Etwas Besseres konnte den Salafisten nicht passieren als die Provokationen mittels Mohammed-Karikaturen durch die vom Verfassungsschutz beobachtete rechtsextreme Splittergruppe Pro-NRW; und etwas Besseres konnte Pro-NRW nicht passieren als die Agitation mittels Koran-Verteilung durch die ebenfalls vom Verfassungsschutz beobachtete islamistische Splittergruppe der Salafisten.
Die von Pro-NRW begonnenen und von den Salafisten angenommenen Provokationen in Solingen vom 1. Mai hätten Warnung genug sein müssen: Immerhin waren drei Polizisten von Salafisten verletzt worden.
29 verletzte Polizisten, zwei davon schwer
Am Samstag kam es wieder zu Ausschreitungen, diesmal in Bonn: 29 Polizisten wurden verletzt, zwei durch Messerstiche schwer. Die Freude über den Aufmerksamkeitscoup dürfte in beiden Lagern gleich groß gewesen sein. Klar ist: Den Extremisten geht es nicht um die Verteidigung der Meinungs- oder Religionsfreiheit.
Provokationen und Gewalt richten sich letztlich gegen den Staat, den sie unter dem Applaus ihrer Anhänger als schwach erscheinen lassen wollen. Dieser Eindruck darf nicht entstehen.
Die mögliche Folge sind zukünftige Bürgerkriege - was tut
die Politik?
Gerhart Manteuffel (cem_m)
- 09.05.2012, 11:59 Uhr
Wahlkampf als Provokation?
Markus Bollig (Biba_123)
- 08.05.2012, 12:20 Uhr
Raus mit dem Pack
Walter Meise (akivoeg)
- 07.05.2012, 10:37 Uhr
Gibt es eine nachvollziehbare Erklärung, weshalb
Uta Vandeloh (vandel)
- 06.05.2012, 21:05 Uhr
Die Unterschiede nicht verwischen
Justus Möser (Advocatuspatriae)
- 06.05.2012, 20:17 Uhr