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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Fraktur - Die Sprachglosse Freiwillige vor zum Fremdschämen!

 ·  Wer erweist nun Frau Schavan den Freundschaftsdienst, den sie einst zu Guttenberg erwies?

Kolumne Bilder (1) Lesermeinungen (42)

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Heike Schneider

Wissen Sie...

..was mich hier langsam nur noch nervt, da wird seit Jahren in Romanen, in Gedichten in Zeitungen ect. geschrieben, Da werden Medien gemacht und alle verdienen daran, wann wird hier aber auch im netten Westen endlich kalr, das wir auf Deutsch gesagt die Schnauze voll haben von dem ewigen Betrug, von Lügen, von Vorteilsnahme und von Gewlat, hinterher ist es niemand gewesen. Und das tollste was wir dieser Regierung zu verdanken haben und da haben sie die einstellung einer Diktautr übernommen, Opfer sind selber Schuld, kranke sind immer die Faulen auch wenn sie Opfer von Gewlat wurden. Entschöädigungen für Stasiunrecht gibt es nicht, wir leben in einem Lnad der täter, Gewissen ein Fremdwort. Ablenkung, Unterhalutng und Fun und Billionenen Schulden. Das mit dem Fun war eine Nummer zu groß, alles zu hochgeputscht und sein Geld nicht wert! Soviel Drogen und Speed kann man gar nicht nehmen, und das bei dem langsamen Tempo was sie auf der anderen Seite hinlegen!

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Fritz Garbor

Zur Abschaffung des Schamgefühls: Vollends lächerlich wurde das Schämen bereits

in den 1970er Jahre (in HH und Berlin sicher schon 1960 ff) , der (progressive) Zynismus ersetzte die (altmodische) Scham:
das was schief gegangen war, lag nun nicht mehr an mir, sondern an den unzureichenden gesellschaftlichen Umständen! Warum sollte ich mich noch für etwas schämen, für das mich keine Schuld traf?
Als Süddeutscher mußte man sich um 1980 da in den nördlicheren Gefilden Hessens umstellen, um nicht unter die dortigen Räder und neuen Zynismen zu kommen!
Das war schon lange vor dem Privat- TV!
Die nächste Welle war DALLA und DENVER- Clan: Scham, wozu! Das ist doch veraltet!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.02.2013 12:39 Uhr
Heike Schneider

Sie wehren alles mit Zynismus...

...und mit Komodie ab, dass sie auch schuldig sind und dafür Verantwortung tragen haben sie verlernt. Alles sind die anderen, deswegen sind auch die Lügner und Betrüger oben! Ablenken, nicht für Fehlleistungen gerügt werden, alles wird toleriert. Hat einen vollkommen verzerrten Wettbewerb und ein verzerrtes Bild geschaffen.

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Klaus Michael Strauss

Zwölftes Gebot

Nach dem notorischen elften Gebot für abgehoben sich heraushebende -DU darfst DICH nicht erwischen lassen- , für echte Notlagen als zwölftes Gebot:

Schäme DICH nicht, denn DU bist ausgenommen!

Herzlichen Dank für diese großartige Glosse aus dieser wunderbaren Kolumne.

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Eckhard Freise

Schama hama, schama dama

Wie stehen wir nun da im zu kurzen Hemd, besser: im Schämisettchen, vor unserem ... (Nein, du garstiger Reim - fort mir dir!). Gehemmt auf der Büßerhemdschwelle: Vier alle - die ausgschamten Schamanen der Groß- und Kleinforschung, die Schlattenschammes Consorores et confratres der Communitates veritatis inquirendae, die schlammschmeißenden Hämtücker der Scham-Poster, nicht zuletzt die schamumflorten Shampoonierer der schreibenden und bloggenden Zünfte. Scha(u)m-Bildung tut not, scham ma mal - Yabba Shamma Damma Doo!
(Schämen tu ich mich ein anderes Mal).

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Otto Meier

Ironie ist, wenn man trotzdem lacht.

Dennoch, gut gebrüllt Herr Kohler.

Frau Schavan sollte sich trotzdem schämen und unverzüglich zurücktreten. Im eigenen Interesse.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.02.2013 21:06 Uhr
Helga Zießler

Ooch - Schavans eigenes Interesse ist mir völlig wurscht

Aber im Interesse der deutschen Bürger, die keine Lust mehr haben auf das Fremdschämen für schamlose Politiker, sollte sie schnellstens gegangen werden, wenn sie es nicht selber tut!

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Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 07.02.2013 18:17 Uhr

Tja, so ist das Leben ....

... erst verschämt, dann fremdgeschämt und jetzt unverschämt! Schavan ist einfach nicht mehr tragbar und muss weg.

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Gerhard Storm

Ein Heer von Deutschen schämt sich für die Ministerin bei Tag und bei Nacht, weil sie ihren Doktor

nicht richtig gemacht! Ihre Freundin Merkel, kein Wunder, wird ihr bald geben Zunder. Denn Wahlen stehen bald ins deutsche Haus, eine Ministerin ohne richtig Gewissen, oh Graus!

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Egon Weissmann
Egon Weissmann (EgonOne) - 07.02.2013 17:49 Uhr

Sofort abschaffen !!

Das ist garnicht so einfach mit dem Schaemen, Meister Kohler. Besonders das freiwillige Fremdschaemen.
Egal wie ich mich anstrenge -- ich geb es zu, ich waere schon bereit mitzuschaemen -- aber finde es schwierig.
Sicherlich fuehlen andere Buerger der Republik das auch. Da Schaemen sicherlich einen grossen Stress auf die Menschen legen koennte, empfehle ich dass wir ab sofort das Schaemen abschaffen. Der Grund dafuer "Mangel an Interesse."
Ueberlasst das Schaemen den Beschaemten, derweil wir Normalverbraucher ganz unverschaemt uns weiter durch das taegliche Leben schlagen -- sogar unfreiwillig. Und das ist nicht einfach.
Pax vobiscum

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Eckart Härter

Jesus hat es so ausgedrückt:

"Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie"

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H. Lothar Wessling

Ashamed of what?

Schämen sollte man sich in erster Linie für die politische Kultur der Schamlosigkeit, die diese schwarz-gelbe "patinöse" (mit höfl. Bezug auf ihre Chefin und Verneigung vor Frau Höhler) Bundesregierung kennzeichnet. Jung, zu Guttenberg, Wulff, Röttgen, nun Schavan, sie alle genossen das "volle Vertrauen" der Kanzlerin immerhin für 34 Tage (statistischer Durchschnittswert nach Eintreten der Tatbestände), bis sie in der politischen Versenkung verschwanden. Auch letzterer, Busenfreundin hin oder her, wird dieses Schicksal nicht erspart bleiben. Merz, Koch, Rüttgers, Köhler, von Beust und der von gravierenderem juristischen Ungemach als Schavan betroffene Mappus, sie alle waren schon zuvor freiwillig vom Acker gegangen oder abgewählt worden. Was die "Dissertationsproblematik" angeht: eigenartig, dass alle aktuellen Fälle (zu Guttenberg, Koch-Mehrin, Chatzimarkakis, Schavan) aus dem schwarz-gelben Milieu kommen. Offenbar arbeiten Linke gewissenhafter und intellektuell unanfechtbarer?!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.02.2013 19:08 Uhr
Edgar Timm
Edgar Timm (duet) - 07.02.2013 19:08 Uhr

Doch - ich schäme mich fremd ...

wenn ich von einem gebildeten Ausländer angesprochen werde auf

- zu Guttenberg,
- Wulff,
- Schavan,
- Koch,
- Rüttgers,
- Köhler,
- Mathiopoulos,
- Koch-Mehrin sowie
- Gerhard Schröder, der sich nicht entblödet, für ein Kreml-Unternehmen zu arbeiten.

Und wenn danach über
- den Großflughafen BER,
- die Elbphilharmonie,
- Stuttgart 21 oder
- die U-Bahn und das Stadtarchiv Köln
gesprochen wird - dann fühle ich mich ziemlich unwohl.

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Friedrich Gottwald
Friedrich Gottwald (Tada) - 07.02.2013 18:03 Uhr

Offenbar...

... sind im schwarz-gelben Milieu mehr Menschen unterwegs, die sich unbedingt mit höchsten Würden schmücken müssen, trotz (und das ist unser Problem) völliger Ahnungslosigkeit.

Wenn Sie ein Problem mit dem Ungleichgewicht der Plagiate durch den politischen Regenbogen haben, machen sie den Schritt und knüpfen Sie sich die Arbeiten von Gysi & Co. vor! Rein von der Zahl der Arbeiten haben Sie dann vergleichsweise wenig zu tun. Sie haben durchaus meinen Segen dies zu tun, das Ergebnis würde mich interessieren.

PS.: Viel Spaß beim Lesen von "Zur Vervollkommnung des sozialistischen Rechtes (...)" !

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Edgar Timm
Edgar Timm (duet) - 07.02.2013 17:04 Uhr

Die "Doktorin der Herzen" ...

Auf "Telepolis" (sorry liebe FAZ - ich bin nicht nur Fremdschämer, sondern auch "Fremdleser") ist heute ein bemerkenswerter Artikel erschienen: Raul Rojas "Die Doktoren der Herzen" (einfach googeln). Er beschreibt nicht nur, "wie haarsträubend die Rechtfertigungen sind, die jeden Tag in der Presse zu lesen sind", sondern begründet unter Bezug auf "schavanplag" auch, warum das "Ergebnis .. für mich als langjährigen Gutachter von Dissertationen keinen Zweifel daran (lässt), dass sich hier jemand freizügig aus der Sekundärliteratur bedient hat.
.
Im Abschnitt "Die Promotion als Spielwiese der Politiker" vergleicht er die Situation in Deutschland mit den USA: "In Deutschland haben 20 Prozent der Abgeordneten im Bundestag einen Doktortitel. Das ist eine bemerkenswert große Zahl. In den USA gibt es im ganzen Repräsentantenhaus nur 17 Promovierte (bei 441 Abgeordneten entspricht dies 3,9% der Gesamtzahl) und im Senat ganze 4 (von 60 Senatoren)."
.
Einfach mal nachlesen!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.02.2013 18:58 Uhr
Karl S. Walter

Gelesen. Danke für die Empfehlung, Herr Timm.

Ein brillanter Artikel, den hier zu lesen ich mir gewünscht hätte. Einen Aspekt hat der Autor vernachlässigt: Den der angeblich ungleichen politischen Gewichtung.

Mal abgesehen davon, dass die Regierungsfraktionen ja geradezu mit dem Klammerbeutel gepudert sein müssten, wenn sie nicht die Promotionen aller Dres. in den Oppositionsfraktionen hätten durchscannen lassen: Es wurden ja auch Oppositionspolitiker »erwischt«, indes nur der zweiten bzw. dritten Reihe. Daraus mag nun jeder selbst seine Schlüsse ziehen. M. E. deutet das nicht unbedingt auf besondere Integrität hin.

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Karin Gossmann-Walter

Ich würde es ja gerne, ich kann es aber nicht !

wenn man länger in Italien lebt, geht das einem vollkommen ab, irgendwie wird man da resistent gegen Fremdschämen - dafür sorgt schon Silvio der Unwiderstehliche, der schämt
sich für gar nix.

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Wilfried Ripl
Wilfried Ripl (juck) - 07.02.2013 16:24 Uhr

Wer muss sich schämen?

Solche Fehler sollten bereits die „Doktormütter/väter" aufdecken, schließlich sind sie die fachbezogenen „Professorinnen/Professoren". Oder haben die keine Verantwortung? Sie sollten sich fremdschämen!

Nebenbei: Zu meiner Examenszeit wurden ganz offen Diplomarbeiten gegen Entgelt angeboten, „das spart ja viel Arbeit, und ist sicher".

Man sollte vielleicht eher die „Doktoreltern" analysieren, anstatt nur Frau Schavan Vorwürfe zu machen. Mir scheint das Ganze ein Wahlkampftrick zu sein.

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.02.2013 13:14 Uhr
Helga Zießler

So ist es, Herr Storm!

Die Prüfer hatten damals gar keine Möglichkeit, sämtliche Plagiate in einer Dissertation zu erkennen, falls ein Doktorand es darauf anlegte, seine Arbeit derart "aufzuhübschen".
Darum verdient Frau Schavan weder Mitleid noch Verständnis. Sie hat erklärt, ihre Arbeit nach den geltenden Regeln verfasst zu haben - also hat sie die Doktorwürde mit einer Lüge erschlichen und kann sich nun nicht etwa mit lässigen Fehlern selbst entschuldigen.
Für solch ein schäbiges Verhalten kann und darf es keine Gnade geben. Besonders als Wissenschaftsministerin ist sie absolut untragbar. Das sollte auch Frau Merkel wissen.

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Karl S. Walter

Wahlkampftrick

Wahlkampftrick? Claro. Von langer Hand angelegt. Das unschuldige junge Frolln Schavan wurde vor über 30 Jahren von Stasi-Agenten in eine Dissertationsfalle gelockt. Und heute wird das unschuldige alte Frolln und erfolgreiche Fremdschämerin von linken Gossenjournalisten bloßgestellt. Eine Schande das.

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Gerhard Storm

Gegen Betrug o.ä. sind auch Prof´s nicht gefeit. Sollten sie Millionen Bücher im Kopf haben?

Vielleicht ist durch die Massenproduktion von Doktoren der Doktorvater seinen Doktoranden so entfremdet, dass er sich vor Allem auf dessen Erklärung über die Rechtmäßigkeit des Zustandekommens der Doktorarbeit berufen muß. Ein wirksames kritisches bzw. tiefschürfendes Bewerten der Arbeit hinsichtlich möglicher Plagiate kann nur bei Verdachtsmomenten erfolgen. Denn die unendlich große Zahl von Werken, aus denen abgeschrieben werden kann, lässt nicht zu, sich 100%ig gegen Plagiate zu schützen. Erst die moderne IT-gestützte Überprüfung von Dissertationen mit entsprechender Software ermöglicht, erff. fündig werden. Vor 30 Jahren hätten die Prof´s allerdings die Millionen Bücher im Kopf haben müssen, um üble Missetäter bzw. - täterinnen zu ertappen. Gerechterweise verjähren Plagiate nicht, die Computerisierungszeit hat Schavan eingeholt! Es ist gut, dass es für die Aberkennung des Dr.-Titels nie zu spät ist. Auch bei der Gewissensarbeit der Wissenschaftsministerin!

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Klaus Hessenauer

na dann...

verurteilen wir in Zukunft den Kaufhausdetektiv, wenn der Ladendieb erst zuhause mit der Beute entdeckt wird.

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Jürgen Wenz
Jürgen Wenz (satyrffm) - 07.02.2013 17:06 Uhr

Dr.-Väter

sollen also (HEUTE GEHT DAS EINFACHER) Arbeiten nicht nur auf den Inhalt sondern auch noch auf Betrugsversuche auswerten? Der magere Inhalt ist es nicht, warum Schavan den Titel weggenommen bekommt. Der Betrug ist es, der nun enttarnt wurde. Weil es durch Technik heute möglich ist, was sich die damals 23-jährige superschlaue Betrügerin nicht vorstellen konnte: Aufdeckung von Betrug in der Dissertation.

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Christopher Kern

Fremdschämen / Fernschämen

Das wird schwierig für die Findungskommision des "Unwortes 2013". Dabei hat das Jahr erst angefangen!

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Hans Lilge
Hans Lilge (Gehalil) - 07.02.2013 14:37 Uhr

Schavämen

Genau, Scham,Schavan, Helau !

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Karl S. Walter

Hintze.

Der listige CDU-Theologe hat sich bereits für Herrn Wulff erfolgreich bis zu dessen Rücktritt fremdgeschämt, aber so was von. Und so von Theolog' zu Theologin fremdschämt sich's gern einmal, wenn's passt.

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Jürgen Wenz
Jürgen Wenz (satyrffm) - 07.02.2013 14:33 Uhr

Neues Berufsfeld

Fremdschämer. Ich bin dabei. Als Berufseinstieg schäme ich mich öffentlich one Berechnung für Frau Schavan. Eine 23-jährige wählt den bequemsten Weg um an einen Titel zu kommen. Der ihr in der CDU und ihrer Karriere auf dem Weg in die höheren Ebenen bezahlter Politiktätigkeit nützen wird. Tat er, der Titel. Bis auffliegt, dass das christlich-demokratische Fräulein bösartig und berechnend betrogen, abgeschrieben und geklaut hat.

Ich schäme mich öffentlich für eine alte, niederträchtige, berechnende Frau, deren Leben und Karriere auf Lügen und Betrug aufbaut.

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Svenja Sirisee
Svenja Sirisee (Sirisee) - 07.02.2013 14:08 Uhr

Nicht grämen, über Schavan, nur schämen.

... fiel mir als Kalauer zu dieser schönen Glosse ein, oder

- als Zeitungsartikelüberschrift: "Eine große Koalition der Schamlosigkeit: Steinbrück und Schavan";
- als Bonbon-Marke "Nimm 3. Steinbrück, Brüderle und Schavan".
- als Bildunterschrift über das berühmte SMS-Bild: "Fremdscham 2.0 (nicht nur heimlich)"
- als Karl May: "Fremdschämend durchs wilde Schavanistan".
- als Zeitungsente: "Sie schämte sich über sich selbst".
- als Fehleinschätzung: "Für den Rücktritt war sie zu schamhaft".
- wissenschaftlich: "Person, Gewissen und Scham. Zu den Bedingungen der Schamhaftigkeit".
- theologisch: Sie hat sich ihre Fremdscham vergeben.
- soziologisch: Die Fremdschambewegung.
- juristisch: Wer sich ohne Anlass fremdschämt und sich nicht darüber schämt, verwirkt eine Schamfrist von mindestens 2 Jahren.
- Abituraufgabe: Beschreiben Sie die Fremdschämerei anhand des beigefügten Bildes von Frau Schavan und Frau Merkel.
- hämisch: Judaistik als Schamauslösungswissenschaft

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.02.2013 15:33 Uhr
Hans Lutz Oppermann

Schavan's liebenswürdiger Hochmut

Was doch so eine Lebenslüge für kreative Momente bei anderen weckt. Kompliment!
Und Frau Schavan bedank sich höflich-kontrolliert bei allen Unterstützern - ich glaube sie hat den Knall nicht gehört, der wegen ihr ausgelöst wurde.

‏"@AnnetteSchavan
Ihnen allen Vielen Dank, für Ihre große und von mir sehr geschätzte Unterstützung! Ihre Annette Schavan"

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Michael Leh

Nun, immerhin schämt sich ja schon mal die gesamte Oppostion für Frau Schavan, das ist doch ...

schon mal ein Anfang.

Falls jemand bei der Union anfangen sollte, sich für Frau Schavan zu schämen, dann sollte man gleich darin mit einschließen, dass m.W. auch Frau Schavan als Kultusministerin die unsägliche Rechtschreibreform mit verbrochen - jedenfalls nicht verhindert - hat, ebensowenig wie der Bayer Hans Zehetmair. Auch dieses Bachelor-Unwesen hat uns Frau Schavan m.W. mit beschert. Hat sie sich geschämt, weil sie mit der Bundesluftwaffe zum Papst flog?

Die Doktorarbeit hat in diesem Zusammenhang eigentlich nur etwas von dem berühmten silbernen Löffel, den man nicht klauen sollte; oder einer gefälschten Spesenabrechnung, mit dem man einen Großkopferten zu Fall bringen kann.

Wenn ich mich nicht irre, habe ich gerade das Gelächter eines bestimmten Freiherrn von der anderen Seite des Atlantiks bis hierher gehört wegen des Falls Schavan. Was nicht heißt, dass er sich fremdschämt.

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Helga Zießler

Mit wachsender Verzweiflung habe ich nach einer Anleitung gesucht,

wie das mit dem Fremdschämen eigentlich geht. Ich habe nichts gefunden. Nach eingehenden Überlegungen habe ich beschlossen, mich in dieser Sache noch nicht ans Kanzleramt zu wenden, denn da müßte ich mich ja für mich selber schämen wegen meiner Unkenntnis.
Weil ich aber gern etwas tun würde für die arme Frau Schavan, die keinen Fremdschämer findet, werde ich mich nun beim hiesigen Karnevalsverein melden. Ich bin sicher, dort wird man mir mit Rat und Tat zur Seite stehen und mir genau erklären, wie ich mich in aller Öffentlichkeit korrekt fremdschämen kann.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.02.2013 20:51 Uhr
Helga Zießler

Liebe Marie Louise, liebe Frau Simon und sehr geehrter Herr Schneider

(bitte beachten Sie, ich benutze unterschiedliche Bezeugungen der Hochachtung für Damen und Herren - aus aktuell verständlichen Gründen!) - also ich danke für Ihre sorgfältige Auseinandersetzung mit meinem bescheidenen kleinen Beitrag.

In der Tat ist meine Beschäftigung mit dem Schäm-Problem höchst ernsthafter Natur. Und nichts liegt mir ferner, als zynisch an derart gravierende Überlegungen heranzugehen. Eher mit einem gewissen Galgenhumor. Und deshalb gebührt Frau Simon auch mein besonderer Dank. Sie haben es erkannt: Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

Deshalb auch mein Hilfeersuchen an die Karnevalisten. Denn die mit den Pappnasen haben zwar eine erschreckende Ähnlichkeit mit unseren Politikern - sind aber entschieden volksnäher und verfügen, bei allem Ernst, über den nötigen Humor, die Dinge entsprechend zu kommunizieren, wie man heute so gern sagt, wenn man nichts zu sagen hat.

Also: Alaaf und Helau!! Das ist jedenfalls hilfreicher als die wenig hilfreiche Kanzlerin ;-)

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Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 07.02.2013 13:53 Uhr

Herr Schneider, Frau Ziessler kann nur die FDP meinen oder Frau Ziessler?

Hallo Frau Ziessler, da wir uns nun allesamt nicht in der Lage sehen, uns fremdzuschämen und eine Anleitung dazu auch nirgendwo zu finden ist, sollten wir heute einfach nur Helau oder Alaaf schreien. Und das sage ich, die meint, Karneval das ganze Jahr über zu haben und den auf Knopfdruck nun wirklich nicht braucht.

Da dieses Dilemma zum Weinen nicht taugt, sollten wir lachen. Wie sagte meine Mutter immer, Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

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Marie Louise

Fremdschämer

ich bin froh, dass Sie diese Aufgabe ernsthaft und strukturiert angehen. Ich selbst habe noch keinen rechten Einstieg gefunden. Ich übe zwar bereits seit zwei Tagen aber bisher nur heimlich.

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Jahrgang 1961, Herausgeber.

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