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FDP Fiese Demokraten

 ·  Nach Niedersachsen steht die FDP nicht mehr vor der Frage: Rösler oder nicht Rösler? Sondern: Freie Demokraten oder Fiese Demokraten?

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (11)
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Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 21.01.2013 12:58 Uhr

Die BRD ohne FDP?

Hieße, nie wieder eine bürgerliche Regierung, die dazu beitrug, eine ganze linke Weltordnung
zu zerstören. Weil deren Wirtschaftskonzept grottenschlecht war. Die Russen und andere sind
an der Freiheit gescheitert und an einem Wirtschafts-Grundprinzip. Dass ein Staatsapparat nichts dauerhaft ersetzen kann. Der Staat hat sich als unfähig erwiesen, eine ganze Volks- wirtschaft zu lenken und zu leiten. Das ist der politisch-historische Kern ! Wer sein künftiges Leben auf "klasse" Ideen und Experimente setzen will, bitte ! Er soll aber nicht soweit gehen, dies als Zukunft weisend zu rühmen. Weil er die Richtigkeit nicht garantieren kann. Der Furor gegen die FDP war immer gegen die Mehrheitsbeschafferin des Bürgertums gerichtet. Gegen sie war das Regieren zumeist nicht möglich. Immer haben plus 6-12 % alles entschie- den, zumeist gegen die SPD. Auch in NiSa wäre es bald wieder passiert. Niemand schafft die FDP ab. Man müsste sie sonst als urbürgerliches Polster neu erfinden!

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Dieter Sporn

Rauswerfen!

Wenn die FDP-Granden etwas Mumm haben würden, dann müssten siw doch eine solch frivolen Intirganten rauswerfen. Aber die machen es nicht, also ist er der Kettenhund für andere im Hintergrund?

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Erwin Stahlberg

Wie dumm von der FDP!

Wer s o mit seinem Vorsitzenden umgeht,
verdient eine Niederlage hoch drei!

Wer möchte solchen „lieben Parteifreunden“
noch seine ZWEITSTIMME geben?!

Eigentor nach Eigentor!

A b s t r a f e n ist angesagt!

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Heinrich Wepler

Rösler kann nicht liefern

Ich bin der Meinung, dass Rösler mit dem Parteivorsitz und seinem Ministeramt total überfordert ist. Würde er zurücktreten (bevor er sagen muss :Auch du mein Sohn Brutus), erwiese er seiner Partei einen großen Dienst.

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Ralf Kowollik

Was hat Brüderle gesagt?

Ich kann jedem Interessierten nur empfehlen, sich das Interview mit Rainer Brüderle im ARD-Morgenmagazin einmal selbst anzusehen - der Link ist auf der FDP-Parteiseite www.liberale.de zu finden. Entgegen den kursierenden Gerüchten hat Brüderle dort nicht zum Sturz von Parteichef Philipp Röslers aufgefordert. Vielmehr hat er sich persönlich dafür ausgesprochen, dass der für Mai geplante FDP-Bundesparteitag vorgezogen wird, um frühzeitig vor dem Bundestagswahlkampf endlich einen Schlussstrich unter dieser leidigen Personaldebatte zu setzen. Nicht mehr und nicht weniger.
Die Äußerungen Brüderles sind eigentlich der ganzen Aufregung nicht Wert. Aber der niedersächsischen FDP ging es wohl offenbar in den Umfragen viel zu gut, deshalb wird jetzt diese Kampagne gestartet, um sie wieder unter 5% zu drücken.

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Horst Ziegler

FDP vor Rösler - fiese Demokraten

Die Denke von Brüderle ist einfach. Wählern in Niedersachsen soll eine Perspektive eröffnet werden. Vielleicht wählen sie dann trotz Rösler die FDP.

Was die Neuwahl des Vorsitzenden Ende Februar anbelangt, hat Brüderle Recht. Ein gestandener Mann, der vom Publikum als Vertreter des Deutschen Liberalismus akzeptiert wird, muss her. Denkbar wäre die Kandidatur von Alexander Graf Lambsdorf.

Undenkbar dagegen wäre die Wahl von Brüderle oder Niebel. Der Lindner hat abgewinkt, der wäre auch zu jung. Das mit den "Fiesen Demokraten" ist der unzulängliche Versuch den deutschen Liberalismus platt zu machen.

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Stefan Uhlig
Stefan Uhlig (printul) - 18.01.2013 16:51 Uhr

Absoluter Volltreffer ...

... dieser Kommentar. Es ist nicht mehr mitanzusehen, wie dieser Verein sich selbst demontiert. Gerade jetzt, wo viele Signale darauf hindeuten, dass sie die 5% schaffen könnten, in Niedersachsen und im Bund. Da wir nur noch mehr oder weniger sozialdemokratisch gefärbte Parteien im Angebot haben, wären für eine knallharte Marktpartei allemal 5 - 10 % drin. Aber so ...

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Jürgen Wenz
Jürgen Wenz (satyrffm) - 18.01.2013 16:39 Uhr

Auf dem Foto sieht man Merkel lachen:

Was hat die Frau da in der Hand, das ihr so ein Freudenspender zu sein scheint?
Auf gefühlten 99 % aller Merkelfotos wird nicht gelacht, da hängt alles.

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Roland Magiera

Die FDP ist keine Partei freiheitsliebender Individualisten, sondern käuflich und Ämterfixiert

Wenn man nach dem geht, was die FDP verspricht und dann hält, dann geht es den FDP-Politikern nur um das Amt, die Sitzheizung im Dienstwagen am Laufen zu halten.

Die einzige Partei, die auf Seiten derer steht, die nicht wie Babys vom Staat behandelt werden wollen, was auch die nahezu vollständige Umverteilung der erarbeiteten Gewinnanteile durch den Staat beinhaltet, die einzige Partei, die im weltweit herrschenden Kapitalismus auch auf Eigenleistung und materielle Anerkennung dieser Eigenleistung Wert zu legen SCHIEN(!), knickt vollumfassend ein und verhält sich wie eine Art Fußkettchen der CDU.

Auf den Finanzminister zu verzichten war ein kapitaler Fehler, sich angesichts einer an Wert verlierenden Währung und 75%+ Gesamtabzügen bei bereits 50.000€ Jahresbrutto von den überlebensnotwendigen Steuersenkungen laut Rösler endlich zu verabschieden, empfinde ich als Verrat und frage mich, wofür diese Partei nun noch nütze ist?

Im meinen Augen für gar nichts, die verursachen nur Kosten.

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Ulrich Dissars
Ulrich Dissars (Dissars) - 18.01.2013 16:11 Uhr

Sage mir, wer Deine Freund (Lobbyisten) sind und ich sage Dir, wer Du wirklich bist.

Nicht Brüderle, nein die ganze FDP hat sich überlebt.
Die SZ schreibt am 18.1.13:
"Der Waffenfreunde-Verein "Prolegal" ruft zur Wahl der Liberalen auf. Er pflegt Kontakte zur umstrittenen US-Waffenlobby NRA und preist deren kompromisslose Haltung nach dem Schulmassaker von Newtown...."

Ist dieses die Freiheit, die die FDP meint?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.01.2013 17:57 Uhr
Heinrich Kanther

Tolle Logik, Herr Dissars

Wenn sie Parteien nach dem Beifall obskurer Randgruppen beurteilen, dann guten Abend.
Bessere Argumente haben Sie nicht?
Dachte ich mir.

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18.01.2013, 15:21 Uhr

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