In was für einem Betrieb arbeitet eigentlich Ministerin Kristina Schröder? Sitzen dort die Schranzen und Schleimer, die abends in ihren Büros die Lampen brennen lassen, damit die Chefin glaubt, sie seien fleißig? Sind das die Streber, die abends länger arbeiten, aber eigentlich Nichtsnutze sind, weil sie sich von Kaffeepause zu Kaffeepause faulenzen, während die wirklich Fleißigen um fünf Uhr nachmittags den Griffel fallen lassen? In welcher Firma ist so etwas möglich? Oder sollte die Frage lauten: In welchem Amt ist so etwas möglich?
Über die sogenannte Präsenzkultur hat Kristina Schröder anlässlich des „Familiengipfels“ mit der „Wirtschaft“ so viel erzählt, dass sie offenbar weiß, wovon sie spricht. Überstunden wird sie von ihren Mitarbeitern noch nie verlangt haben, erst recht nicht von denjenigen unter ihnen, die in Teilzeit arbeiten. Wer allerdings in Betrieben arbeitet, die für Deutschland wesentlich wichtiger sind als das Familienministerium und vor allem: wesentlich kleiner (man nennt sie mittelständisch), der wünscht sich ein paar Überstunden für Kristina Schröder in Sachen Präsenz und Kultur.
Vertane Zeit
Walter Ringler (Populist)
- 14.03.2013, 01:10 Uhr
Wenn Parteien den Staat tyrannisieren: Die Säuglingsabgabe im Krankenhaus
Lope de Aguirre (ZornGottes)
- 13.03.2013, 21:35 Uhr
Die arbeitet?
Justus Becker (jubeck)
- 13.03.2013, 21:23 Uhr