich versichere Ihnen, dass 99 % der Deutschen ihre eigene Hymne
beherrschen. Wenn es dennoch einzelne gegenteilige Fälle gibt, ist
dies zweifelsohne bedauerlich und ein Symptom unseres zunehmenden
Kultur- und Bildungsverfalles.
nur solange genug Geld da ist, um alle ruhig zu halten oder eine Gruppe die den Staat und das Millitär/Polizei beherrscht die anderen dominiert. Fallen diese beiden Kriterien weg, wird sich zeigen was mit der bunten Gesellschaft passiert. Dann zeigt sich auch der Unterschied zwischen einem Volk und einer Bevölkerung. Wieviel Plündrungen,Vergewaltigungen etc. gab es eigentlich in Fukushima? Wieviel in New Orleans 2005? Man mußte das Kriegsrecht ausrufen um das Plündern zu stopen. Wie hoch ist der Imigrantenanteil in Japan?
Ich finde,
bevor ein Spieler in eine National-Mannschaft eingereiht wird,
muß der Bundestrainer vertraglich darauf bestehen,
daß das Singen der Nationalhymne bei gegebenem Anlaß
zu den Pflichten gehört.
Man könnte ja neidisch werden, wenn man das inbrünstige
Singen a l l e r Spieler von anderen Nationen sieht.
Wer so einen Vertrag nicht unterschreiben will
--- bitte, es gibt genügend andere Spieler,
und keiner ist unersetzlich!!!
Warum sollen sich besonders Türkisch/Arabische Menschen für die Ehre und Stärke keine Fremdworte sind in ein Volk integrieren was sich selbst nicht liebt? Was haben wir zu bieten außer Frühsexualisierung,Männer die Frauen sein wollen,Genderwahn, Konsumschweinchen, fehlende Selbstachtung und Schuldstolz? Die Zeit ist auf ihrer Seite. Wenn mir anschaue wie sich die jungen Türken in der Stadt gebähren und im vergleich dazu die deutschen Jugendlichen, dann sehe ich Machos auf der eine seite und Duckmäuser die nur noch Online Helden sind.
Niemand will, das das Symbol der eigenen Nation die Fahne verschandelt wird.
Aber wenn Türken oder Deutsch-Türken eine Symbiose in den
Fahnen kreieren, dann ist das doch nur ein Ausdruck von Integration, was
man nur begrüßen sollte.
Diese Mischwesen, tun das ja nicht, um die eine oder die Andere Nation
zu verunglimpfen!
Sie tun dies, um ihrer bipolaren Natur einen Ausdruck zu verschaffen!
Ich finde das nicht schlimm, ganz im Gegenteil!
Irrtum
Ich komme NICHT aus der rechts-nationalen Ecke.
Versuchen Sie einmal, in Demokratien wie F, I, GB oder USA ihre Fahne
mit dem Halbmond zu ver(un)zieren, und warten Sie die Reaktionen ab.
Ich würde sehr schnell entfleuchen.
Und somit hatte Sarrazin doch Recht...!
mit Deutschland schafft sich ab...!
Nun werden wir schon fremden Einflüssen und Gedankengut regiert.
Wie wird das nur enden ?
Das, was der Autor hier kritisiert, ist mir auch schon aufgefallen. Ich habe das während der Nationalhymne gegenüber ein paar Bekannten in einer Kneipe, die dort zusammen mit ihren Frauen Fußball schauten, angesprochen und wurde ernsthaft gefragt, ob ich was gegen Ausländer (sic!) oder Migranten hätte. Also werter Kohler, wir werden nicht umhin kommen, jeweils 5 EUR in die political- incorrect-Kasse zu tun, wohlwissend, wie verlogen die öffentliche Migrations-Diskussion ist.
Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.06.2012 08:59 UhrPassdeutsche!
Das ist ja einer der in Deutschland zu kritisierenden Zustände! In
Deutschland gilt das Abstammungsrecht. wider haben Rot/Grün
für diese Vermischung von Geburtsort und Abstammung
herbeigeführt. Deutsch oder Nichtdeutsch, das ist hier die Frage!
Warum diskriminieren Sie eigentlich Ausländer? Was ist daran
schlimm Türke zu sein?
Denken Sie mal darüber nach. Schließlich hat jeder das Recht
auf Nationalstolz / Patriotismus!
Khedira und Boateng
haben eine Deutsche Mutter und somit alles Recht der Welt die Hymne,
wenn überhaupt nur im Herzen mitzusingen, sie brauchen niemandem
zu beweisen, dass sie Deutsche sind. Und Özil hat sich bewusst
für die deutsche Staatsangehörigkeit entschieden. Was soll er
denn noch machen? Sich die Umrisse Deutschlands eintätowieren
lassen?
Es ist doch schon schwierig genug zwischen 2 Kulturen hin- und
hergerissen zu sein! Und wieso steht hier Podolski nicht ebenfalls am
Pranger, der Junge singt ebenfalls nicht mit
Klarstellung
Wer Özil, Khedira oder Boateng als Ausländer bezeichnet ist ganz sicher ein Nazi. Denn sie sind allesamt Deutsche. Das steht sogar in ihrem Pass. Was in ihren Köpfen und im Herzen steht soll / darf niemend wissen. Denn darüber sprechen ihre geschlossenen Lippen bei der Nationalhymne...
Politically Incorrect Kasse
Gute Idee! Überweisen Sie bitte jeweils 5 Euro auf das Konto von
Politically Incorrect (PI)
:D
Weil die Integration gescheitert ist,
können wir auch nichts anderes erwarten. Wir haben es bei vielen Migranten mit Menschen zu tun, die aus einem völlig anderen Kulturkreis kommen. Und genau diese Lebensweise, angefangen von der religiösen Ausrichtung bis hin zur üblichen Heiratsvermittlung durch die Eltern, setzen sie auch hier fort. Und es wird ihnen in Europa auch sehr leicht gemacht. Kein Türke und kein Araber braucht irgendwelche Deutschkenntnisse, um im Alltag in seinem Viertel zurecht zu kommen, gibt es doch mittlerweile gerade in den Großstädten massenweise Geschäfte und Dienstleistungen, die von Migranten von der Intention her ausshließlich für Migranten betrieben werden. Und dann wundert man sich, dass Özil nicht die Hymne mitsingt? Entweder fühlt er sich nicht als Deutscher oder er darf von seiner Familie her sich nicht zu diesem Land bekennen, dass ihn - natürlich auch mit seiner eigenen Leistung - so weit gebracht hat. Beides ist nicht gerade ein Zeichen für eine gelungene "Integration"!
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.06.2012 13:20 UhrDie neue Integration
Ach was, der ist sowas von integriert! Es ist doch heutzutage unter
"Intellektuellen" Deutschen chic, sich zu weigern die Hymne zu
singen, sich für das zeigen der Deutsche Fahne zu schämen und
sich zu freuen, wenn Deutschland jeden Tag ein bißchen mehr verschwindet.
Das ist die Saat der 68er, die jetzt Früchte trägt.
Also immer fleissig weiter die Grünen wählen, dann ist das mit
der Integration in Zukunft noch einfacher: einfach Deutschland hassen,
dann ist man in Deutschland angekommen.
Sehr geehrter Herr Ulrich Stauf,
Die Integration kann gar nicht gescheitert sein.
Da Sie weder ein politisches Projekt, noch einer zeitlichen Dimension unterliegt.
Integration findet ständig und überall statt!
Sobald eine Mehrheitsgesellschaft auf eine Minderheitsgesellschaft
trifft, findet Integration statt.
Wer das leugnet, versteht gar nichts!
Selbst Menschen die sich bewusst weigern integriert zu werden, werden integriert.
Das ist ein automatischer Prozess, der durch die Umstände bestimmt
wird, nicht durch persönliche Einstellungen!
Sie sind doch sehr ignorant.....
Wenn wir ein Problem mit unseren türkischen Mitbürgern
hätten, die bei weitem die größte Gruppe der
Immigranten ausmacht, dann würden wir an dieser Stelle ganz andere
Dinge diskutieren!
Der Kulturkonflikt zwischen Uns und dem Islam trägt
Absurditäten an den Tag, die erstens uns nie betroffen haben, und
zweitens nie von unseren Türken bestätigt wurden.
Hier wird in Sarrazin-Manier, auf die größte Minderheit
dieses Landes eingeschlagen, als ob diese Menschen an allem Übel
der Welt verantwortlich wären.
Das ist Sie nicht, und wird es niemals sein!
Wir haben eine Integrationsdebatte, die mit Islam und Terror vermengt
wird. Das das nicht richtig sein kein, und welche Folgen das hatte,
können wir an Murat Kurnaz sehen!
Eine Integrationsministerin ist sehr wohl nötig, wenn nicht
überfällig. Ob Frau Önay die Richtige war, wage ich zu
bezweifeln.
Was wir Deutschen nicht verstehen ist, das Integration gegenseitig
laufen muss!
Und unser Teil war bei weitem bisher ungenügend!!!
Ja so geht das natürlich nicht
Demnächst vermischen noch Leute die Integrationsdebatte mit einer
Migrationsdebatte oder einer Debatte um Leitkultur oder gar einer
Debatte um Ausländerkriminalität. Das geht doch nicht.
Das eine hat mit dem anderen selbstverständlich nichts zu tun.
Genau wie Islamismus und Salafismus nichts mit dem Islam zu tun haben.
Danke für ihren Beitrag,
Ihre Sichtweise der Integration hat komische Momente.
Wobei mir in diesem Zusammenhang ein merkwürdiges Phänomen
auffällt.
Das immer mehr autochtone Deutsche, wie auch Lisa, der Deutschen Sprache
nicht wirklich mächtig sind.
Mich stört das ungemein!
Wie ist es möglich, das ein Muttersprachler Dativ und Akkusativ
konsequent falsch anwendet.
Und diese unmöglichen Satzverkürzungen.
Nicht zu vergessen der überschaubare und vulgäre Wortschatz,
der keinerlei Scham auslöst.
Also der Bundestrainer...
...sah ja unlängst einen "Allochthonen" eher in der
Bringschuld. Wobei Ihr Standpunkt, Herr Sylverstatt, auch nicht ganz so
einfach vom Tisch gewischt werden kann, denn waren es nicht eigentlich
"Integrationsbemühungen", wenn auch zu etwas
unchristlicher Stunde, die den derzeit wichtigsten Führer der
Republik zum legendären Satz führten:
"...selbstverständlich kann mir so etwas nicht gefallen
haben!". Was genau er damit eigentlich meinte, lässt weiterhin
Raum für Spekulationen: Das Gina-Lisa Lohfink Promiluder, Boatengs
Integrationswilligkeit und -bemühungen, die für
Nationalspieler nicht gerade standesgemässe Unterkunft in
Köpenick, die wohl etwas zu freiheitliche Auslegung des Begriffs
"Freizeit" unweit von Schloss Bellevue?
Wieder mal, wenn es um Integration geht, bleibt so vieles unklar und
offen für Interpretationen, und wie obiges Beispiel auch zeigt:
Integration und Demokratie können dich sogar bis in die Nationalelf
bringen, damit du eine Lektion in Autokratie lernen darfst.
Die Abbildung der Fahne ist eine Unverschämtheit.
Da soll gewaltsam zusammengebracht werden, was nicht zusammengehört.
Der Halbmond wurde zum Glück seinerzeit vor Wien gestoppt.
Er hat auf einer deutschen Fahne nichts zu suchen.
Die "moderne" Lösung für dieses Problem:
Die EU-Diktatur schafft alle Nationalstaaten ab. Und damit auch die Nationalflaggen. So einfach....
Nur so nebenbei: Wie aufgeschlossen wir den Einwanderern gegenüber sind...
...erkennt man nicht nur an dieser Diskussion: wir reden miteinander.
Schauen Sie sich das Foto unserer Fahne zu diesem Artikel an!
In vielen anderen Ländern würde diese Art die Nationalflagge
"umzugestalten" als "Verunglimpfung" gelten und der
Träger könnte sich auf eine hübsche Steinigung am
nächsten Samstag vorbereiten...aber in der Mitte des Kreises!
Wie schon ein Leser zuvor betonte: lebt hier und befolgt unsere Regeln,
dann merkt man nicht einmal, dass es sich um einen Zugewanderten handelt.
Dann geht auch der Serbe zum Kroaten zum Essen und nimmt seinen
albanischen Freund mit :-)
Das größte Problem der Integartion sind wir Deutschen selber!
Immer wieder zeigt es sich das Ausländer in Schule benachteiligt werden. Ich kenne selber solche Fälle wo Schülern mit Migrationshintergrund trotz sehr guter Noten, keine Gymnasium Empfehlung bekommen. Traurig. Auf den Straßen sprechen wir Deutschen die Ausländer nicht an, sondern schauen lieber schnell weg, bevor die uns ansprechen. Dabei ist es sehr schön mit den auch nur mal übers Wetter zu reden. Also liebe deutschen Mitbürger, trauen sie sich was. Viele sprechen sogar eine besseres Deutsch als wir. :) Nicht die Fehler bei anderen suchen, sondern in einem selbst sind die Fehler.
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.06.2012 13:37 Uhrja, ja ...
Das Bio-Deutsche einige Ausländer nicht ansprechen, gehört
sich ja auch so und ist ein Zeichen der Integration:
Als Kuffar hat man bei Begegnungen mit den Rechtgläubigen, stets
den Blick zu senken und am besten die Straßenseite zu wechseln.
Manche machen es vielleicht auch einfach, weil sie keine Lust haben als
Drecks-Kartoffel beschimpft zu werden oder aufs Maul zu kriegen.
Es wäre übrigends mal nett zu sehen, wenn zur Abwechslung auch
mal die Ausländer bei sich die Fehler suchen würden, denn die
Deutschen sind seit 70 Jahren Weltmeister darin die Fehler bei sich
selbst (oder eher bei allen anderen Deutschen ausser sich selbst) zu
suchen. Und unsere Migranten stimmen ihnen da nur allzugerne zu.
An manchen Tagen...
... frage ich mich, wie mein Großvater und seine Familie, mit ein paar Brocken Deutsch, als `Russkis´, `Russenpack´ diffamiert und ohne Integrationsbeirat, ukrainischen Broschüren, Integrationsminister, einer eigenen Lobby etc etc etc, es schafften, ein Teil dieser Gesellschaft zu werden.
Die armen benachteiligten Ausländer ?
Warum sollen Deutsche in Deutschland die zugezogenen Ausländer mit
offenen Armen empfangen?
Vielleicht möchten nicht alle Deutschen mit
Ausländern/Migranten zu tun haben? Sie sind bestimmt auch für
einen Umgangszwang deutscher Kinder mit Migranten in der Schule, oder?
Wir sind ein freies Land und unsere Kinder dürfen sich aussuchen
mit wem sie spielen.
Ausserdem- niemand wird gezwungen in Deutschland zu leben.
Glück auf!
dem nichts mehr zuzufuegen ist.
Jenseits von ein paar viel zu gut stipendierten "Intellektuellen" an den Unis, die einen Kosmopolitanismus aus der warmen Lehrstube vertreten, wollen 5-6 von 7 Milliarden Menschen in einer Nation leben. Und die Einwohner dieser Nation haben die Kultur zu bestimmen, als Leitkultur mit Toleranz für Minderheiten. Aber wenn Zuwanderer den willensschwachen Ureinwohnern ihre Kultur aufzwingen können, gibt es nur Verlierer.
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.06.2012 18:25 Uhr@P. Gienger: Leitkultur
Ein freiheitlicher Staat kann natürlich keine
"Leitkultur" haben, weil Kultur (im Sinne von Alltagskultur,
Sprache, Traditionen, Dialekte, Bräuche etc.) nicht Sache des
Staates ist, sondern der Staat nur der politische Überbau einer
(sich als solcher begreifender) Gemeinschaft.
Dass der Staat aber die Kultur, die der Gemeinschaft zugrunde liegt,
vorsätzlich zerstört, ist nun auch nicht im Sinne der
demokratischen Idee, weil dadurch der "Demos" der Demokratie
abhanden kommt, d.h. es gibt keine sich als solche begreifende
Gemeinschaft mehr, wenn keine gemeinsame Identität mehr da ist,
sondern man sich vornehmlich als Angehöriger partikularer Gruppen
ansieht. Und das ist bei den außer-europäischen Einwanderern
mehrheitlich der Fall, wobei diese einen immer größeren Teil
der Bevölkerung stellen (20% der Bevölkerung aber 38% der
Kinder haben MHG),
und damit der freiheitliche Staat seine Grundlage absägt.
Eine Leitkultur gibt es nur in Ländern....
die hier eigentlich immer als Mahnung dargestellt werden wie
beispielsweise islamische Länder mit Staatsreligion. Wer sich
dieser Leitkultur nicht fügt bekommt Probleme.
In anderen Staaten mit rechtsstaatlichen Normen kann es gar keine
Leitkultur geben da man sowas nicht als abstraktes Gesetz formulieren könnte.
Oder muss ein Muslim nun zum Christientum konvertieren und jeden Sonntag
in die Kirche gehen? Schnitzel essen?
Nein.
Ein freiheitlicher Staat kann gar keine Leitkultur haben, da gibt es nur
Grenzen in Form von demokratisch legitimierten Gesetzen, innerhalb derer
man sich frei entfalten kann. Alles andere wäre fatal.