15.02.2013 · Und mit Raab: Auf dem langen Marsch ins Kanzleramt überwindet Steinbrück sich selbst und folgt nun doch dem Rat des Klassenfeindes.
Von Berthold KohlerRichtlinien für Lesermeinungen
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Moderator, Metzgergeselle und SAT1-Hofkammerjodler Raab solls richten?
Stoibers Vorschlag sollte doch auch einmal nüchtern bedacht werden, denn was sind die Folgen? Unterstellt man Stoiber rationale Gründe, so könnten hier Erwägungen wie Selbsterhaltung und Befriedigung eines Unterhaltungsbedürfnisses am politischen Gespräch eine Rolle spielen. Eine Selbsterhaltungsfunkton durch Infantilisierung erscheint zumindest auf den ersten Blick kontraproduktiv, sie verstellt die Probleme der repräsentativen Demokratie im Zeitalter verkrusteter Parteien. Der Unterhaltungsaspekt entlarvt sich selbstredend, was soll Unterhaltung gegen rückläufige Urnengänger ausrichten? Also sowohl Merkel, wie auch Steinbrück sei empfohlen, sich nochmals mit einer Berwertung des SAT1-Angebots von Stoiber zu beschäftigen. Wer den Blog von Hrn. Spreng mitverfolgt, sei ein Beitrag aus der Kohlära angeraten, der auf die Bedeutung privater Medien für die Politik ein besonders nachdenkliches Licht wirft. Manipulationen seien dort das geringste Problem, bei gutem Zutun ist alles möglich
Tolle Idee mit dem Raab. Ich finde nur, man sollte Cindy aus Marzahn als Comoderatorin gewinnen. Damit das Ganze etwas abwechslungsreicher wird, sollte Micaela Schäfer zwischendurch mal strippen. Und auf jeden Fall sollten die Zuschauer per 0180-er Nummer darüber abstimmen können, wen sie von beiden Kandidaten besser fanden. Unter allen Anrufern werden dann am Ende der Sendung selbstverständlich 5.000 Euro verlost. Der Verlierer des Abends darf vom Saalpublikum mit faulen Eiern beworfen werden, während dem siegreichen Kandidaten als Gewinn ein Tripp mit Dieter Bohlen auf die Malediven winkt. Dort kann dann Angie bzw. Peer (je nach Ausgang des Abends) gemeinsam mit Dieter den offiziellen Wahlkampfsong aufnehmen. Auch wär das schön! Auf jeden Fall für mich eine Bestätigung, dass meine Entscheidung richtig ist, in diesem Jahr zum ersten Mal der Bundestagswahl fern zu bleiben.
Der Wille des Herrn ist sein Himmelreich, lieber Peer, ob du den Raab oder den Affen machst, in diesen Ich-fordere-dich-heraus-in-diesen-multimedialen-Vorwahlkampf-Zeiten. Versuch 's mal mit klarem Kopf und kühlem Verstand, sach, wie es ist und erkläre auch dem Kleinkariertesten, was die alte Dame SPD darüber in ihren Parteitagsbeschlüssen formuliert hat. Hernach regst du mit kluger Fragestellung zum Nachdenken an, Antworten schicken wir dir per Twitter oder Facebook. Erkenntnisgewinn kann sehr einfach sein.
Wüsste gar nicht wen man statt Raab einsetzen sollte...
Mir fällt spontan kein politischer Kommentator im Fernsehen ein, der über die ausreichende Qualifikation, Authorität und Gravitas verfügt. In den USA und Großbritannien gibt es sie. (Richard Dimbleby oder Jeremy Paxman z.B.). Dort existiert aber eine Kultur der gebildeten und informierten Mediendebatte.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.02.2013 17:58 UhrWie wäre es mit einem Publizisten bzw. Politologen???
Nun mir würde ein solcher auch nicht einfallen, jedoch ist Herr
Raab doch nun wirklich nicht, der Jenige welche, nach dem Sie hier
suchen... Meiner Meinung nach, sollte man die politische
Teilnahmslosigkeit der Jugend eher in Kauf nehmen, anstatt die in
Deutschland noch relativ anherrschende politische Seriösität
durch die Hinzunahme eines auf Klamauk orientiertem (hierbei auch
verdient erfolgreich) Moderators zu verwässern. Gibt es nicht
andere Methoden die "Demokratie" zu bewahren, also eine
größtmögliche Partizipation zu gewährleisten, als
jemanden, dessen Itelligenz nicht einmal eines Helge Schneider's
gewachsen ist, eine solch wichtige Sendung moderieren zu lassen? Herr
Steinbrücks ursprüngliche Ablehnung ist absolut
verständlich, seine spätere Reviedierung bedauerlich, Frau
Merkels Zusage strategisch, dieser Artikel recht gehaltlos und Pseudointelektuell.
Das es in den USA eine "gebildete" und informierte
Mediendebatte gäbe erachte in ebenfalls als höchst zweifelhaft.
Wieso denn Feind? Was ist denn das für eine Einstellung?
Finde ich ja auch eine merkwürdige Einstellung, vom Gegenkandidat als Feind zu sprechen. Wenn Jemand die eigene Meinung nicht teilt, ist er doch nicht gleich ein Feind?! Wir sind ein Land mit freier Rede- und Meinungsfreiheit, wo führt denn das hin, wenn man keine andere Meinung zulässt oder diese gleich als feindlich bezeichnet. Es handelt sich um einen Konkurrenten, den man als Herausforderung sehen sollte. Konkurrenz belebt nicht nur das Geschäft, sie stimuliert auch die Gedanken. Letztendlich müssen die Argumente überzeugen, idealerweise auch den Gegner. Aber zugeben, dass ein anderer bessere Ideen haben könnte und diese übernehmen ist ja leider für viele auch ein Problem. Wer muss es ausbaden? - der Bürger! Das Ego ignorieren und die besten Ideen übernehmen, von welcher Partei/Kandidaten auch immer, fänd ich besser.
Fest entschlossen sein, keine Opfer scheuen... meint nicht selbst Opfer zu Bringen
Opfer pflastern seinen Weg, auch den von Mao
Der Klassenfeind? Ist das nicht der Klassenlehrer?
sry. ;-)