http://www.faz.net/-gpf-8d0ka

Beatrix von Storch : AfD-Vizechefin will Polizei sogar auf Kinder schießen lassen

  • Aktualisiert am

Beatrix von Storch Bild: dpa

Auch die stellvertretende AfD-Vorsitzende Beatrix von Storch fordert den Schusswaffengebrauch gegen Flüchtlinge an der Grenze - und setzt noch eins oben drauf.

          Die Berliner AfD-Chefin und stellvertretende Bundesvorsitzende Beatrix von Storch hat die Forderung nach einem Schusswaffeneinsatz gegen Flüchtlinge auf die Spitze getrieben. Von Storch will die deutsche Polizei an der Grenze auch auf Frauen und Kinder schießen lassen. „Wer das HALT an unserer Grenze nicht akzeptiert, der ist ein Angreifer“, schrieb sie am Samstag auf Facebook. „Und gegen Angriffe müssen wir uns verteidigen.“

          Bild: Screenshot: https://www.facebook.com/BeatrixVonStorch/posts/1046239668750811

          Ein Facebook-Nutzer fragte nach: „Wollt Ihr etwa Frauen mit Kindern an der grünen Wiese den Zutritt mit Waffengewalt verhindern?“ Von Storch antwortete: „Ja.“

          Bild: Sreenshot: https://www.facebook.com/BeatrixVonStorch/posts/1046239668750811

          Auch die Bundesvorsitzende der Alternative für Deutschland Frauke Petry hatte die Polizei aufgefordert, bei illegalen Grenzübertritten von Flüchtlingen „notfalls von der Schusswaffe Gebrauch zu machen“. So stehe es im Gesetz, sagte sie der Zeitung „Mannheimer Morgen“.

          Tatsächlich ist der Einsatz von Waffen an der Grenze an hohe Hürden geknüpft und muss stets dem Gebot der Verhältnismäßigkeit folgen. „Kein deutscher Polizist würde auf Flüchtlinge schießen“, sagte der stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Jörg Radek: „Wer ein solches radikale Vorgehen vorschlägt, will offenbar den Rechtsstaat aushebeln und die Polizei instrumentalisieren“, sagte Radek der „Bild am Sonntag“.

          Forderung für Schießbefehl : SPD will AfD vom Verfassungsschutz beobachten lassen

          Quelle: nto./Reuters

          Weitere Themen

          Titanic darf wieder twittern

          Sperrung aufgehoben : Titanic darf wieder twittern

          Twitter gibt nach – und den „Titanic“-Twitteraccount wieder frei. Das Satiremagazin dankt für die Dauer des Verfahrens und will nach Beatrix von Storch einer weiteren unterdrückten Stimme Deutschlands ein Forum geben.

          Ein Gesetz gegen die AfD?

          NetzDG : Ein Gesetz gegen die AfD?

          Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz hat mit Beatrix von Storch zunächst mal nichts zu tun. Ihrer Partei scheint das gut in den Kram zu passen.

          Grauenvolle Details Video-Seite öffnen

          Horror-Haus in Kalifornien : Grauenvolle Details

          Die neuen Erkenntnisse der Polizei nach der Befreiung von insgesamt 13 Kindern aus ihrem Elternhaus, kommen wie Szenen aus einem Gruselfilm daher. Warum die Eltern ihre Kinder auf diese fürchterliche Weise festhielten, ist bislang unklar.

          Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben.

          Topmeldungen

          TV-Moderatorin Maybrit Illner

          TV-Kritik: Maybrit Illner : Rette sich, wer kann!

          Die Groko-Debatte bei Maybrit Illner offenbart eine dramatische Lage: Die SPD-Führung wirkt kopflos. Den Jusos sind die Folgen ihres Neins egal. Ratschläge der Union tragen nicht dazu bei, die Lage zu stabilisieren.
          Das Kapitol in Washington: Die Zeit drängt.

          Haushaltsstreit : Amerika droht der „Shutdown“

          Demokraten und Republikanern bleiben nur noch wenige Stunden für eine Einigung im Haushaltsstreit. Eine Hürde im Repräsentantenhaus ist genommen, doch die Entscheidung fällt im Senat.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.