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F.A.Z.-Interview Merkel schließt große Koalition nicht aus

 ·  Im Gespräch mit der F.A.Z. hat die Kanzlerin die Vermutung geäußert, es werde bei der Wahl „sehr, sehr knapp“. Niemand strebe eine große Koalition an, doch wäre es „völlig unglaubwürdig“, sie auszuschließen. Zudem warnt Merkel vor einem Schuldenschnitt für Athen.

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Heiner Peters

Muffensausen bei den Liberalen

dürfte wieder Konjunktur haben. Die Merkelsche Äußerung beinhaltet ja auch eine Menge Sprengstoff. Die FDP spielte in der Vergangenheit oft den Mehrheitsbeschaffer. Ihre Funktionäre scheinen sich daran gewöhnt zu haben.

Es wird Zeit, dass sich das ändert.

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Malte Remminger

Wen wundert's ?

Die schließt ja auch gar nix aus, um an der Macht zu bleiben.
Und das dumme ist: In Anbetracht der Gesamtsituation ist es
unvermeidbar, dass Merkel nach der Bundestagswahl 2013 an
der Macht ist - das ist wie ein Naturgesetz; da gibt's nichts dran
zu rütteln. Gut ist das nicht für Deutschland, denn Merkel steht
für Tatenlosigkeit - unsere Grundrechte sind ihr egal; die
Zukunft unserer Rente und die Energiewende auch.
Wir brauchen Veränderung ! Dringender denn je; wir brauchen
Gestalter im Bundestag, die mutig und konsequent auf
Besserung der gesellschaftlichen Missstände hinwirken.
Naja, aber man kann's auch so sehen:
Der Wähler hat nichts zu verlieren, und kann umso experimentierfreudiger
an der Wahlurne sein, wo doch ohnehin schon feststeht, dass Merkel
an der Macht bleiben wird.
In diesem Sinne:
Warum nicht mal Piraten in den Bundestag wählen? Der Überwachungsskandal
und Apotheker-Skandal sind doch Anlass genug dafür 'ne Bürgerrechtspartei in den Bundestag zu wählen.

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Uta Vandeloh
Uta Vandeloh (vandel) - 17.08.2013 18:13 Uhr

Die politische Merkel-Großfamilie bleibt im Wesentlichen eine Ein-Thema.Partei

und fürchtet zurecht, dass ihr als "alternativlos" gepriesenes Thema, unter der Last der Indizien, zum Glaubensabfall vieler "Gralsritter" führt, die nun vermehrt Zuflucht beim gesunden Menschen- und Sachverstand der AfD suchen ...

Dennoch wird der Sphinx mit dem Merkel-Kopf im Volksglauben noch magische Macht zugesprochen, worauf ihre Schöpfer wohl auch bei dieser Wahl hoffen dürfen.

RotrotGrün hingegen verzichten auf jegliches Rätsel, ihre Ziele sind klar und universell - je gleich- und passend geschliffener eine Masse, desto leichter zu führen (wohin auch immer).
Darin sind sie sich mit den rätselhaften Gralshütern wieder einig und werden gemeinsam zur Partei EINES Themas, das da heißt "alternativlose Rettung der Euro-Fessel für alle", (vergleichbar mit GEZ-Mainstream-Konsum-Pflicht für alle) -
koste es das Volk an Recht, Geld und Kultur, was es wolle.

Meine Zweit- und Erststimme dem gesunden Menschenverstand!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.08.2013 21:38 Uhr
Rolf Weser
Rolf Weser (clammi) - 17.08.2013 21:38 Uhr

Habe Sie zwar nicht verstanden

denke aber, Ihrer Meinung zu sein. Merkel sagt nichts, Steinbrück redet sich um Kopf und Kragen.

Einzig Ihr GEZ-Europolitik Vergleich sind wahrhaftig. Wir werden verraten und verkauft. Das muss, solange es geht, diskutiert werden. Es wird Krieg gegen die eigene Bevölkerung geführt. Nur..die Deutschen gehen nicht auf die Strasse. Und die 0,25% Rentenerhöhung würde ich gerne jeden Monat in einem Umschlag nach Berlin schicken. Als Wähler und Bürger bin ich noch nie so beleidigt worden

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 17.08.2013 16:14 Uhr

Was will Frau Merkel sagen ? Achtung es wird knapp also geht auf jeden Fall wählen.

Was sonst noch ?

Wenn irgendwie möglich werden wir eine Große Koalition bilden.

Nur deshalb hat sie von Anfang an eine verbindliche Aussage zur FDP unterbunden.

Das neue Wahlgesetz lässt keine Chance über Leihstimmen zu. Nur die Zweitstimme entscheidet über die Stärke der Partei im Bundestag.

Das Wort Leihstimme ist überflüssig. Es hat keine Bedeutung mehr weil nur die Zweite Stimme die ausschlaggebende ist.

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Shora Fix
Shora Fix (shorafix) - 17.08.2013 15:20 Uhr

Ich bekenne: ich war ein Leihstimmenwähler!

Ja, ich war auch ein Leihstimmenwähler! Jahrelang habe ich der CDU meine Leihstimme für die 1. Stimme gegeben und damit ist jetzt dank "großer Koalition" Gesülze endgültig Schluss. CDU/CSU sind die ersten, die einer Steuererhöhung und Eurobonds zustimmen würden, falls der gefällige Koalitionspartner SPD oder Grüne es den fordern sollte - Alternativlos eben.

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Axel Wittenberg

Wen warnt Merkel vor einem Schuldenschnitt?

Etwa die rundum begeisterten 80 Millionen deutscher Steuerzahler, Wähler und Bürger, die ohne Merkels Warnung am liebsten schon gestern mit glücklichem Antlitz den Schuldenschnitt für Griechenland durchgesetzt hätten? Wen warnt Merkel eigentlich? Was soll das ganze unsinnige Gelabere & Gesülze dieser verantwortungslosen und inkompetenten Person? Falls die Konzerne, Banken & Börsen den Schuldenschnitt wollen, dann wird er eben durchgeführt - von Merkel! Falls die EU-Neofeudalisten den Schuldenschnitt wollen, dann wird er eben durchgeführt - von Merkel! Wen warnt die Uckermärkin eigentlich???

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Rolf Weser
Rolf Weser (clammi) - 17.08.2013 14:36 Uhr

Oh no ein taktischer Fehler

Diese zwar etwas vage Zusage zur Grossen Koalition halte ich für einen bedeutenden taktischen Fehler, der viele potentielle CDU Wähler zuhause bleiben lässt. Wozu denn diese Resignation?

Also bleibt man zuhause...nach dem Motto: es ändert sich eh nix. Das sollte nicht so sein. Oder rechnet man auf heimliche SPD-Merkel Wähler, die die Politik der SPD verärgert hat, aber lieber Merkel als Steinbrück sieht?

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Manfred Ringel

Merkels vorgebliche "Beliebtheit" ist wohl eher die "Beliebtheit" gleich einem Film-Schauspieler

Sind die "Filme" gelungen, bewundern Menschen den Schauspieler. Falls dann aber wiederkehrend Details aus dem realen Leben bekannt werden, dann kann es schnell vorbei sein mit der "Beliebtheit".

Merkel stet noch mitten in der Spionage-Affäre. Bislang gibt es hierfür noch keine Lösung.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.08.2013 17:26 Uhr
Moritz Voss
Moritz Voss (Movossi) - 17.08.2013 17:26 Uhr

Die Piraten haben sich nicht herausgehalten,

wenn Sie allerdings die Medienberichterstattung mit der Parteienaktivität gleichsetzen könnten Sie zu diesem Schuß kommen. Man muss sich schon selbst informieren. Geliefert bekommen Sie nur die Einheitspartei.

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Uwe Kaufmann
Uwe Kaufmann (moonland) - 17.08.2013 16:29 Uhr

Merkel ist halt alternativlos ...!

Oder wollen Sie im Ernst behaupten, die SPD sei mit Steinbrück, Gabriel, Oppermann und den anderen Klappstühlen des Kompetenzteams (ha ha ha ha) regierungsfähig?
Allenfalls F.-W. Steinmeier ist noch ernst zu nehmen - aber er wird mit Merkel die große Koalition für die SPD nach der Wahl zusammenbauen. Man kennt sich, man versteht sich.

Die AfD? Diese Ein-Themen-Partei wird es nie in den Bundestag schaffen. Schade, aber nicht zu ändern! Obwohl etwas Sachverstand im Bundestag gut täte!

Ebenso wie die Piraten, die sich gerade aus dem NSA-Skandal total herausgehalten haben, wo dies doch DAS Thema für sie gewesen wäre. Also, kann man vergessen!

Und die Grünen? All die Ewig-Empörten, die Homosexuellen, (Ex-?)Pädophilen und angestrengten Alles-Mögliche-Aktivisten bei den Grünen werden werden nach der Wahl große Augen machen, wenn sich die SPD unter den großen schwarzen Rettungsschirm begibt ...! C'est la vie!

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Detlev Esser
Detlev Esser (D.Esser) - 17.08.2013 14:17 Uhr

@ Herr Ringel Ihre Hoffnung ist vergebens....

...die kann machen was sie will: ihre Sympathie-Werte sind stabil. Es ist einfach unfassbar!

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jürgen Frommhold

Wahlkampf

Das Interview mit Frau Dr. Merkel zeigt mir vor Allem: Wahlkampf ist auch ohne Diffamierung des Gegners möglich!

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.08.2013 11:12 Uhr
Hans Mehler
Hans Mehler (Mehler1) - 18.08.2013 11:12 Uhr

Na na na Herr Kaufmann

bezeichnen Sie die CDU, CSU und FDP als "Braun-Mord" weil ihnen in ihrer Geschichte die Trennung von NSDAP-Personal nur schwerlich gelang? Das ist schon eine befremdliche Diskussionskultur.
Aber seis drum - ich verstehe langsam, wie die Kanzlerin trotz allem zu Umfrageergebnissen kommt, die um die 40% liegen. Die Regierung verabschiedet zwar eine Mietrechtsänderung im Interesse der Immobilienwirtschaft und gegen die Rechte von Mietern, ist dann aber in Ihren Augen gar nicht dafür verantwortlich. Sie wälzt zwar mit ihrer Energiepolitik, die Kosten auf die privaten Haushalte ab, tut nichts für Netz-Infrastruktur und Dezentralisierung, ist aber auch dafür als Regierung mit ihrer Chefin Merkel gar nicht zuständig. Auch die Liberalisierung der Finanzmärkte vertritt und vertrat sie zwar, (beides geerbt von Rot-Grün) aber für die Folgen kann sie natürlich rein gar nichts. Bei diesem Politikverständnis sollten Sie aber nun wirklich grosszügiger sein mit linken Politikern.

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Uwe Kaufmann
Uwe Kaufmann (moonland) - 17.08.2013 17:43 Uhr

@Hans Mehler: Bankrotteure aus der Stasi-Diktatur, dieser Rot-Mord, als Rettungsanker des Bürgers?

Die rechtsprechenden Juristen (zumeist selbst Vermieter!) entrechten die Mieter heutzutage!

Niedriglohn- und Sozialdumping seit 2003 verantworten der SPD-Kanzler Schröder und seine Genossen Steinbrück, Steinmeier, Gabriel usw. mit der Agenda 2010 - und nicht Merkel!

Die Zinsen verantwortet die von Goldman-Sachs-Manager Draghi geführte EZB, die (offiziell) noch halbwegs unabhängig ist von den EU-Regierungen - somit auch von Merkel!

Die Nicht-Schließung Guantanamos, Drohnenmorde und der NSA fallen in die Verantwortung von Barack Hussein Obama, dem Messias der deutschen Linken seit 2008, der doch deshalb von ebendieser auch nur leise kritisiert wird! Was soll Merkel denn hier bewegen, wenn "Messias" Obama nicht mitzieht???

Die Strompreise legt nicht Merkel persönlich fest, sondern Monopolisten wie RWE tun das, die das Land unter sich aufgeteilt haben und den deutschen Bürger ausbeuten!

ABER: Der Rot-Mord aus der DDR ist dabei wahrlich KEINE Alternative, Herr Frommhold!

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Hans Mehler
Hans Mehler (Mehler1) - 17.08.2013 15:09 Uhr

Was meinen Sie mit "Diffamierung" Herr Frommhold?

- das die Bundesregierung eine Mietenrechtsänderung durchgesetzt hat, die Mieter noch mehr entrechtet und die Mietpreise in die Höhe treibt? Das sie für eine Niedriglohn- und Sozialdumping- und Niedrigzinspolitik steht, die man in Europa nur als Wirtschaftskrieg bezeichnen kann? Das sie nichts gegen Guantanamo-System, Drohnenmorde und entfesselte Geheimdienste im "War On Terror" zu sagen hat, ihre Subalternen aber alle Fragen im Zusammenhang als beantwortet behaupten? Dafür aber massenhaft Rüstung in die Golfländer exportieren lässt? Das sie die Kosten der notwendigen Entwicklung von erneuerbaren Energien komplett auf den kleinen privaten Stromkunden abwälzt? Das sie gegen einen Mindestlohn ist und wenn irgendwie vielleicht doch, oder so - für einen lächerlich Niedrigen? In der Bildung und Kinderbetreuung die Kosten auf die Kommunen schiebt - die das kaum stemmen können? Das FDP, SPD und GRÜNE an all dem beteiligt waren oder sind, ändert doch nichts an den Tatsachen. Gibt ja DIE LINKE.

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joachim tarasenko

Diese Dame hat Haftungen in Höhe einer Billion übernommen

Diese Dame werden wir so schnell nicht mehr loskriegen. Ihr ist es egal mit wem sie koaliert, hauptsache der Machtrausch kann weitergehen. Wählt sie ab Leute, sonst sind wir in 4 Jahren das Armenhaus Europas.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.08.2013 16:50 Uhr
Uwe Kaufmann
Uwe Kaufmann (moonland) - 17.08.2013 16:50 Uhr

Mit der "Alternative" Steinbrück/Trittin ...

sind wir bereits in 2 Jahren das Armenhaus Europas!
Im Machtrausch des "Klartexters" Steinbrück!

Zur Erinnerung: Wir haben nicht Griechenland & Co. "gerettet", sondern deren Schulden bei Privatbanken übernommen bzw. für sie gebürgt!

Ist Ihnen diesbezüglich aufgefallen, dass es Rot-grün in den letzten 2 Jahren gar nicht schnell genug gehen konnte, unser deutsches Volksvermögen Richtung Bankenrettung (!!) zu schieben - während Merkel zumindest auf der Bremse stand? SPD & Co. schalten sie ja lange genug (Klartext!) als "Zauderin" und "Bremserin", die nicht schnell genug handle!

Haben Sie mitgekriegt, dass "Eurobonds" von Gabriel und Konsorten mit viel Energie befürwortet worden sind (Klartext!) und Merkel von ihnen dafür verunglimpft wurde, dass sie sie vehement abgelehnt hat ("... zu meinen Lebzeiten nicht ...")?

Merkel abwählen? Zugunsten welcher gut meinenden, dem eigenen Volk zur Abwechslung mal zugetanen Alternative, Herr Tarasenko? Bitte kommen Sie jetzt nicht mit der AfD ...

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Falko Steinbach

unglaubwürdig

Das ist doch nett formuliert: Es wäre "völlig unglaubwürdig", eine große Koalition auszuschließen. Ja, Frau Merkel, wir finden es völlig unglaubwürdig Ihre Unglaubwürdigkeit auszuschließen und wissen nun wirklich nicht mehr, ob Sie nun glaubwürdig sind oder sich lieber auf das Unglaubwürdige konzentrieren.

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Ralf Vormbaum

Die AfD wird immer notwendiger

Das Zauberwort der Alternativlosigkeit beseitigt stillschweigend demokratische Grundstrukturen in unserem Land. Offenbar hat man sich in den etablierten Parteien längst mit dieser Tatsache arrangiert. Lediglich die AfD steht noch für Pluralismus und Entscheidungsfähigkeit.

Auch in einer großen Koalition würde die politische Richtung weiter von den Grünen bestimmt, deren totale Umerziehung, unterstützt von den Medien, immer weiter Früchte trägt. Am Ende des Kampfes gegen die bürgerliche Gesellschaft steht dann die Einheitsgesinnung. Wer dann den grünen Denkvorgaben widerspricht, muss mit drastischen Sanktionen rechnen. Schon heute kann man in unserem Land nicht mehr frei seine Meinung äußern, weil Lobby-Gruppen sofort die ideologische Diskriminierungskeule auspacken.

Die AfD ist eine junge Partei und da ist noch nicht alles so geordnet, wie bei den etablierten Parteien, aber man sieht, dass die AfD auf dem richtigen Weg ist.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.08.2013 21:25 Uhr
Hans Mehler
Hans Mehler (Mehler1) - 17.08.2013 21:25 Uhr

Herr Vornbaum

das Personal und das Wählerpotential der AfD rekrutiert sich aus einem Reservoir, das in den vergangen Jahrzehnten zu keinem Zeitpunkt durch die Forderung oder gar die Umsetzung - so sie vormals CDU, CSU oder FDP waren - einer Demokratisierung der europäischen Institutionen aufgefallen wäre. Es ist in Wirklichkeit nicht das Thema der AfD. Das unterscheidet sie von einer Oppositionspartei wie DIE LINKE, die in ihrer Wahlpropaganda keine Marketing-Parolen wie "Mut zur Wahrheit" auf ihre Fahnen schreiben muss. Man kann es im Bundestagsprotokoll nachlesen. oder der politischen Biografie von Lafontaine. Die asozialen Ziele der AfD sind sehr wohl in ihrem dürftigem Wahlprogramm nachvollziehbar und nicht ihrer erst jungen Geschichte geschuldet. Ich lasse mich von einer derartigen Mischung aus Auslassungen und Populismus nicht auf den Arm nehmen. Die AfD ist eine Bewegung verunsicherter Mittelstandsbürger, die um ihre Pfründe bangt. Für den Rest der Bevölkerung interessiert sie sich nicht.

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Ralf Vormbaum

Herr Mehler, dass die AfD noch nicht zu allen Fragen politische klare Positionen gefunden hat,

ist normal. Schließlich gibt es diese Partei noch nicht seit 60 Jahren.

Dass Sie die Forderung nach mehr plebiszitären Elementen in unserer Demokratie mit der Nennung der NPD als rechtsradikal abtun, zeigt, wie polemisch hier teilweise argumentiert wird. Die Schweiz kennt diese plebiszitären Elemente in ihrer Verfassung, ist darum die Schweiz ein rechtsradikaler Staat?

Die AfD Gründung ist eine Reaktion auf eine Politik, die unser Land mit astronomischen Schulden belastet und uns dafür eine Fatamorgana eines blühenden Europas vorspiegelt und sich allein aus dem permanent erklärten Notstand legitimiert.

In Wirklichkeit etabliert sich schleichend eine alles durchwuchernde EU-Bürokratie, der es jedoch an jeglicher demokratischer Legitimation fehlt. Schon Hannah Arendt wies darauf hin, dass das Merkmal totalitärer Staatssysteme sich in einem Übermaß der Bürokratie ausdrückt, wobei Recht lediglich im Wege der Verordnung realisiert wird.

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Hans Mehler
Hans Mehler (Mehler1) - 17.08.2013 13:31 Uhr

Die AfD ist eine Partei,die uns mit dem Denken des 19. Jahrhunderts und Personal

aus dem 20.Jahrhundert, das 21. Jahrhundert erklären will. Sie will eine neokoloniale Einwanderungspolitik. Kommen dürfen nur Leute, deren Ausbildungen von meist bitterarmen Gesellschaften bereits finanziert worden sind. In dieser Logik wird Deutschland in allen politischen Bezügen als Opfer dargestellt, obwohl es im internationalen Vergleich zu den Profiteuren der Krise gehört, mit Niedriglohn und Sozialdumping und Niedrigzinspolitik seinen Haushalt, die Banken und Konzerne saniert. Sie hat im Wahlprogramm nichts eindeutiges zu sozialen Fragen zu sagen, polemisiert gegen erneuerbare Energien, statt die unsoziale Abwälzung der Kosten auf die Bevölkerung zu kritisieren. Zur Mietenpolitik hat sie nichts zu sagen und ihre aussenpolitischen Positionen beschränken sich auf Kleinstaaterei und antieuropäische Ressentiments. "Volksentscheide" fordert sie nicht anders als die NPD, die damit vor allem populistische Themen radikalisieren will. Was soll das für eine Alternative sein?

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Ralf Vormbaum

Ihr Demokratieverständnis erschließt sich mir nicht, Herr Mann

Ihre bloße Polemik entbehrt jeder inhaltlichen Grundlage. Sie interpretieren in die AfD, was sich in ihr gar nicht findet. Nur weil man keinem Euro-Rettungsautomatismus das Wort redet, nicht eine endlose Schuldenpolitik für alternativlos hält, ist man kein "Deutschnationaler", was wohl hier als Synonym für Nazi steht.

In der AfD sind namhafte Ökonomen und honorige Leute wie Konrad Adams vertreten, die alles andere als Hasardeure sind.

Offenbar ist für Sie Demokratie nur dann eine, wenn alle das Gleiche denken und jede Pluralität abgeschafft ist. Sie wollen uns als Bürger nicht einmal das Recht zum Einspruch gegen einen totalen EU-Bürokratismus zubilligen, der uns immer weiter entrechtet und jeglicher politischer Einflussmöglichkeiten beraubt.

Im Grunde plädieren Sie für den autoritären Superstaat, in dem die Bürger den Funktionären dienen dürfen, mehr aber auch nicht.

Ich lebe in Europa und will auch Europa, nur nicht als Superstaat sondern als lebendige Staatengemeinschaft.

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H. Pilger
H. Pilger (HPilger) - 17.08.2013 11:43 Uhr

Dann implodiert die CDU endgültig

Herr Hallhuber, die Frage, was nach Merkel mit der CDU geschieht, stellt sich ja ohnehin irgendwann (hoffentlich bald). Kompetenz wurde weggebissen/vergrault, und es blieben blasse, langweilige Sprüche-Klopper. Das wäre nicht tragisch, wenn es denn in den anderen (etablierten) Parteien anders aussähe. Tut es aber nicht, und das sorgt mich.

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Johann Otto

Katastrophal – maximal 637 Milliarden Euro deutsche Verluste

Weihnachten kann ausfallen. Es ist nicht mehr lustig. Es ist katastrophal, was die Politiker aller Parteien im oppositionsfreien Deutschen Bundestag durch hemmungslose Verschuldung inzwischen dem zahlenden deutschen Steuerzahler eingebracht haben: Laut Ifo-Institut einen maximalen deutschen Verlust von 637 Milliarden Euro. FAZ: „Unter der Annahme, daß der Euro zusammenbricht und die Krisenländer inklusive Spanien und Italien zahlungsunfähig werden, kommt das Institut nach seiner neuesten Berechnung auf 533 Milliarden Euro Verluste für Deutschland. Darin enthalten sind die mehr als eine halbe Billion Euro Forderungen aus dem Target-System, die EZB-Staatsanleihenkäufe sowie die ausgezahlten Hilfen an Griechenland, Portugal, Irland, Spanien und Zypern abzüglich Forderungen und Schulden aus der Banknotenausgabe.“
Alles in allem ergibt sich daraus „im Falle der Fortexistenz des Euro ein maximaler deutscher Verlust von 637 Milliarden Euro“. Schluß mit dem Euro, sofort!

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Miguel Torres

Nie wird so viel gelogen, wie nach der Jagd, im Krieg und vor Wahlen.

Große Koalition bedeutet vier lange Jahre Stillstand im Bundestag.
Nichts passiert, die eine Blockpartei blockiert die andere, weil sie sich hintenherum einig sind.
Gewollte ABSICHT !?!?
Jeder Wähler der CDUCSUFDPSPDGRÜNE wählt, hat die Farbwahl, mehr aber auch nicht.
Nachdem wir ja jetzt wissen wie teuer die Euro Rettung wirklich ist(Rofl) dürfen wir uns langsam damit anfreunden bis ins hohe Rentenalter zu schaffen, da der Bund die Rentenkasse jetzt schon jährlich mit 81,2 Millarden bezuschusst.
Große Koaltion bedeutet, noch zwei Jahre Merkel dann dankt ihre Majestät ab, anschl. wird Steinbrück ungewählt zum Kanzler weil vorher Vizekanzler.
So kommt der Bilderberger an sein Ziel muss nur zwei Jahre warten.

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Merkel und AFD Hand in Hand - das wärs!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.08.2013 17:30 Uhr
Manfred Gerkens

Nicht solange ich lebe!

...

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Peter Schubart

Frau Merkel redet sich bei jedem denkenden Menschen um Kopf und Kragen

und Herr Schäuble auch.

Die Wut über diese Leute ist tatsächlich noch steigerungsfähig.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.08.2013 12:37 Uhr
Karl Haessner

Denken, nein danke!

Leider denken die meisten nicht viel und haben auch keine Lust dazu.

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Closed via SSO

Alternativen????

????

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Hinrich Mock
Hinrich Mock (HinrichM) - 17.08.2013 10:49 Uhr

Merkels Mantra :

"Ich werde wie bisher klarmachen, daß es beim Euro um weit mehr als eine Währung geht. Der Euro steht symbolhaft für die europäische Einigung. Er ist ein Zukunftsprojekt in Zeiten der Globalisierung. Gerade die Exportnation Deutschland braucht ihn."

Es ist anzunehmen, daß die Bundeskanzlerin dies nicht nur so sagt, sondern auch so meint. Wahrscheinlich hat sie immer noch nicht verstanden, daß sie uns damit erpreßbar macht.

Eine Währung, die politisch motiviert ist und instrumentalisiert wird, ist keine Währung im ökonomischen Sinne mehr. Sie unterliegt anderen Gesetzmäßigkeiten und wird alle Beteiligten (und ihre Kinder) dafür teuer zu stehen kommen. Die Exportnation Deutschland braucht soetwas überhaupt nicht, ebenso wenig wie verdeckte Subventionen durch eine Transferunion.

Der Euro ist dann gut, wenn er durch die beteiligten Länder ökonomisch getragen wird. Dann kann er über sich hinaus Symbolkraft entwickeln. So herum geht's, aber nur so herum.

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Dr. Bjoern Merten

Großer Gott, bitte keine große Koalition

Im Moment ist ja jede Koalition schlimm, aber eine Koalition mit einer 2/3-Mehrheit wäre fatal.
Ich bin mir nicht sicher, wie das die Leute hier sehen, aber ich würde im Moment nur einer gewissen Minderheit an Politikern die Möglichkeit zur Grundgesetzänderung in die Hände legen.

(Gut, die Möglichkeit existiert so oder so, aber bei einer starken Opposition hoffe ich zumindest, dass diese in so einem Fall auch das tut, was sie soll: Opponieren)

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wolf haupricht

Es gibt doch schon in Eurorettungsfragen......

eine GroKo!!!! SPD und Grün wollen aber noch mehr bis zum Eurobonds und Totalenteignung.

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16.08.2013, 14:57 Uhr

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Algerischer Verdruss

Von Christoph Ehrhardt

Nach Reformen sieht es nach dem abermaligen Wahlsieg Bouteflikas in Algerien nicht aus. Schon bald aber dürften wieder Machtkämpfe in der Führung ausbrechen, weil ein Nachfolger für den gebrechlichen Präsidenten noch nicht bestimmt ist. Mehr 2

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