18.01.2013 · Nach Niedersachsen steht die FDP nicht mehr vor der Frage: Rösler oder nicht Rösler? Sondern: Freie Demokraten oder Fiese Demokraten?
Von Jasper von AltenbockumRichtlinien für Lesermeinungen
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Hieße, nie wieder eine bürgerliche Regierung, die dazu
beitrug, eine ganze linke Weltordnung
zu zerstören. Weil deren Wirtschaftskonzept grottenschlecht war.
Die Russen und andere sind
an der Freiheit gescheitert und an einem Wirtschafts-Grundprinzip. Dass
ein Staatsapparat nichts dauerhaft ersetzen kann. Der Staat hat sich
als unfähig erwiesen, eine ganze Volks- wirtschaft zu lenken und
zu leiten. Das ist der politisch-historische Kern ! Wer sein
künftiges Leben auf "klasse" Ideen und Experimente setzen
will, bitte ! Er soll aber nicht soweit gehen, dies als Zukunft weisend
zu rühmen. Weil er die Richtigkeit nicht garantieren kann. Der
Furor gegen die FDP war immer gegen die Mehrheitsbeschafferin des
Bürgertums gerichtet. Gegen sie war das Regieren zumeist nicht
möglich. Immer haben plus 6-12 % alles entschie- den, zumeist gegen
die SPD. Auch in NiSa wäre es bald wieder passiert. Niemand schafft
die FDP ab. Man müsste sie sonst als urbürgerliches Polster
neu erfinden!
Wenn die FDP-Granden etwas Mumm haben würden, dann müssten siw doch eine solch frivolen Intirganten rauswerfen. Aber die machen es nicht, also ist er der Kettenhund für andere im Hintergrund?
Wer s o mit seinem Vorsitzenden umgeht,
verdient eine Niederlage hoch drei!
Wer möchte solchen „lieben Parteifreunden“
noch seine ZWEITSTIMME geben?!
Eigentor nach Eigentor!
A b s t r a f e n ist angesagt!
Ich bin der Meinung, dass Rösler mit dem Parteivorsitz und seinem Ministeramt total überfordert ist. Würde er zurücktreten (bevor er sagen muss :Auch du mein Sohn Brutus), erwiese er seiner Partei einen großen Dienst.
Ich kann jedem Interessierten nur empfehlen, sich das Interview mit
Rainer Brüderle im ARD-Morgenmagazin einmal selbst anzusehen - der
Link ist auf der FDP-Parteiseite www.liberale.de zu finden. Entgegen den
kursierenden Gerüchten hat Brüderle dort nicht zum Sturz von
Parteichef Philipp Röslers aufgefordert. Vielmehr hat er sich
persönlich dafür ausgesprochen, dass der für Mai geplante
FDP-Bundesparteitag vorgezogen wird, um frühzeitig vor dem
Bundestagswahlkampf endlich einen Schlussstrich unter dieser leidigen
Personaldebatte zu setzen. Nicht mehr und nicht weniger.
Die Äußerungen Brüderles sind eigentlich der ganzen
Aufregung nicht Wert. Aber der niedersächsischen FDP ging es wohl
offenbar in den Umfragen viel zu gut, deshalb wird jetzt diese Kampagne
gestartet, um sie wieder unter 5% zu drücken.
FDP vor Rösler - fiese Demokraten
Die Denke von Brüderle ist einfach. Wählern in Niedersachsen
soll eine Perspektive eröffnet werden. Vielleicht wählen sie
dann trotz Rösler die FDP.
Was die Neuwahl des Vorsitzenden Ende Februar anbelangt, hat
Brüderle Recht. Ein gestandener Mann, der vom Publikum als
Vertreter des Deutschen Liberalismus akzeptiert wird, muss her. Denkbar
wäre die Kandidatur von Alexander Graf Lambsdorf.
Undenkbar dagegen wäre die Wahl von Brüderle oder Niebel. Der
Lindner hat abgewinkt, der wäre auch zu jung. Das mit den
"Fiesen Demokraten" ist der unzulängliche Versuch den
deutschen Liberalismus platt zu machen.
... dieser Kommentar. Es ist nicht mehr mitanzusehen, wie dieser Verein sich selbst demontiert. Gerade jetzt, wo viele Signale darauf hindeuten, dass sie die 5% schaffen könnten, in Niedersachsen und im Bund. Da wir nur noch mehr oder weniger sozialdemokratisch gefärbte Parteien im Angebot haben, wären für eine knallharte Marktpartei allemal 5 - 10 % drin. Aber so ...
Auf dem Foto sieht man Merkel lachen:
Was hat die Frau da in der Hand, das ihr so ein Freudenspender zu sein scheint?
Auf gefühlten 99 % aller Merkelfotos wird nicht gelacht, da
hängt alles.
Die FDP leidet unter einer Vielzahl von Problemen. Rösler und Brüderle sind zwei davon......
Meiner Meinung nach hat die FDP nicht begriffen, dass sich das Blatt zu
wenden beginnt. Den Bürgern dämmert es, dass Banken,
Lobbyisten und Großkonzerne Politik "bestellen oder in
Auftrag geben können". Die FDP ist hierfür ein ganz
besonders negatives Beispiel. Wie sonst erklärt es sich, dass Herr
Rösler in diesem Klima noch lauthals fordert, die Deutsche Bahn AG
vollends zu privatisieren, indem der Bund seine Anteile verkauft ?
Überdies: Die FDP hat auch deshalb einen Malus, weil
1.Herr Rösler nunmal Asiate ist und auf viele (ältere ?)
Bürger immer noch befremdlich wirken mag. Das könnte wertvolle
Wählerstimmen im Überlebenskampf kosten.Das dämmert der
FDP mittlerweile, es wagt nur niemand auszusprechen....
2. Die FDP erscheint nicht erst seit Möllemann und Kubicki als
Haufen leidenschaftlicher Intriganten, Durchstecher und
"Heckenschützen". Brüderlei trachtet offensichtlich
danach, sich da einzureihen, sonst würde er Rösler nicht
derart demontieren. Mitleid habe ich gleichwohl nicht
Die FDP ist keine Partei freiheitsliebender Individualisten, sondern käuflich und Ämterfixiert
Wenn man nach dem geht, was die FDP verspricht und dann hält, dann
geht es den FDP-Politikern nur um das Amt, die Sitzheizung im
Dienstwagen am Laufen zu halten.
Die einzige Partei, die auf Seiten derer steht, die nicht wie Babys vom
Staat behandelt werden wollen, was auch die nahezu vollständige
Umverteilung der erarbeiteten Gewinnanteile durch den Staat beinhaltet,
die einzige Partei, die im weltweit herrschenden Kapitalismus auch auf
Eigenleistung und materielle Anerkennung dieser Eigenleistung Wert zu
legen SCHIEN(!), knickt vollumfassend ein und verhält sich wie eine
Art Fußkettchen der CDU.
Auf den Finanzminister zu verzichten war ein kapitaler Fehler, sich
angesichts einer an Wert verlierenden Währung und 75%+
Gesamtabzügen bei bereits 50.000€ Jahresbrutto von den
überlebensnotwendigen Steuersenkungen laut Rösler endlich zu
verabschieden, empfinde ich als Verrat und frage mich, wofür diese
Partei nun noch nütze ist?
Im meinen Augen für gar nichts, die verursachen nur Kosten.
Sage mir, wer Deine Freund (Lobbyisten) sind und ich sage Dir, wer Du wirklich bist.
Nicht Brüderle, nein die ganze FDP hat sich überlebt.
Die SZ schreibt am 18.1.13:
"Der Waffenfreunde-Verein "Prolegal" ruft zur Wahl der
Liberalen auf. Er pflegt Kontakte zur umstrittenen US-Waffenlobby NRA
und preist deren kompromisslose Haltung nach dem Schulmassaker von Newtown...."
Ist dieses die Freiheit, die die FDP meint?
Tolle Logik, Herr Dissars
Wenn sie Parteien nach dem Beifall obskurer Randgruppen beurteilen, dann
guten Abend.
Bessere Argumente haben Sie nicht?
Dachte ich mir.