Beitrag per E-Mail versenden
Umfrage: Mehrheit der Deutschen glaubt an Integration der Flüchtlinge
Umfrage
Deutsche glauben an Integration der Flüchtlinge
Von
Eine europäische Lösung der Flüchtlingskrise ist weiter nicht in Sicht – doch die Deutschen sind trotzdem optimistisch. In einer Umfrage glaubt die große Mehrheit, dass die Integration von Flüchtlingen in Deutschland gelingen wird.
Ein Fehler ist aufgetreten. Bitte überprüfen Sie Ihre Eingaben.
Beitrag per E-Mail versenden
Vielen Dank
Der Beitrag wurde erfolgreich versandt.
Veröffentlicht: 29.02.2016, 10:19 Uhr
Umfrage
Deutsche glauben an Integration der Flüchtlinge
Eine europäische Lösung der Flüchtlingskrise ist weiter nicht in Sicht – doch die Deutschen sind trotzdem optimistisch. In einer Umfrage glaubt die große Mehrheit, dass die Integration von Flüchtlingen in Deutschland gelingen wird.
29.02.2016
© dpa
Die fünfjährige Divora aus Eritrea Mitte Februar in Frankfurt am Main
Mehr als zwei Drittel der Deutschen sind laut einer Umfrage der Ansicht, dass die Integration von Flüchtlingen in Deutschland gelingen wird. 67 Prozent der Befragten äußerten sich entsprechend in einer am Montag veröffentlichten repräsentativen Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des NDR Politikmagazins „Panorama“.
Mehr zum Thema
52 Prozent der Insgesamt 1025 Befragten waren allerdings der Meinung, dass dafür eine Begrenzung des Flüchtlingsstroms nötig ist. Die meisten Befragten nannten konkrete Zahlen: Die größte Gruppe (38 Prozent) will demnach, dass 200.000 Flüchtlinge pro Jahr aufgenommen werden. 17 Prozent befürworten, bis zu 500.000 Flüchtlinge jährlich aufzunehmen. Drei Prozent sind dafür, bis zu einer Million Flüchtlinge aufzunehmen. Für einen generellen Aufnahmestopp sprachen sich 21 Prozent der Befragten aus; elf Prozent wollen weiterhin Flüchtlinge ohne Begrenzung aufnehmen.
Sorgen wegen steigender Verschuldung
Die größte Befürchtung der Bürger ist demnach eine steigende Verschuldung der öffentlichen Haushalte (77 Prozent). Etwas weniger (72 Prozent) sorgen sich, dass die Konkurrenz auf dem Wohnungsmarkt größer werden wird. Die Zunahme von Straftaten befürchten 62 Prozent der Befragten. Mehr als die Hälfte der Befragten (58 Prozent) nimmt an, dass die Kosten für Unterbringung und Versorgung für die Flüchtlinge zu hoch sein könnten. Fast genauso viele (57 Prozent) befürchten, dass der Einfluss des Islams in Deutschland zu stark wird.
Am Sonntagabend hatte sich auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in der Flüchtlingsfrage optimistisch gezeigt. In der ARD-Sendung „Anne Will“ widersprach sie der Befürchtung, das Land schlittere in ein zweites Weimar. „Das glaube ich nicht.“
Themen zu diesem Beitrag:
Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben
Weitere Empfehlungen
Landtagswahl im Saarland
Rehlinger und Kramp-Karrenbauer optimistisch
Am Tag der Wahl des saarländischen Landtags gaben sich die beiden Spitzenkandidatinnen Anke Rehlinger (SPD) und Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) optimistisch. Bei der Wahl zeichnet sich eine etwas höhere Wahlbeteiligung als vor fünf Jahren ab. Bis 14.00 Uhr hätten 32,6 Prozent der rund 800.000 Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben, erklärte die Landeswahlleiterin am Sonntag.
Mehr
26.03.2017, 16:20 Uhr | Politik
Flüchtlinge in Deutschland
Noch nicht angekommen
Als plötzlich Tag für Tag Tausende Flüchtlinge ins Land strömten, hoffte mancher auf ein neues Wirtschaftswunder. Dann kehrte Ernüchterung ein. Was machen all die Flüchtlinge heute?
Mehr
Von
Britta Beeger
15.04.2017, 19:50 Uhr | Wirtschaft
GfK-Umfrage
Steigende Inflation drückt auf die Konsumstimmung
Die Verbraucherstimmung in Deutschland leidet unter der anziehenden Inflation. Das Barometer für das Konsumklima im April sinkt um 0,2 auf 9,8 Punkte und damit auf den tiefsten Stand seit November, wie die GfK-Marktforscher am Donnerstag zu ihrer Umfrage unter 2000 Verbrauchern mitteilten.
Mehr
23.03.2017, 13:46 Uhr | Wirtschaft