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Behörden überlastet : 300.000 Flüchtlinge ohne Asylantrag in Deutschland

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Nach langem Warten: Im Berliner Landesamt für Gesundheit und Sozialeswerden ankommende Flüchtlinge registriert. Bild: Matthias Lüdecke

„Ein unerträglicher Zustand“: Im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge werden die Berge unerledigter Asylverfahren immer höher. Faktisch hat die Behörde die Annahme neuer Anträge eingestellt.

          In Deutschland leben derzeit 300.000 Flüchtlinge, die wegen Arbeitsüberlastung des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf) noch keinen Asylantrag gestellt haben. Die Behörde sei in ihrer Not dazu übergegangen, derzeit auch keine neuen Termine für die Stellung eines Asylantrags an Flüchtlinge auszugeben. Das berichtete der Abteilungsleiter für Asylrecht im bayerischen Innenministerium, Hans-Eckhard Sommer, am Donnerstag im Innenausschuss des Landtags.

          Sommer verwies darüber hinaus auf den Stau von 328.000 unerledigten Asylanträgen im Bamf: „Das ist natürlich ein unerträglicher Zustand.“

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