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Zypern-Krise Merkel verärgert über Nikosia

 ·  Kanzlerin Merkel beteuert in der Unionsfraktion, es gehe nicht darum, an Zypern ein Exempel zu statuieren. In den Verhandlungen mit Nikosia dürfe die EU aber auf keinen Fall ihre Prinzipien aufgeben.

Artikel Video (1) Lesermeinungen (23)
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gisela Sieber

Die Anleger in der €-Zone

Pimco will sich aus dem € zurückziehen, Medwedew plant dies ebenso, weitere werden folgen, wenn sie nicht schon schneller waren. WAS passiert, wenn die großen Anleger ihr Kapital abziehen, da dieses quasi über Nacht dezimiert werden kann? WAS ist der Sinn inter diesem Irrsinn?

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Günter Busse

Tja, wenn es um Prinzipien geht,

ist Frau Merkel ja absolut überzeugend.
Denn ihre Prinzipien sind völlig klar....

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henning strothjohann

wir brauchen mehr Europa

irgendwie sind wir doch alle bluna

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Cornelius Schwarz

erfolgreiche Symphatiewerbung

Wieder ist es ein Erfolg, die Zyprioten von der Alternativlosigkeit des Euro zu überzeugen. Merkel hat mit ihrem Charme jeden Widerstand niedergewalzt. Die Herzen der Zyprioten fliegen ihr zu.

Schließlich ist die Friedenswährung Euro irreversibel. Da dürfen keine Alernativen diskutiert werden.

Es gilt das Eurodiktat.

Hier sind wir beim Thema: Der Bundestagswahl.

Dafür, und nur dafür hat Schäuble die Milliarden an Rettungsgeldern für die Rettung des Euro verschleudert.

Bis zur Bundestagswahl soll der Euro glänzen. Dann ist Schäuble gerettet.

Alternativen sind nicht zugelassen. Alles auf eine Karte.

Ein AltKanzlerdarsteller hat gesagt: "Ich habe in meinem Leben immer va banque gespielt."

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Stefan Schaller

Was hat uns der ganze Euro-Wahn gebracht???

Kohl und Miterand, Merkel und Sarkosy celebrieren große Gesten, Brüssel hat eifrig mitgemischt, und jetzt?
Die Griechen waren einst unsere Freunde, heute sollten wir dort nicht mehr Urlaub machen, man könnte sich eine Tracht Prügel einfangen.
Die Italiener sind zunehmend schlechter auf uns, speziell auf den großmäuligen Kavalleristen, zu sprechen.
Und jetzt die Zyprioten....
Langsam widert mich dieser aus Brüssel und Berlin angezettelte Euro-Wahn immer mehr an. Wie wäre es denn mal mit einem Volksentscheid zu diesem Thema in unserem Land? Wenn ich mich in meinem Bekanntenkreis herumhöre finde ich niemanden, der diese Entwicklung gutheißt.
Bleibt für mich nur noch eine Frage:
- Könnte es sein, daß sowohl bei uns als auch in einigen anderen Euro-Ländern eine Volksabstimmung zu diesem Thema bewußt vermieden wird, weil das Ergebnis signifikant gegen dieses Euro-Wahn-Europa spräche???

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Paul Scherfer-Samide

Banken-Irrsinn

Wieder einmal haben es Bankmanager geschafft, ihnen anvertraute Guthaben zu zerschreddern und damit einen kleinen Staat kurz vor den Kollaps zu bugsieren. Wann endlich stirbt dieser Irrglaube, dass man mit Finanzzauberstückchen Werte produzieren könnte? Werte entstehen, wenn Menschen anderen Menschen brauchbare Produkte und Dienstleistungen anbieten und Menschen bereit sind, dafür angemessene Preise zu zahlen. Banken bieten in hohem Maße Risiken an, die nicht gedeckt sind. Wann sind Volkswirtschaftkurse und Ethikkurse endlich verbindlich für Banker? Die Politiker sind nur insofern mitverantwortlich, soweit sie die verantwortungslosen Machenschaften der Banken nicht beim Namen nennen und ihnen Freibriefe ausstellen - oder Haushalte aufstellen, die Verschuldung für Generationen bedeutet. Es ist doch eigentlich alles ganz einfach, oder ?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.03.2013 08:13 Uhr
Wolfgang Balzuweit

Jaja, Herr Scherfer-Samide,

so haben wir das mal gelernt, ganz früher, als man noch keine Ahnung von Business hatte.

Aber mal gleiches Sujet, andere Seite. Gestern Abend, Politikbarometer. Ich glaube wir, das FAZ-Forum und der Rest, der dem ZDF in Mainz anheimfällt, leben in zwei völlig getrennten Parallelwelten. Einerseits die Masse der Foristen, die Aliens also, auf der anderen Seite der scheinbar Harte Kern der Bevölkerung, der einer Klappsmühlen-Stammbesatzung auf dem Lerchenberg auf den Leim geht.

Eine zunehmend blasser um die Nase werdende und abwesend wirkende Kanzlerin „in bestechender Form“ (Originaltext Theo Koll, Politikbarometer), sekundiert von einem mit vielen „ähms“ abwägend Kauderwelcher, Balkendiagramme, die einen erschauern lassen.

Für Mainz scheint die BT-Wahl für den Auftraggeber so gut wie gelaufen.

In der darauf folgenden pseudo-witzigen Sendung geht ein besonders verblödetes Exemplar obiger Anstalt als Agent-Provokateur auf die Gründungsversammlung der AfD in Bad Schwalbach los, findet

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patrick hermsdorf

Das EU-Prinzip:


"Wir [die Auserwählten, die Visionäre] sind Gott. Der Rest ist ein Schlachtfest."

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Wolfgang Richter

Kein Exempel

Es geht um kein Exempel.
Wer nicht liefert, bekommt nichts. Das ist ganz normale Marktwirtschaft.

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Closed via SSO

Merkels Prinzipien. Ja wo laufen sie denn..?

Das geht einem doch glatt der Hut hoch, wenn man die Kanzlerin von Prinzipien reden hört. Einfach unglaublich. Vor 2 Jahren erdreistete sich Frau Merkel den Papst zu kritisieren und fährt skrupellos zur neuerlichen Amtseinführung von Franziskus auf den Petersplatz, um gleich anschließend die Bedeutung des Christentums in die Welt hinaus zu posaunen. Besser wäre es christliche Ethik bei ihrer Partei der CDU zu pflegen. Da sieht es düster aus. Auch die No-bailout-Klausel beim Euro einzuhalten, hätte etwas mit Prinzipien zu tun. Sie schafft es immer wieder sich gewandt auf ihren Absätzen herumzudrehen und Prinzipien fahren zu lassen. Jetzt plötzlich fallen ihr die Rentner und Kleinsparer Zyperns ein um wieder einmal von Prinzipien zu schwurbeln.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.03.2013 10:37 Uhr
Peter Sikorski

Merkel = Opportunismus, keine Charakterstärke

Herr Meyer, richtig. Frau Merkel hat keine Prinzipien. Sie windet und dreht sich, kann keine klare Meinung äussern - es sei denn sie steht derart an der Wand, dass sie nicht umhin kommen kann Position zu beziehen (aber das auch nur gerade so, wie die Umfragewerte liegen). Mir ging der Hut hoch, als ich gestern gelesen habe, dass die Mehrheit der DE-Bevölkerung Merkels Durchsetzungskraft gut findet.
Mit den Worten von Einstein schliesse ich ab: "Es gibt zwei Sachen, die unendlich sind: Das Universum und menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir jedoch nicht so sicher."

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Madeleine Pyka

Die Aussagen daß

(a) die EU in den Verhandlungen auf keinen Fall ihre Prinzipin aufgeben dürfe, und
(b) daß es nicht darum gehe, an Zypern ein Exempel zu statuieren,
müssen sicher so verstanden werden, daß
zu (a) eklatanter Rechtsbruch weiterhin Prinzip bleibt, und daß
zu (b) entsprechend die Milliarden alternativlos fliessen werden,
denn die zyprischen 0,2 Prozent der Eurozonen-Wirtschaftskraft gefährden das Ding an sich so ungeheuer - da MUSS gerettet werden! (Ironie off)

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ernst augustin

"die EU dürfe in den Verhandlungen auf keinen Fall ihre Prinzipien aufgeben"

diese Prinzipien würde ich liebend gern kennen lernen.

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Uwe Borg
Uwe Borg (Borgward) - 22.03.2013 19:28 Uhr

Überdimensionierter Finanzsektor

Wer bestimmt in einer arbeitsteiligen Welt, ob ein Industriesektor in einem Land überdimesioniert ist und nach welchem Kriterien?
Ist die Heimwerkerindustrie in Lichtenstein überdimensioniert (Hilti), oder der Tourismus in Spanien oder Österreich, oder vielleicht ist die überdimensionierte Automobilindustrie in Deutschland ein Klumpenrisiko im Falle eines Technologiewandels?
Sollen also alle Länder, auch die kleinsten, über eine in Berlin bestimmte, ausgewogene Industriestruktur verfügen?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.03.2013 22:40 Uhr
Ulla Nachtmann

Sie haben jemand vergessen, Herr Borg

nämlich die Finanzindustrie von LUXEMBURG.
Sie erinnern sich an die Zeiten als das dt Finanzamt vor deren Grenze auf der Lauer lag?
WIE groß ist der lux. Finanzsektor zum Rest des BIP?
3.600 Fonds und wieviele Banken?
Wieviele Firmen, die in Dtld operieren und Umsatz machen aber in Luxemburg ,Sitz' haben und dort nur bescheidene Steuern zahlen? WARUM gibt es noch ,double Irish und Dutch sandwich'?
WARUM wird das von der ,EU' stillschweigend geduldet ABER Zypern zB Ähnliches vorgeworfen?
Ihrer Antwort sehe ich mit Spannung entgegen. Danke.

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Gerhard Dünnhaupt

Wie bitte? Wer mischt sich hier wo ein?

Die Einmischung von Europas Politikern in das Finanzwesen ist schon so weit fortgeschritten, dass die "Welt" heute buchstäblich protestiert, dass die EZB sich in Sachen der Politik einmische. Falsch, meine Herren, die Finanzen der Eurozone sind Sache der EZB. Die Einmischung der Politiker hat das ganze Eurochaos erst verursacht.

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Adrian W.T. Dostal

"Aufgabe von Prinzipien" - Da kann man nur lachen ...

.. je mehr man es bedenkt, kann man sich selbst nur mehr später im Grabe umdrehen: Da werden mit "Partnern" Tralala-Verträge à Maastricht abgeschlossen an die sich keiner hält. Da geht es letzendlich um Billionen Euro (entspricht eine Million mal eine Million) und keiner hält sich daran. Mit dem Geschäftsgebahren und Leumund würde kein Mensch von einer Bank nur 10.000 Mark (vielleicht Euro?) bekommen ... Da kann man der Maitresse Madame Pompadour („Après nous le déluge“ - Nach uns die Sintflut!) zu solchen Vertragspartnern nur mehr gratulieren. Da war wohl jeder FDJ-Kassierer von Beiträgen in ihrer Zeit seriöser.

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Edda Kuhlmann

Prinzipien? Welche Prinzipien?

Seit Einfuehrung des Euros hangelt sich die EU von einem Vertragsbruch zum naechsten, neue Regeln entstehen wie sie gebraucht werden und sind beim naechsten Mal schon wieder vergessen, nicht eine Rettung ist wie die andere, einige Laender sind gleicher als andere und die moisten "Loesungen" werden in Hinterzimmern unter Beteiligung ungewaehlter Buerokraten ausgehandelt. Der einzige rote Faden, der sich durch alles zieht, ist dass im Namen der Eurorettung grundsaetzlich moeglich ist, was jedem Rechtsstaat die Schamroete ins Gesicht treiben wuerde.

Um sich an Prinzipien zu halten, muessen diese klar definiert werden. Vielleicht sollte man damit endlich einmal anfangen.

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Dietmar Blum

"Aufgabe von Prinzipien".....

permanenter Wort- und Vertragsbruchbruch ist das "Geschäftsmodell" der EU und ihrer Protagonisten, Madame!

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Hans-Joachim Mueller

was Merkel anfasst,............

fangen wir mal mit dem Klima an. Seit sie regiert ist es sowohl in der Welt als auch in D kalt geworden, in D hauptsaechlich sozial, denn wir heizen ja tuechtig mit russischem Gas. Es geht weiter mit der Energiepiruette, ich finde bemerkenswert, das Frau Merkel immer rechtzeitig sagt wann das Atom gut ist und wann nicht. Noch viel angenehmer ist, das sie eine Partei besitzt, die jeden nur erdenklichen Schwenk der Politik mitgeht und eiserne Disziplin herrscht, die Dinge des Parteienlebens geregelt sind. Ihre Personalpolitik ist einzigartig, Stalin koennte lernen wie man Unliebsame beseitigt ohne sie zu beseitigen. Am Besten gefaellt mir jedoch die Abschaffung D und die Verschuldung, sie kann sich zu recht als Koenigin der Schulden bezeichnen, wenn man die als Kredit gebuchten uneinbringlichen Forderungen mit einrechnet hat sie soviel Schulden gemacht wie alle Vorgaenger zusammen. Sie redet sogar von Erhardt und Adenauer obwohl sie nicht weiss was das ist. Armes D.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.03.2013 20:21 Uhr
Closed via SSO

Ach Herr Mueller...

...wie schön sie die Tatsachen in Worte fassen können. Einfach perfekt.

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Erwin Stahlberg

Zypern ist doch nur der erste PLEITE-Kandidat

Es bilde sich doch niemand ein,
daß die EU zu retten wäre.

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Peter Koch
Peter Koch (Belziger) - 22.03.2013 18:28 Uhr

Was denn, was denn, Frau Kanzlerin!

Die EU darf auf keinen Fall Prinzipien aufgeben? Welche denn? Verstöße gegen den Vertrag von Maastrich? Kleinen Leuten den Spargroschen klauen? Tatsächlich ist doch die EU ein prinzipienloser Haufen, der Verträge nach Kassenlage bricht.

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22.03.2013, 18:01 Uhr

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