Der technische Geschäftsführer des Berliner Großchaosflughafens hat hemmungslos untertrieben: Nicht nur die Lage auf der Baustelle ist „fast grauenhaft“. Auch bei den Versuchen, das Desaster politisch zu bewältigen, geht es nicht viel geordneter zu.
Erst verkündet der Monarch aus Berlin, dass er, großherzig wie Sonnenkönige sind, den Aufsichtsratsvorsitz künftig seinem Stellvertreter, dem Deichgrafen von Brandenburg, überlasse. Zar Peter nickt dazu und wünscht dem neuen Amtsinhaber viel Glück. Dann aber heißt es, republikanische Kreise im Schatzamt forderten, dass endlich jemand die Aufsicht übernehmen müsse, der etwas davon verstehe. Also ein Nichtpolitiker.
Dieser Vorschlag dürfte den meisten Steuerzahlern, die für den Pfusch am Bau aufkommen müssen, einleuchten. Doch Platzeck hat sein Schicksal schon „eng an den Flughafen gekoppelt“, das lässt sich nicht einfach rückgängig machen. Und natürlich kann niemand so vollmundig und überzeugend einen Neuanfang versprechen wie ein Politiker, der jahrelang dem zugesehen hat, was er jetzt von Grund auf verändern will.
Politiker und Bauingenieure
Carsten Berg (Carberg)
- 10.01.2013, 12:14 Uhr
Die Politik wehrt sich mit Händen und Füßen
Klaus Letis (odysseus_8)
- 10.01.2013, 09:19 Uhr
Köln, Hamburg, Stattgart, Berlin und der Euro - Großprojekte
der öffentlichen Hand
Caspar Mendrzyk (Buergersicht)
- 10.01.2013, 08:26 Uhr
Warum zerreisst sich eigentlich niemand von der deutschen Presse
über die deutsche Bau-Zunft????
Maron Wagner (Mawa62)
- 10.01.2013, 04:36 Uhr
Politprimat(en)?
Stefan Sedlaczek (sedlaczek1)
- 09.01.2013, 22:08 Uhr