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Fernsehduell Mach’s wie Mao!

 ·  Und mit Raab: Auf dem langen Marsch ins Kanzleramt überwindet Steinbrück sich selbst und folgt nun doch dem Rat des Klassenfeindes.

Artikel Lesermeinungen (5)
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Jürgen M. Backhaus

Moderator, Metzgergeselle und SAT1-Hofkammerjodler Raab solls richten?

Stoibers Vorschlag sollte doch auch einmal nüchtern bedacht werden, denn was sind die Folgen? Unterstellt man Stoiber rationale Gründe, so könnten hier Erwägungen wie Selbsterhaltung und Befriedigung eines Unterhaltungsbedürfnisses am politischen Gespräch eine Rolle spielen. Eine Selbsterhaltungsfunkton durch Infantilisierung erscheint zumindest auf den ersten Blick kontraproduktiv, sie verstellt die Probleme der repräsentativen Demokratie im Zeitalter verkrusteter Parteien. Der Unterhaltungsaspekt entlarvt sich selbstredend, was soll Unterhaltung gegen rückläufige Urnengänger ausrichten? Also sowohl Merkel, wie auch Steinbrück sei empfohlen, sich nochmals mit einer Berwertung des SAT1-Angebots von Stoiber zu beschäftigen. Wer den Blog von Hrn. Spreng mitverfolgt, sei ein Beitrag aus der Kohlära angeraten, der auf die Bedeutung privater Medien für die Politik ein besonders nachdenkliches Licht wirft. Manipulationen seien dort das geringste Problem, bei gutem Zutun ist alles möglich

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Dirk Sternberg

Duell

Der Wille des Herrn ist sein Himmelreich, lieber Peer, ob du den Raab oder den Affen machst, in diesen Ich-fordere-dich-heraus-in-diesen-multimedialen-Vorwahlkampf-Zeiten. Versuch 's mal mit klarem Kopf und kühlem Verstand, sach, wie es ist und erkläre auch dem Kleinkariertesten, was die alte Dame SPD darüber in ihren Parteitagsbeschlüssen formuliert hat. Hernach regst du mit kluger Fragestellung zum Nachdenken an, Antworten schicken wir dir per Twitter oder Facebook. Erkenntnisgewinn kann sehr einfach sein.

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Thomas Mirbach
Thomas Mirbach (lurkius) - 15.02.2013 17:04 Uhr

Wüsste gar nicht wen man statt Raab einsetzen sollte...

Mir fällt spontan kein politischer Kommentator im Fernsehen ein, der über die ausreichende Qualifikation, Authorität und Gravitas verfügt. In den USA und Großbritannien gibt es sie. (Richard Dimbleby oder Jeremy Paxman z.B.). Dort existiert aber eine Kultur der gebildeten und informierten Mediendebatte.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.02.2013 17:58 Uhr
Nicolai-Arko Constantin

Wie wäre es mit einem Publizisten bzw. Politologen???

Nun mir würde ein solcher auch nicht einfallen, jedoch ist Herr Raab doch nun wirklich nicht, der Jenige welche, nach dem Sie hier suchen... Meiner Meinung nach, sollte man die politische Teilnahmslosigkeit der Jugend eher in Kauf nehmen, anstatt die in Deutschland noch relativ anherrschende politische Seriösität durch die Hinzunahme eines auf Klamauk orientiertem (hierbei auch verdient erfolgreich) Moderators zu verwässern. Gibt es nicht andere Methoden die "Demokratie" zu bewahren, also eine größtmögliche Partizipation zu gewährleisten, als jemanden, dessen Itelligenz nicht einmal eines Helge Schneider's gewachsen ist, eine solch wichtige Sendung moderieren zu lassen? Herr Steinbrücks ursprüngliche Ablehnung ist absolut verständlich, seine spätere Reviedierung bedauerlich, Frau Merkels Zusage strategisch, dieser Artikel recht gehaltlos und Pseudointelektuell.
Das es in den USA eine "gebildete" und informierte Mediendebatte gäbe erachte in ebenfalls als höchst zweifelhaft.

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Lieschen Müller

Wieso denn Feind? Was ist denn das für eine Einstellung?

Finde ich ja auch eine merkwürdige Einstellung, vom Gegenkandidat als Feind zu sprechen. Wenn Jemand die eigene Meinung nicht teilt, ist er doch nicht gleich ein Feind?! Wir sind ein Land mit freier Rede- und Meinungsfreiheit, wo führt denn das hin, wenn man keine andere Meinung zulässt oder diese gleich als feindlich bezeichnet. Es handelt sich um einen Konkurrenten, den man als Herausforderung sehen sollte. Konkurrenz belebt nicht nur das Geschäft, sie stimuliert auch die Gedanken. Letztendlich müssen die Argumente überzeugen, idealerweise auch den Gegner. Aber zugeben, dass ein anderer bessere Ideen haben könnte und diese übernehmen ist ja leider für viele auch ein Problem. Wer muss es ausbaden? - der Bürger! Das Ego ignorieren und die besten Ideen übernehmen, von welcher Partei/Kandidaten auch immer, fänd ich besser.

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15.02.2013, 15:37 Uhr

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