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Fahndung nach Rechtsextremisten : De Maizière verteidigt MAD

  • Aktualisiert am

Verteidigungsminister Thomas de Maiziere Bild: Lüdecke, Matthias

Verteidigungsminister de Maizière hat den Militärischen Abschirmdienst (MAD) in Schutz genommen. Im Gespräch mit der F.A.S. versicherte er, Informationen über Verbleib der untergetauchten Rechtsextremisten seien nicht liegengeblieben.

          Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) hat den Militärischen Abschirmdienst (MAD) gegen den Vorwurf in Schutz genommen, Erkenntnisse über den Aufenthalt der Rechtsextremisten Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe nicht weitergeleitet zu haben.

          De Maizière sagte in einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (F.A.S.): „Der MAD hatte keinen direkten Kontakt zu den dreien. Ein V-Mann des MAD hat berichtet, wo die Untergetauchten sich angeblich aufhalten.“

          De Maizière fügte hinzu: „Diese Information ist den zuständigen Verfassungsschutzbehörden übermittelt worden. Sie ist mitnichten beim MAD liegengeblieben.“ De Maizière sagte, der MAD habe grundsätzlich auch die Aufgabe, die Bundeswehr vor Extremisten zu bewahren: „Was den erwähnten Vorgang angeht, so sind die meisten Unterlagen aufgrund gesetzlicher Fristen gelöscht worden.“

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